Bei Frau Brüllen habe ich bei einem Stöckchen laut hier geschrieen und soll jetzt anhand fester Stichpunkte mein Jahr "1999" beschreiben. Zielsicher hat sich Frau Brüllen für mich genau das Jahr ausgesucht, das für mich ähnlich schicksalhaft war, wie ihres. Ich habe von einem Tag auf den anderen meinen damaligen Freund, mit dem ich 5,5 Jahre zusammen war, verlassen, nachdem ich beim Fasching den Förster kennengelernt hatte, und meine Oma starb einenTag nach ihrem 75. an meinem 25. Geburtstag.
Alter
24/ 25
Beziehung
Wie schon erwähnt: War ich zu Beginn des Jahres in einer festen, schon 5,5 Jahre andauernden Beziehung. Da mein damaliger Freund ein absoluter Faschingsmuffel war, fuhr ich allein von München nach Sachsen zu einer Veranstaltung des Faschingsklubs in dem meine beste Freundin Mitglied war. Wie es der Zufall wollte, waren der Förster und ich an diesem Abend die einzigen "Singles" am großen Tisch unseres Freundeskreises. Wobei wir uns vorher nicht kannten. Er war von meiner besten Freundin überredet worden mitzukommen, da er seit ca. 1/4 Jahr wieder Single war.
Also taten wir uns an dem Abend zusammen und aus einem Faschingsflirt entwickelte sich im Laufe des Abende mehr. Die Zugfahrt am nächsten Tag zurück nach München war die Hölle. Ich spürte, dass ich mich entscheiden musste - 5,5 Jahre standen gegen absolutes Bauchkribbeln. In München holte mich C. vom Zug ab. Tja, und dass war es dann: Kaum in meiner Wohnung, sagte ich ihm, dass ich Schluss machen möchte.
Die nächsten Wochen war richtig schwer, da C. verständlicherweise in ein tiefe Loch fiel und ich mich absolut schuldig fühlte, aber ich konnte einfach nicht anders.
Und heute weiß ich, dass die Entscheidung richtig war. Seit fast 13 Jahren bin ich jetzt mit dem Förster verheiratet.
Beruf
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch in der Orga-Abteilung der Stadtverwaltung München, merkte aber immer mehr, dass dieser Kampf gegen Windmühlen nicht meins war. Kurz nach der oben beschriebenen Trennung bewarb ich mich innerhalb der Stadtverwaltung für die Ausbildungsabteilung und wurde tatsächlich genommen. Die schönsten vier Jahre meiner beruflichen Tätigkeit begannen. Dieser Stelle trauere ich seit meinem Umzug nach Sachsen immer noch ein wenig hinterher.
Musik
An einzelne besondere Lieder aus diesem Jahr kann ich mich nicht erinnern. In der Zeit lief bei mir fast nur Radio.
Haare
Die waren damals überschulterlang und durch regelmäßiges Strähnen relativ blond. Mit viel Schaumfestiger und Diffuser konnte ich mir sogar so etwas wie eine Löwenmähne zaubern. Funktioniert heute nach zwei Schwangerschaften leider überhaupt nicht mehr.
Sport
Nachdem ich den ganzen Tag im Büro saß, musste ein Ausgleich her: So kam mir ein Angebot des Fitness-Studios um die Ecke gerade recht. Neben Gerätetraining probierte ich Bauch-Beine-Po, Canneletics und diverses andere Kurse aus.
Aufenthaltsort
Ich lebte damals schon für 6,5 Jahre in München - seitdem meine zweite Heimat. Ich liebe dieses Millionendorf und bin froh, dass ich meinen Bruder ab und zu dort besuchen kann. Meine kleine 1-Zimmer-Wohnung in der Nähe des Wetsparkes hatte ich
während meines Studiums/ meiner Ausbildung bei der Stadt München erhalten. Ab März pendelte ich natürlich dann wieder öfter als vorher nach Sachsen.
Sollte jetzt noch jemand einen solchen Jahresrückblick schreiben wollen, dann meldet Euch und ich suche Euch ein Jahr aus.
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24. Dezember 2014
29. Juni 2014
Zeig uns Deine Stadt - Mai/Juni
Der Juni ist schon fast wieder vorbei und ich habe noch nicht einmal die Bilder zum Mai-Thema "Zeig uns Deine grüne Oase" gezeigt.
Im Juni lautete das Thema "Zeig uns wie Deine Stadt feiert".
Die größte grüne Oase der Stadt Chemnitz ist der Rabensteiner Wald. Vom Totensteinturm hat man einen wunderbaren Blick über Chemnitz und bis zum Fichtelberg.
Von dort oben sieht die Stadt sogar sehr grün aus.
Zu Füßen des Totensteinturmes gibt es die Totenstein-Alm. Eine wunderbare Möglichkeit einzukehren.
Im Rabensteiner Wald gibt es noch eine weitere Oase.
Das Blockhaus hat der Förster vor ca. 9 Jahren mit den Tischlerlehrlingen des Don-Bosco-Hauses in Burgstädt gebaut. Seit dieser Zeit ist es ein beliebtes Ziel für die Waldkinder. Mittlerweile dürfen sie dort auch selbstständig mit den Rädern hin.
Eine weitere wunderbare grüne Oase ist der Schlossteich:
Der bunte Schornstein im Bild gehört zu Heizkraftwerk. Die Bemalung ist in der Bevölkerung heftig umstritten. Mir gefällt sie gut.
Beim Thema "Feiern" war es recht schwierig. Zum Public Viewing bin ich nicht gekommen. Zum Ballonfest im Küchwald waren wir in diesem Jahr zum jährlichen Zelten mit unseren Freunden. So bleibt nur das Sommerfest meines Vereines "erlebnis geburt". Ich kann euch also diesmal keine typischen Chemnitz-Bilder zeigen.
Trotz eines kleinen Regenschauers waren ganz viele Familien da.

Ein wunderbares Puppenspiel/ Pantomime. Am witzigsten fand ich den Entenar....
Im Juni lautete das Thema "Zeig uns wie Deine Stadt feiert".
Die größte grüne Oase der Stadt Chemnitz ist der Rabensteiner Wald. Vom Totensteinturm hat man einen wunderbaren Blick über Chemnitz und bis zum Fichtelberg.
Von dort oben sieht die Stadt sogar sehr grün aus.
Zu Füßen des Totensteinturmes gibt es die Totenstein-Alm. Eine wunderbare Möglichkeit einzukehren.
Im Rabensteiner Wald gibt es noch eine weitere Oase.
Das Blockhaus hat der Förster vor ca. 9 Jahren mit den Tischlerlehrlingen des Don-Bosco-Hauses in Burgstädt gebaut. Seit dieser Zeit ist es ein beliebtes Ziel für die Waldkinder. Mittlerweile dürfen sie dort auch selbstständig mit den Rädern hin.
Eine weitere wunderbare grüne Oase ist der Schlossteich:
Der bunte Schornstein im Bild gehört zu Heizkraftwerk. Die Bemalung ist in der Bevölkerung heftig umstritten. Mir gefällt sie gut.
Beim Thema "Feiern" war es recht schwierig. Zum Public Viewing bin ich nicht gekommen. Zum Ballonfest im Küchwald waren wir in diesem Jahr zum jährlichen Zelten mit unseren Freunden. So bleibt nur das Sommerfest meines Vereines "erlebnis geburt". Ich kann euch also diesmal keine typischen Chemnitz-Bilder zeigen.
Trotz eines kleinen Regenschauers waren ganz viele Familien da.
Ein wunderbares Puppenspiel/ Pantomime. Am witzigsten fand ich den Entenar....
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Zeig uns Deine Stadt
1. Juni 2012
Vor zehn Jahren
- war das Wetter bedeutend besser als heute - kein Regen und fast strahlender Sonnenschein
- saß ich schon um 7:00 Uhr bei meiner Friseuse
- war meine Mama wahrscheinlich aufgeregter als ich (zumindest am Morgen)
- bekam ich gegen 10:30 Uhr von meinem Freund einen Blumenstrauß
- hieß ich gegen 12:00 Uhr Frau G. und nicht mehr Frau N.
Zehn Jahr ist das jetzt schon her. Wo ist nur die Zeit geblieben?
Heute morgen gab es keinen Blumenstrauß; dafür Karten für das Kabarett und zwei wunderbare Ketten aus unserem Lieblingsladen von Cathleen Kempe in Chemnitz (Leider ist die Webseite nicht aktuell).Die Omas werden die Kinderbetreuung übernehmen.
- saß ich schon um 7:00 Uhr bei meiner Friseuse
- war meine Mama wahrscheinlich aufgeregter als ich (zumindest am Morgen)
- bekam ich gegen 10:30 Uhr von meinem Freund einen Blumenstrauß
- hieß ich gegen 12:00 Uhr Frau G. und nicht mehr Frau N.
Zehn Jahr ist das jetzt schon her. Wo ist nur die Zeit geblieben?
Heute morgen gab es keinen Blumenstrauß; dafür Karten für das Kabarett und zwei wunderbare Ketten aus unserem Lieblingsladen von Cathleen Kempe in Chemnitz (Leider ist die Webseite nicht aktuell).Die Omas werden die Kinderbetreuung übernehmen.
Lieber Förster
Vielen Dank für diesese wunderschönen 10 Jahre!
Ich hoffe es kommen noch mindestens 4 x 10 dazu. Die Goldenen Hochzeit würde ich schon noch gerne mit Dir feiern - auch wenn Du dann schon eine 8 vorne dran stehen haben wirst.
Ich liebe Deine blitzenden Augen, Dein schiefes Grinsen (entdecke ich auch schon beim kleinen Waldkind) und die hochgezogene Augenbraue. Mit Deiner Ungeduld in machen Dingen kann ich leben. Dafür hast Du an anderer Stelle die Ruhe weg und bringst mich von mancher Palme wieder runter.
17. Dezember 2011
Dezember
Im Dezember rast die Zeit. Nur noch eine Woche und dann ist schon Weihnachten.
Die Wohnung ist schon seit der Woche vor dem ersten Advent dekoriert.
Die großen Stoffsterne stammen übrigens von Frau Mutti.
Anfang bzw. Mitte Dezember kamen zwei Weihnachtsgeschenke für uns selbst.
Als erstes dieser wundervolle Tisch aus Eche - kein Furnier sondern feinste Tischlerarbeit. Das Holz stammt aus dem Wald des Försters und wurde von der Tischlerwerkstatt der Don Bosco Jugend-Werk GmbH Sachsen in Hartmansdorf in dieses wundervolle Möbelstück verwandelt. Die rechten Stühle bleiben, da Erbstücke. Die auf der linken Seite werden in absehbarer Zeit durch passendere ersetzt. Aber dafür muss erst einmal wieder Geld auf dem Sparkonto sein. Schwierig ist bei einer Länge von fast zwei Metern nur die Suche nach einem Tischtuch.
Das zweite Geschenk an uns selbst ist der Ersatz für die schon lange zerschlissene und seit Jahren mit Überwürfen abgedeckte Couchgarnitur des Försters.
Der IKEA-Stuhl (mein Stilstuhl bei den zwei Waldkindern) durfte bleiben. Der Hocker wurde zum Platz für die Katze, da sie nach Möglichkeit nicht mehr auf das Sofa (Leder) soll.
Eigentlich würde das ja als Geschenke reichen, aber die "befürchte" der Förster hat trotz dem noch etwas in petto. (Ich aber auch ;-) )
Auch alle anderen Geschenk warten nur noch auf das Verpacken.
Meine Wichtelgeschenke
(So sah es zwischenzeitlich auf dem Tisch aus, der vom Förster auch schon wieder mit seinem Modelschiff in Beschlag genommen wurde)
(Das sind sieben meiner acht Plätzchensorten, die zum Teil auch in den Wichtelpäckchen und diversen Danke-Schön-Tüten landeten)
sind seit Donnerstagabend unterwegs und zum Teil sogar schon zugestellt, wie ich der Sendungsverfolgung vom Götterboten entnehmen konnte.
Nächste Woche muss ich zwar im Gegensatz zum Förster noch arbeiten, aber ich kann es einigermaßen ruhig angehen lassen. Die Weihnachtszeit werden wir schon am Freitagabend hier einläuten. Ich liebe den Film und bin nun mächtig auf die Umsetzung durch das Schauspielhaus gespannt.
Mein Bild für das Fotoprojekt zwölf2011 muss ich auch noch schießen. Bisher hatte ich noch auf Schnee gehofft. Das wird wohl aber dieses Jahr nichts mehr.
PS: Ich kann mir die riesigen Absätze nicht erklären.
Die Wohnung ist schon seit der Woche vor dem ersten Advent dekoriert.
Die großen Stoffsterne stammen übrigens von Frau Mutti.
Anfang bzw. Mitte Dezember kamen zwei Weihnachtsgeschenke für uns selbst.
Das zweite Geschenk an uns selbst ist der Ersatz für die schon lange zerschlissene und seit Jahren mit Überwürfen abgedeckte Couchgarnitur des Försters.
Der IKEA-Stuhl (mein Stilstuhl bei den zwei Waldkindern) durfte bleiben. Der Hocker wurde zum Platz für die Katze, da sie nach Möglichkeit nicht mehr auf das Sofa (Leder) soll.
Eigentlich würde das ja als Geschenke reichen, aber die "befürchte" der Förster hat trotz dem noch etwas in petto. (Ich aber auch ;-) )
Auch alle anderen Geschenk warten nur noch auf das Verpacken.
Meine Wichtelgeschenke
sind seit Donnerstagabend unterwegs und zum Teil sogar schon zugestellt, wie ich der Sendungsverfolgung vom Götterboten entnehmen konnte.
Nächste Woche muss ich zwar im Gegensatz zum Förster noch arbeiten, aber ich kann es einigermaßen ruhig angehen lassen. Die Weihnachtszeit werden wir schon am Freitagabend hier einläuten. Ich liebe den Film und bin nun mächtig auf die Umsetzung durch das Schauspielhaus gespannt.
Mein Bild für das Fotoprojekt zwölf2011 muss ich auch noch schießen. Bisher hatte ich noch auf Schnee gehofft. Das wird wohl aber dieses Jahr nichts mehr.
PS: Ich kann mir die riesigen Absätze nicht erklären.
18. September 2011
Stolz
... war ich gestern ein kleines bisschen auf die Waldkinder und auch auf uns.
Wir waren bei Freunden im Erzgebirge. Er ist auch Förster und veranstaltete gestern eine Pilzwanderung in seinem Revier. Der Förster und ich sind nicht so die großen Pilzfans, so dass wir lieber mit der "Dame des Hauses" und dem kleinsten Krümel quatschten. Die Waldkinder waren nach kurzer Zeit mit ihren Taschenmessern im Wald "verschwunden". Als es aber an die Auswertung ging, standen sie in der ersten Reihe und müssen wohl sehr aufmerksam gewesen sein. Der Pilzkundler lobte sie nämlich am Schluss und gratulierte mir doch tatsächlich zu diesen aufgeweckten Kindern. Als er sie nämlich fragte, woher sie soviel wussten, hätten sie geantwortet: "Na wir sind doch Försterkinder!".
Ich finde, da kann man schon ein wenig stolz sein und sich mal innerlich auf die Schulter klopfen. Einges haben wir anscheinend doch richtig gemacht.
Wir waren bei Freunden im Erzgebirge. Er ist auch Förster und veranstaltete gestern eine Pilzwanderung in seinem Revier. Der Förster und ich sind nicht so die großen Pilzfans, so dass wir lieber mit der "Dame des Hauses" und dem kleinsten Krümel quatschten. Die Waldkinder waren nach kurzer Zeit mit ihren Taschenmessern im Wald "verschwunden". Als es aber an die Auswertung ging, standen sie in der ersten Reihe und müssen wohl sehr aufmerksam gewesen sein. Der Pilzkundler lobte sie nämlich am Schluss und gratulierte mir doch tatsächlich zu diesen aufgeweckten Kindern. Als er sie nämlich fragte, woher sie soviel wussten, hätten sie geantwortet: "Na wir sind doch Försterkinder!".
Ich finde, da kann man schon ein wenig stolz sein und sich mal innerlich auf die Schulter klopfen. Einges haben wir anscheinend doch richtig gemacht.
1. Juni 2011
Vor 9 Jahren ...
...war es angenehm warm und sonnig.
Wir hatten bei meinen Eltern übernachtet, um etwaigen Polterüberraschungen vorzubeugen. Gegen 7:00 war die Nacht trotzden zu Ende, da ich ja zu meiner Privatfriseuse musste. Der Förster fuhr zum Umziehen noch einmal in die Försterei und wurde dort dann von unseren besten Freunden mit dem noch ungeschmückten Brautauto abgeholt.
Es lief alles wie am Schnürchen und es wurde ein wunderschöner und unvergesslicher Tag mit einigen Überraschungen. Leider habe ich es noch nicht geschafft Fotos einzuscannen. Deshalb kann ich Euch leider keine zeigen.
Im nächsten Jahr ist es nun endlich bei meinem großen kleinen Bruder soweit. Es wurde auch Zeit!I ch werde endlich wieder auf einer Hochzeit tanzen.
Der Förster und haben dann schon 10 Jahre "geschafft". Ich hoffe, dass noch viele, viele Jahre dazukommen.
Wir hatten bei meinen Eltern übernachtet, um etwaigen Polterüberraschungen vorzubeugen. Gegen 7:00 war die Nacht trotzden zu Ende, da ich ja zu meiner Privatfriseuse musste. Der Förster fuhr zum Umziehen noch einmal in die Försterei und wurde dort dann von unseren besten Freunden mit dem noch ungeschmückten Brautauto abgeholt.
Es lief alles wie am Schnürchen und es wurde ein wunderschöner und unvergesslicher Tag mit einigen Überraschungen. Leider habe ich es noch nicht geschafft Fotos einzuscannen. Deshalb kann ich Euch leider keine zeigen.
Im nächsten Jahr ist es nun endlich bei meinem großen kleinen Bruder soweit. Es wurde auch Zeit!I ch werde endlich wieder auf einer Hochzeit tanzen.
Der Förster und haben dann schon 10 Jahre "geschafft". Ich hoffe, dass noch viele, viele Jahre dazukommen.
Vielen Dank!!! Ich liebe Dich!!!
13. Februar 2011
12 Jahre
Heute vor 12 Jahren hatte ich mich von München auf den Weg in meine Heimat gemacht, um bei meiner besten Freundin Fasching zu feiern. Geprägt durch meinen Vater (war einige Jahre lang im Elferrat meines Heimatortes) war/ bin ich ein richtiger Faschingsfan. Mein damaliger Freund wollte nicht mit, also machte ich mich alleine auf den Weg nach Sachsen.
Da K. Mitglied im veranstaltendem Faschingsclub war, waren wir am Abend eine ziemlich große und bunte Truppe. An dem riesigenTisch waren allerdings nur ein Burgfräulein und ein Knappe ohne Begleitung und so taten sich die beiden für diesen Abend zusammen. Nun nimmt man es beim Fasching mit der Flirterei und dem ein oder andern Kuss nicht so genau. Aber diesmal war es anders. Da ich mit dem Auto unterwegs war, konnte ich außer einem Bier zum Essen nichts mehr trinken, und trotzdem fühlte ich mich wie auf Wolken. Ich glaube wir haben bis morgens um 4 Uhr getanzt, gelacht und geredet. Warum ich dem Knappen meine Telefonnummer gab, kann ich aus heutiger Sicht nicht mehr sagen. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein schon geahnt, was ich mir erst noch eingestehen musste. Es hatte mich erwischt.
Die sechs Stunden Zugfahrt am nächsten Tag zurück nach München waren die schrecklichsten meines Lebens. Ich wusste, dass in München C. am Bahnsteig stehen und auf mich warten würde. Wie sollte ich ihm gegenübertreten? Sollte ich die letzten 5,5 Jahre einfach so in den Wind schreiben? Zweigleisig wollte ich aber auch nicht fahren. Ich sollte ja das darauffolgende Wochenende schon wieder nach Sachsen zu des Knappen Geburtstagsfeier kommen. Auf der anderen Seite wusste ich vom Knappen so gut wie nichts. Ich hatte noch keine Gelegenheit, meine Freundin auszufragen. Es würde auf eine Fernbeziehung hinaus laufen. Wollte ich das? Das Gedankenkarussell kreiste. Ich wusste nur, dass ich eine Entscheidung gefällt haben musste, wenn ich in München aus dem Zug stieg.
Letztlich entschied der Bauch, dass ich das Risiko eingehen wollte, eine lange Beziehung, die einige Knackpunkte hatte, gegen die Ungewissheit einzutauschen. Da ich lieber für ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende bin, ließ ich die Bombe noch am selben Abend kurz nach der Ankunft in meiner Wohnung platzen. C. fiel aus allen Wolken als ich ihm eröffnete, dass ich Schluss machen wollte. Zu allem Überfluss rief im selben Moment auch noch der Knappe an. Der wurde erst einmal abgewürgt.
Die nächsten Wochen waren nicht einfach. Der Förster, kein anderer war der Knappe, hatte mein Leben auf den Kopf gestellt. C. war mehr oder weniger bei mir eingezogen. Ich brachte es aber nicht fertig, ihn von jetzt auf gleich vor die Tür zu setzen. Ich litt mit ihm, da ich wusste, wie sehr ich ihm weh tat. (Lieber C! Entschuldige! Aber es ging einfach nicht anders)
Auf der anderen Seite war ich auf Wolke sieben. Mit dem Förster gab es so viele Übereinstimmungen. Es konnte eigentlich kein Fehler sein. Trotz dem dauerte es bestimmt ein dreiviertel Jahr, bis ich mir wirklich sicher war, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Immer wieder grübelte ich, ob diese Liebe die Entfernung verkraften würde. Oder hätte ich mich mit C. doch wieder zusammenraufen sollen. Das Gefühlschaos, dass zeitweise in mir herrschte, kann man nicht beschreiben. Der Förster hatte es in dieser Zeit nicht immer leicht mit mir. Wenn ich meine Briefe aus dieser Zeit lese (Ja wir haben noch (Liebes)Briefe geschrieben und sie sogar aufgehoben), kommt es noch heute zu so manchem Seufzer.
Im Rückblick weiß ich: Es war die richtige Entscheidung. Wie sind jetzt seit 12 Jahren zusammen; davon fast 9 Jahre verheiratet. Den Alltag teilen wir allerdings erst seit reichlich sieben Jahren. Dass unsere Liebe auch diese Hürde gemeistert hat (ich bin erst zurück nach Sachsen gezogen, als der Mutterschutz für das große Waldkind begann), ist das Größte für mich.
Mit C., das wäre wohl nicht gut gegangen. Leider haben ich ihn nach meinem Umzug nach Sachsen völlig aus den Augen verloren. Ich wüsste zu gern, wie es ihm heute geht.
Da K. Mitglied im veranstaltendem Faschingsclub war, waren wir am Abend eine ziemlich große und bunte Truppe. An dem riesigenTisch waren allerdings nur ein Burgfräulein und ein Knappe ohne Begleitung und so taten sich die beiden für diesen Abend zusammen. Nun nimmt man es beim Fasching mit der Flirterei und dem ein oder andern Kuss nicht so genau. Aber diesmal war es anders. Da ich mit dem Auto unterwegs war, konnte ich außer einem Bier zum Essen nichts mehr trinken, und trotzdem fühlte ich mich wie auf Wolken. Ich glaube wir haben bis morgens um 4 Uhr getanzt, gelacht und geredet. Warum ich dem Knappen meine Telefonnummer gab, kann ich aus heutiger Sicht nicht mehr sagen. Vielleicht hat mein Unterbewusstsein schon geahnt, was ich mir erst noch eingestehen musste. Es hatte mich erwischt.
Die sechs Stunden Zugfahrt am nächsten Tag zurück nach München waren die schrecklichsten meines Lebens. Ich wusste, dass in München C. am Bahnsteig stehen und auf mich warten würde. Wie sollte ich ihm gegenübertreten? Sollte ich die letzten 5,5 Jahre einfach so in den Wind schreiben? Zweigleisig wollte ich aber auch nicht fahren. Ich sollte ja das darauffolgende Wochenende schon wieder nach Sachsen zu des Knappen Geburtstagsfeier kommen. Auf der anderen Seite wusste ich vom Knappen so gut wie nichts. Ich hatte noch keine Gelegenheit, meine Freundin auszufragen. Es würde auf eine Fernbeziehung hinaus laufen. Wollte ich das? Das Gedankenkarussell kreiste. Ich wusste nur, dass ich eine Entscheidung gefällt haben musste, wenn ich in München aus dem Zug stieg.
Letztlich entschied der Bauch, dass ich das Risiko eingehen wollte, eine lange Beziehung, die einige Knackpunkte hatte, gegen die Ungewissheit einzutauschen. Da ich lieber für ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende bin, ließ ich die Bombe noch am selben Abend kurz nach der Ankunft in meiner Wohnung platzen. C. fiel aus allen Wolken als ich ihm eröffnete, dass ich Schluss machen wollte. Zu allem Überfluss rief im selben Moment auch noch der Knappe an. Der wurde erst einmal abgewürgt.
Die nächsten Wochen waren nicht einfach. Der Förster, kein anderer war der Knappe, hatte mein Leben auf den Kopf gestellt. C. war mehr oder weniger bei mir eingezogen. Ich brachte es aber nicht fertig, ihn von jetzt auf gleich vor die Tür zu setzen. Ich litt mit ihm, da ich wusste, wie sehr ich ihm weh tat. (Lieber C! Entschuldige! Aber es ging einfach nicht anders)
Auf der anderen Seite war ich auf Wolke sieben. Mit dem Förster gab es so viele Übereinstimmungen. Es konnte eigentlich kein Fehler sein. Trotz dem dauerte es bestimmt ein dreiviertel Jahr, bis ich mir wirklich sicher war, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Immer wieder grübelte ich, ob diese Liebe die Entfernung verkraften würde. Oder hätte ich mich mit C. doch wieder zusammenraufen sollen. Das Gefühlschaos, dass zeitweise in mir herrschte, kann man nicht beschreiben. Der Förster hatte es in dieser Zeit nicht immer leicht mit mir. Wenn ich meine Briefe aus dieser Zeit lese (Ja wir haben noch (Liebes)Briefe geschrieben und sie sogar aufgehoben), kommt es noch heute zu so manchem Seufzer.
Im Rückblick weiß ich: Es war die richtige Entscheidung. Wie sind jetzt seit 12 Jahren zusammen; davon fast 9 Jahre verheiratet. Den Alltag teilen wir allerdings erst seit reichlich sieben Jahren. Dass unsere Liebe auch diese Hürde gemeistert hat (ich bin erst zurück nach Sachsen gezogen, als der Mutterschutz für das große Waldkind begann), ist das Größte für mich.
Lieber U., ich danke Dir für diese zwölf Jahre.
Und ich bedanke mich bei K., die Dich damals überredet hat, zum Fasching zu kommen. Ich glaube ja noch immer, dass sie und H. das Ganze geplant haben. ;-)
Ich freue mich auf die nächsten 12 Jahre mit Dir, denen hoffentlich noch viele weiter Jahre folgen werden.
Und dann gehen wir auch zusammen zum Tanztee ;-)
Mit C., das wäre wohl nicht gut gegangen. Leider haben ich ihn nach meinem Umzug nach Sachsen völlig aus den Augen verloren. Ich wüsste zu gern, wie es ihm heute geht.
31. Dezember 2010
Holz
Wie ihr ja wisst, bin ich mit dem Förster verheiratet. Und als solcher hat er natürlich ein besonderes Interesse an Holz. Da führt so weit, dass wir bestimmt von fast jeder mitteleuropäischen Holzart ein Belegexemplar im Hause haben.
Unser Besuch des Tollwood-Festivals hat ihn dann zu einem besonderen Geschenk für mich inspiriert.
Diese fünf Anhänger bekam ich von ihm zum Nikolaus (von links nach rechts: Goldregen, Rüster (Ulme), Apfel, Apfel, Pflaume)
Nachdem sie mir so gut gefielen, stieg er in die "Groß"-Produktion ein.
Diese beiden (2x Goldregen) habe ich mir noch ausgesucht.
Mein beiden hoffentlich-bald Schwägerinnen erhielten jede einen Anhänger als Weihnachtsgeschenk. Unsere Mütter haben bald Geburtstag und wir wissen was wir schenken ;-).
Das sind noch ein paar von den entstandenen Anhängern (Rot-Buche, 2 x Berg-Ahorn, Goldregen, Berg-Ahorn (geriegelt), Goldregen, Berg-Ahorn).
Unser Besuch des Tollwood-Festivals hat ihn dann zu einem besonderen Geschenk für mich inspiriert.
Diese fünf Anhänger bekam ich von ihm zum Nikolaus (von links nach rechts: Goldregen, Rüster (Ulme), Apfel, Apfel, Pflaume)
Nachdem sie mir so gut gefielen, stieg er in die "Groß"-Produktion ein.
Diese beiden (2x Goldregen) habe ich mir noch ausgesucht.
Mein beiden hoffentlich-bald Schwägerinnen erhielten jede einen Anhänger als Weihnachtsgeschenk. Unsere Mütter haben bald Geburtstag und wir wissen was wir schenken ;-).
Das sind noch ein paar von den entstandenen Anhängern (Rot-Buche, 2 x Berg-Ahorn, Goldregen, Berg-Ahorn (geriegelt), Goldregen, Berg-Ahorn).
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