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26. Februar 2017

Start in die Geburtstagsaison und Tannhäuser, die 3.

Am Samstag startet bei uns die lange Reihe der Geburtstage im Februuar/ März. Ich glaube bis Ostern haben wir fast jedes Wochenende eine Geburtstagsfeier in der Familie bzw. Freundeskreis.
Der Förster geht jetzt wirklich stark auf die 50 zu. Fühlt sich schon etwas seltsam an. 50 !!! Irgedwann war das mal uralt.

Bis auf den Freund der Cousine des Mannes (Infekt) kamen alle. Nach dem Unfall vor zwei Jahren bin ich immer wiede dankbar über die Gesundheit meines Schwiegervaters und auch mein Papa hielt sich tapfer mit seinen zwei Krücken. Er ist lediglich "normal" gestürzt, wie es immer wieder mal passiert. Hier war die Kombination aus gefrorener Loipe und "alten" Knochen unglücklich.

Kuchen hatte ich zum Glück noch genügend aus dem Herbst eingefroren. So musste nur auf Wunsch des Geburtstagskindes ein Cranberry-Schoko-Kuchen gebacken werden. Zum Abendessen gab es Sahne-Steaks (Schweine-Kammsteaks ind saurer Sahne im Ofen geschmort), Salat, Brot und eine Käseblatte.

Heute stand dann die dritte Tannhäuser-Aufführung auf dem Programm. So langsam haben wir wieder Routine. Dafür war der Hauptdarsteller heute etwas zu zeitig dran; und erlässt sich im reigen immer noch nicht führen. Er hat halt seinen eigen Kopf.

Ab morgen sind die Ferien wieder vorbei. Das kleine Waldkind wird für sechs Wochen seine alte Schule besuchen, um zu sehen, ob er jetzt (nach 1,5 Jahren in deiner LRS-Klasse) mit dem normalen Schulkstoff zurecht kommt. Zum Glück kennt er über den Hort schon ein paar aus seiner zukünftigen Klasse. Hatten wir im Urlaub geglaubt, er habe endlich Spaß am Lesen gefunden, war es hier zu Hause wieder vorbei. Wahrscheinlich war es nur der Mangel an anderen Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wird ihm wohl immer schwer fallen.

5. Februar 2017

WMDEDGT-2/2017

Es ist wieder der 5. und Fr. Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen.

Für mich ist es kein normaler Sonntag, da wir mit der Inszenierung des Tannhäuser zum Gastspiel in Friedrichshafen sind. Angereisten sind wir schon gestern. Das spendierte Hotel ist gut, nur das Bett  ungewohnt.

Meine innere Uhr weckt mich zuverlässig 7:00 Uhr. Bis kurz nach 8 lese ich noch im Tolino die Tuch-Villa-Reihe weiter. Dann geht es zum wirklich tollen Frühstück. Anschließend schauen wir uns noch Friedrichshafen an. Leider spielt das Wetter nicht ganz mit. Es ist zwar trocken aber es fehlt die Sonne. Das Alpenpanorama ist trotzdem eindrucksvoll.

Leider ist das Schloß und der Park dazu in Privatbesitz. Drei von uns Nymphen gönnen sich noch einen Kaffee. Ich mir dazu noch zwei Pancake.
Nochmal schnell zurück ins Hotel und die Klamotten geschnappt - 14:00 Uhr gibt es eine kurze Einweisung des Regieassistenten, da die Bühne kleiner ist als in Chemnitz und keinen versenkbaren Bühnenbilder hat. Eine Probe ist für uns nicht geplant. Zum Glück haben wir uns die Gegebenheiten gestern schon einmal angeschaut. Wir klären noch ein paar Änderungen, dann ist schon Zeit für die Maske. Da wir nur zu zehnt sind, ist die etwas später als sonst und wir müssen nicht so lange warten wie sonst.

Es gibt zwar eine Pausenverpflegung, allerdings ist bis auf Tomatensuppe und einem Rest Gulaschsuppe leider nichts mehr da. Also muss trinken reichen. Ist gut für die Linie.

Unseren Auftritt improvisieren wir etwas. Es gibt auch ein paar Pannen, aber das Publikum kennt ja die ursprüngliche Inszenierung nicht. Allerdings ist Michael Heinecke, der ursprüngliche Regisseur, vor Ort. Ich hoffe, er hat sich nicht zu sehr die Haare gerauft.

Für mich und zwei weitere Statistinnen geht es jetzt mit dem Auto zurück, da wir morgen wieder arbeiten müßen. Der Rest fährt morgen mit dem Bus zurück.

PS: Text war am Handy geschrieben. Ich hoffe jetzt sind alle Wortverdreher beseitigt.

28. Januar 2017

Tango Argentino und Tannhäuser

Beides ist Musik aber dich meilenweit von einander entfernt.

Seit reichlich neun Jahren gehen der Förster und ich jeden Freitag tanzen - nicht in die Disco oder einen Club sondern richtig "altmodisch" in die Tanzschule. Bisher standen da überwiegend Walzer, ChaCha, Tango, Rumba, Quickstepp, Foxtrott etc. auf dem Programm. Dazwischen immer wieder auch mal Salsa und Disco Fox (mag der Förster leider überhaupt nicht).
Im Sommerprogramm während der Sommerferien im letzten Jahr probierten wir Tango Argentino aus - sau schwer aber wunderschön; v.a. für mich, da ich die Kontrolle wirklich abgeben muss ;-).
Gestern waren wir aufgrund von Krankheit und Urlaub das einzige Paar unseres Kurse und nutzen die Gelegenheit, bei unserem Tanzlehrer eine Privatstunde in Tango Argentino zu bekommen. Danke noch einmal dafür C.. Mir viel Geduld beherrschen wir jetzt zumindest den Grundschritt. Wobei es sicherlich noch sehr hölzern aussieht. Nicht so wie hier  bei Colin Firth.

Es ist also üben, üben, üben angesagt. Mal sehen, wann wir wieder die Chance einer Privatstunde bekommen.

Heute stand dann die erste Aufführung von Wagners "Tannhäuser" auf dem Programm. Nachdem es am Donnerstag zur Generalprobe noch ein paar Pannen gab (muss ja so sein), klappte heute alles wunderbar - wir rempelten uns im Vorbergehen nicht an den Ellenbogen, waren einigermaßen zeitgerecht bei unseren Aktionen und der Tannhäuser stolperte nicht über einer der am Boden drapierten Damen. Leider ließen sich einige unserer jungen Hühner beim Sekttrinken vor der Aufführung erwischen, so dass es einen berechtigten Anraunzer von Regieassistenten gab. Ich hoffe, sie haben daraus gelernt.

Das Tochterkind bellt zwar noch immer, ist aber ansonsten wieder fit. Den Rest erledigt jetzt hoffentlich der warme Brustwickel.

24. Januar 2017

Probe, die vierte und weitere Schnipsel

Heute standen wir zur ersten Orchesterprobe endlich mal wieder tatsächlich auf der Bühne des Opernhauses. Da sind die Dimensionen doch etwas anders als im Probenhaus. Wenn dann allerdings der Dirigent immer wieder zwischen drin abklopft, kommt man etwas aus dem Takt. Dazu hatten weder Inspizientin noch der Regieassistent eine Orchesterfassung mit Taktnummerierung wie der Dirigent.
Aber wir sind ja gut im Improvisieren. Schön wäre es noch, wenn der Regieassistent dem neuen Tannhäuser seine Rolle in ordentlichem Englisch erklären könnte.
Am Donnerstag gibt es noch eine Generalprobe, die gründlich schief laufen darf ;-), ehe am Samstag die erste Aufführung auf dem Spielplan steht. Ein Wochenende später geht es dann auf Gastspielreise nach Friedrichshafen - sehr spannende, da ganz andere Bühne.

Das große Waldkind ist mehr oder weniger gesund aus dem Skilager zurückgekommen (ohne Magen-Darm; dafür furchtbar müde und mit einer kräftigen Erkältung). Dafür ereilte uns heute der Anruf auf der Schule, dass sie abgeholt werden möchte - vermutlich ein fieberhafter Infekt - der Husten hält sich in Grenzen. Morgen bleibt sie erst einmal zu Hause.

Ansonsten haben wir in den letzten Tagen die Kälte und den Sonnenschein genossen. Der letzte richtige Winter liegt hier am Fuße des Erzgebirges schon lange zurück. Leider liegen meine Langläufer in der Garage meiner Eltern; aber wenigsten waren wir rodeln und das kleine Waldkind hat eine Schneehöhle im Hof.

Dunkle Wolken im Gemüt (woher kommt das nur?) hindern mich derzeit am Fotografieren. Ich habe einfach keine Lust und keinen Antrieb. Ich hoffe, dass die Aufgabe meines Vorstandsamtes im nächsten Jahr da auch etwas Entlastung bringt. Dafür freue ich mich schon jetzt auf unsere Wellnesstage im April in den Badegärten Eibenstock, unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop und die Woche mit Freunden an der Mosel in den Herbstferien.

11. Januar 2017

Es geht wieder los ...

2009 ließ ich mich an der Chemnitzer Oper als Statistin für die Inszenierung des "Tannhäuser" anwerben. Wir stellen das Gefolge der Venus während der Overtüre dar. Nachdem die Inszenierung zwei Spielzeiten lief, gab es 2014 eine erste Wiederaufnahme. Und nun geht es wieder los.

Gestern war eine erste Probe. Leider sind wir von ehemals 20 Statistinnen wohl nur noch 15 (inkl. zwei neuer), von denen gestern nur 7 da waren. Zum Glück konnten wir die wichtigsten Posten besetzen. Die restlichen Nymphen müssen sich dann einfach einfügen. Hoffentlich bekommen wir die Abläufe vor allem zeitgerecht hin.

Dem großen Waldkind geht es im Skilager gut. Das Wetter war bisher spitze, die Pisten sind es auch und ab und zu dürfen sie auch allein fahren. Allerdings scheint einer der Jungen einen Magen-Darm-Virus eingeschleppt zu haben. Bisher hat es nur Jungen erwischt, die im Gästehaus untergebracht sind. Die Mädchen im Hotel blieben bisher verschont. Ich hoffe das bleibt so.

5. April 2014

WMDEDGT 4/14

Heute ist der 05.04. und Frau Brüllen fragt: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?

Am Sonnabend bleibt der Wecker aus. Allerdings funktioniert meine innere Uhr hervorragend, so dass ich um 5:00 Uhr das erste Mal nach der Uhrzeit linse. Irgendwann höre ich dann nackte Füße die Treppe hinunter tapsen. Das kleine Waldkind ist also munter. Ich verspüre aber überhaupt keine Lust schon aufzustehen. Leider kreisen die Gedanken dann doch wieder um die Arbeit. Gegen 7:00 Uhr gebe ich auf und schnappe mir meine Geo und lese.
Nachdem ich den kleine Waldkind drei Geschichten vom Michel vorgelesen habe (drei Sätze hat er auch selbst gelesen) und die Kinder immer lauter Hunger schreien, erbarmt sich der Förster und geht Frühstück machen. Das Ausschlafen müssen die Waldkinder erst noch lernen.
Am Vormittag stand für mich eine erste Probe für den Tannhäuser am 18.04. auf dem Programm. Gleichzeit wurden aber auch die Verkaufslisten für den nächsten Kindersachen-Trödelmarkt "verkauft" werden, muss sich diesmal der Förster anstellen. Die Waldkinder und er verbinden das gleich mit einer kleinen Fahrradtour.
Da diesmal irgendwie die Kommunikation nicht richtig funktioniert hat, stehe ich erst einmal am Probenhaus vor verschlossener Tür. Also schnell zur Oper. Dort stoße ich auf zwei meiner Mitstreiterinnen. Leider wird nicht die Ouvertüre sondern der zweite Akt als erstes geprobt. Wir setzen uns in den Zuschauerraum und sehen und hören zu. Wenn man sich mal auf Wagner eingelassen hat, ist er wunderschön.
Irgendwann entdeckt uns der Regisseur. Vier von 12 gemeldeten Begleiterinnen der Venus sind ihm zu wenig. Drei weitere finden wir noch in der Cafeteria. Nachdem sich aber herausstellt, dass unsere "Zeichengeberin" nicht da ist, schickt er uns doch nach Hause. Ich bin mal gespannt, was er sich einfallen lässt, denn von ehemals 20 sind es jetzt nur noch 12.
Auf der Rückfahrt entdecke ich am Brühl noch einen Flohmarkt und beschließe kurzentschlossen, ihm noch einen Besuch abzustatten. Hätte ich mir aber schenken können: Irgendwie nur Krempel im wahrsten Sinne des Wortes.
Zu Hause war das Mittagessen gerade vorüber, aber ein paar Spaghetti fallen noch für mich ab. Danach falle ich in ein richtiges Mittagsloch. Nichts geht mehr. Da fällt mein Blick auf die Tüte mit den Lindt-Weihnachtsmännern, den mir meine Chefin mitgegeben hat, da sie die Schokolade nicht mag und mir fällt ein, dass ich die ja zu Cookies verarbeiten wollte. Los gehts! Biss zum Kaffee müsste ich das gerade schaffen.
Die Waldkinder spielen derweil lauthals Fußball im Garten. Bisher ging dieser Krug ja zum Glück an uns vorüber und ich hoffe, sie kommen nicht auf die Idee im Verein spielen zu wollen. Ich habe keine Lust auf Wochenenden auf diversen Fußballplätzen.
Der Förster wirft nach Ende der der mittäglichen Ruhezeit die Motorsäge an. Vor dem Haus wartet noch ein Stapel Holz auf seine Zerkleinerung. Er bekommt den Kaffee und frische Cookies wie gewünscht draußen serviert. Die Waldkinder und ich genießen lieber drinnen. Es ist doch nicht mehr ganz so warm.
Für den Rest des Nachmittags zieht es mich dann auch in den Garten. In einigen Beeten warten noch ein paar Beikräuter auf ihre Vernichtung. Ein paar Kannen Wasser verteile ich auch noch. Wir brauchen unbedingt mal ein paar Tagen Landregen. Leider ist kein Tropfen in Sicht.
Vor den Abendessen noch ein wenig Mathe üben mit dem kleinen Waldkind. Er tut sich unheimlich schwer und ich weiß mir bald keinen Rat mehr. Da haben wir ihm schon das Jahr Kindergarten noch gegönnt und er ist als Juli-Kind der älteste in seiner Klasse, aber irgendwie will der Knoten weder beim Rechnen noch beim Schreiben platzen. Wenigstens funktioniert das Lesen mittlerweile ganz gut.
Abendessen, die wilden Kerle für die Waldkinder + Checker-Tobi. Dann kehrte hier Ruhe ein. Ich gönne mir heute mal Donna Leon und noch ein Stück "Kessel Buntes" (Ich alte Ostalgikerin ;-) ).

Das nächste Mal am 05.05.. Alle Teilnehmer findet ihr hier.

4. Mai 2011

Schluss?

Wer schon etwas länger hier mitliest, weiß, dass ich mich im Herbst 2009 als Statistin an der Chemnitzer Oper anwerben ließ. Die Oper suchte damals Nymphen für die Tannhäuser-Inszenierung. Teile des Kostüms seht ihr in diesem Post.
Am 01. Mai war dafür nun vorerst die letzte Vorstellung. Leider konnte/wollte uns niemand so richtig sagen, ob die Inszenierung in der nächsten Spielzeit noch einmal auf dem Spielplan steht. Zumindest stand auf dem Spielplan noch nicht "letztmalig" - im Gegensatz zu "La Boheme" kurz vor Weihnachten.
Diese Inszennierung wurde von der Oper Bonn übernommen. Da Hilsdorf für den zweiten Akt sehr viele Statisten brauchte (zweitweise sind mit Chor und Kinderchor + Statisten und Solisten ca. 100 Personen auf der Bühne), hatte ich das Glück noch einmal mitspielen zu dürfen (Post mit Foto). Leider sind ansonsten weibliche Statistenrollen für meine Altersgruppe sehr rar gesäht. Meist werden junge Mädchen oder alte Witwen benötigt. Da falle ich durchs Raster. Ich habe eindeutig Blut geleckt und würde sehr gerne weitermachen. Aber ich kann nur abwarten, ob mein Typ noch einmal gefragt ist. Es gibt ja auch schon einen festen Stamm an Statisten, auf die in erster Linie zurückgegriffen wird. Vielleicht habe ich ja noch einmal Glück. In der entsprechenden Datei stehe ich ja nun erst einmal drin.

4. November 2010

Endlich...

...schaffe ich es wieder einmal hier zu schreiben.

...ist die Spielzeit an der Oper Chemnitz auch für mich gestartet (jetzt im November/ Dezember mit "La Bohemé", im Frühjahr dann "Tannhäuser").

...habe ich bei den Konsumgöttinnen wieder einmal Glück gehabt und bei der Verlosung zur Buchmesse den Roman "Endlich" von Ildikó von Kürthy gewonnen. Ich liebe ihre Kolumne in der Brigitte und bin nun auf diesen Roman gespannt. "Freizeichen" liegt ebenfalls noch ungelesen hier. Ich werde auf jeden Fall berichten, wenn ich ihn gelesen habe.

...gibt es das versprochene Foto von mir in der Sari.



















Noch einmal vielen Dank an meine Mama für das Abändern der Choli.

Anlass war die Geburtstagsfeier meines "kleinen" Bruders. Seine Freundin, die mir die Sari aus Indien mitbrachte, zeigte Bilder und Videos und kam ebenfalls in ihrer Sari.
Da zur Sari auch eine Mehndi-Bemalung "gehört", saßen wir letzten Donnerstag hier und sie bemalte mir die Hände:














Hat sie doch gut hinbekommen, oder? Geschlafen habe ich dann mit Handschuhen, da ich die abkrümelnde Paste nicht im Bett haben wollte.
In Indien werden zur Sari noch eine Unmenge von Armreifen getragen. Leider hat meine vielleicht-mal-Schwägerin meine Hände unterschätzt. Ich bekomme sie nur über die linke Hand, und das auch nur mit Mühe. Das Anlegen der Sari ist eine Wissenschaft für sich. Mal sehen, ob ich es beim nächsten Mal alleine schaffe. Ich bin noch am Überlegen, zu welchem Anlass das sein wird.

21. Juni 2010

Wieder da!

Seit Freitag sind wir wieder im Sachsenlande. Die Wäscheberge sind auch schon etwas kleiner geworden. Die Bilder sind gesichtet und warten noch auf Bearbeitung. Da aber am Freitag eine La Bohéme- und am Sonnabend eine Tannhäuser-Aufführung anstanden und dazu noch der Uni-Ball, war keine Zeit dafür.
Heute haben wir erst einmal einen Wunsch unserer Kinder erfüllt, und waren im Leipziger Zoo. Er ist immer wieder einen Ausflug wert. Interessant wird es im nächsten Jahr, wenn das Gondwana-Land fertig ist.
Die Kinder wären am liebsten gleich in die im Animationsfilm vorgestellten Boote gestiegen.

Bis heute Nacht 0:00 Uhr lasse ich die Verlosung für das Rügenpäckchen noch laufen. Die Gewinner werde ich dann morgen bzw. spätestens am Mittwoch ziehen.

18. April 2010

Frühlingsspaziergang

Den heutigen sonnigen Tag haben wir genutzt, um ein paar Dinge für den "Betriebsausflug" meiner Abteilung auszukundschaften. Wir werden uns das neu restaurierte Schloss Lichtenwalde anschauen.




Da ich in der Nähe aufgewachsen bin, kenne ich noch den alten Zustand des Schlosses und des Parkes. Es hat sich in den letzten Jahren sehr viel getan und ein Besuch von Schloss und Park lohnt sich wirklich.
Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges war das Schloss in Besitz der Familie Vitzthum von Echstädt. Danach war es Lungenheilstätte und Weiterbildungszentrum für das Gesundheitswesen.
Seit 1990 wurde der Park und später auch das Schloss renoviert.
Ich habe dort 1980 meinen Schulanfang gefeiert und 2002 den Förster geheiratet. Da hatte sich schon einiges getan. Wir konnten zum Glück noch den Chinesischen Salon" als Trauzimmer nutzen. Jezt ist das Standesamt umgezogen.



Es war strahlend schönes Wetter. Sehr zum Leidwesen der Kinder hatten wir allerdings keine Eisgeld dabei. Die armen Kinder mussten Mittagessen. ;-)
Im Park entdecketen wir das Hilfsmittel für die akkurat geschnittenen Bäume:
Wenn man genau hinsieht erkennt man, dass die rechte Seite des Baumes noch nicht geschnitten ist.

Die grobe Planung unseres Ausfluges steht jetzt soweit. Jetzt hoffe ich nur, dass ich es zur Zufriedenheit meiner Kollegen organisiert habe.

Am frühen Abend stand dann die zweite Aufführung von La Bohemé an. Da fällt mir auf, dass ich vor lauter Proben und Aufarbeiten der durch die Proben liegengebliebenen Arbeiten noch gar nichts über die Pemiere geschrieben habe. Es war klasse. Wir Statisten mussten/ durften/ sollten sogar bis zum Schlussapplaus bleiben. Es ist schon ein tolles Erlebnis, einmal dabei auf der Bühen zu stehen. Allerdings bedeutet das, eine reichliche Stunde in Kostüm den zweiten Teil der Oper abzuwarten, da ich ja nur im zweiten Akt vor der Pause auftrete. Ab heute können wir nach unserem Auftritt gehen.
Auf der offiziellen Premierenfeier hatte ich das Glück, noch ein Foto mit Julian Orlishausen (Marcello) zu bekommen - eine schöne Erinnerung.
Grundsätzlich hatte ich je für mich beschlossen: zwei Neuinszenierungen sind genung. Die Probenwochen schlauchen einfach. Zur letzen Premiere in dieser Spielzeit (Der Wildschütz) sind wir auch schon im Urlaub.
Als heute aber die Besetzungen der Statisten dafür bekanngegeben wurden, und ich nicht dabei war, war es doch so ein kleiner Stich. Ich habe also eindeutig Blut geleckt. Zumindest scheinen sowohl La Bohemé als auch der Tannhäuser auch in der nächsten Spielzeit auf dem Spielplan zu stehen. Es geht also weiter.




1. April 2010

Gestern ...

... wurde es das erste Mal ernst. Es stand eine von zwei Kostümproben für "La Bohéme" an.
Puccini hat die Oper sehr kleinteilig komponiert und der Regisseur, Herr Hilsdorf, ist ein Perfektionist bis in die kleine Fingerspitze. Bei ihm muss jedes Detail stimmen und er "erzählt" ganz viele kleine Geschichten.
Der Chor singt z.B. "Emma" und ruft damit in der Marktplatzszene eine Frau.. Daraus entwickelt er die "Rolle" der Emma B. angelehnt an Emma Bovary, die Romanfigur von Gustave Flaubert.
Darf ich vorstellen? Hier ist Emma B..




Das Kleid ist so toll, dass ich es glatt mit nach Hause nehemn würde. Der einzige Nachteil ist der zwar wunderschöne, aber auch sehr warme Pelz. Die letzten Aufführungen sind im Juni. Ich freue mich jetzt schon darauf. ;-)
Entsprechend meiner Rolle tauche ich immer wieder mit anderen Männern auf und darf sogar zweimal Marcello, gesungen von Julian Orlishausen, anhimmeln. Leider liebt er Musetta.
"Schade", dass ich in festen Händen bin. Julian würde ich nicht von der Bettkante stoßen. ;-)
Allerdings ist er ca. 10 Jahre jünger als ich. Also wohl eher doch nicht.
Ehe hier jetzt böse Vermutungen angestellt werden: Der Förster liest hier mit und ich habe ihm das auch schon "gebeichtet". Aber ich weiß auch, was ich an ihm habe. Er ist nämlich ein absolutes Goldstück.

Es macht wieder riesigen Spaß; auch wenn ich in einer Probe bestimmt vier-, fünfmal auf Julian zugehen  und dann abgehen musste, bis Hilsdorf zufrieden war.
Nach dem Abschminken und Umziehen, habe ich mir gestern noch den Rest der Probe angesehen. Es war interessant Herrn Hilsdorf zu beobachten. Seine Assistenten sind fast nicht mit mitschreiben (seiner Kritik/ Anweisungen) hinterher gekommen. Dabei ist er der typische "Starregisseur". Schimpfen, Kritisieren, teilweise sehr harte Worte.
Beim Nachhausegehen heute nach der Orchesterprobe ließ ich die Bemerkung fallen, dass mehr als zwei Inszenierungen pro Spielzeit für mich nicht drin sind, schließlich habe ich noch Familie. Darauf antwortete einer der Statisten, die schon länger dabei sind: "Warte es ab. Ehe Du Dich versiehst, hast Du mehr als vier Inszenierungen und wenn Du nicht aufpasst auch mal zwölf."
Ich glaube schon, dass die Versuchung groß ist, wenn man einmal Blut geleckt hat. Aber das kann ich dem Förster und den waldkindern nicht zumuten. Dann wäre ich ja keinen abend mehr zu Hause.
Aber als Hobby ist es toll. Und irgendwann sind die waldkinder ja auch groß. So lange Regisseure mich wollen, bleibe ich dabei.



25. März 2010

Lebenszeichen und Sprüche

Ich glaube es wird endlich mal wieder Zeit, hier ein paar Worte zu hinterlassen. Aber seit die Proben für La Bohemé begonnen haben (nach der ersten Kostümprobe wird es sicherlich Fotos geben), fehlen mir einfach die Abende zum bloggen. Daneben bereiten wir im Verein auch noch den 10. Geburtstag unseres Geburtshauses vor.
Ich muss mich wieder mal beim Förster bedanken, dass er all meine Freizeitaktivitäten mitträgt und in der Zeit die Kinder hütet.
DANKE!!!

Dazu kamen und kommen noch diverse Geburtstage. Seit Mitte Februar ist jedes Wochenende zumindest an einem Tag verplant. In der Arbeit sind unsere Zahlen fürs SMWK zum Glück jetzt fertig, so dass sie morgen auf die Reise gehen können. Damit wirde es dort etwas ruhiger. Für meinen kranken Kollegen habe ich zum Glück noch bis zum 09.04. einen sehr fähigen Azubi, der mir viel Arbeit abgenommen hat.

Eigentlich hatte ich mir ja Anfang Februar vorgenommen jeden Tag den aktuellen Spruch aus Jesper Jul's Kalender zu veröffentlichen. Dieses Vorhaben schleift gewaltig. Deshalb bringe ich Euch jetzt mal auf den neusten Stand.

09.03.
Das Gegenstück zur Elterndiktatur ist die Kinderdiktatur. Die Alternative heißt Gleichwürdigkeit und persönliche Verantwortung.

10.03.
Mit dem Wunsch nach Familie gehen wir eine Verpflichtung gegenüber anderen ein. Wir müssen gewillt sein, die Verantwortung auch für die weniger lustbetonten Aspekte zu übernehmen.

11.03.
Besonders für das Verhältnis der Erwachsenen untereinander ist es wichtig, das hinsichtlich der übergeordneten Werte eine gewisse Übereinstimmung besteht.

12.03.
Die Kindheit ist eine eigenständige, bedeutungsvolle Lebensphase mit spezifischen Qualitäten.

14.03.
Je weniger wir zur Eigemnverantwortung bereit sind, desto mehr Verantwortung bürden wir unserem Partner auf.

15.03.
Kinder können erzogen werden, zu schweigen oder sich artig zu äußern, doch wenn man ihre Fähigkeit zum Dialog fördern will, muss man sie einbeziehen.

16.03.
entscheidend ist, dass wir das, was wir tun, als sinn- und wertvoll erleben und das wir dafür Unterstützung und Anerkennung erhalten.

17.03.
Viele Kinder haben heute einen viel zu stressigen Alltag. Die Begegnung mit dem "Einsatzplan" an der Kühlschranktür nach einem langen Schultag kann durchaus der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen oder die Batterien zum Erlöschen bringt - wie bei den Erwachsenen.

18.03.
Kinder bedürfen der Führung von Erwachsenen!

19.03.
Die Familie ist ein Ort, an dem Kinder soziale Fähigkeiten erlernen, die weit über Abwaschen und Aufräumen hinausgehen. Hier lernen sie ihre eigenen Grenzen kennen und die anderen zu respektieren.

20.03.
Auch ältere Kinder brauchen Orientierung und Vorbilder, an denen sie sich messen können.

21.03.
In einer gleichwürdigen Bezihung werden die Wünsche, Anschauungen und Bedürfnisse beider Seiten gleich ernst genommen und nicht mit dem Hinweis auf Alter abgetan oder ignoriert.

22.03.
Welche Haltung und welches Denken möchten wir mit unsere Erziehung eigentlich fördern?

23.03.
Eltern müssen oft gründlich nachdenken, ehe sie Stellung beziehen, womit vor allem kleinere Kinder ihre Schwierigkeiten haben. Aber damit müssen sie sich abfinden.

Das war jetzt wieder einmal eine ganze Latte. Es sind eine ganze Reihe von Punkten dabei, die man sich immer mal wieder bewusst machen muss und an denen man arbeiten kann.

3. März 2010

Wieder da

Seit Sonntag sind wir nach einer traumhaften Woche in den Alpen wieder in Sachsen gelandet. Wir haben es genau richtig angestellt. Wir sind vom "nomalen" Winter in den Winter in den Bergen gefahren











(Blick über Reit im Winkl zum Zahmen Kaiser)













(morgendlicher Blick aus der Ferienwohnung)


und nach einer Woche im Fast-Frühling wieder angekommen. Es lag für Reiter Verhältnisse wenig Schnee, aber es war noch ausreichen für Ski- und Rodel-Gut.
Für alle Nicht-Bayern hier mal eine Demonstration des Föhns:
Morgens schaut es noch so aus:











und frau vergisst die Sonnenbrillen der Kinder in der Ferienwohnung.

Eine reichliche Stunde später sah es dann so aus:




























Aber der Jüngste hat trotzdem tapfer in der Skischule durchgehalten.
Die "Große" ist schon fast ein Profi:



















Die Lieblingsaktivität des Kleinen war dann doch noch eher das:



















Mama wurde natürlich auch dafür gebraucht:











Der Fotograf saß übrigens auch noch auf dem Schlitten.

Alles in allem war es eine sehr erholsame Woche; auch weil wir mit meinen Eltern gemeinsam dort waren. Vier Erwachsene auf zwei Kinder ist halt doch ein entspannteres Verhältnis.
So dass ich mit diesem Gesicht wieder heim gefahren bin:














Wem ein kleines Skigebiet reicht (Winklmoosalm + Steinplatte) und wer eher dir Ruhe sucht, ist in Reit im Winkl genau richtig. Meine Eltern machen dort jetzt schon jahrelang Winterurlaub und haben uns jetzt endgültig angesteckt. Die Kinder wurden per Skischule angefixt. Nächstes Jahr werde ich wohl um einen Skikurs nicht herumkommen, denn in ein paar Jahren wird ihnen der kleinen Lift in Blindau nicht mehr reichen und für Alleigänge auf der Winklmossalm-Steinplatte sind sie wohl noch zu "klein". Außerdem kann man sich ja vor seinen eigenen Kindern nicht die Blöße geben.

Nach dem jetzt die ersten Wäsche- und Papierberge abgetragen sind, habe ich endlich auch Zeit für meine Blogrunden.
Bei einem kurzem Blick in den Reader am Sonntagabend hat mich ja fast der Schlag getroffen. Über 400 neue Einträge warten darauf gelesen zu werden. Ein paar habe ich schon geschafft. Es kann also auch etwas dauern, bis ich wieder Zeit und Muse zum Kommentieren habe.
Dazu kommt noch, dass sich aus meiner verrückten Idee im letzten Herbst nun wohl ein Hobby entwickelt. Am 11. April hat "La Boheme" Premiere in der Chemnitz Oper und ich stehe als eine der Statistinnen wieder auf der Bühne. (Frau hat ja sonst nichts zu tun - Vielen Dank an den Mann an meiner Seite, dass er mir diese Freiräume ermöglicht!)

18. Januar 2010

Supergau

Den gab es gestern an der Oper in Chemnitz. Wer hier schon länger liest weiß, dass ich als Statistin in der Oper "Tannhäuser" auftrete. Gestern waren wir gegen 15.30 Uhr (Vorstellungsbeginn 16.00 Uhr) schon alle umgezogen und geschminkt, als zwei unserer "Raucherinnen" mit der Nachricht zurück kamen, dass bei der Sängerin der Venus/ Elisabeth (Astrid Weber) der Notarzt gewesen wäre. Sie wussten allerdings nicht, wie es jetzt weitergeht. Also ist unser "Schnatterhaufen" kurz vor Vorstellungsbeginn ganz normal nach unten zur Bühne aufgebrochen. Dort haben wir dann von einer anderen Sängerin erfahren, dass der Notarzt Frau Weber wegen Herzrasen (doppelter Pulsschlag) mit ins Klinikum genommen hat, und keiner weiß, ob sie auftreten kann.
10 min später kam der endgültige Anruf, dass der Arzt jede Verantwortung für einen Auftritt ablehnt, obwohl Frau Weber selbst singen wollte.
So kurzfristg konnte narürlich kein Ersatz aus Dresden oder Leipzig organisiert werden. So eine Wagnerpartie kann auch nicht jede(r) singen. Und hier hätte der Ersatz ja auch noch spielen müssen; ohne Proben!
Somit musste der Regesieur, Herr Heinicke, seinen wohl schwersten Gang vor den Vorhang antreten und die ausverkaufte Vorstellung absagen. Natürlich war die Enttäuschung im Publikum groß. Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon wieder in der Maske beim Abschminken.
Ob es eine Ersatzvorstellung geben wird, steht noch nicht fest.

Auf diesem Wege mal "Alles Gute" an meine "Cheffin". Ich hoffe, dass die Pechsträhen der Inszenierung jetzt ein Ende hat, nachdem vor Weihnachten schon der Tannhäuser nicht singen konnte und der Dirigent erkrankt war.
Im Mai auf ein Neues!

21. Dezember 2009

"Abenteuer" in der Oper

Gestern stand mal wieder der Tannhäuser auf dem Spileplan und ich als Statistin auf der Bühne.
Beim Ankommen im Opernhaus prangten an allen Ecken und Enden orange Zettel. Der GDM war erkrankt. Stattdessen sollte der Konzertmeidetr dirigieren. Gut das betraf uns als Statistinnen weniger. Hauptsache er dirigierte nicht ein völlig anderes Tempo.
Aus der Maske brachten dann einige das Gerücht mit, dass es Probleme mit dem "Tannhäuser" gebe. Er müsse jetzt erst aus Dresden geholt werden. Bei uns nur Fragezeichen.
Fünf Minuten vor Beginn der Vorstellung gehen wir immer an unsere Plätz hinter der Bühne. Der Sänger war da. Aber er ließ die Bombe dann platzen. Er könne nicht singen. Er werde nur spielen und ein anderer für ihn singen. (Und dieser kam aus Berlin, musste in Dresden abgeholt werden und war 30 min vor Vorstellungsbeginn in Chemnitz) Ich konnte mir das nicht so richtig vorstellen.
Nun gut während unseres Auftrittes in der Ouvertüre muss er nicht singen. Später stand dann der Ersatzsänger an der Bühnenseit und Hr. Ketilson spielt nur. Da meine Eltern, der Förster und meine Schwiemu sich die vorstellung anschauten (schließlich wollten sie mich mal auf der Bühne sehen), hörte ich mir nach dem Abschminken und Umziehen den Rest des ersten Aktes hinter den Kulissen an und setzte mich dann rein.
Und ich muss sagen: Es war eine tolle Vorstellung. Dass Herr Ketilson nicht selbst sang, hat der Sache fast keinen Abbruch getan. Er und sein Ersatzsänger haben auch donnernden Applaus bekommen. Aber interessant war es schon. Ich habe soetwas noch nie gehört. Es muss allerdings gar nicht so selten sein. Da auch Herr Ketilson schon einmal für jemand anderen gesungen hat.
Schade, das wir nicht mehr erfahren haben, wie denn die Sänger mit dem Ersatzdirigenten zurecht gekommen sind. Die hatten nämlich hinter der Bühne so ihre Bedenken. Das Publikum hat jedenfalls nichts gemerkt.

1. Dezember 2009

Premiere

Letzten Sonntag war endlich Premiere für den "Tannhäuser". Es hat alles wunderbar geklappt und der Regisseur war zufrieden mit uns.
So sah die Oper an diesem abend aus. Heh, ich spiele bei dieser Premiere mit.

Und jetzt folgt der Verwandlung von Sigrid zur Nymphe:
Zuerst werden die Haare "gebändigt"
















Dann kommt die Perücke.


So sieht das Ganze dann aus:
















Noch etwas Schminke und dann kommt die Maske.



Und so sieht das Ganze dann am Schluss aus:
Ein Ganzkörperfoto wird es aus den bekannten Gründen nicht geben. Außer jemand erklärt mir, wie ich eine pdf-Datei hier gescheit einbinden kann.



25. November 2009

Generalprobe

...war heute. Eigentlich wollte ich Euch dazu zumindest ein Bild meines Gesichtes mit Maske und Perücke zeigen, aber leider bekomme ich das Bild im Moment nicht von der Kamera auf meinen Rechner. Ich habe eine Kompaktkamera von der Freundin meines Bruders übernommen, aber leider fehlt das Überspielkabel. In den Kartenschacht meines Laptop passt die Speicherkarte genausowenig wie in die Kamera meines Mannes. Ich reiche das Bild irgendwann nach.
Daneben gab es einen Artikel über uns Nymphen in der MoPo. Ich habe ihn zwar als pdf-Datei hier, weiß aber nicht wie ich die sinnvol in den Blog einbinden kann.
Die Probe lief heute richtig gut. Wir lagen genau richtig in der Zeit und das ist bei der Tannhäuser-Overtüre an manchen Stellen gar nicht so einfach. Auch der Regisseur schien zufrieden. Jedenfalls mussten wir heute nicht bis zur Pause auf unsere Kritik warten, sondern konnten direkt nach unserem Auftritt gehen. Allerdings habe ich mir heute zusammen mit meinem Bruder noch den zweiten Akt angesehen. Ich fand die Aufführung gut, bin aber mal auf die ersten Kritiken nach der Premiere am Samstag gespannt.

12. November 2009

Kostümanprobe

Am Dienstag war ich zur Kostümanprobe. Und soweit es nicht offizielle Fotos seitens der Oper gibt (was ich noch nicht weiß), wird es hier wohl keine Fotos im Kostüm von mir geben. Es ist nämlich doch sehr offenherzig. Es sieht zwar wie eine griechisch-römische Toga aus, besteht aber aus durchsichtigem weißen Stoff unter dem wir nichts als einen String tragen werden. Im Licht auf der Bühne wird man dann zwar wohl mehr ahnen als sehen, im Spiegel der Anprobe wäre es ein Aktfoto gewesen und solche möchte ich nicht von mir ins Internet stellen.
Was ich Euch zeigen kann, sind die Schuhe, die wir bekommen haben. Absatzhöhe 10 cm



Witzig dabei ist, dass sie eingefärbt wurden. Wenn man genau hinschaut, sieht man es.
Zum Vergleich zeige ich Euch mal meine aktuellen Stiefel.




Die sind zwar "nur" ca. 3 cm niedriger, aber der Absatz ist doch "etwas" breiter. Da die Schuhe sehr eng sind, kann ich aber wiedererwartend ganz gut darin laufen.

Gestern haben wir auf der Bühne das erste Mal im Originallicht geprobt (aber noch ohne Kostüm - das kommt morgen). Es war toll. Man kann sich nicht vorstellen, was man mit dem richtigen Licht für Stimmungen erzeugen kann. Ich glaube, die Inszenierung wird gut. Leider "sehen" wir davon nur 15 min. Ich bin noch am überlegen, ob ich mir doch eine Karte kaufe, wenn mein Mann mit meiner Schwiegermama im Publikum sitzt.
In der Pause könnte ich dann rein schlüpfen.

8. November 2009

Fotowünsche

Liebe Leserinnen und vielleicht auch Leser!,
ich weiß noch nicht, ob Ihr hier Fotos von meinen Ausflügen in die Opernwelt zu sehen bekommt.
Es ist etwas anderes sehr freizügig vor 700 Opernfans auf einer Bühne zu stehen, die einen aber nicht (er)kennen, da wir alle Masken tragen werden, als hier in diesem Blog ein entsprechendes Bild zu veröffentlichen.
Ins Opernhaus kommen die Leute wegen Wagner und nicht wegen uns 20 Statistinnen (ich bin dort auch eine von vielen). Hier weiß ich nicht, wer sich das Foto ansieht und womöglich noch für irgendwelche Zwecke runterlädt. Klar könnte ich den entsprechenden Post mit Passwort versehen, aber abgesehen davon, dass ich nicht weiß, wie das unter Blogger funktioniert, ist mir das zu viel Aufwand.
Ich weiß aber auch noch nicht genau, wie das Kostüm aussieht. Der erste Entwurf war wirklich sehr freizügig. In Grunde genommen hätten wir außer ein paar Riemen nichts am Körper gehabt. Mittlerweile ist es wohl nicht mehr so offenherzig. Bisher hat nur eine von uns, die als Modell dient, das neue Kostüm gesehen.
Ich werde also je nach Kostüm entscheiden, ob es Fotos gibt.
Mehr über die Inszenierung findet ihr hier.

5. November 2009

Verrückte Idee

Naja, ich will Euch nicht länger auf die Folter spannen. Vielleicht findet Ihr ja meine Idee oder mitlerweile "Tat" gar nicht so schlimm.
Ende September entdeckte ich in einer dieser kostenlosen Zeitungen, die man wöchentlich im Briefkasten findet, einen kurzen Artikel, das die Oper Chemnitz Statistinnen für die Neuinszenierung der Oper "Tannhäuser" sucht. Ich las ihn aus einer Laune heraus dem Förster vor.
Seine Reaktion: "Das wäre doch was für Dich." Ich erklärte ihn natürlich zum Spinner. Ein Wort gab das andere und in meinem Kopf begann sich der Gedanke festzusetzen: "Warum eigentlich nicht?"
Zu einem der Castingtermine (im Bikini) kan frau ja mal gehen. Die Forderungen (zwischen 16 und 40 Jahre alt und mind. 1,70 m groß) erfüllte ich.
Also gesagt getan. Der Andrang war nicht riesig, da sich viele wohl schon von der Aussage "die gerne ihren Körper betrachten lassen" abschrecken ließen. Da wir aber an der Ostsee FKK-Bader sind, war mir das ziemlich egal.
Lange Rede kurzer Sinn: Ich werde am 28.11. zur Premiere der Oper im Gefolge der Venus im Venusberg auf der Bühne stehen.
Zwischendurch habe ich mich schon immer mal wieder gefragt: Was machst Du hier? Aber mitlerweile macht es richtig Spaß. Der Sänger des Tannhäuser und auch die Sängerin der Venus/Elisabeth sind sehr nett.
Natürlich werden wir sehr leicht bekleidet und in mörderisch hohen roten Schuhen auf der Bühne stehen (deshalb wird es auch keine Fotos hier geben), aber es macht irre Spaß und ist so etwas völlig anderes als meine tägliche Arbeit.
Der Förster findet es toll und wird sich dafür sogar einmal Wagner antun. Bis jetzt hat noch keiner gesagt : "Du spinnst!"
Ich werde auf jeden Fall weiterhin berichten.Außer Ihr erklärt mich jetzt noch für verrückt. Aber machen werde ich es trotz dem.