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31. August 2010

Geländeritt

Naja, es war nur Schritt, aber nachdem es ja gestern den ganzen Tag wie aus Kübeln gegossen hat, hatte meine Reitlehrerin am Abend keinen Lust sich mit uns auf den aufgeweichten Reitplatz in den Regen zu stellen. Also ging es kurzerhand ins Gelände. Da wir aber bis auf eine noch nicht wirklich die Pferde beherrschen, wurde nur im Schritt geritten. Aber es war schon toll.
Leider waren meine Kinder so sehr in die Dinos vertieft, das sie gar nicht bemerkten, dass Mama vorbeiritt. Trotz des Regens war es ein herrliches Gefühl, so durch den Wald zu reiten. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich dort traben und auch galoppieren kann. Aber bis dahin muss ich noch viel üben. Leider schaffe ich es nur einmal in der Woche zum Reitunterricht.
Außerdem brauche ich unbedingt eine neue Reithose. Ich hatte mir anfang des Jahres, so als Motivation damit ich mich nun wirklich endlich mal anmelde, eine Reithose bestellt. Leider ist die mir um die Hüften etwas zu eng, so dass ich Mühe habe, den Fuß zum Aufsteigen in den Steigbügel zu bekommen. Gestern musste R. nachhelfen. Es war richtig gehend peinlich. Aber der Katalog liegt schon hier.

Ich komme meinem Traum (am Ost- oder Nordsseestrand entlang galoppieren) jede Woche ein Stückchen näher.

5. August 2010

Rügen III

Ich habe Euch ja noch ein paar Impressionen von unserem diesjährigen Rügenurlaub versprochen.
Also weiter gehts:
Hier hatte ich Euch ja schon von unserer Lieblingsbeschäftigung, dem "Steine-Suchen" am Strand, berichtet. Wenn man dabei an der Kreideküste die zwei Waldkinder etwas aus den Augen verliert, kann es passieren, dass ein Paar Sandalen und ein Schuh der Mama hinterher so aussehen:












Nach dem Trocknen sahen meine Schuhe abends so aus:













Was war passiert: Das kleine Waldkind war beim Herumklettern auf weiche Kreide gelangt und mit beiden Beinen bis zum Knie darin versunken. Der Förster zog ihn heraus. Beim "Abtransportieren" des Kindes  versank dann auch mein Fuß.

Wir zwei hätten damit fast in diese Ausstellung gepasst:
















Tolle Sandskulpturen zum Leben des Störtebecker.
Außerhalb des Ausstellungzeltes hatten sich aber ein paar Gestalten wie dieser junge Mann verirrt:













Das größte Erlebnis für das große Waldkind war allerdings eine Begegnung der besonderen Art. Und zwar mit diesen Herrschaften:













in Begleitung dieser Dame:













Wir wussten, dass die drei Rügen besuchen wollten, haben es aber nicht auf eine Begegnung angelegt. Nach einem Strandausflug in Saßnitz kamen wir zum Parkplatz direkt am Hafen zurück und da standen die schwarzen Limousinen und sehr viel Polizei und viele "unauffällige" Herren und Damen.
Die Neugier, vorallem des großen Waldkindes, war geweckt. Zumal wir vom Strand aus schon mehrere Minuten lang den Polizeihubschrauber beobachtet hatten. Nachdem wir mitbekommen hatten, dass die drei noch auf einer Kreideküstenfahrt waren und in ein paar Minuten zurückerwartet wurden, war das große Waldkind nicht mehr zu halten. Sie wollte unbedingt die Bundeskanzlerin sehen. (Woher hat das Kind nur diese Begeisterung) Ich war eher auf das norwegische Kronprinzenpaar gespannt. Wann bekommt man schon mal echte königliche Hoheiten zu Gesicht?
Also nahmen wir, wie noch einige andere auch, an der Mole am Liegeplatz des Schiffes Aufstellung und warteten. Zwischendurch wurde es durch den aufkommenden Wind ganz schön frisch, aber das große Waldkind wollte unbedingt die Bundeskanzlerin und eine echte Prinzessin sehen.
Als sie dann endlich ausstiegen, war sie etwas enttäuscht das Mette-Marit kein wunderschönes Kleid sondern Hose und Bluse trug. Aber das Erlebnis hat sie doch nachhaltig beeindruckt.
Beim offiziellen Erinnerungsfoto mit der Schiffscrew sah man deutlich die Unterschiede im Gesicht von Frau Merkel und dem norwegischen Kronprinzenpaar. Ich kann mir nicht helfen, aber Frau Merkel sieht immer etwas missgelaunt aus. Im Gegensatz dazu wirkten Mette-Marit und Harkon von Norwegen freundlich und offen.

Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt. Es wird noch einen weiteren Teil geben müssen. Aber wohl erst nach dem Schulanfang des großen Waldkindes.


18. Juli 2010

Rügen 2010

Nach dem jetzt endlich wieder etwas Ordnung auf meinem Laptop ist und hier heute keine zwei Kinder rumspringen, die am liebsten selbst am Computer "spielen" würden, nutze ich mal die Gelegenheit, Euch ein paar Bilder von unserem diesjährigen Rügenurlaub zu zeigen.

Hier

auf der Autofähre von Stahlbrode nach Glewitz fängt unser Urlaub an. Wenn wir endlich den Strelasund überqueren haben wir es fast geschafft; nur noch einmal quer über die Insel bis an die Nordküste.








Ich liebe Rügen wegen der herrlichen Häuser in jedem Ort,
















wegen des Meeres und seiner Wellen
















und wegen der (Stein)Strände.
















Wenn das Wetter so kühl ist wie in diesem Jahr, dann ist das eine unserer liebsten Beschäftigungen:
Der Förster sucht Versteinerungen (Donnerkeile, Seeigel, Dickschalenmuschel etc.) und ich Hühnergötter.
Zwei große Kartons voller Steine traten dieses Jahr mit uns die Rückreise an.
Die Waldkinder sind ebenfalls schon infiziert. Haben aber noch nicht die Ausdauer und Geduld. Spätesten nach einer viertel Stunde wollen sie weiter. Für mich nicht das Problem, Hühnergötter findet man auch im Gehen, aber der Förster "gräbt" am liebsten den halben Strand um.









Leider habe ich noch nie solche großen Hühnergötter wie diese Fischer in Vitt gefunden.


















Sieht doch toll aus? Auch die kleinen Hühnergötter wurden auf eine Stahlstange gefädelt.
Vielleicht wage ich noch einmal einen Versuch mit starker Angelsehne und einer "Kette" bis auf den Boden. Beim letzten Mal wurde die Angelsehne durch das Schaukeln im Wind durchgescheuert.












An den Sandstränden Rügens, insbesondere der Schabe (zwischen Juliusruh und Glowe), kann man Bernstein finden.













Leider ist das hier nur so genanntes Strandglas, rundgeschliffen von der See.













Das muss fürs erste reichen. Mehr gibt es in den nächsten Tagen.