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5. Mai 2016

WMDEDGT - 5/2016

Auch heute zum Feiertag fragt Frau Brüllen: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Da Feiertag war klingelte heute kein Wecker. Trotz dem war ich um 5:16 Uhr das erste Mal munter. Zum Glück funktionierte das Rumdrehen und Weiterduseln bis 7:00 Uhr recht gut.
Da heute auch Internationaler Tag der Hebammen war, hatten wir als Ausgleich bzw.Alternative zur den Männerwanderungen ein Familienfest im Geburtshaus Chemnitz geplant. Das hieß aber auch, dass ich spätestens 9:00 Uhr dort aufschlagen sollte. Also ging es pünktlich 8:00 Uhr aus dem Bett. Der Förster übernahm wie an jedem Wochenende die Frühstückzubereitung - diesmal sogar mit Unterstützung der Waldkinder. Die herzhaften Muffins (Olive-Feta und Tomate-Mozzarella) für das Buffet hatte ich schon gestern Abend gebacken.
Als ich um 9:00 in den Vereinsräumen ankam war lediglich die Organisatorin vor Ort. Zwei Helferinnen trudelten dann noch ein und wir schafften es gerade so einigermaßen alles vorzubereiten, ehe die ersten Gäste eintrudelten. Es kamen viel mehr als ich zu hoffen gewagt hatte.
Unsere Tombola war wahrscheinlich das richtige Zugpferd. Am Ende des Tages hatten wir dadurch und durch den Verkauf am Buffet eine hübsche Summe für den Verein eingenommen.
Zum Glück hatten sich zwei Helferinnen gefunden, die in der Küche fleißig Kaffe kochten und den Kuchen schnitten.
In einem Kursraum zeigten wir immer wieder diesen Film: https://www.youtube.com/watch?v=ZlhyF-e4Bag  (Was passiert, wenn wir in den Sex genauso eingreifen würden, wie in die Geburt)
Bis Mittag herrschte ein unglaubliches Gewusel in unseren Räumen. Schön, dass so viele trotz oder wegen des Wetters den weg zu uns gefunden hatten.
Am Nachmittag tröpfelten die Besucher nur noch. Leider kam auch jetzt erst der Pressefotograf. Aber ein paar Mamas und Kinder brachten wir doch noch zusammen. Vielleicht wird es ein guter Artikel. Leider werden wir dadurch aber trotz dem keine neue Hebammen bekommen, nach dem eine im Sommer aus der außerklinischen Geburtshilfe austeigen wird.
Gegen 16:00 Uhr begannen wir dann aufzuräumen. Plötzlich waren wir aber nur noch zu zweit. Aber irgendwie haben wir es einigermaßen auf die Reihe bekommen. Kurz vor 18:00 Uhr kamen tatsächlich noch zwei Besucher, die sich etwas in der Zeit geirrt hatten. Es gab aber keine Tombolalose mehr und dauch das Buffet hatten wir schon abgeräumt und aufgeteilt.
Zu Hause angekommen, merkte ich wie fertig ich doch war. Entsprechend sensibel reagierte ich auf bestimmte Äußerungen des Försters. Irgendwie beruhigte ich mich aber wieder und wir konnten zu Abend essen. Nach dem ganzen Tag in geschlossenen Räumen (wir haben leider auf die schnelle nicht genügend Tische und Bänke für ein Fest im Hof auftreiben können), musste ich dann erst einmal in den Wald. Zum Glück waren die meisten Männergruppen anscheined wieder zu Hause. Zumindest begegneten mir keine mehr und ich genoß das Vogelgezwitscher und die letzen Sonnenstrahlen.
Der Förster hatte inzwisch begonnen, mit den Kindern "Die Siedler von Nürnberg" zu spielen. Dafür hatte ich heute wirklich keine Nerven mehr. Deshalb suchte ich mir einen Rotwein aus, stellte einen Weißwein für morgen kalt und verkrümelte mich vor meinen Laptop.
Das Internet musste auch noch leer gelesen werden (Vielen Dank Frau Brüllen oder Frau Kaltmamsell für diesen Begriff).
Inzwischen läuft im Fernsehen "Ladies Night". Deshalb mache ich jetzt hier schluss und verziehe mich zum Förster auf's Sofa.

5. Mai 2015

WMDEDGT - 5/2015

Heute ist wieder der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt:  "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"

Ein normaler Arbeits- und Schultag beginnt für mich wie immer um 5:15 Uhr. Die Waldkinder sind ausnahmsweise schon mal mit dem Anspringen ihrer Radiowecker mehr oder weniger wach. Ich ernte Jubelgeschrei als ich kurze Hosen erlaube, da es heute über 25°C warm werden soll.
Es folgt das übliche Morgenprogramm mit Frühstück, Brotbüchsen befüllen und Absprachen hinsichtlich der diversen Fahrdienste.
Gegen 6:30 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setzte sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Derzeit ist es außerordentlich ruhig, so dass ich tatsächlich mal Zeit zum Ausmisten habe. Nicht alle Unterlagen, die diverse Ordner und Hängeregistraturen füllen, müssen ewig aufgehoben werden.
Für einen Studiengang kann ich noch die Aufteilung des Lehraufwandes klären.
Gegen 13:30 ist für mich heute Schicht im Schacht. Schließlich ist heute der 05.05. und damit Welthebammentag. Vor 15 Jahren hat unser Verein das Geburtshaus in Chemnitz eröffnet. Da uns allen zur Zeit die Kraft und Motivation für eine große Feier fehlt, veranstalten wir ein Erzählcafe.
Am Ende konnten wir vier Generationen an unseren Tischen vereinen - die jüngsten Besucher waren erst wenige Wochen alt, die älteste Besucherin über 60. Es gab wunderbare Gespräche und Begegnungen.
Leider ist es um die Situation der freiberuflichen Hebammen überhaupt nicht rosig bestellt. Zum 01. Juli steigt die Haftpflichversicherung wieder um 20% und die Krankenkassen wollen einen entsprechenden Ausgleich nur unter völlig weltfremden Bedingungen übernehmen. Ein ET +1 als Risiko einzustufen, wenn +/- 14 Tage als völlig normal gelten, ist schon sehr frech.
Gegen 18:00 Uhr verlassen die letzten Gäste die Räume des Geburtshauses und wir machen uns ans Aufräumen. Zwischendurch klären wir noch ein paar Dinge bezüglich der Renovierung des Kursraumes. Nachdem sich zu wenig Mitglieder bereit erklärt haben, uns zu unterstützen, soll das nun eine Firma übernehmen.
19:00 Uhr mache ich mich dann endlich auf den Heimweg. Unterwegs ist noch ein kurzer Abstecher zum Supermarkt erforderlich - es ist kein Obst und keine Förster-Schokolade mehr im Haus. Leider sind zu dieser späten Stunde die Erdbeeren schon alle.
Zu Hause angekommen räume ich mein Auto aus und lasse mir vom Förster und den Waldkindern kurz noch den Tag erzählen. Das große Waldkind hat sich wieder einmal nicht an die Absprachen bezüglich der Schulsachen gehalten. Die Vorboten der Pubertät lassen grüßen und die "Kontrollen" müssen wohl wieder verstärkt werden.
Der Förster lädt mir noch die Sommerräder ins Auto. Normalerweise wechsle ich die ja selbst, da aber in einem eine Schraube steckt (sie wurden vor Ostern zusammen mit dem Auto gekauft), muss die Werkstatt ran.
 Zum Abendessen reichen mir nach dem ganzen Kuchen am Nachmittag ein paar Weintrauben.
Tagesschau, CSI und neben Frontal21 noch ein paar E-Mails lesen und schreiben.
Jetzt noch diesen Text bei Frau Brüllen verlinken und dann ruft der Bettzipfel.

5. Mai 2014

WMDEDGT - 5/14 - 05.05.

Heute gibt es wieder eine Kombination aus der Frage von Frau Brüllen (Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?) und dem Nicht-Stöckchen von Frau Landgeflüster.


Der Tag startet wie jeder Montag mit dem Wecken durch meinen Radiowecker und der üblichen Morgenroutine aus Duschen, Haareföhnen, Frühstück richten. Da mein Magen zur Zeit kein richtiges Frühstück verträgt, muss eine Tasse Tee und eine Birne reichen.
Gegen 7:30 geht es Richtung Büro. Nachdem ich am Freitag frei hatte, müssen erst einmal Mails gecheckt werden. Zum Glück betreffen sie nur ein Thema, dass von meiner Cheffin auch schon geklärt werden konnte.
Grundsätzlich standen heute eine Reihe von Analysen auf unserem Plan, aber wie immer kommt das Tagesgeschäft und kurzfristige Anfragen dazwischen. Nachdem mich weder das Angebot in der Mensa noch das in der Cafeteria richtig überzeugt, gibt es heute Bratnudeln vom Asiaten. Bis ich heute pünktlich 15:00 Uhr den Stift fallen lasse, können wir noch ein paar Dinge klären und ich kann zumindest einen Lehrangebotsanalyse abschließen.
Der Grund für mein zeitiges Verlassen des Büros war die Demo zur Unterstützung der Hebammen am heutigen Tag der Hebammen.

Deshalb ist auch dies heute mein Foto des Tages:











Ca. 450 Menschen plus Kinder folgten dem Aufruf und zeigten so ihre Unterstützung für die Hebammen. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmer.


Bis der Protestzug in der Innenstadt eintraf haben wir schon die Nabelschnur von Chemnitz vorbereitet:


















Die Demonstranten brachten noch mehr Abschnitte mit. Zum Teil säckeweise:


















Am Ende war die Nabelschnur ca. 1 km lang und wird als Teil der "längsten Nabelschnur Deutschlands" die Reise nach Berlin antreten.

Nachdem der Förster montags mit seiner Mama zum Malen in die VHS geht (zur Zeit Aquarell) brachte er mir das kleine Waldkind vorbei. Das große Waldkind war beim Reiten "vertan".
Nachdem sie aber nicht zu lange auf uns warten sollte, machten wir uns gegen 17:45 Uhr dann auf den Heimweg.

Zu Hause dann die übliche Abendroutine: Kinder auffordern, ihre Brotbüchsen und Trinkflaschen in die Küche zu stellen (warum funktioniert das nicht ohne Aufforderung) und die Rucksäcke fürs Tanzen zu packen, Abendessen machen (heute Spargelsuppe aus den Resten von gestern), Küche aufräumen und die vom Förster gekauften Brötchen und Brote einfrieren, Kinder ins Bad scheuchen und währenddessen eine Ladung Wäsche aufhängen, noch drei Seiten vorlesen (genießen noch beide Kinder),...

Pünktlich zur Tagesschau habe ich Feierabend und auch der Förster kommt nach Hause.
Schnell noch Bilder von der Demo auf der Facebook-Seite unseres Vereines hochladen und einen Post schreiben.
Anschließend verfasse ich diesen Post. Bis ich fertig bin, wird auch die zweite Maschine Wäsche durch sein. Die muss noch auf den Boden, dann ruft der Bettzipfel.

Zitat des Tages:


















Eines der Plakate auf der Demo - für mich eine gute Frage

Wetter des Tages:
morgens noch kühl, aber den ganzen Tag sonnig
dadurch am Nachmittag Temperaturen um die 15°C

Hauptaktivität des Tages:
bis 15:00 Büroarbeit
dann Unterstützungs-Demo für die Hebammen

Film des Tages:
heute kein Film

Musik des Tages:
wieder einmal nur Radio

Essen des Tages:
Bratnudeln vom Asiaten - geht zwar nicht jeden Tag, ist aber eine willkommene Abwechslung zur Mensa

Buch des Tages:
bin heute nicht zum Lesen gekommen; nicht einmal zur Tageszeitung

Das nächste Mal am 05.06. bzw. 06.06.