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6. Januar 2015

WMDEDGT 1/2015

So richtig bin ich in meiner Alltagsroutine noch nicht wieder angekommen. Deshalb habe ich gestern, wie schon im Dezember, Frau Brüllens monatliche Frage "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?" verpasst. Also wird das heute ganz schnell nachgeholt. Sonst wird es ja ganz ruhig hier.

Der erste Arbeits- bzw. Schultag nach zwei Wochen "frei" ist sowohl für mich als auch die Waldkinder hart. Ich schaffe es zwar pünktlich 5:15 Uhr aus dem Bett, aber insbesondere das große Waldkind muss ich schon sehr antreiben. Schließlich muss sie um 6:30 Uhr mit mir das Haus verlassen. Irgendwie schaffen wir es aber, ihre Brotbüchse zu füllen und auch noch etwas zu frühstücken. Als ich sie am Bus absetzen will, ich fahre wegen einiger Erledigungen am Nachmittag mit dem Auto ins Büro, fällt uns beiden ein, dass die Sporttasche noch zu Hause steht.
Aber wie liebe Mamas so sind, fahr ich noch einmal zurück und kann ihr beim Umsteigen in die Straßenbahn die Sporttasche übergeben.

Im Büro hat irgendwie keiner so richtig Lust zum Arbeiten und es läuft alles etwas zäh an. Schließlich gibt es aus den diversen Festtagen und Urlauben auch einiges zu berichten. Irgendwann ist dann das Gehirn warm gelaufen und meine Chefin bringt mich auf den neusten Stand, da ich netterweise zwei Tage eher Urlaub hatte als sie. Mehrere Studienordnungen stehen zur Prüfung an.

Mittagspause in der Mensa

Pünktlich 15:30 Uhr ist Schluss, da ich noch die augeliehenen Schneeketten, die wir im Silvesterurlaub im Zillertal tatsächlich benötigt haben, zurückbringen muss. Bei der Gelegenheit lasse ich auch gleich noch den abgebrochenen Heckscheibenwischer ersetzen.
Anschließend noch schnell in den Bioladen, da wir aufgrund unseres Urlaubes weder Milch, noch Butter, noch Joghurt, noch frisches Obst im Hause hatten.

Zu Hause gibt es Ärger bei der Kontrolle der Hausaufgaben des kleinen Waldkindes. Aufgrund von Schmiererei soll er Deutsch noch einmal abschreiben. Bestimmt 20 min probt er den absoluten aufstand mit Gebrüll und Tränen. Da er sich aber grundsätzlich mit dem Schreiben schwer tut, sehe ich es auch als Übung. Bis zum Mittwoch ist auch noch Mathe zu erledigen. Da er Dienstags aber im Hort Basketball-AG hat und anschließend noch zum Trampolin-Springen geht, sollten die auch noch erledigt werden. Bis das große Waldkind gegen 18:00 Uhr vom Reiten kommt, ist zumindest Mathe erledigt - in Deutsch sind immer noch Faselfehler.
Wir essen erst einmal und anschließend verschwinde ich zum Reiten. Es ist, glaube ich, sowohl für meine Nerven als auch das kleine Waldkind besser. Der Förster übernimmt. Letztlich hat es das kleine Waldkind wohl doch eingesehen.

Das Reiten tut mir gut. Leider ist der Platz teilweise gefroren (eine Halle gibt es (noch) nicht) und bei den ersten Galopp-Sprüngen werde ich etwas unsicher. Aber am Ende schaffen wir (Lorenzo und ich) es doch ganz ordentlich versammelt zu galoppieren.

Nach dem Duschen schaue ich noch einmal bei den Waldkindern rein und rede dem kleinen ins Gewissen. Ob es etwas nützt? Er tut sich einfach viel, viel schwerer als das große Waldkind. Die Klassenlehrerin hat uns jetzt geraten, ihn auf LRS testen zu lassen. Ich bin mal gespannt.

Ich lese noch ein paar Mails und schreibe welche: Z.B. wegen er Reklamation der Skijacke vom großen Waldkind - nach drei Tagen Skifahren war der Reißverschluss kaputt. Der Förster verabschiedet sich ins Bett - ich schaue noch das Heute-Journal. Dann ruft auch bei mir der Bettzipfel.

Das nächste mal wieder am 05.02.. Wahrscheinlich muss ich es in den Kalender schreiben.
Regelmäßiges Bloggen werde ich wohl nie schaffen.

3. Oktober 2010

Wochenendschnipsel

Der Laptop ist wieder da. Ein paar Dateien hat der "Doktor" zur Freude des Försters wieder herstellen können. Hoffentlich passt der Förster in Zukunft beim Verschieben und Löschen besser auf.

Mit Beginn des Herbstes kam der Appetit auf Cookies wieder.














Also wurde am Freitagabend kurzerhand ein ganzer Schwung gebacken. Lecker!!! Cynthia sei Dank!

Der Tag gestern verging mit Homework, Reiten der Kids, Bruder mit Freundin "Obdach gewähren", Kinderschuhe für Flohmarkt sortieren (habt ihr eine Ahnung wieviele Schuhe sich über die Jahre bei zwei Kindern ansammeln können?) und Flammkuchen backen (leider hatten wir den Federweißen nicht kühl genug gestellt - gab es halt Weißwein).

Heute morgen habe ich mich dann erst einmal trotz strahlendem Herbstwetter unserem Bad gewidmet. Es war mal wieder notwendig. Vorher startete ich den Versuch, mit dem großen Waldkind lesen zu üben. Ist uns das auch so schwer gefallen? Ich kann mich nicht daran erinnern. Ich weiß nur, dass ich immer sehr gern gelesen habe. Sie kennt zwar die Buchstaben, aber síe schafft es nicht, sie zu Silben zu verbinden (außer es sind bekannte Wörter, die sie auswendig kann).
Aber am Nachmittag hielt uns dann nichts mehr drin. Wobei die Kinder (Fahrrad und Wald) und der Förster (Feuerholz für den Winter stapeln) schon am Morgen die Herbstsonne genossen.

Blauer Himmel, strahlende Herbstsonne und ein guter Wind - da gibt es nur eine Option:

DRACHENSTEIGEN




Natürlich gab es auch ein Picknick ;-) :




29. August 2010

Schulanfang ...

... und andere Dinge
Seit drei Wochen geht das große Waldkin nun schon in die Schule. Bisher scheint es ganz gut zu laufen. Man erfährt ja noch weniger als im Kindergarten. Dort konnten wir wenigsten immer mal noch mit den Erzieherinnen plaudern. Jetzt bekommen wir halt nur das mit, was sie von  selbst erzählt.
Nachdem aber auch beim ersten Elternabend nur Lob von der Lehrerin kam, sehen wir das ganze vorerst gelassen.
Die Übungen in den Heften, die wir immer am Wochenende zu sehen bekommen (an den restlichen Tagen bleiben Bücher und Hefte weitestgehend in der Schule - außer Unterlagen für Hausaufgaben), sehen auch recht ordentlich aus.
Das einzige Dilemma zeigt sich beim Lesen. Das große Waldkind kann die paar Zeilen in der Fibel natürlich recht schnell auswendig und "liest" diese wundervoll vor. Aber wehe sie soll ein eigentlich bekanntes Wort oder eine Silbe aus bekannten Buchstaben (sind ja noch nicht so viele) vorlesen, dann wird geraten. Und wenn dann Mama darauf besteht, dass Buchstabe für Buchstabe gelesen wird, kommt der Trotz und die Ungeduld. Aber das wird hoffentlich noch besser, wenn sie mal erkannt hat, wieviel Spaß lesen eigentlich macht.

Ansonsten ist der Schulanfang bei uns zum Glück nicht "in Wasser gefallen". Wir mussten zwar ein paar Gäste aufgrung überfluteter Straßen umleiten, aber ansonsten war es ja dann ab Mittag trocken. Das ganze Ausmaß in Chemnitz, haben wir erst am Sonntag bzw. sogar erst am Montag aus der Zeitung erfahren. Auch das der Keller der Gartenkneipe in der wir gefeiert haben unter Wasser stand, hat und die Besitzerin erst am Sonntag beim Bezahlen erzählt.

Seit wir von Rügen wieder da sind, hatten wir unsere traditionelle Grillparty mit Freunden für gestern geplant. Da der Mann meiner besten Freundin Arzt im KH ist, muss das immer etwas längerfristig erfolgen. Beim letzten Augustwochenende waren wir uns ziemlich sicher, dass wir noch schönes Wetter erwischen würden.
Tja denkste: Morgens beim Aufsten - Schnürleregen; gegen Mittag wurde es zwar heller, aber es kamen immer wieder richtig kräftige Schauer.
Da wir 10 Erwachsene und 9 Kinder werden sollten, begann ich doch vorsichtshalber das Wohn- und das Kinderzimmer entsprechend zu präparieren. Im garten standen aber auch zwei Pavillions.
Als die ersten Gäste kamen, entschlossen wir uns die Kinder in Matschhosen und Gummistiefel zu stecken, und unser Glück im Garten zu wagen.
Und...
wir wurden belohnt. Erst als die letzten gegen 23:30 Uhr heimfuhren setzte wieder ein leichter Nieselregen ein. Ansonsten vertrieben sich die Kinder die Zeit mit diversen Spielen im Garten, Stockbrot und zum Abschluss mit einer Taschnlampenwanderung im Wald. Wir großen konnten einigermaßen gemütlich sitzen (war halt etwas frisch) und schwatzen.
Bei Sonnenschein grillen kan jeder!!!

15. August 2010

Nachtrag

Ich hatte mir ja die ersten beiden Schultage Urlaub genommen, um das Große Waldkind fürh in aller Ruhe in die Schule bekleiden zu können. Da der Förster am ersten Schultag auch dabei sein wollte, wurde es ein "Familienausflug". Schließlich konnte das kleinen Waldkind unmöglich vorher in den Kindergarten gebracht werden.

An diesen beiden Tagen habe ich aber im Haus eine Menge geschafft. Bei der Gelegenheit habe ich mir den "guten alten Hauhaltstag" aus DDR-Zeiten zurück gewünscht. Damals hatten die Frauen pro Monat das Recht auf einen bezahlten freien Tag "für die Hausarbeit". Eigentlich eine tollen Einrichtung. Im Moment erledige ich fast alles am Wochenende. Unter der Woche wird nicht viel, wenn ich zwischen 16:30 und 17:00 zu Hause bin.
Halbtag arbeiten geht auf meiner jetztigen Stelle nicht und ganz zu Hause zu bleiben, ist nicht mein Ding. Also müssen wir das Beste daraus machen.

Eine Woche Schule...

...liegt nun auch hinter dem großen Waldkind. Es war und ist schon ein komische Gefühl, nun ein Schulkind zu haben. Bis zum Donnerstag vor dem Schulanfang war ich auch ziemlich gelassen. Aber ab Freitag hatte ich dann doch einen ganz schönes Grummeln im Bauch. Und als das große Waldkind dann auf der Bühne stand und seine Zuckertüte in Empfang nahm, musste ich doch ein Tränchen verkneifen - meine große Kleine.

Nachdem der große Regen sich verzogen hatte, war es auch noch ein schöner Tag. Wir waren abgesehen von einer morgens überspülten Straße und er damit verbundenen Aufregung nicht weiter von der Überschwemmungen betroffen. Das ganze Ausmaß in und um Chemnitz haben wir so richtig erst am nächsten Tag realisiert.

Die Puppe war übrigens ein voller Erfolg; auch wenn aus dem großen Waldkind nie eine richtige Puppenmama werden wird. Aber sie muss immer mit in ihrem Bett schalfen und wird auch ab und zu mal herumgetragen. Viel interessanter ist der zum Puppenbaby gehörende Kuschelteddy. Der wird ausgibigst bekuschelt und musste zum mittäglichen Ausruhen im Hort mit.

Man meint natürlich schon lesen zu können, weil man die Zeilen im Lesebuch schon auswendig kann. Sobald man aber die eigentlich bekannten Buchstaben vertauscht, funktioniert es nicht mehr. Und hier kommt dann die Ungeduld des Waldkindes zum Vorschein. Dann verliert man plötzlich die Lust. Man müsste sich ja anstrengen und konzentrieren. Aber ich hoffe, dass wir das noch in die richtigen Bahnen lenken können.

Ansonsten fühlt sie sich wohl. Bei nur 18 Kindern in der Klasse wird es hoffentlich auch ein angenehmes Lernen. Dafür nehmen wir die Fahrerei morgens und nachmittags jetzt doch gern in kauf. Bei einem Schulweg von ca. 3 km ist es nichts mit selbst laufen. Den öffentlichen Nahverkehr habe ich noch nicht richtig ausgekundschaftet, da es grundsätzlich eine schlechte Verbindung ist. Außerdem müsste sie allein fahren. Hier in unserer hintersten Ecke wohnt niemand aus ihrer Schule. Wir werden sehen.

5. August 2010

Große Ereignisse ...

...werfen ihre Schatten voraus.
Eigentlich ja schon mindestens ein Jahr, denn seit September letzten Jahres zählte das große Waldkind im Kindergarten als Schulanfänger. Und übermorgen ist es nun so weit: Mein großes kleines Mädchen wird ein Schulkind.
In vielen Blogs habe ich in den letzten Wochen herrliche Schultüten und andere Geschenke bewundert, und mir sind wieder einmal meine zwei linken Bastelhände bewusst geworden.
Anfang des Jahres hatte ich noch geplant, wenigstens die Zuckertüte selbst zu basteln. Nachdem aber die Termine unserer "Frauenwohlfühlabende" mit meinen anderen Terminen nicht kompatibel waren, hat mich der Mut verlassen und das große Waldkind bekommt nun doch "nur" eine gekaufte.

Dank ihrer Großmütter wird sie aber wohl das teuerste Geschenk in ihrer Zuckertüte haben. Schon seit mehr als drei Jahren lag eine wunderschöne Babypuppe (von einer richtigen Puppenmacherin) bei meiner Schwiemu.
Sie wollte ihr schon vor drei Jahren unbedingt eine richtig schöne Puppe schenken. Das große Waldkind war/ ist  aber nicht so die große Puppenmama. Außerdem war da noch meine alte Babypuppe. Deshalb haben wir damals beschlossen, dass sie erstmal diese bekommt. Meine Mama und meine Schwiemu waren aber von dem Plan der anderen Puppe nicht abzubringen. Sie wurde also gekauft. Der Schulanfang ist nun der entsprechende Anlass, um sie endlich zu überreichen. Und sie sollte auf Wunsch der Omas in die Zuckertüte. Das hatte für mich den Vorteil, dass ich nicht mehr so viel zum Füllen brauchte.
Ich bin mal auf die Reaktion des großen Waldkindes gespannt.

Hoffentlich hat sich das Matschauge (Bindehautentzündung) bis zum Sonnabend wieder beruhigt. Wir wollen schließlich schöne Schulanfangsfotos. Und drückt uns bitte die Daumen, dass es übermorgen trocken bleibt.
Wir feiern zwar in einere Gartenkneipe, aber zwischedurch mal frische Luft schnappen und den Kindern etwas "Auslauf" gönnen wäre schon nicht schlecht.