Ohweh, seid dem WMDEDGT im Mai habe ich hier nicht mehr geschrieben. Irgendwie schaffe ich es nicht, regelmäßig zu schreiben. Wie schaffen das Frau Brüllen, die Kaltmamsell oder Frau Novemberregen nur mit dem täglichen bloggen? Vermutlich liegt es aber daran, dass ich meine Laptop mittlerweile mit dem großen Waldkind teilen muss. So habe ich zumindest noch etwas Kontrolle über den Konsum im Netz. Zur Jugendweihe im nächsten Jahr steht aber schon ein eigener auf der Wunschliste des großen Waldkindes.
Jetzt aber zu WMDEDGT. Was das heißt, ist bei der Erfinderin Frau Brüllen beschrieben.
Für uns ist das letzte Ferienwochenende angebrochen. Wo sind die sechs Wochen bloß hin? Am Montag schlägt dann der Alltag dann für alle im Forsthaus wieder gnadenlos zu.
Heute hieß es noch einmal ausschlafen. Bei mir war die Nacht allerdings wieder einmal schon 6:15 Uhr zu Ende. Aber als Leseratte weiß man sich da ja zu helfen.
Gegen 8:30 Uhr hat dann auch der Förster genügend Frühstückshunger. Er steht also auf und kümmert sich um unser Wohlergehen. Das Pupertier ist sogar auch zum Aufstehen zu bewegen. Ja, wir legen einen gewissen Wert auf gemeinsames Frühstücken am Wochenende. Noch zieht es ja nicht um die Häuser.
Wir erinnern uns - Ferienende: Es standen also noch ein paar Pflichtaufgaben auf dem Programm
Hefter und Hefte beschriften
Federkästchen auffüllen
Ranzen packen
Natürlich fehlte doch noch etwas. Also noch ein schneller Fahrradausflug zum Bürogeschäft unseres Vertrauens.
Da wir gleich in den ersten beiden Ferienwochen im Urlaub waren, habe ich diese ganze Aktion diesmal ganz nach hinten geschoben.
Zum Mittagessen versorgte uns der Förster mit Eierkuchen + Schafskäse, Nutella, Apfelmus oder Zitrone mit Zucker. (Wer hat welche Version gegessen?)
Dann endlich ausführliches Zeitungsstudium im Garten. Das große Waldkind verschwindet zur Hilfe beim Kinderreiten auf dem Reiterhof. Der Förster widmet sich unserem Rasen und ich kämpfe mit unserem falschem Jasmin. Nachdem er zu groß geworden ist und doch sehr viel Schatten auf mein Blumenbeet wirft, wurde er radikal gekürzt.
Zwischendurch gibt es Espresso und Kuchen im Garten.
Die Kinder sind da schon unterwegs in die Stadt. Sie sind mit den Großeltern im Kino verabredet.
"Das Pubertier" - Unser Pubertier fand ihn überzeichnet.
Zum Abschluss wollten wir eigentlich noch grillen. Leider machte uns das Wetter mit Regen einen Strich durch die Rechnung. Also wurden die Steaks in die Pfanne gehauen und das Ganze nach drinnen verlegt. Meine Eltern erzählt von ihrer Expeditionsreise nach Grönland und Neufundland. Traumhaft!
Für die Kinder gab es zum Ferienanschluss noch Shrek und ich tippte den Antrag auf Nachteilsausgleich für das kleine Waldkind (LRS) und diesen Text.
Morgen dann Ferienausklang mit Klettern.
Ich versuche, die nächste Pause nicht wieder so lang werden zu lassen.
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5. August 2017
5. April 2017
WMDEDGT - 04/2017
Heute ist der 05.04. und Frau Brüllen möchte wie an jedem 05. des Monats wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache.
Wie an jedem Arbeitstag klingelt der Wecker um 5:15 Uhr. Zur üblich Morgenroutine gehört heute Haarewaschen, da meine Haare zumindest an den Ansätzen sehr schnell nachfetten.
Das große Waldkind schafft es heute selbstständig aus dem Bett. Beim kleinen Waldkind muss ich etwas nachhelfen.
Frühstücksvorbereitungen; für mich gibt es nur eine Tasse Tee, da ich seit meinem Geburtstag praktiziere ich das sog. Intervallfasten, in dem ich von 20:00 Uhr am Abend bis 12:00 Uhr am nächsten Tag nichts esse und nur Tee oder Wasser trinke. Bis auf einen richtig kräftigen Hunger mittags funktioniert es sehr gut.
Die Kinder belegen ihre Schulschnitten und frühstücken Joghurt mit Müsli.
Gegen 6:25 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setze sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Den ganzen Tag bin ich heute mit Studiengangsberechnungen beschäftigt. Die vorlesungsfreie Zeit ist beendet und die Professoren erwachen wieder ;-). Gleichzeit benötigt der Stellvertreter des Kanzlers Zahlen für die Zielvereinbarungen mit den Fakultäten. Meine Chefin und ich sind also gut beschäftigt. Zeit für's Mittagessen bleibt trotzdem (Wrap - sehr lecker).
Um 14:15 Uhr ist für mich heute Schluss, da wir einen Termin mit der Klassenlehrerin des kleinen Waldkindes haben. Vorher noch schnell in der Reinigung die Winterhosen, -röcke und -kleider abholen.
Das Gespräch überrascht uns äußerst positiv. Das kleine Waldkind, das gerade zur Probebeschulung an seiner alten Grundschule ist, ist in der Klasse gut angekommen und zeigt gute Leistungen. Bei ihm wurde in der zweiten Klasse LRS festgestellt. Deshalb besucht er über zwei Jahre eine spezielle LRS-Klasse. Auch wir haben das Gefühl, dass ihm diese Zeit sehr viel gebracht hat. Um so schöner, wenn sich das auch im normalen Schulalltag zeigt. *innerliches auf die Schulterklopfen - alles richtig gemacht*
Wir lassen uns noch kurz über das weitere Vorgehen im nächsten Schuljahr beraten (Antrag auf Nachteilsausgleich erscheint sinnvoll) und gehen dann sehr beruhigt nach Hause.
Ich sammle das Kind im Hort ein und fahre mit ihm weiter zur HNO-Ärztin. Die Sensibilisierungsspritze gegen seine Hausstaubmilbenallergie ist nach sechs Wochen wieder fällig. Sehr zu seinem Ärger habe ich noch immer keine Spiele auf meinem Smartphone. Aber die 30 min erforderliche Wartezeit vergehen auch so recht schnell.
Zu Hause angekommen hat der Förster schon das Abendessen vorbereitet. Er verabschiedet sich allerdings zu Jagdgenossenschaftsversammlung mit leckerem Abendessen (Wildschwein mit Bohnen und Knödeln - wie er mir später berichtet).
Die Waldkinder werden noch durch die Dusche geschleust. Während dieser Zeit verräume ich noch die Kleidung aus der Reinigung und andere Wäsche. Meinen Korb mit Handschuhen und Schals befreie ich noch von den warmen Wintervarianten.
Nach dem Abendessen räume ich mit den Kindern die Küche auf, bevor sie für ihre Spielstunde an unsere Laptops verschwinden. Das kleine Waldkind verabredet sich noch mit einer Schulfreundin für die Hundeausstellung in der Chemnitzer Messe am Sonntagnachmittag.
Ich lege noch einen Korb Wäsche und beantworte parallel zur Tagesschau einige Mails. Das Taxiunternehmen erinnere ich ebenfalls daran, dass das kleine Waldkind ab Montag wieder in die Schule und in den Hort gefahren werden muss. Für unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop frage ich bei einem Islandpferdehof nach der Möglichkeit eines Ausrittes (großer Wunsch des großen Waldkindes).
Relativ zeitig (gegen 21:00) schlägt auch der Förster wieder hier auf. In Ermangelung eines adäquaten Fernsehprogramms verschwindet er auch zum Spielen an den Laptop. Ich schreibe diesen Text und werde noch einen schnellen Blick in die Zeitungen der letzten Tage werfen.
Das nächste Mal dann wieder am 05.05.
Wie an jedem Arbeitstag klingelt der Wecker um 5:15 Uhr. Zur üblich Morgenroutine gehört heute Haarewaschen, da meine Haare zumindest an den Ansätzen sehr schnell nachfetten.
Das große Waldkind schafft es heute selbstständig aus dem Bett. Beim kleinen Waldkind muss ich etwas nachhelfen.
Frühstücksvorbereitungen; für mich gibt es nur eine Tasse Tee, da ich seit meinem Geburtstag praktiziere ich das sog. Intervallfasten, in dem ich von 20:00 Uhr am Abend bis 12:00 Uhr am nächsten Tag nichts esse und nur Tee oder Wasser trinke. Bis auf einen richtig kräftigen Hunger mittags funktioniert es sehr gut.
Die Kinder belegen ihre Schulschnitten und frühstücken Joghurt mit Müsli.
Gegen 6:25 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setze sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Den ganzen Tag bin ich heute mit Studiengangsberechnungen beschäftigt. Die vorlesungsfreie Zeit ist beendet und die Professoren erwachen wieder ;-). Gleichzeit benötigt der Stellvertreter des Kanzlers Zahlen für die Zielvereinbarungen mit den Fakultäten. Meine Chefin und ich sind also gut beschäftigt. Zeit für's Mittagessen bleibt trotzdem (Wrap - sehr lecker).
Um 14:15 Uhr ist für mich heute Schluss, da wir einen Termin mit der Klassenlehrerin des kleinen Waldkindes haben. Vorher noch schnell in der Reinigung die Winterhosen, -röcke und -kleider abholen.
Das Gespräch überrascht uns äußerst positiv. Das kleine Waldkind, das gerade zur Probebeschulung an seiner alten Grundschule ist, ist in der Klasse gut angekommen und zeigt gute Leistungen. Bei ihm wurde in der zweiten Klasse LRS festgestellt. Deshalb besucht er über zwei Jahre eine spezielle LRS-Klasse. Auch wir haben das Gefühl, dass ihm diese Zeit sehr viel gebracht hat. Um so schöner, wenn sich das auch im normalen Schulalltag zeigt. *innerliches auf die Schulterklopfen - alles richtig gemacht*
Wir lassen uns noch kurz über das weitere Vorgehen im nächsten Schuljahr beraten (Antrag auf Nachteilsausgleich erscheint sinnvoll) und gehen dann sehr beruhigt nach Hause.
Ich sammle das Kind im Hort ein und fahre mit ihm weiter zur HNO-Ärztin. Die Sensibilisierungsspritze gegen seine Hausstaubmilbenallergie ist nach sechs Wochen wieder fällig. Sehr zu seinem Ärger habe ich noch immer keine Spiele auf meinem Smartphone. Aber die 30 min erforderliche Wartezeit vergehen auch so recht schnell.
Zu Hause angekommen hat der Förster schon das Abendessen vorbereitet. Er verabschiedet sich allerdings zu Jagdgenossenschaftsversammlung mit leckerem Abendessen (Wildschwein mit Bohnen und Knödeln - wie er mir später berichtet).
Die Waldkinder werden noch durch die Dusche geschleust. Während dieser Zeit verräume ich noch die Kleidung aus der Reinigung und andere Wäsche. Meinen Korb mit Handschuhen und Schals befreie ich noch von den warmen Wintervarianten.
Nach dem Abendessen räume ich mit den Kindern die Küche auf, bevor sie für ihre Spielstunde an unsere Laptops verschwinden. Das kleine Waldkind verabredet sich noch mit einer Schulfreundin für die Hundeausstellung in der Chemnitzer Messe am Sonntagnachmittag.
Ich lege noch einen Korb Wäsche und beantworte parallel zur Tagesschau einige Mails. Das Taxiunternehmen erinnere ich ebenfalls daran, dass das kleine Waldkind ab Montag wieder in die Schule und in den Hort gefahren werden muss. Für unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop frage ich bei einem Islandpferdehof nach der Möglichkeit eines Ausrittes (großer Wunsch des großen Waldkindes).
Relativ zeitig (gegen 21:00) schlägt auch der Förster wieder hier auf. In Ermangelung eines adäquaten Fernsehprogramms verschwindet er auch zum Spielen an den Laptop. Ich schreibe diesen Text und werde noch einen schnellen Blick in die Zeitungen der letzten Tage werfen.
Das nächste Mal dann wieder am 05.05.
5. März 2017
WMDEDGT - 3/2017
Es ist der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Heute war für uns ein ganz normaler Sonntag. Das bedeutet seit ein paar Jahren, dass wir ausschlafen können. Wobei bei mir trotzdem meist 6:30 Uhr die Nacht zu Ende ist - meine innere Uhr. Das beschert mir aber am Wochenende ausreichend Lesezeit im Bett.
Gegen acht verschwindet der Förster nach unten - am Wochenende hat er "Frühstücksdienst". Ich weiß, dies ist für viele eigentlich kein Ausschlafen, aber ich möchte noch etwas vom Tag haben. Wenn ich erst um zehn aufstehen würde, hätte ich das Gefühl, dass der Tag nutzlos zur Hälfte vergangen ist.
Nach dem Frühstück ausgiebiges Zeitungsstudium. In der Wochenendbeilage ist einlanger Artikel über eine ehemalige Schulkameradin.
Wie fast jeden Sonntag kommt meine Schwiegermama zu uns. Bevor sie mit dem Förster und den Kindern zum Spaziergang aufbricht (Tradition seit die Waldkinder auf der Welt sind; der Förster geht erst in letzte Zeit mit, seit sich die Lust der Waldkinder etwas in grenzen hält), gibt es noch einen Disput über eine Hausaufgabe des großen Waldkindes (auch in der 7. Klasse müssen sie noch lernen, dass man nicht immer dünne Bretter bohren kann).
Ich widme mich in der Zeit dem Bad und anschließend dem Mittagessen (Rehbraten mit Schwarzwurzel und Böhmischen Knödel - alles aus der kühlen Vorratshaltung). Die Kinder schauen die Maus (immer noch) und den Anfang des Sonnatgsmärchens.
Das große Waldkind macht sich doch noch ein paar Gedanken zu ihrer Hausaufgabe. Nachdem sie mit Oma zum Tanztraining verschwunden ist, baue ich mit dem kleinen Waldkind das Gartentrampolin wieder auf. Morgen soll zwar das Frühlingswetter wieder vorbei sein, aber so konnte er wenigstens heute noch springen (verbotenerweise auch Salto ;-) ).
Mit dem Förster räumte er dann noch den gefällten Kirschbaum weg. Der trug leider fast keine Früchte und war am ganzen Stamm gerissen. Zwischendurch gab es für den Förster und mich noch einen Espresso.
Ich schaute noch die restlichen Zeitungen der letzten Tage durch und arbeitete meine Mails ab. Das kleine Waldkind spielte "Civilization V". Gegen 16:45 meldete das große Waldkind, dass es jetzt in der Straßenbahn sitze und abgeholt werden möchte (die Busverbindung bis zu uns klappt nicht immer).
Die Kinder werden vor dem Abendessen noch in die Dusche geschäucht.
Nach dem Abendessen gehört mein Laptop heute mir. Ich will endlich mal Kleiderkreisel ausprobieren. Ob meine drei Kleider in der Masse gefunden werden, ist zwar fraglich, aber vielleicht klappt es ja doch (fürs Rote Kreuz sind sie mir dann doch noch etwas zu schade).
Den Abend beschließen der Förster und ich mit lustigen Frauen auf 3sat (Martina Schwarzmann, Christine Prayon, Barbara Ruscher).
Heute war für uns ein ganz normaler Sonntag. Das bedeutet seit ein paar Jahren, dass wir ausschlafen können. Wobei bei mir trotzdem meist 6:30 Uhr die Nacht zu Ende ist - meine innere Uhr. Das beschert mir aber am Wochenende ausreichend Lesezeit im Bett.
Gegen acht verschwindet der Förster nach unten - am Wochenende hat er "Frühstücksdienst". Ich weiß, dies ist für viele eigentlich kein Ausschlafen, aber ich möchte noch etwas vom Tag haben. Wenn ich erst um zehn aufstehen würde, hätte ich das Gefühl, dass der Tag nutzlos zur Hälfte vergangen ist.
Nach dem Frühstück ausgiebiges Zeitungsstudium. In der Wochenendbeilage ist einlanger Artikel über eine ehemalige Schulkameradin.
Wie fast jeden Sonntag kommt meine Schwiegermama zu uns. Bevor sie mit dem Förster und den Kindern zum Spaziergang aufbricht (Tradition seit die Waldkinder auf der Welt sind; der Förster geht erst in letzte Zeit mit, seit sich die Lust der Waldkinder etwas in grenzen hält), gibt es noch einen Disput über eine Hausaufgabe des großen Waldkindes (auch in der 7. Klasse müssen sie noch lernen, dass man nicht immer dünne Bretter bohren kann).
Ich widme mich in der Zeit dem Bad und anschließend dem Mittagessen (Rehbraten mit Schwarzwurzel und Böhmischen Knödel - alles aus der kühlen Vorratshaltung). Die Kinder schauen die Maus (immer noch) und den Anfang des Sonnatgsmärchens.
Das große Waldkind macht sich doch noch ein paar Gedanken zu ihrer Hausaufgabe. Nachdem sie mit Oma zum Tanztraining verschwunden ist, baue ich mit dem kleinen Waldkind das Gartentrampolin wieder auf. Morgen soll zwar das Frühlingswetter wieder vorbei sein, aber so konnte er wenigstens heute noch springen (verbotenerweise auch Salto ;-) ).
Mit dem Förster räumte er dann noch den gefällten Kirschbaum weg. Der trug leider fast keine Früchte und war am ganzen Stamm gerissen. Zwischendurch gab es für den Förster und mich noch einen Espresso.
Ich schaute noch die restlichen Zeitungen der letzten Tage durch und arbeitete meine Mails ab. Das kleine Waldkind spielte "Civilization V". Gegen 16:45 meldete das große Waldkind, dass es jetzt in der Straßenbahn sitze und abgeholt werden möchte (die Busverbindung bis zu uns klappt nicht immer).
Die Kinder werden vor dem Abendessen noch in die Dusche geschäucht.
Nach dem Abendessen gehört mein Laptop heute mir. Ich will endlich mal Kleiderkreisel ausprobieren. Ob meine drei Kleider in der Masse gefunden werden, ist zwar fraglich, aber vielleicht klappt es ja doch (fürs Rote Kreuz sind sie mir dann doch noch etwas zu schade).
Den Abend beschließen der Förster und ich mit lustigen Frauen auf 3sat (Martina Schwarzmann, Christine Prayon, Barbara Ruscher).
26. Februar 2017
Start in die Geburtstagsaison und Tannhäuser, die 3.
Am Samstag startet bei uns die lange Reihe der Geburtstage im Februuar/ März. Ich glaube bis Ostern haben wir fast jedes Wochenende eine Geburtstagsfeier in der Familie bzw. Freundeskreis.
Der Förster geht jetzt wirklich stark auf die 50 zu. Fühlt sich schon etwas seltsam an. 50 !!! Irgedwann war das mal uralt.
Bis auf den Freund der Cousine des Mannes (Infekt) kamen alle. Nach dem Unfall vor zwei Jahren bin ich immer wiede dankbar über die Gesundheit meines Schwiegervaters und auch mein Papa hielt sich tapfer mit seinen zwei Krücken. Er ist lediglich "normal" gestürzt, wie es immer wieder mal passiert. Hier war die Kombination aus gefrorener Loipe und "alten" Knochen unglücklich.
Kuchen hatte ich zum Glück noch genügend aus dem Herbst eingefroren. So musste nur auf Wunsch des Geburtstagskindes ein Cranberry-Schoko-Kuchen gebacken werden. Zum Abendessen gab es Sahne-Steaks (Schweine-Kammsteaks ind saurer Sahne im Ofen geschmort), Salat, Brot und eine Käseblatte.
Heute stand dann die dritte Tannhäuser-Aufführung auf dem Programm. So langsam haben wir wieder Routine. Dafür war der Hauptdarsteller heute etwas zu zeitig dran; und erlässt sich im reigen immer noch nicht führen. Er hat halt seinen eigen Kopf.
Ab morgen sind die Ferien wieder vorbei. Das kleine Waldkind wird für sechs Wochen seine alte Schule besuchen, um zu sehen, ob er jetzt (nach 1,5 Jahren in deiner LRS-Klasse) mit dem normalen Schulkstoff zurecht kommt. Zum Glück kennt er über den Hort schon ein paar aus seiner zukünftigen Klasse. Hatten wir im Urlaub geglaubt, er habe endlich Spaß am Lesen gefunden, war es hier zu Hause wieder vorbei. Wahrscheinlich war es nur der Mangel an anderen Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wird ihm wohl immer schwer fallen.
Der Förster geht jetzt wirklich stark auf die 50 zu. Fühlt sich schon etwas seltsam an. 50 !!! Irgedwann war das mal uralt.
Bis auf den Freund der Cousine des Mannes (Infekt) kamen alle. Nach dem Unfall vor zwei Jahren bin ich immer wiede dankbar über die Gesundheit meines Schwiegervaters und auch mein Papa hielt sich tapfer mit seinen zwei Krücken. Er ist lediglich "normal" gestürzt, wie es immer wieder mal passiert. Hier war die Kombination aus gefrorener Loipe und "alten" Knochen unglücklich.
Kuchen hatte ich zum Glück noch genügend aus dem Herbst eingefroren. So musste nur auf Wunsch des Geburtstagskindes ein Cranberry-Schoko-Kuchen gebacken werden. Zum Abendessen gab es Sahne-Steaks (Schweine-Kammsteaks ind saurer Sahne im Ofen geschmort), Salat, Brot und eine Käseblatte.
Heute stand dann die dritte Tannhäuser-Aufführung auf dem Programm. So langsam haben wir wieder Routine. Dafür war der Hauptdarsteller heute etwas zu zeitig dran; und erlässt sich im reigen immer noch nicht führen. Er hat halt seinen eigen Kopf.
Ab morgen sind die Ferien wieder vorbei. Das kleine Waldkind wird für sechs Wochen seine alte Schule besuchen, um zu sehen, ob er jetzt (nach 1,5 Jahren in deiner LRS-Klasse) mit dem normalen Schulkstoff zurecht kommt. Zum Glück kennt er über den Hort schon ein paar aus seiner zukünftigen Klasse. Hatten wir im Urlaub geglaubt, er habe endlich Spaß am Lesen gefunden, war es hier zu Hause wieder vorbei. Wahrscheinlich war es nur der Mangel an anderen Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wird ihm wohl immer schwer fallen.
28. Januar 2017
Tango Argentino und Tannhäuser
Beides ist Musik aber dich meilenweit von einander entfernt.
Seit reichlich neun Jahren gehen der Förster und ich jeden Freitag tanzen - nicht in die Disco oder einen Club sondern richtig "altmodisch" in die Tanzschule. Bisher standen da überwiegend Walzer, ChaCha, Tango, Rumba, Quickstepp, Foxtrott etc. auf dem Programm. Dazwischen immer wieder auch mal Salsa und Disco Fox (mag der Förster leider überhaupt nicht).
Im Sommerprogramm während der Sommerferien im letzten Jahr probierten wir Tango Argentino aus - sau schwer aber wunderschön; v.a. für mich, da ich die Kontrolle wirklich abgeben muss ;-).
Gestern waren wir aufgrund von Krankheit und Urlaub das einzige Paar unseres Kurse und nutzen die Gelegenheit, bei unserem Tanzlehrer eine Privatstunde in Tango Argentino zu bekommen. Danke noch einmal dafür C.. Mir viel Geduld beherrschen wir jetzt zumindest den Grundschritt. Wobei es sicherlich noch sehr hölzern aussieht. Nicht so wie hier bei Colin Firth.
Es ist also üben, üben, üben angesagt. Mal sehen, wann wir wieder die Chance einer Privatstunde bekommen.
Heute stand dann die erste Aufführung von Wagners "Tannhäuser" auf dem Programm. Nachdem es am Donnerstag zur Generalprobe noch ein paar Pannen gab (muss ja so sein), klappte heute alles wunderbar - wir rempelten uns im Vorbergehen nicht an den Ellenbogen, waren einigermaßen zeitgerecht bei unseren Aktionen und der Tannhäuser stolperte nicht über einer der am Boden drapierten Damen. Leider ließen sich einige unserer jungen Hühner beim Sekttrinken vor der Aufführung erwischen, so dass es einen berechtigten Anraunzer von Regieassistenten gab. Ich hoffe, sie haben daraus gelernt.
Das Tochterkind bellt zwar noch immer, ist aber ansonsten wieder fit. Den Rest erledigt jetzt hoffentlich der warme Brustwickel.
Seit reichlich neun Jahren gehen der Förster und ich jeden Freitag tanzen - nicht in die Disco oder einen Club sondern richtig "altmodisch" in die Tanzschule. Bisher standen da überwiegend Walzer, ChaCha, Tango, Rumba, Quickstepp, Foxtrott etc. auf dem Programm. Dazwischen immer wieder auch mal Salsa und Disco Fox (mag der Förster leider überhaupt nicht).
Im Sommerprogramm während der Sommerferien im letzten Jahr probierten wir Tango Argentino aus - sau schwer aber wunderschön; v.a. für mich, da ich die Kontrolle wirklich abgeben muss ;-).
Gestern waren wir aufgrund von Krankheit und Urlaub das einzige Paar unseres Kurse und nutzen die Gelegenheit, bei unserem Tanzlehrer eine Privatstunde in Tango Argentino zu bekommen. Danke noch einmal dafür C.. Mir viel Geduld beherrschen wir jetzt zumindest den Grundschritt. Wobei es sicherlich noch sehr hölzern aussieht. Nicht so wie hier bei Colin Firth.
Es ist also üben, üben, üben angesagt. Mal sehen, wann wir wieder die Chance einer Privatstunde bekommen.
Heute stand dann die erste Aufführung von Wagners "Tannhäuser" auf dem Programm. Nachdem es am Donnerstag zur Generalprobe noch ein paar Pannen gab (muss ja so sein), klappte heute alles wunderbar - wir rempelten uns im Vorbergehen nicht an den Ellenbogen, waren einigermaßen zeitgerecht bei unseren Aktionen und der Tannhäuser stolperte nicht über einer der am Boden drapierten Damen. Leider ließen sich einige unserer jungen Hühner beim Sekttrinken vor der Aufführung erwischen, so dass es einen berechtigten Anraunzer von Regieassistenten gab. Ich hoffe, sie haben daraus gelernt.
Das Tochterkind bellt zwar noch immer, ist aber ansonsten wieder fit. Den Rest erledigt jetzt hoffentlich der warme Brustwickel.
24. Januar 2017
Probe, die vierte und weitere Schnipsel
Heute standen wir zur ersten Orchesterprobe endlich mal wieder tatsächlich auf der Bühne des Opernhauses. Da sind die Dimensionen doch etwas anders als im Probenhaus. Wenn dann allerdings der Dirigent immer wieder zwischen drin abklopft, kommt man etwas aus dem Takt. Dazu hatten weder Inspizientin noch der Regieassistent eine Orchesterfassung mit Taktnummerierung wie der Dirigent.
Aber wir sind ja gut im Improvisieren. Schön wäre es noch, wenn der Regieassistent dem neuen Tannhäuser seine Rolle in ordentlichem Englisch erklären könnte.
Am Donnerstag gibt es noch eine Generalprobe, die gründlich schief laufen darf ;-), ehe am Samstag die erste Aufführung auf dem Spielplan steht. Ein Wochenende später geht es dann auf Gastspielreise nach Friedrichshafen - sehr spannende, da ganz andere Bühne.
Das große Waldkind ist mehr oder weniger gesund aus dem Skilager zurückgekommen (ohne Magen-Darm; dafür furchtbar müde und mit einer kräftigen Erkältung). Dafür ereilte uns heute der Anruf auf der Schule, dass sie abgeholt werden möchte - vermutlich ein fieberhafter Infekt - der Husten hält sich in Grenzen. Morgen bleibt sie erst einmal zu Hause.
Ansonsten haben wir in den letzten Tagen die Kälte und den Sonnenschein genossen. Der letzte richtige Winter liegt hier am Fuße des Erzgebirges schon lange zurück. Leider liegen meine Langläufer in der Garage meiner Eltern; aber wenigsten waren wir rodeln und das kleine Waldkind hat eine Schneehöhle im Hof.
Dunkle Wolken im Gemüt (woher kommt das nur?) hindern mich derzeit am Fotografieren. Ich habe einfach keine Lust und keinen Antrieb. Ich hoffe, dass die Aufgabe meines Vorstandsamtes im nächsten Jahr da auch etwas Entlastung bringt. Dafür freue ich mich schon jetzt auf unsere Wellnesstage im April in den Badegärten Eibenstock, unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop und die Woche mit Freunden an der Mosel in den Herbstferien.
Aber wir sind ja gut im Improvisieren. Schön wäre es noch, wenn der Regieassistent dem neuen Tannhäuser seine Rolle in ordentlichem Englisch erklären könnte.
Am Donnerstag gibt es noch eine Generalprobe, die gründlich schief laufen darf ;-), ehe am Samstag die erste Aufführung auf dem Spielplan steht. Ein Wochenende später geht es dann auf Gastspielreise nach Friedrichshafen - sehr spannende, da ganz andere Bühne.
Das große Waldkind ist mehr oder weniger gesund aus dem Skilager zurückgekommen (ohne Magen-Darm; dafür furchtbar müde und mit einer kräftigen Erkältung). Dafür ereilte uns heute der Anruf auf der Schule, dass sie abgeholt werden möchte - vermutlich ein fieberhafter Infekt - der Husten hält sich in Grenzen. Morgen bleibt sie erst einmal zu Hause.
Ansonsten haben wir in den letzten Tagen die Kälte und den Sonnenschein genossen. Der letzte richtige Winter liegt hier am Fuße des Erzgebirges schon lange zurück. Leider liegen meine Langläufer in der Garage meiner Eltern; aber wenigsten waren wir rodeln und das kleine Waldkind hat eine Schneehöhle im Hof.
Dunkle Wolken im Gemüt (woher kommt das nur?) hindern mich derzeit am Fotografieren. Ich habe einfach keine Lust und keinen Antrieb. Ich hoffe, dass die Aufgabe meines Vorstandsamtes im nächsten Jahr da auch etwas Entlastung bringt. Dafür freue ich mich schon jetzt auf unsere Wellnesstage im April in den Badegärten Eibenstock, unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop und die Woche mit Freunden an der Mosel in den Herbstferien.
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11. Januar 2017
Es geht wieder los ...
2009 ließ ich mich an der Chemnitzer Oper als Statistin für die Inszenierung des "Tannhäuser" anwerben. Wir stellen das Gefolge der Venus während der Overtüre dar. Nachdem die Inszenierung zwei Spielzeiten lief, gab es 2014 eine erste Wiederaufnahme. Und nun geht es wieder los.
Gestern war eine erste Probe. Leider sind wir von ehemals 20 Statistinnen wohl nur noch 15 (inkl. zwei neuer), von denen gestern nur 7 da waren. Zum Glück konnten wir die wichtigsten Posten besetzen. Die restlichen Nymphen müssen sich dann einfach einfügen. Hoffentlich bekommen wir die Abläufe vor allem zeitgerecht hin.
Dem großen Waldkind geht es im Skilager gut. Das Wetter war bisher spitze, die Pisten sind es auch und ab und zu dürfen sie auch allein fahren. Allerdings scheint einer der Jungen einen Magen-Darm-Virus eingeschleppt zu haben. Bisher hat es nur Jungen erwischt, die im Gästehaus untergebracht sind. Die Mädchen im Hotel blieben bisher verschont. Ich hoffe das bleibt so.
Gestern war eine erste Probe. Leider sind wir von ehemals 20 Statistinnen wohl nur noch 15 (inkl. zwei neuer), von denen gestern nur 7 da waren. Zum Glück konnten wir die wichtigsten Posten besetzen. Die restlichen Nymphen müssen sich dann einfach einfügen. Hoffentlich bekommen wir die Abläufe vor allem zeitgerecht hin.
Dem großen Waldkind geht es im Skilager gut. Das Wetter war bisher spitze, die Pisten sind es auch und ab und zu dürfen sie auch allein fahren. Allerdings scheint einer der Jungen einen Magen-Darm-Virus eingeschleppt zu haben. Bisher hat es nur Jungen erwischt, die im Gästehaus untergebracht sind. Die Mädchen im Hotel blieben bisher verschont. Ich hoffe das bleibt so.
9. Januar 2017
Winter - Aufregung - Neujahrsball - Müdigkeit
Am Freitag hatte der Winter Sachsen weiterhin im Griff.
Nach der Arbeit ein schneller Einkauf im Bioladen. Zu Hause musste die beginnende Aufregung des großen Waldkindes vor Auftritt und Fahrt ins Skilager mit ein paar Vorbereitungen bekämpft werden. Die wichtigsten Dinge, wie externer Akku fürs Handy, CD's, Taschengeld ;-) wurden schon einmal zusammengesucht.
Am Abend ging es mit dem Förster zur wöchentlichen Tanzstunde - unser gemeinsame Hobby. Nachdem wir zu unserer Kurszeit nur zwei Paare waren schlossen wir uns unserem "Parallel"Kurs an und entließen den Tanzlehrer etwas eher in den Feierabend. Allerdings hatte er noch ein Training mit der Formation (endete erst 1:30 Uhr morgens).
Am Samstag verschwand das kleine Waldkind auf den Rodelhang und ich packte mit dem großen Waldkind den Koffer fürs Skilager. Gegen 10:30 Uhr brachen wir zur Generalprobe für den großen Auftritt am Abend auf. Ein Mädchen, die wir noch mitnehmen sollten, sagte kurzfristig wegen Magen-Darm ab.
Probe das erste Mal im neuen Kostüm - Aufregung pur. Ich schaute nebenbei der Probe der weiteren Programmpunkte für den Abend zu - Einzug der "Debütanten" und Boogie-Show der Formation.
Die Probe der Mädchen läuft gut - es gibt Lob vom "Chef-Tanzlehrer".
Zu Hause schnelles Mittagessen - Nudeln, dann versuche ich dem Kind "Mind Craft" aufs Handy zu laden, leider mosert das alte Teil wegen fehlendem Speicherplatz. Das große Waldkind muss als wahrscheinlich doch bis zum neuen Handy warten.
Am Nachmittag bringe ich die Kindern zu meinen Eltern, da wir abends ebenfalls zum Neujahrsball unserer Tanzschule wollen.
Zurück zu Hause bleibt noch genug Zeit zum Aufrüchen. Nachdem wir noch einmal wegen des vergessenen Handys umkehrten, kamen wir bei leichtem Schneefall im Chemnitzer Hof an. Noch hielt sich das schlechte Gewissen gegenüber meiner Mama, die das große Waldkind zum Auftritt bringen sollte, in Grenzen.
Leider ist das Niveau des Hotels gesunken - eine Bestellung von Vor- und Hauptspeise ist nicht möglich, sie muss nacheinander erfolgen; bestellte Getränke lassen auf sich warten.
Immer wieder der Blick zum Eingang - wo bleibt meine Mama mit dem Kind
Dann endlich sind sie da - draußen herrscht mittlerweile Eisregen und die Parkplatzsuche war schwierig (das schlechte Gewissen steigt).
Durch den Auftritt der Formation (grandios) verpassen wir fast den auftritt des Kindes (im anderen Saal) - alles klappt wunderbar
Wir verabschieden die beiden mit dem Angebot, dass meine Mama zur Not bei uns schlafen soll, und genießen den restlichen Abend - Aufbruch diesmal schon 24:00 Uhr - schließlich
muss das große Waldkind am nächsten Morgen mit Sack und Pack Punkt 7:00 Uhr vor der Schule stehen - Weckerklingeln also 5:30 Uhr
sie schmiert sich zwar zwei Brötchen, ob sie in der Aufregung etwas ißt, können wir hinterher nicht mehr sagen
vor der Schule ein Bienenschwarm + Hühnerhaufen - aber schön zu sehen, dass sich die Mädchen der Klasse verstehen
Die Busse (78 Kinder + 4 Lehrer + zusätzliche Betreuer/Skilehrer) kommen doch erst 7:30 Uhr. Gepäck, Skier und Kinder verstauen - ein letzter Toilettengang und dann geht es los.
Zu Hause kann auch ich dann endlich etwas essen und döse anschließend noch etwas auf dem Sofa - die Nacht war doch sehr kurz.
Ich schleppe mich mehr schlecht als recht durch den Tag - kann mich zu nichts so richtig aufraffen.
In Garten sieht es so aus:
Nach dem Mittagessen bringt meine Mama das kleine Waldkind, das bei ihnen übernachtet hat. Er verschwindet gleich wieder zum Rodeln - das Wetter muss einfach ausgenutzt werden.
Ich verschwinde am Abend zeitig in den Federn - Schlaf nachhholen.
Heute dann wieder Arbeitsalltag - dem großen Waldkind scheint es gut zu gehen - keine Nachrichten
am Abend eine Reitstunde zumindest zum Teil im Schnee.
Nach der Arbeit ein schneller Einkauf im Bioladen. Zu Hause musste die beginnende Aufregung des großen Waldkindes vor Auftritt und Fahrt ins Skilager mit ein paar Vorbereitungen bekämpft werden. Die wichtigsten Dinge, wie externer Akku fürs Handy, CD's, Taschengeld ;-) wurden schon einmal zusammengesucht.
Am Abend ging es mit dem Förster zur wöchentlichen Tanzstunde - unser gemeinsame Hobby. Nachdem wir zu unserer Kurszeit nur zwei Paare waren schlossen wir uns unserem "Parallel"Kurs an und entließen den Tanzlehrer etwas eher in den Feierabend. Allerdings hatte er noch ein Training mit der Formation (endete erst 1:30 Uhr morgens).
Am Samstag verschwand das kleine Waldkind auf den Rodelhang und ich packte mit dem großen Waldkind den Koffer fürs Skilager. Gegen 10:30 Uhr brachen wir zur Generalprobe für den großen Auftritt am Abend auf. Ein Mädchen, die wir noch mitnehmen sollten, sagte kurzfristig wegen Magen-Darm ab.
Probe das erste Mal im neuen Kostüm - Aufregung pur. Ich schaute nebenbei der Probe der weiteren Programmpunkte für den Abend zu - Einzug der "Debütanten" und Boogie-Show der Formation.
Die Probe der Mädchen läuft gut - es gibt Lob vom "Chef-Tanzlehrer".
Zu Hause schnelles Mittagessen - Nudeln, dann versuche ich dem Kind "Mind Craft" aufs Handy zu laden, leider mosert das alte Teil wegen fehlendem Speicherplatz. Das große Waldkind muss als wahrscheinlich doch bis zum neuen Handy warten.
Am Nachmittag bringe ich die Kindern zu meinen Eltern, da wir abends ebenfalls zum Neujahrsball unserer Tanzschule wollen.
Zurück zu Hause bleibt noch genug Zeit zum Aufrüchen. Nachdem wir noch einmal wegen des vergessenen Handys umkehrten, kamen wir bei leichtem Schneefall im Chemnitzer Hof an. Noch hielt sich das schlechte Gewissen gegenüber meiner Mama, die das große Waldkind zum Auftritt bringen sollte, in Grenzen.
Leider ist das Niveau des Hotels gesunken - eine Bestellung von Vor- und Hauptspeise ist nicht möglich, sie muss nacheinander erfolgen; bestellte Getränke lassen auf sich warten.
Immer wieder der Blick zum Eingang - wo bleibt meine Mama mit dem Kind
Dann endlich sind sie da - draußen herrscht mittlerweile Eisregen und die Parkplatzsuche war schwierig (das schlechte Gewissen steigt).
Durch den Auftritt der Formation (grandios) verpassen wir fast den auftritt des Kindes (im anderen Saal) - alles klappt wunderbar
Wir verabschieden die beiden mit dem Angebot, dass meine Mama zur Not bei uns schlafen soll, und genießen den restlichen Abend - Aufbruch diesmal schon 24:00 Uhr - schließlich
muss das große Waldkind am nächsten Morgen mit Sack und Pack Punkt 7:00 Uhr vor der Schule stehen - Weckerklingeln also 5:30 Uhr
sie schmiert sich zwar zwei Brötchen, ob sie in der Aufregung etwas ißt, können wir hinterher nicht mehr sagen
vor der Schule ein Bienenschwarm + Hühnerhaufen - aber schön zu sehen, dass sich die Mädchen der Klasse verstehen
Die Busse (78 Kinder + 4 Lehrer + zusätzliche Betreuer/Skilehrer) kommen doch erst 7:30 Uhr. Gepäck, Skier und Kinder verstauen - ein letzter Toilettengang und dann geht es los.
Zu Hause kann auch ich dann endlich etwas essen und döse anschließend noch etwas auf dem Sofa - die Nacht war doch sehr kurz.
Ich schleppe mich mehr schlecht als recht durch den Tag - kann mich zu nichts so richtig aufraffen.
In Garten sieht es so aus:
Nach dem Mittagessen bringt meine Mama das kleine Waldkind, das bei ihnen übernachtet hat. Er verschwindet gleich wieder zum Rodeln - das Wetter muss einfach ausgenutzt werden.
Ich verschwinde am Abend zeitig in den Federn - Schlaf nachhholen.
Heute dann wieder Arbeitsalltag - dem großen Waldkind scheint es gut zu gehen - keine Nachrichten
am Abend eine Reitstunde zumindest zum Teil im Schnee.
2. Januar 2017
Jahresanfang und Ferienende
Das neue Jahr bietet ja immer wieder Gelegenheit für einen Neuanfang. Mal sehen, ob es mir gelingt diesem Blog wieder mehr Leben einzuhauchen.
Das neue Jahr begrüßten wir gemeinsam mit meiner besten und "ältesten" Freundin (wir kennen uns seit unserer Geburt) und ihrer Familie. Da ihr Mann als Arzt am Neujahrsmorgen wieder im Krankenhaus antreten musste, fuhren wir noch am Abend heim. Zum Glück kann der Förster gut auf Alkohol verzichten.
Ausschlafen - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker (Pflichtprogramm am 01.01) - Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirschen (ebenfalls Pflichtprogramm)
Am frühen Abend Einladung zum Geburtstagsessen meiner Mama in meinem Heimatort - sie hat einen der undankbarsten Geburtstage, da abgesehen vom Reinfeieren eigentlich keiner so richtig Lust auf Essen etc. hat. Leider war das Restaurant diesmal nicht optimal gewählt.
Heute hatten die Waldkinder noch Ferien und verschwanden am Vormittag auf dem Reiterhof - das große Waldkind zum Reiten und das kleine um im Stall zu helfen. Pünktlich am letzten Ferientag begann es auch zu schneien. Wenigstens noch etwas weiß.
Am Nachmittag folgten wir einem Tipp der Familie Buddenbohm und sahen im Kino "Sing". Ein wunderbarer Film mit einer wunderbaren Musik - also vor allem etwas für Kinder und Erwachsene (auch für diese), die Musik lieben. Meinem Tanzmädchen juckten die Füße und sie vollführte "Sitztänze".
Am Abend ginge es dann auch für mich noch zum Reiten. Leider ist der Reitplatz aufgrund des Frostes derzeit nur auf dem ersten Hufschlag (Rand) nutzbar - aber für Galopp und Übergänge (Trabb - Halt, Trabb - Schritt) reicht es. Mittlerweile kann ich auch den Galopp ganz gut aussitzen.
Leider wird der Schnee wohl morgen oder übermorgen durch den Regen wieder weggespült werden.
Das neue Jahr begrüßten wir gemeinsam mit meiner besten und "ältesten" Freundin (wir kennen uns seit unserer Geburt) und ihrer Familie. Da ihr Mann als Arzt am Neujahrsmorgen wieder im Krankenhaus antreten musste, fuhren wir noch am Abend heim. Zum Glück kann der Förster gut auf Alkohol verzichten.
Ausschlafen - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker (Pflichtprogramm am 01.01) - Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirschen (ebenfalls Pflichtprogramm)
Am frühen Abend Einladung zum Geburtstagsessen meiner Mama in meinem Heimatort - sie hat einen der undankbarsten Geburtstage, da abgesehen vom Reinfeieren eigentlich keiner so richtig Lust auf Essen etc. hat. Leider war das Restaurant diesmal nicht optimal gewählt.
Heute hatten die Waldkinder noch Ferien und verschwanden am Vormittag auf dem Reiterhof - das große Waldkind zum Reiten und das kleine um im Stall zu helfen. Pünktlich am letzten Ferientag begann es auch zu schneien. Wenigstens noch etwas weiß.
Am Nachmittag folgten wir einem Tipp der Familie Buddenbohm und sahen im Kino "Sing". Ein wunderbarer Film mit einer wunderbaren Musik - also vor allem etwas für Kinder und Erwachsene (auch für diese), die Musik lieben. Meinem Tanzmädchen juckten die Füße und sie vollführte "Sitztänze".
Am Abend ginge es dann auch für mich noch zum Reiten. Leider ist der Reitplatz aufgrund des Frostes derzeit nur auf dem ersten Hufschlag (Rand) nutzbar - aber für Galopp und Übergänge (Trabb - Halt, Trabb - Schritt) reicht es. Mittlerweile kann ich auch den Galopp ganz gut aussitzen.
Leider wird der Schnee wohl morgen oder übermorgen durch den Regen wieder weggespült werden.
5. April 2016
WMDEDGT - 4/2016
Es ist der 05.04. und damit wieder "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Da uns nach den Osterferien der normale Alltag wieder hat, springt mein Radiowecker normalerweise 5:15 Uhr an. Heute bin ich schon eine Minute vorher wach und schleiche mich aus dem Bett.
Es folgt die üblich Morgenroutine aus Duschen (meine Haare brauchen leider täglich eine Auffrischung), Anziehen, Katze füttern (die mir seit dem verlassen des Schlafzimmers nicht von der Seite weicht) und Frühstück vorbereiten.
Ehe ich nach unten gehe wecke ich schon mal die Kinder an. Bei denen dudelt aber auch schon das Radio bzw. der CD-Spieler und sie schaffen es tatsächlich kurz nach 6:00 Uhr in der Küche zu erscheinen. Brotbüchsen werden befüllt und Jogurt mit Müsli (Kinder) bzw. Apfelmus (angebrochenes Glas muss leer werden) mit Walnüssen gefrühstückt.
Punkt 7:30 Uhr verlassen die Tochter und ich das Haus. Das kleine Waldkind wird 15 Minuten später vom Taxi abgeholt.
Heute genieße ich es mal wieder mit Bus und Straßenbahn ins Büro zu fahren (20 Minuten Lesezeit für mich - und eine Zupfstreuselschnecke springt auch noch heraus).
Im Büro warten wie üblich diverse Excel-Tabellen auf mich. Eine Studienordnung muss hinsichtlich des Lehraufwandes geprüft werden (statistisch und tatsächlich). Dazwischen darf ich immer mal wieder kurz meine Kollegin vertreten, die zur Zeit in der Poststelle aushelfen muss. Das gibt es auch nur hier: qualifizierte Sachbearbeiter "tragen die Post aus".
Das schöne an der Fahrt mit dem ÖPNV ist auch, dass man "gezwungen" ist relativ pünktlich zu gehen, da der Zug zurück nur einmal pro Stunde fährt.
Bevor ich das kleine Waldkind vom Trampolin-Training abhole, erledige ich schnell noch den Wocheneinkauf im Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse und diverse andere Dinge besorge ich kurz vor dem Wochenende im Bioladen.
Zu Hause: Aus- und Wegräumen der Einkäufe, kurze HA-Kontrolle beim kleine Waldkind, diverse Noten des großen Waldkindes zur Kenntnisnehmen (ein paar Berichtigungen sind noch notwendig)
- dann Abendessen
Die Kinder verschwinden vor dem Fernseher, der Förster widmet sich der Küche und ich lese E-Mails und erledige ein paar Überweisungen.
Parallel zu Tagesschau und CSI + CSI-Cyber (die einzigen Reihen, die ich noch schaue) lese ich im FB und beginne diesen Artikel. Jetzt werde ich gleich dem Förster nach oben folgen.
Mal sehen, ob ich es diese Woche noch schaffe, von unserem Besuch bei der Kamelie in Pilnitz zu berichten.
Da uns nach den Osterferien der normale Alltag wieder hat, springt mein Radiowecker normalerweise 5:15 Uhr an. Heute bin ich schon eine Minute vorher wach und schleiche mich aus dem Bett.
Es folgt die üblich Morgenroutine aus Duschen (meine Haare brauchen leider täglich eine Auffrischung), Anziehen, Katze füttern (die mir seit dem verlassen des Schlafzimmers nicht von der Seite weicht) und Frühstück vorbereiten.
Ehe ich nach unten gehe wecke ich schon mal die Kinder an. Bei denen dudelt aber auch schon das Radio bzw. der CD-Spieler und sie schaffen es tatsächlich kurz nach 6:00 Uhr in der Küche zu erscheinen. Brotbüchsen werden befüllt und Jogurt mit Müsli (Kinder) bzw. Apfelmus (angebrochenes Glas muss leer werden) mit Walnüssen gefrühstückt.
Punkt 7:30 Uhr verlassen die Tochter und ich das Haus. Das kleine Waldkind wird 15 Minuten später vom Taxi abgeholt.
Heute genieße ich es mal wieder mit Bus und Straßenbahn ins Büro zu fahren (20 Minuten Lesezeit für mich - und eine Zupfstreuselschnecke springt auch noch heraus).
Im Büro warten wie üblich diverse Excel-Tabellen auf mich. Eine Studienordnung muss hinsichtlich des Lehraufwandes geprüft werden (statistisch und tatsächlich). Dazwischen darf ich immer mal wieder kurz meine Kollegin vertreten, die zur Zeit in der Poststelle aushelfen muss. Das gibt es auch nur hier: qualifizierte Sachbearbeiter "tragen die Post aus".
Das schöne an der Fahrt mit dem ÖPNV ist auch, dass man "gezwungen" ist relativ pünktlich zu gehen, da der Zug zurück nur einmal pro Stunde fährt.
Bevor ich das kleine Waldkind vom Trampolin-Training abhole, erledige ich schnell noch den Wocheneinkauf im Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse und diverse andere Dinge besorge ich kurz vor dem Wochenende im Bioladen.
Zu Hause: Aus- und Wegräumen der Einkäufe, kurze HA-Kontrolle beim kleine Waldkind, diverse Noten des großen Waldkindes zur Kenntnisnehmen (ein paar Berichtigungen sind noch notwendig)
- dann Abendessen
Die Kinder verschwinden vor dem Fernseher, der Förster widmet sich der Küche und ich lese E-Mails und erledige ein paar Überweisungen.
Parallel zu Tagesschau und CSI + CSI-Cyber (die einzigen Reihen, die ich noch schaue) lese ich im FB und beginne diesen Artikel. Jetzt werde ich gleich dem Förster nach oben folgen.
Mal sehen, ob ich es diese Woche noch schaffe, von unserem Besuch bei der Kamelie in Pilnitz zu berichten.
5. Juli 2015
WMDEDGT - 7/2015
Heute ist wieder der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?" Nachdem ich es im letzten Monat verpeilt habe, bin ich heute wieder dabei.
Nachdem es gestern spät geworden war (Geburtstagsfeier des Cousin des Försters) wurde es heute etwas später mit dem Aufstehen. Das kleine Waldkind war natürlich schon zeitiger wach.
Zum Glück haben wir von unserem Sommergrillen den Pavillon am Sitzplatz stehen lassen, so dass wir draußen frühstücken können. Morgens um 9:00 Uhr knallt die Sonne schon gewaltig.
Die Kinder testen das Geburtstagsgeschenk des kleinen Waldkindes (Trampolin), das morgens noch im Schatten steht. Ich komme aufgrund der Hitze irgendwie nicht richtig in Gänge. Alles geht mir schwer von der Hand - Wäsche aufhängen, Blumen gießen.
Eigentlich wollte vormittags noch Cookies für den Kindergeburtstag des kleinen Waldkindes, aber die Hitze in der Küche und auch die Zeit hält mich davon ab.
Gegen 12:30 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Sie hat noch eine Stunde Tanztraining (zum Glück ist der Übungssaal angenehm kühl) und anschließend einen Auftritt im Küchwald.
Die Mädels proben noch einmal ihre Tänze und wir Eltern dürfen ausnahmsweise zuschauen. Als Motivationsschub gibt es anschließend für alle Eis.
Die kleine Bühne an der Parkbahn bietet doch etwas Schatten. Die Mädels schlagen sich tapfer. Als Belohnung gibt es eine Freikarte für die Parkbahn. Inzwischen ziehen ein paar Gewitterwolken auf, die aber außer Gerumpel nichts bringen. Das Kinderfest lassen wir links liegen: 1. ist es uns einfach zu warm und 2. gab es vormittags einen Vorfall, der uns sehr verärgerte. Es geht also nach Hause
Nachdem der Förster vormittags unsere Kirschen abgenommen hat (wir waren mal schneller als die Amseln), müssen die heute zum Teil noch verarbeitet werden. Einen Hefeteig habe ich schon aufgetaut, so dass schnell eine "Spuck"kuchen (Kirsch-Streusel mit Kernen) entsteht, der für die Familienfeier am nächsten Wochenende eingefroren wird. Der Förster kümmert sich ums Abendessen (überwiegend Reste). Danach raffe ich mich doch noch zu den Cookies auf (Schokolade-Cranberry, M&M, Double Chocolate). Ein paar von den Kirschen friere ich noch ein (ein Versuch für Grütze oder Kuchen).
Nach einem kurzen Sprung unter die Dusche fühle ich mich wieder einigermaßen wohl. Nach dem heute-Journal ist heute Schluss. Morgen geht es wieder früh raus.
Die Kinder haben noch eine Woche Schule vor sich - allerdings mit Hitzeplan und eher außerschulischen Aktivitäten.
Nachdem es gestern spät geworden war (Geburtstagsfeier des Cousin des Försters) wurde es heute etwas später mit dem Aufstehen. Das kleine Waldkind war natürlich schon zeitiger wach.
Zum Glück haben wir von unserem Sommergrillen den Pavillon am Sitzplatz stehen lassen, so dass wir draußen frühstücken können. Morgens um 9:00 Uhr knallt die Sonne schon gewaltig.
Die Kinder testen das Geburtstagsgeschenk des kleinen Waldkindes (Trampolin), das morgens noch im Schatten steht. Ich komme aufgrund der Hitze irgendwie nicht richtig in Gänge. Alles geht mir schwer von der Hand - Wäsche aufhängen, Blumen gießen.
Eigentlich wollte vormittags noch Cookies für den Kindergeburtstag des kleinen Waldkindes, aber die Hitze in der Küche und auch die Zeit hält mich davon ab.
Gegen 12:30 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Sie hat noch eine Stunde Tanztraining (zum Glück ist der Übungssaal angenehm kühl) und anschließend einen Auftritt im Küchwald.
Die Mädels proben noch einmal ihre Tänze und wir Eltern dürfen ausnahmsweise zuschauen. Als Motivationsschub gibt es anschließend für alle Eis.
Die kleine Bühne an der Parkbahn bietet doch etwas Schatten. Die Mädels schlagen sich tapfer. Als Belohnung gibt es eine Freikarte für die Parkbahn. Inzwischen ziehen ein paar Gewitterwolken auf, die aber außer Gerumpel nichts bringen. Das Kinderfest lassen wir links liegen: 1. ist es uns einfach zu warm und 2. gab es vormittags einen Vorfall, der uns sehr verärgerte. Es geht also nach Hause
Nachdem der Förster vormittags unsere Kirschen abgenommen hat (wir waren mal schneller als die Amseln), müssen die heute zum Teil noch verarbeitet werden. Einen Hefeteig habe ich schon aufgetaut, so dass schnell eine "Spuck"kuchen (Kirsch-Streusel mit Kernen) entsteht, der für die Familienfeier am nächsten Wochenende eingefroren wird. Der Förster kümmert sich ums Abendessen (überwiegend Reste). Danach raffe ich mich doch noch zu den Cookies auf (Schokolade-Cranberry, M&M, Double Chocolate). Ein paar von den Kirschen friere ich noch ein (ein Versuch für Grütze oder Kuchen).
Nach einem kurzen Sprung unter die Dusche fühle ich mich wieder einigermaßen wohl. Nach dem heute-Journal ist heute Schluss. Morgen geht es wieder früh raus.
Die Kinder haben noch eine Woche Schule vor sich - allerdings mit Hitzeplan und eher außerschulischen Aktivitäten.
5. Mai 2015
WMDEDGT - 5/2015
Heute ist wieder der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"
Ein normaler Arbeits- und Schultag beginnt für mich wie immer um 5:15 Uhr. Die Waldkinder sind ausnahmsweise schon mal mit dem Anspringen ihrer Radiowecker mehr oder weniger wach. Ich ernte Jubelgeschrei als ich kurze Hosen erlaube, da es heute über 25°C warm werden soll.
Es folgt das übliche Morgenprogramm mit Frühstück, Brotbüchsen befüllen und Absprachen hinsichtlich der diversen Fahrdienste.
Gegen 6:30 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setzte sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Derzeit ist es außerordentlich ruhig, so dass ich tatsächlich mal Zeit zum Ausmisten habe. Nicht alle Unterlagen, die diverse Ordner und Hängeregistraturen füllen, müssen ewig aufgehoben werden.
Für einen Studiengang kann ich noch die Aufteilung des Lehraufwandes klären.
Gegen 13:30 ist für mich heute Schicht im Schacht. Schließlich ist heute der 05.05. und damit Welthebammentag. Vor 15 Jahren hat unser Verein das Geburtshaus in Chemnitz eröffnet. Da uns allen zur Zeit die Kraft und Motivation für eine große Feier fehlt, veranstalten wir ein Erzählcafe.
Am Ende konnten wir vier Generationen an unseren Tischen vereinen - die jüngsten Besucher waren erst wenige Wochen alt, die älteste Besucherin über 60. Es gab wunderbare Gespräche und Begegnungen.
Leider ist es um die Situation der freiberuflichen Hebammen überhaupt nicht rosig bestellt. Zum 01. Juli steigt die Haftpflichversicherung wieder um 20% und die Krankenkassen wollen einen entsprechenden Ausgleich nur unter völlig weltfremden Bedingungen übernehmen. Ein ET +1 als Risiko einzustufen, wenn +/- 14 Tage als völlig normal gelten, ist schon sehr frech.
Gegen 18:00 Uhr verlassen die letzten Gäste die Räume des Geburtshauses und wir machen uns ans Aufräumen. Zwischendurch klären wir noch ein paar Dinge bezüglich der Renovierung des Kursraumes. Nachdem sich zu wenig Mitglieder bereit erklärt haben, uns zu unterstützen, soll das nun eine Firma übernehmen.
19:00 Uhr mache ich mich dann endlich auf den Heimweg. Unterwegs ist noch ein kurzer Abstecher zum Supermarkt erforderlich - es ist kein Obst und keine Förster-Schokolade mehr im Haus. Leider sind zu dieser späten Stunde die Erdbeeren schon alle.
Zu Hause angekommen räume ich mein Auto aus und lasse mir vom Förster und den Waldkindern kurz noch den Tag erzählen. Das große Waldkind hat sich wieder einmal nicht an die Absprachen bezüglich der Schulsachen gehalten. Die Vorboten der Pubertät lassen grüßen und die "Kontrollen" müssen wohl wieder verstärkt werden.
Der Förster lädt mir noch die Sommerräder ins Auto. Normalerweise wechsle ich die ja selbst, da aber in einem eine Schraube steckt (sie wurden vor Ostern zusammen mit dem Auto gekauft), muss die Werkstatt ran.
Zum Abendessen reichen mir nach dem ganzen Kuchen am Nachmittag ein paar Weintrauben.
Tagesschau, CSI und neben Frontal21 noch ein paar E-Mails lesen und schreiben.
Jetzt noch diesen Text bei Frau Brüllen verlinken und dann ruft der Bettzipfel.
Ein normaler Arbeits- und Schultag beginnt für mich wie immer um 5:15 Uhr. Die Waldkinder sind ausnahmsweise schon mal mit dem Anspringen ihrer Radiowecker mehr oder weniger wach. Ich ernte Jubelgeschrei als ich kurze Hosen erlaube, da es heute über 25°C warm werden soll.
Es folgt das übliche Morgenprogramm mit Frühstück, Brotbüchsen befüllen und Absprachen hinsichtlich der diversen Fahrdienste.
Gegen 6:30 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setzte sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Derzeit ist es außerordentlich ruhig, so dass ich tatsächlich mal Zeit zum Ausmisten habe. Nicht alle Unterlagen, die diverse Ordner und Hängeregistraturen füllen, müssen ewig aufgehoben werden.
Für einen Studiengang kann ich noch die Aufteilung des Lehraufwandes klären.
Gegen 13:30 ist für mich heute Schicht im Schacht. Schließlich ist heute der 05.05. und damit Welthebammentag. Vor 15 Jahren hat unser Verein das Geburtshaus in Chemnitz eröffnet. Da uns allen zur Zeit die Kraft und Motivation für eine große Feier fehlt, veranstalten wir ein Erzählcafe.
Am Ende konnten wir vier Generationen an unseren Tischen vereinen - die jüngsten Besucher waren erst wenige Wochen alt, die älteste Besucherin über 60. Es gab wunderbare Gespräche und Begegnungen.
Leider ist es um die Situation der freiberuflichen Hebammen überhaupt nicht rosig bestellt. Zum 01. Juli steigt die Haftpflichversicherung wieder um 20% und die Krankenkassen wollen einen entsprechenden Ausgleich nur unter völlig weltfremden Bedingungen übernehmen. Ein ET +1 als Risiko einzustufen, wenn +/- 14 Tage als völlig normal gelten, ist schon sehr frech.
Gegen 18:00 Uhr verlassen die letzten Gäste die Räume des Geburtshauses und wir machen uns ans Aufräumen. Zwischendurch klären wir noch ein paar Dinge bezüglich der Renovierung des Kursraumes. Nachdem sich zu wenig Mitglieder bereit erklärt haben, uns zu unterstützen, soll das nun eine Firma übernehmen.
19:00 Uhr mache ich mich dann endlich auf den Heimweg. Unterwegs ist noch ein kurzer Abstecher zum Supermarkt erforderlich - es ist kein Obst und keine Förster-Schokolade mehr im Haus. Leider sind zu dieser späten Stunde die Erdbeeren schon alle.
Zu Hause angekommen räume ich mein Auto aus und lasse mir vom Förster und den Waldkindern kurz noch den Tag erzählen. Das große Waldkind hat sich wieder einmal nicht an die Absprachen bezüglich der Schulsachen gehalten. Die Vorboten der Pubertät lassen grüßen und die "Kontrollen" müssen wohl wieder verstärkt werden.
Der Förster lädt mir noch die Sommerräder ins Auto. Normalerweise wechsle ich die ja selbst, da aber in einem eine Schraube steckt (sie wurden vor Ostern zusammen mit dem Auto gekauft), muss die Werkstatt ran.
Zum Abendessen reichen mir nach dem ganzen Kuchen am Nachmittag ein paar Weintrauben.
Tagesschau, CSI und neben Frontal21 noch ein paar E-Mails lesen und schreiben.
Jetzt noch diesen Text bei Frau Brüllen verlinken und dann ruft der Bettzipfel.
5. Februar 2015
WMDEDGT 2/2015
Heute ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"
Der Wecker klingelt wie jeden Wochentag um 5:15 Uhr. Es folgt das Badprogramm. Das große Waldkind ist wegen des heutigen Sporttages in der Schule etwas aufgeregt und steht doch tatsächlich schon vor 6:00 Uhr neben mir im Bad.
Gemeinsam bereiten wir das Frühstück und die Brotbüchsen vor. Da heute ein Kieferorthopädietermin für das kleine Waldkind ansteht und das große Waldkind einen Bus später fährt, haben wir heute ein paar Minuten mehr Luft. Der Förster taucht gegen 6:20 Uhr auch in der Küche auf. Nach einer Runde Zähneputzen fahre ich das große Waldkind schnell zum Bus (früh in der Dunkelheit ist mir das einfach lieber - Fußweg würde ca. 20 min betragen).
Wieder zu hause reicht die Zeit noch für einen kurzen Blick in die Zeitung.
Gegen 7:20 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Kieferorthopäden. Im Wartezimmer findet das kleine Waldkind Gefallen an der Kugelbahn und strapaziert damit etwas meine Nerven. Manchmal benimmt er sich noch wie ein Kleinkind.
Zum Test des Kariesrisikos darf ich mit ins Behandlungszimmer (gutes Mittelfeld). Für den Rest (Abdrücke, Röntgenbilder etc.) darf ich wieder in Wartezimmer. Gegen 9:00 Uhr ist es überstanden und ich fahre das kleine Waldkind noch zur Schule. Dir Hofpause hat noch nicht begonnen, so dass er zu seinem Leidwesen doch noch ein paar Minuten in den Kunstunterricht muss.
Auf dem Weg ins Büro gebe ich schnell noch eine Retoure beim Götterboten ab. Das Kleid ist leider doch etwas zu schmal oder ich habe doch an den verkehrten Stellen wieder zugenommen.
Im Büro herrscht irgendwie die Ruhe vor dem Sturm. Meine Chefin hat seit heute Urlaub. Nach der ersten Ferienwoche absolvieren wir einen fliegenden Wechsel. Wenn ich dann wieder komme, beginnt bei uns die heiße Phase für unsere Zahlen. Bis dahin versuche ich so viel wie möglich vorzubereiten.
Gegen 15:45 mache ich mich auf den Weg zu meiner "Privatfriseuse". Leider habe ich wieder einmal den Feierabendverkehr auf der Leipziger Straße unterschätzt. dazu kommen noch ein, zwei Baustellen. ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Mein Haar hat jetzt wieder eine wunderbare Farbe.
Als ich zu Hause ankomme sitzt die Familie schon beim Abendessen. Für mich hat der Förster schon Schnittchen vorbereitet. Fernsehen fällt für die Kinder heute etwas kürzer aus, da wir vorher noch die Taschen für das Wochenende bei den Großeltern packen und die Kinderzimmer etwas aufräumen müssen.
Endlich geht es zu Tom & Jerry. Für mich hin und wieder immer noch ein Spaß.
Dann haben wir endlich Feierabend bei "Quer".
Der Wecker klingelt wie jeden Wochentag um 5:15 Uhr. Es folgt das Badprogramm. Das große Waldkind ist wegen des heutigen Sporttages in der Schule etwas aufgeregt und steht doch tatsächlich schon vor 6:00 Uhr neben mir im Bad.
Gemeinsam bereiten wir das Frühstück und die Brotbüchsen vor. Da heute ein Kieferorthopädietermin für das kleine Waldkind ansteht und das große Waldkind einen Bus später fährt, haben wir heute ein paar Minuten mehr Luft. Der Förster taucht gegen 6:20 Uhr auch in der Küche auf. Nach einer Runde Zähneputzen fahre ich das große Waldkind schnell zum Bus (früh in der Dunkelheit ist mir das einfach lieber - Fußweg würde ca. 20 min betragen).
Wieder zu hause reicht die Zeit noch für einen kurzen Blick in die Zeitung.
Gegen 7:20 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Kieferorthopäden. Im Wartezimmer findet das kleine Waldkind Gefallen an der Kugelbahn und strapaziert damit etwas meine Nerven. Manchmal benimmt er sich noch wie ein Kleinkind.
Zum Test des Kariesrisikos darf ich mit ins Behandlungszimmer (gutes Mittelfeld). Für den Rest (Abdrücke, Röntgenbilder etc.) darf ich wieder in Wartezimmer. Gegen 9:00 Uhr ist es überstanden und ich fahre das kleine Waldkind noch zur Schule. Dir Hofpause hat noch nicht begonnen, so dass er zu seinem Leidwesen doch noch ein paar Minuten in den Kunstunterricht muss.
Auf dem Weg ins Büro gebe ich schnell noch eine Retoure beim Götterboten ab. Das Kleid ist leider doch etwas zu schmal oder ich habe doch an den verkehrten Stellen wieder zugenommen.
Im Büro herrscht irgendwie die Ruhe vor dem Sturm. Meine Chefin hat seit heute Urlaub. Nach der ersten Ferienwoche absolvieren wir einen fliegenden Wechsel. Wenn ich dann wieder komme, beginnt bei uns die heiße Phase für unsere Zahlen. Bis dahin versuche ich so viel wie möglich vorzubereiten.
Gegen 15:45 mache ich mich auf den Weg zu meiner "Privatfriseuse". Leider habe ich wieder einmal den Feierabendverkehr auf der Leipziger Straße unterschätzt. dazu kommen noch ein, zwei Baustellen. ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Mein Haar hat jetzt wieder eine wunderbare Farbe.
Als ich zu Hause ankomme sitzt die Familie schon beim Abendessen. Für mich hat der Förster schon Schnittchen vorbereitet. Fernsehen fällt für die Kinder heute etwas kürzer aus, da wir vorher noch die Taschen für das Wochenende bei den Großeltern packen und die Kinderzimmer etwas aufräumen müssen.
Endlich geht es zu Tom & Jerry. Für mich hin und wieder immer noch ein Spaß.
Dann haben wir endlich Feierabend bei "Quer".
25. Januar 2015
Sonntagsfreude - Kinder-Uni
Für mich ist es immer wieder eine Sonntagsfreude, wenn ich mit den Waldkindern die Kinder-Uni der TU Chemnitz besuche. Die Professoren/ Progessorinnen geben sich immer wieder große Mühe, ihr spezielles Gebiet den Kindern näher zu bringen.
Heute ging es um Goethes Faust - der sehr spannend für die Kinder aufbereitet wurde. Bei mehr Zeit hätte man wunderbar mit den Kindern darüber philosophieren können. Aber nach einer Stunde war bei den meisten dann doch die Luft raus.
Eine Sonntagsfreude ist es für mich auch immer wieder, wie fasziniert die Waldkinder bei der Sache sind.
Das große Waldkind hatte heute sogar einen "Forschungsauftrag" ihrer Oma. "Warum wird die Gretchen-Frage als Gretchen-Frage bezeichnet?
"Wie haltet Ihr es mit der Relegion?" - Das ist eine Gewissensfrage bzw. eine Grundsatzfrage.
Heute ging es um Goethes Faust - der sehr spannend für die Kinder aufbereitet wurde. Bei mehr Zeit hätte man wunderbar mit den Kindern darüber philosophieren können. Aber nach einer Stunde war bei den meisten dann doch die Luft raus.
Eine Sonntagsfreude ist es für mich auch immer wieder, wie fasziniert die Waldkinder bei der Sache sind.
Das große Waldkind hatte heute sogar einen "Forschungsauftrag" ihrer Oma. "Warum wird die Gretchen-Frage als Gretchen-Frage bezeichnet?
"Wie haltet Ihr es mit der Relegion?" - Das ist eine Gewissensfrage bzw. eine Grundsatzfrage.
6. Januar 2015
WMDEDGT 1/2015
So richtig bin ich in meiner Alltagsroutine noch nicht wieder angekommen. Deshalb habe ich gestern, wie schon im Dezember, Frau Brüllens monatliche Frage "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?" verpasst. Also wird das heute ganz schnell nachgeholt. Sonst wird es ja ganz ruhig hier.
Der erste Arbeits- bzw. Schultag nach zwei Wochen "frei" ist sowohl für mich als auch die Waldkinder hart. Ich schaffe es zwar pünktlich 5:15 Uhr aus dem Bett, aber insbesondere das große Waldkind muss ich schon sehr antreiben. Schließlich muss sie um 6:30 Uhr mit mir das Haus verlassen. Irgendwie schaffen wir es aber, ihre Brotbüchse zu füllen und auch noch etwas zu frühstücken. Als ich sie am Bus absetzen will, ich fahre wegen einiger Erledigungen am Nachmittag mit dem Auto ins Büro, fällt uns beiden ein, dass die Sporttasche noch zu Hause steht.
Aber wie liebe Mamas so sind, fahr ich noch einmal zurück und kann ihr beim Umsteigen in die Straßenbahn die Sporttasche übergeben.
Im Büro hat irgendwie keiner so richtig Lust zum Arbeiten und es läuft alles etwas zäh an. Schließlich gibt es aus den diversen Festtagen und Urlauben auch einiges zu berichten. Irgendwann ist dann das Gehirn warm gelaufen und meine Chefin bringt mich auf den neusten Stand, da ich netterweise zwei Tage eher Urlaub hatte als sie. Mehrere Studienordnungen stehen zur Prüfung an.
Mittagspause in der Mensa
Pünktlich 15:30 Uhr ist Schluss, da ich noch die augeliehenen Schneeketten, die wir im Silvesterurlaub im Zillertal tatsächlich benötigt haben, zurückbringen muss. Bei der Gelegenheit lasse ich auch gleich noch den abgebrochenen Heckscheibenwischer ersetzen.
Anschließend noch schnell in den Bioladen, da wir aufgrund unseres Urlaubes weder Milch, noch Butter, noch Joghurt, noch frisches Obst im Hause hatten.
Zu Hause gibt es Ärger bei der Kontrolle der Hausaufgaben des kleinen Waldkindes. Aufgrund von Schmiererei soll er Deutsch noch einmal abschreiben. Bestimmt 20 min probt er den absoluten aufstand mit Gebrüll und Tränen. Da er sich aber grundsätzlich mit dem Schreiben schwer tut, sehe ich es auch als Übung. Bis zum Mittwoch ist auch noch Mathe zu erledigen. Da er Dienstags aber im Hort Basketball-AG hat und anschließend noch zum Trampolin-Springen geht, sollten die auch noch erledigt werden. Bis das große Waldkind gegen 18:00 Uhr vom Reiten kommt, ist zumindest Mathe erledigt - in Deutsch sind immer noch Faselfehler.
Wir essen erst einmal und anschließend verschwinde ich zum Reiten. Es ist, glaube ich, sowohl für meine Nerven als auch das kleine Waldkind besser. Der Förster übernimmt. Letztlich hat es das kleine Waldkind wohl doch eingesehen.
Das Reiten tut mir gut. Leider ist der Platz teilweise gefroren (eine Halle gibt es (noch) nicht) und bei den ersten Galopp-Sprüngen werde ich etwas unsicher. Aber am Ende schaffen wir (Lorenzo und ich) es doch ganz ordentlich versammelt zu galoppieren.
Nach dem Duschen schaue ich noch einmal bei den Waldkindern rein und rede dem kleinen ins Gewissen. Ob es etwas nützt? Er tut sich einfach viel, viel schwerer als das große Waldkind. Die Klassenlehrerin hat uns jetzt geraten, ihn auf LRS testen zu lassen. Ich bin mal gespannt.
Ich lese noch ein paar Mails und schreibe welche: Z.B. wegen er Reklamation der Skijacke vom großen Waldkind - nach drei Tagen Skifahren war der Reißverschluss kaputt. Der Förster verabschiedet sich ins Bett - ich schaue noch das Heute-Journal. Dann ruft auch bei mir der Bettzipfel.
Das nächste mal wieder am 05.02.. Wahrscheinlich muss ich es in den Kalender schreiben.
Regelmäßiges Bloggen werde ich wohl nie schaffen.
Der erste Arbeits- bzw. Schultag nach zwei Wochen "frei" ist sowohl für mich als auch die Waldkinder hart. Ich schaffe es zwar pünktlich 5:15 Uhr aus dem Bett, aber insbesondere das große Waldkind muss ich schon sehr antreiben. Schließlich muss sie um 6:30 Uhr mit mir das Haus verlassen. Irgendwie schaffen wir es aber, ihre Brotbüchse zu füllen und auch noch etwas zu frühstücken. Als ich sie am Bus absetzen will, ich fahre wegen einiger Erledigungen am Nachmittag mit dem Auto ins Büro, fällt uns beiden ein, dass die Sporttasche noch zu Hause steht.
Aber wie liebe Mamas so sind, fahr ich noch einmal zurück und kann ihr beim Umsteigen in die Straßenbahn die Sporttasche übergeben.
Im Büro hat irgendwie keiner so richtig Lust zum Arbeiten und es läuft alles etwas zäh an. Schließlich gibt es aus den diversen Festtagen und Urlauben auch einiges zu berichten. Irgendwann ist dann das Gehirn warm gelaufen und meine Chefin bringt mich auf den neusten Stand, da ich netterweise zwei Tage eher Urlaub hatte als sie. Mehrere Studienordnungen stehen zur Prüfung an.
Mittagspause in der Mensa
Pünktlich 15:30 Uhr ist Schluss, da ich noch die augeliehenen Schneeketten, die wir im Silvesterurlaub im Zillertal tatsächlich benötigt haben, zurückbringen muss. Bei der Gelegenheit lasse ich auch gleich noch den abgebrochenen Heckscheibenwischer ersetzen.
Anschließend noch schnell in den Bioladen, da wir aufgrund unseres Urlaubes weder Milch, noch Butter, noch Joghurt, noch frisches Obst im Hause hatten.
Zu Hause gibt es Ärger bei der Kontrolle der Hausaufgaben des kleinen Waldkindes. Aufgrund von Schmiererei soll er Deutsch noch einmal abschreiben. Bestimmt 20 min probt er den absoluten aufstand mit Gebrüll und Tränen. Da er sich aber grundsätzlich mit dem Schreiben schwer tut, sehe ich es auch als Übung. Bis zum Mittwoch ist auch noch Mathe zu erledigen. Da er Dienstags aber im Hort Basketball-AG hat und anschließend noch zum Trampolin-Springen geht, sollten die auch noch erledigt werden. Bis das große Waldkind gegen 18:00 Uhr vom Reiten kommt, ist zumindest Mathe erledigt - in Deutsch sind immer noch Faselfehler.
Wir essen erst einmal und anschließend verschwinde ich zum Reiten. Es ist, glaube ich, sowohl für meine Nerven als auch das kleine Waldkind besser. Der Förster übernimmt. Letztlich hat es das kleine Waldkind wohl doch eingesehen.
Das Reiten tut mir gut. Leider ist der Platz teilweise gefroren (eine Halle gibt es (noch) nicht) und bei den ersten Galopp-Sprüngen werde ich etwas unsicher. Aber am Ende schaffen wir (Lorenzo und ich) es doch ganz ordentlich versammelt zu galoppieren.
Nach dem Duschen schaue ich noch einmal bei den Waldkindern rein und rede dem kleinen ins Gewissen. Ob es etwas nützt? Er tut sich einfach viel, viel schwerer als das große Waldkind. Die Klassenlehrerin hat uns jetzt geraten, ihn auf LRS testen zu lassen. Ich bin mal gespannt.
Ich lese noch ein paar Mails und schreibe welche: Z.B. wegen er Reklamation der Skijacke vom großen Waldkind - nach drei Tagen Skifahren war der Reißverschluss kaputt. Der Förster verabschiedet sich ins Bett - ich schaue noch das Heute-Journal. Dann ruft auch bei mir der Bettzipfel.
Das nächste mal wieder am 05.02.. Wahrscheinlich muss ich es in den Kalender schreiben.
Regelmäßiges Bloggen werde ich wohl nie schaffen.
9. November 2014
Sonntagsfreude - kleines Waldkind
Das kleine Waldkind hatte es bisher nicht ganz leicht in seiner Klasse. Als einziger kam er in eine Gruppe von Jungen, die sich schon vom Kindergarten kannte. Er fand nicht so richtig Anschluss.
Seit Schuljahresbeginn ist ein neuer schüler in die Klasse gekommen, der lustigerweise gerade einmal 100 m von uns entfernt wohnt. Vom Balkon der Familie kann man direkt zu unserem Haus sehen.
Heute nun hat sich das kleine Waldkind das erste Mal getraut einfach klingeln zu gehen. Beim ersten Versuch kam es zwar noch zu einem Missverständnis (Er verstand: J. ist in der Luft; statt an der Luft), aber beim zweiten Mal klappte es dann und die beiden hatten einen wunderbaren Nachmittag - eine Sonntagsfreude
Ich hoffe, die beiden können sich in Zukunft noch öfter verabreden und treffen.
Seit Schuljahresbeginn ist ein neuer schüler in die Klasse gekommen, der lustigerweise gerade einmal 100 m von uns entfernt wohnt. Vom Balkon der Familie kann man direkt zu unserem Haus sehen.
Heute nun hat sich das kleine Waldkind das erste Mal getraut einfach klingeln zu gehen. Beim ersten Versuch kam es zwar noch zu einem Missverständnis (Er verstand: J. ist in der Luft; statt an der Luft), aber beim zweiten Mal klappte es dann und die beiden hatten einen wunderbaren Nachmittag - eine Sonntagsfreude
Ich hoffe, die beiden können sich in Zukunft noch öfter verabreden und treffen.
5. November 2014
WMDEDGT 11/14
Heute ist wieder der 05. eines Monats und Frau Brüllen möchte wieder wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Eigentlich war heute ein ganz normaler Schultag, da aber für das große Waldkind ein Arzttermin und ein Termin beim Kieferorthopäden anstand, konnten wir etwas länger schlafen.
Da das große Waldkind ist nach wie vor ein Strich in der Landschaft, deshalb möchte die Kinderärztin die Schilddrüsenwerte prüfen - dass bedeutet Blutabnahme. Weil wir schon mal da waren, gab es gleich auch noch eine Impfung hinterher (Masern und Röteln sind einfach notwendig). Sie war wirklich tapfer.
Beim Kieferorthopäden standen die obligatorischen Voruntersuchungen wie Abdrücke, Röntgenaufnahmen etc. an. Im Dezember können wir dann den Behandlungsplan besprechen.
Gegen 10:00 Uhr setze ich das große Waldkind vor der Schule ab.
Da ich noch Urlaub übrig hatte, war der Rest des Tages für mich frei - zumindest bürofrei.
Stiefel vom Schuster holen, der Rock bei der Schneiderin ist noch nicht fertig, Obstkaufen auf dem Markt, das kleine Waldkind braucht noch eine Badekappe.
Zwischendurch gönne ich mir eine Pizza im Vapiano.
Dann stand noch ein Besuch bei Ikea auf dem Plan. Wir brauchten noch ein paar Teile für das neue Regal im Zimmer des großen Waldkindes. Bei der Gelegenheit fand ich doch tatsächlich auch noch ein paar Schnürstifeletten für mich.
Das große Waldkind blieb nach der Schule bei einer Freundin.
Für mich ging es nach dem Abendessen noch zu einer Reitstunde. Ab jetzt reiten wir bis zum März wieder im Dunklen. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder die Seniorin des Reitstalles reiten.
Am Abend gab es noch den Film "Bornholmer Straße" auf der ARD. Aufgrund der geschichtlichen Relevanz durften die Waldkinder ausnahmsweise mit gucken. Ich war damals 15 und auf Abschlussfahrt in Oberwiesental. Wir haben damals unseren Klassenlehrer recht ungläubig angeschaut, als er uns die Neuigkeit am Frühstückstisch servierte. Und ich bin mir nicht sicher, ob wir die Tragweite damals so richtig begriffen haben. Die ersten sind aber noch am selben Abend mit ihren Eltern nach Berlin gefahren.
Eigentlich war heute ein ganz normaler Schultag, da aber für das große Waldkind ein Arzttermin und ein Termin beim Kieferorthopäden anstand, konnten wir etwas länger schlafen.
Da das große Waldkind ist nach wie vor ein Strich in der Landschaft, deshalb möchte die Kinderärztin die Schilddrüsenwerte prüfen - dass bedeutet Blutabnahme. Weil wir schon mal da waren, gab es gleich auch noch eine Impfung hinterher (Masern und Röteln sind einfach notwendig). Sie war wirklich tapfer.
Beim Kieferorthopäden standen die obligatorischen Voruntersuchungen wie Abdrücke, Röntgenaufnahmen etc. an. Im Dezember können wir dann den Behandlungsplan besprechen.
Gegen 10:00 Uhr setze ich das große Waldkind vor der Schule ab.
Da ich noch Urlaub übrig hatte, war der Rest des Tages für mich frei - zumindest bürofrei.
Stiefel vom Schuster holen, der Rock bei der Schneiderin ist noch nicht fertig, Obstkaufen auf dem Markt, das kleine Waldkind braucht noch eine Badekappe.
Zwischendurch gönne ich mir eine Pizza im Vapiano.
Dann stand noch ein Besuch bei Ikea auf dem Plan. Wir brauchten noch ein paar Teile für das neue Regal im Zimmer des großen Waldkindes. Bei der Gelegenheit fand ich doch tatsächlich auch noch ein paar Schnürstifeletten für mich.
Das große Waldkind blieb nach der Schule bei einer Freundin.
Für mich ging es nach dem Abendessen noch zu einer Reitstunde. Ab jetzt reiten wir bis zum März wieder im Dunklen. Seit langer Zeit durfte ich mal wieder die Seniorin des Reitstalles reiten.
Am Abend gab es noch den Film "Bornholmer Straße" auf der ARD. Aufgrund der geschichtlichen Relevanz durften die Waldkinder ausnahmsweise mit gucken. Ich war damals 15 und auf Abschlussfahrt in Oberwiesental. Wir haben damals unseren Klassenlehrer recht ungläubig angeschaut, als er uns die Neuigkeit am Frühstückstisch servierte. Und ich bin mir nicht sicher, ob wir die Tragweite damals so richtig begriffen haben. Die ersten sind aber noch am selben Abend mit ihren Eltern nach Berlin gefahren.
3. August 2014
Sonntagsfreude - August
Heute soll es endlich auch mal wieder einen Sonntagsfreuden-Post geben:
Ist es eine Sonntagsfreude, dass die Kinder an die Großeltern verborgt sind? Ja und Nein!
Ja: Ich genieße die Ruhe und dass ich mit dem Förster "mein eigenes Ding" machen kann - wir brauchen z.B. nicht unbedingt ein Mittagessen.
Nein: Es ist irgendwie auch sehr ruhig.
Aber eine richtige Sonntagsfreude sind die fast ausgräumten Kinderzimmer. Nach dem Urlaub sollen sie vorgerichtet werden und jedes der Waldkinder sein eigenes Reich erhalten. Es sind zwar nur 1,5 Zimmer aber so kann das große Waldkind wenigstens mal die Tür hinter sich zu machen. Die Gelegenheit ist auch günstig mal ein paar Dinge mit und ohne die Kinder auszusortieren ;-).
Ist es eine Sonntagsfreude, dass die Kinder an die Großeltern verborgt sind? Ja und Nein!
Ja: Ich genieße die Ruhe und dass ich mit dem Förster "mein eigenes Ding" machen kann - wir brauchen z.B. nicht unbedingt ein Mittagessen.
Nein: Es ist irgendwie auch sehr ruhig.
Aber eine richtige Sonntagsfreude sind die fast ausgräumten Kinderzimmer. Nach dem Urlaub sollen sie vorgerichtet werden und jedes der Waldkinder sein eigenes Reich erhalten. Es sind zwar nur 1,5 Zimmer aber so kann das große Waldkind wenigstens mal die Tür hinter sich zu machen. Die Gelegenheit ist auch günstig mal ein paar Dinge mit und ohne die Kinder auszusortieren ;-).
5. April 2014
WMDEDGT 4/14
Heute ist der 05.04. und Frau Brüllen fragt: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?
Am Sonnabend bleibt der Wecker aus. Allerdings funktioniert meine innere Uhr hervorragend, so dass ich um 5:00 Uhr das erste Mal nach der Uhrzeit linse. Irgendwann höre ich dann nackte Füße die Treppe hinunter tapsen. Das kleine Waldkind ist also munter. Ich verspüre aber überhaupt keine Lust schon aufzustehen. Leider kreisen die Gedanken dann doch wieder um die Arbeit. Gegen 7:00 Uhr gebe ich auf und schnappe mir meine Geo und lese.
Nachdem ich den kleine Waldkind drei Geschichten vom Michel vorgelesen habe (drei Sätze hat er auch selbst gelesen) und die Kinder immer lauter Hunger schreien, erbarmt sich der Förster und geht Frühstück machen. Das Ausschlafen müssen die Waldkinder erst noch lernen.
Am Vormittag stand für mich eine erste Probe für den Tannhäuser am 18.04. auf dem Programm. Gleichzeit wurden aber auch die Verkaufslisten für den nächsten Kindersachen-Trödelmarkt "verkauft" werden, muss sich diesmal der Förster anstellen. Die Waldkinder und er verbinden das gleich mit einer kleinen Fahrradtour.
Da diesmal irgendwie die Kommunikation nicht richtig funktioniert hat, stehe ich erst einmal am Probenhaus vor verschlossener Tür. Also schnell zur Oper. Dort stoße ich auf zwei meiner Mitstreiterinnen. Leider wird nicht die Ouvertüre sondern der zweite Akt als erstes geprobt. Wir setzen uns in den Zuschauerraum und sehen und hören zu. Wenn man sich mal auf Wagner eingelassen hat, ist er wunderschön.
Irgendwann entdeckt uns der Regisseur. Vier von 12 gemeldeten Begleiterinnen der Venus sind ihm zu wenig. Drei weitere finden wir noch in der Cafeteria. Nachdem sich aber herausstellt, dass unsere "Zeichengeberin" nicht da ist, schickt er uns doch nach Hause. Ich bin mal gespannt, was er sich einfallen lässt, denn von ehemals 20 sind es jetzt nur noch 12.
Auf der Rückfahrt entdecke ich am Brühl noch einen Flohmarkt und beschließe kurzentschlossen, ihm noch einen Besuch abzustatten. Hätte ich mir aber schenken können: Irgendwie nur Krempel im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu Hause war das Mittagessen gerade vorüber, aber ein paar Spaghetti fallen noch für mich ab. Danach falle ich in ein richtiges Mittagsloch. Nichts geht mehr. Da fällt mein Blick auf die Tüte mit den Lindt-Weihnachtsmännern, den mir meine Chefin mitgegeben hat, da sie die Schokolade nicht mag und mir fällt ein, dass ich die ja zu Cookies verarbeiten wollte. Los gehts! Biss zum Kaffee müsste ich das gerade schaffen.
Die Waldkinder spielen derweil lauthals Fußball im Garten. Bisher ging dieser Krug ja zum Glück an uns vorüber und ich hoffe, sie kommen nicht auf die Idee im Verein spielen zu wollen. Ich habe keine Lust auf Wochenenden auf diversen Fußballplätzen.
Der Förster wirft nach Ende der der mittäglichen Ruhezeit die Motorsäge an. Vor dem Haus wartet noch ein Stapel Holz auf seine Zerkleinerung. Er bekommt den Kaffee und frische Cookies wie gewünscht draußen serviert. Die Waldkinder und ich genießen lieber drinnen. Es ist doch nicht mehr ganz so warm.
Für den Rest des Nachmittags zieht es mich dann auch in den Garten. In einigen Beeten warten noch ein paar Beikräuter auf ihre Vernichtung. Ein paar Kannen Wasser verteile ich auch noch. Wir brauchen unbedingt mal ein paar Tagen Landregen. Leider ist kein Tropfen in Sicht.
Vor den Abendessen noch ein wenig Mathe üben mit dem kleinen Waldkind. Er tut sich unheimlich schwer und ich weiß mir bald keinen Rat mehr. Da haben wir ihm schon das Jahr Kindergarten noch gegönnt und er ist als Juli-Kind der älteste in seiner Klasse, aber irgendwie will der Knoten weder beim Rechnen noch beim Schreiben platzen. Wenigstens funktioniert das Lesen mittlerweile ganz gut.
Abendessen, die wilden Kerle für die Waldkinder + Checker-Tobi. Dann kehrte hier Ruhe ein. Ich gönne mir heute mal Donna Leon und noch ein Stück "Kessel Buntes" (Ich alte Ostalgikerin ;-) ).
Das nächste Mal am 05.05.. Alle Teilnehmer findet ihr hier.
Am Sonnabend bleibt der Wecker aus. Allerdings funktioniert meine innere Uhr hervorragend, so dass ich um 5:00 Uhr das erste Mal nach der Uhrzeit linse. Irgendwann höre ich dann nackte Füße die Treppe hinunter tapsen. Das kleine Waldkind ist also munter. Ich verspüre aber überhaupt keine Lust schon aufzustehen. Leider kreisen die Gedanken dann doch wieder um die Arbeit. Gegen 7:00 Uhr gebe ich auf und schnappe mir meine Geo und lese.
Nachdem ich den kleine Waldkind drei Geschichten vom Michel vorgelesen habe (drei Sätze hat er auch selbst gelesen) und die Kinder immer lauter Hunger schreien, erbarmt sich der Förster und geht Frühstück machen. Das Ausschlafen müssen die Waldkinder erst noch lernen.
Am Vormittag stand für mich eine erste Probe für den Tannhäuser am 18.04. auf dem Programm. Gleichzeit wurden aber auch die Verkaufslisten für den nächsten Kindersachen-Trödelmarkt "verkauft" werden, muss sich diesmal der Förster anstellen. Die Waldkinder und er verbinden das gleich mit einer kleinen Fahrradtour.
Da diesmal irgendwie die Kommunikation nicht richtig funktioniert hat, stehe ich erst einmal am Probenhaus vor verschlossener Tür. Also schnell zur Oper. Dort stoße ich auf zwei meiner Mitstreiterinnen. Leider wird nicht die Ouvertüre sondern der zweite Akt als erstes geprobt. Wir setzen uns in den Zuschauerraum und sehen und hören zu. Wenn man sich mal auf Wagner eingelassen hat, ist er wunderschön.
Irgendwann entdeckt uns der Regisseur. Vier von 12 gemeldeten Begleiterinnen der Venus sind ihm zu wenig. Drei weitere finden wir noch in der Cafeteria. Nachdem sich aber herausstellt, dass unsere "Zeichengeberin" nicht da ist, schickt er uns doch nach Hause. Ich bin mal gespannt, was er sich einfallen lässt, denn von ehemals 20 sind es jetzt nur noch 12.
Auf der Rückfahrt entdecke ich am Brühl noch einen Flohmarkt und beschließe kurzentschlossen, ihm noch einen Besuch abzustatten. Hätte ich mir aber schenken können: Irgendwie nur Krempel im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu Hause war das Mittagessen gerade vorüber, aber ein paar Spaghetti fallen noch für mich ab. Danach falle ich in ein richtiges Mittagsloch. Nichts geht mehr. Da fällt mein Blick auf die Tüte mit den Lindt-Weihnachtsmännern, den mir meine Chefin mitgegeben hat, da sie die Schokolade nicht mag und mir fällt ein, dass ich die ja zu Cookies verarbeiten wollte. Los gehts! Biss zum Kaffee müsste ich das gerade schaffen.
Die Waldkinder spielen derweil lauthals Fußball im Garten. Bisher ging dieser Krug ja zum Glück an uns vorüber und ich hoffe, sie kommen nicht auf die Idee im Verein spielen zu wollen. Ich habe keine Lust auf Wochenenden auf diversen Fußballplätzen.
Der Förster wirft nach Ende der der mittäglichen Ruhezeit die Motorsäge an. Vor dem Haus wartet noch ein Stapel Holz auf seine Zerkleinerung. Er bekommt den Kaffee und frische Cookies wie gewünscht draußen serviert. Die Waldkinder und ich genießen lieber drinnen. Es ist doch nicht mehr ganz so warm.
Für den Rest des Nachmittags zieht es mich dann auch in den Garten. In einigen Beeten warten noch ein paar Beikräuter auf ihre Vernichtung. Ein paar Kannen Wasser verteile ich auch noch. Wir brauchen unbedingt mal ein paar Tagen Landregen. Leider ist kein Tropfen in Sicht.
Vor den Abendessen noch ein wenig Mathe üben mit dem kleinen Waldkind. Er tut sich unheimlich schwer und ich weiß mir bald keinen Rat mehr. Da haben wir ihm schon das Jahr Kindergarten noch gegönnt und er ist als Juli-Kind der älteste in seiner Klasse, aber irgendwie will der Knoten weder beim Rechnen noch beim Schreiben platzen. Wenigstens funktioniert das Lesen mittlerweile ganz gut.
Abendessen, die wilden Kerle für die Waldkinder + Checker-Tobi. Dann kehrte hier Ruhe ein. Ich gönne mir heute mal Donna Leon und noch ein Stück "Kessel Buntes" (Ich alte Ostalgikerin ;-) ).
Das nächste Mal am 05.05.. Alle Teilnehmer findet ihr hier.
24. Februar 2014
Winter?
Meine Eltern fahren nun seit fast mehr als 15 Jahren nach Reit im Winkl in den Winterurlaub. Nachdem das große Waldkind vor sieben Jahren mit dem Skivirus infiziert wurde, waren wird dieses Jahr zum 6. Mal dort. So wenig Schnee wie in diesem Jahr haben wir alle noch nicht erlebt. Eigentlich gilt Reit im Winkl als schneesicher und wir haben es schon erlebt, dass die Wiesen rund um Rosenheim grün und hinter dem Pass alles weiß war.
In diesem Jahr sah es dann so aus:
Die etwas höher gelegenen Nordhänge zeigten sich noch weiß, die gegenüberliegenden Südhänge waren schon frei getaut. Für ein erstes Snowtubing am Samstagnachmittag reichte es.
Für den Sonntag hatte ich den Waldkindern am Vormittag Skifahren versprochen. Zumal ich nicht riskieren wollte, dass das kleine Waldkind im Skikurs mit Panik anfängt. Im letzten Jahr stand er nämlich am Anfang dieses Hügels und traute sich nicht. In diesem Jahr keine Spur davon.

Dafür fuhren wir aufgrund des Niesel-Piesel-Regens eher Wasserski. Aber was tut man nicht alles für die Kinder. Man konnte richtig zuschauen, wie sich der Schnee auflöste.
Also ging es am nächsten Tag dann hinauf zur Winklmosalm und zur Steinplatte.
Das sah trotz tief hängender Wolken schon viel besser aus. Da dort oben der Regen als Schnee gefallen war, konnten wir wunderbare Pisten genießen (zum Teil sogar noch verschneit).
Die Loipen im Tal dagegen lösten sich mehr und mehr auf. Mein Vater hatte es von Seegatterl nach Reit im Winkl getestet. dabei liegt diese Loipe im Schatten des Waldes.
Noch besser wurde es am Dienstag:
Ein traumhafter Skitag
Am Mittwoch fuhren wir dann im Nebel und bei Schneefall. Aber wenn man bisher noch keinen Schnee in diesem Winter hatte, ist man über jede Flocke froh. Im Tal kam dies leider alles als Regen an, so daß man dem Schnee regelrecht beim Schmelzen zusehen konnte und die wunderbaren Loipen sich in traurige weiße Bänder in der Landschaft verwandelten,.
Der Skikurs für das kleine Waldkind hat sich in jedem Fall bewährt - auch wenn es beim Skirennen doch noch etwas breitbeinig aussah. Aber er fährt sicherer und nicht mehr unbedingt Schuss ohne bremsen zu können.
Hier noch ein Traumblick vom Kammerkör in das Tal von Waidring:
Während auf über 1000 m noch der Winter herrschte, begann im Tal Mitte Februar schon der Frühling.
Die Schattenseiten davon bekamen wir letzten Sonnabend zu spüren. Trotz Dauerschneefall war auf den Pisten viel los (inbesondere Skischulen, Skiclubs und auch viele Familien) und unsere Stammhütte schon 11:30 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt.
Bei der Rückfahrt am Sonntag hörten wir dann im Verkehrsfunk, dass ab 10:00 Uhr in Seegarterl (Talstation der Gondel auf die Winklmossalm) alle Parkplätze belegt waren. Da schien ja auch wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel.
Zum Abschluss habe ich noch einen Tipp für alle Benutzer der A9 zwischen Nürnberg und München. An der Anschlussstelle Hilpoltstein gibt es neben dem dortigen Autohof eine Anlaufstelle für alle Schokoholics:
In dem Café - Confiserie - Patisserie "Schocolat" gibt es alles was das Herz von Naschkatzen höher schlagen lässt. Die Pralinen und die Schokolade sind ausgesprochen lecker. Und unter der Woche kann man durch eine Glasscheibe den Konditoren bei der Arbeit zusehen. Eine wunderbare Gelegenheit eine lange Autofahrt zu unterbrechen, sich die Füße zu vertreten und Nervennahrung für den nächsten Stau zu besorgen.
In diesem Jahr sah es dann so aus:
Die etwas höher gelegenen Nordhänge zeigten sich noch weiß, die gegenüberliegenden Südhänge waren schon frei getaut. Für ein erstes Snowtubing am Samstagnachmittag reichte es.
Für den Sonntag hatte ich den Waldkindern am Vormittag Skifahren versprochen. Zumal ich nicht riskieren wollte, dass das kleine Waldkind im Skikurs mit Panik anfängt. Im letzten Jahr stand er nämlich am Anfang dieses Hügels und traute sich nicht. In diesem Jahr keine Spur davon.

Dafür fuhren wir aufgrund des Niesel-Piesel-Regens eher Wasserski. Aber was tut man nicht alles für die Kinder. Man konnte richtig zuschauen, wie sich der Schnee auflöste.
Also ging es am nächsten Tag dann hinauf zur Winklmosalm und zur Steinplatte.
Das sah trotz tief hängender Wolken schon viel besser aus. Da dort oben der Regen als Schnee gefallen war, konnten wir wunderbare Pisten genießen (zum Teil sogar noch verschneit).
Die Loipen im Tal dagegen lösten sich mehr und mehr auf. Mein Vater hatte es von Seegatterl nach Reit im Winkl getestet. dabei liegt diese Loipe im Schatten des Waldes.
Noch besser wurde es am Dienstag:
Ein traumhafter Skitag
Am Mittwoch fuhren wir dann im Nebel und bei Schneefall. Aber wenn man bisher noch keinen Schnee in diesem Winter hatte, ist man über jede Flocke froh. Im Tal kam dies leider alles als Regen an, so daß man dem Schnee regelrecht beim Schmelzen zusehen konnte und die wunderbaren Loipen sich in traurige weiße Bänder in der Landschaft verwandelten,.
Der Skikurs für das kleine Waldkind hat sich in jedem Fall bewährt - auch wenn es beim Skirennen doch noch etwas breitbeinig aussah. Aber er fährt sicherer und nicht mehr unbedingt Schuss ohne bremsen zu können.Hier noch ein Traumblick vom Kammerkör in das Tal von Waidring:
Während auf über 1000 m noch der Winter herrschte, begann im Tal Mitte Februar schon der Frühling.
Die Schattenseiten davon bekamen wir letzten Sonnabend zu spüren. Trotz Dauerschneefall war auf den Pisten viel los (inbesondere Skischulen, Skiclubs und auch viele Familien) und unsere Stammhütte schon 11:30 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt.
Bei der Rückfahrt am Sonntag hörten wir dann im Verkehrsfunk, dass ab 10:00 Uhr in Seegarterl (Talstation der Gondel auf die Winklmossalm) alle Parkplätze belegt waren. Da schien ja auch wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel.
Zum Abschluss habe ich noch einen Tipp für alle Benutzer der A9 zwischen Nürnberg und München. An der Anschlussstelle Hilpoltstein gibt es neben dem dortigen Autohof eine Anlaufstelle für alle Schokoholics:
In dem Café - Confiserie - Patisserie "Schocolat" gibt es alles was das Herz von Naschkatzen höher schlagen lässt. Die Pralinen und die Schokolade sind ausgesprochen lecker. Und unter der Woche kann man durch eine Glasscheibe den Konditoren bei der Arbeit zusehen. Eine wunderbare Gelegenheit eine lange Autofahrt zu unterbrechen, sich die Füße zu vertreten und Nervennahrung für den nächsten Stau zu besorgen.
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