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15. Februar 2016

Strohwitwe

Nachdem ich meiner Familie in diesem Jahr aufgrund von Urlaubskollisionen mit meiner Chefin in den Winterurlaub hinterherfahren muss, genieße ich derzeit "Urlaub" von der Familie.
Der Freitagabend wurde gleich für einen Saunabesuch genutz. Der Förster und ich schaffen es leider nur selten gemeinsam, da wir die Kinder (noch) "verborgen" müssen (evtl. noch ein Jahr - dann ist auch das kleine Waldkind so weit).
Am Samstag zog mich das frühlingshafte Wetter am Vormittag mit der Kamera nach draußen. Eigentlich ist ja noch Februar, aber schaut mal was ich im Garten schon entdeckt habe!





















Daneben wollten auch die Bilder für mein Fotoprojekt "zwölf2016" noch geschossen werden. Diese gibt es dann morgen zu sehen. Dabei hat mich der Förster noch auf eine tolle Idee gebracht.
Das leere Haus wurde gleich auch noch für ein wenig Hausarbeit (Betten abziehen, staubsaugen etc.) genutzt. Die gesammelten Bedienungsanleitungen wurden ebefalls ausgemistet (Geräte nicht mehr vorhanden) und sortiert (endlich nur noch an einer Stelle).
Für den Sonntag hatte ich mir eine Wellnesspauschale in den Badegärten Eibenstock gebucht. So ein Tag ist wie ein kleiner Kurzurlaub - diverse Saunagänge; mit und ohne Aufguss - einmal Ritual mit Birkenzweigen - eine Massage. Dazwischen immer wieder Ruhepausen in den verschiedenen Ruheräumen. Und ich habe das Glück, dass es drei Aufgüsse in der neuen noch nicht ganz fertigen Event-Sauna gibt. Fassungsvermögen - 100 Mann/Frau. Eine interessante Erfahrung und mal etwas anderes; aber nichts für Leute, die in der Sauna entspannen und ihre Ruhe haben wollen.
Entspannend ist es auch, nach der Arbeit nicht auf die Uhr schauen zu müssen, da zu Hause niemand wartet, sondern z.B. noch entspannt bummeln zu gehen.
So eine Familienauszeit hat schon etwas für sich.

30. März 2014

Sonntagsfreude

Heute schaffe ich es endlich mal wieder, eine Sonntagsfreude zu posten.
Bei uns war es heute schon frühsommerlich warm, so dass es sehr zur Freude der Waldkinder das erste Mittagessen im Freien und noch dazu Spargel gab.

















Es ist zwar noch kein deutscher Spargel aber ich konnte einfach nicht wiederstehen.
Die letzten Winterverpackungen der Rose und des Jasmins im Hintergrund sind am Nachmittag auch noch verschwunden.
So schön solch ein Wetter ist, aber wir brauchen unbedingt Regen. Der Boden ist forztrocken.

28. Oktober 2012

Updates

Auch heute lag hier noch Schnee, aber die Plusgrade habe ihn schon um einiges zusammensacken lassen. Die Autos sind nun auch winterfest und der Oleander im Haus.
Der Schnee war zwar vorhergesagt, dass es aber auch hier "unten" auf ca. 300 m Höhe soviel werden würde, hatten wir nicht erwartet.
Der Rest des Gartens muss warten bis der Schnee wieder vollständig geschmolzen ist. Für meine Dahlien und Rosen ist der Schnee vorerst ein guter Schutz vor den Nachtfrösten. Lediglich um unseren wilden Wein habe ich etwas Sorge. Aber nun kann ich es auch nicht mehr ändern. Der Förster hat schon den Auftrag, im Laufe der Woche Reisig zum Einpacken der Pflanzen zu besorgen.

Im Übrigen: Dem nicht mehr vorhandenen Zahn geht es gut. Lediglich die Fäden nerven noch. Aber die sollen ja morgen verschwinden und hinterher lasse ich mich von Frau Bauchundnase verwöhnen. Ich muss endlich meine Gutschein einlösen.

12. Oktober 2011

Ich ging im Walde so für mich hin...

...Fotos zu suchen, war mein Sinn (frei nach J.W. Goethe)
Am Sonntagnachmittag kam am Ende eines verregneten und kühlen Wochenendes bei uns noch einmal die Sonne raus. 
















Das leuchtende Eichenblatt direkt am Waldrand gegenüber unserer Haustür lockte mich mit der Kamera in den Wald. Nachdem Jana ihre Fotoschule leider vorerst auf Eis gelegt hat, nutze ich die Zeit, um noch etwas mit dem manuellen Fokus zu üben. Eine reichliche Stunde im Wald bescherte mir eine ganze Reihe interessanter Bilder. Dabei konnte ich auch die Probleme des manuellen Fokussierens bei großer Blende am eigenen Leib erfahren. Nicht immer ist genau das scharf geworden, was ich scharf haben wollte.

Ein paar Fotos werde ich Euch einfach ohne Kommentar zeigen. Bei einigen anderen werde ich Anmerkungen machen, da mir noch nicht alle Wirkungen der Einstellungen klar sind. Vielleicht kann mir da jemand schon jetzt weiterhelfen.






























































































Zwischendurch spielte ich auch mal mit dem manuellen Fokus. Alle drei Bilder wurden mit der Blende 2,8 und einer Belichtungszeit von 1/4000 bei einem ISO von 200 fotografiert.
















Auf diversen anderen Blogs (z.B. bei Wortmann) hatte ich schon sog. Cam-Unterfood-Fotos gesehen und wollte das im Wald unbedingt auch ausprobieren. Da ich nur geringe Lust hatte, mich zum Fokussieren auf den feuchten Waldboden zu legen, stellte ich die Kamera auf Automatik und ließ mich vom Ergebnis überraschen.




























































Abgesehen davon, dass mir die Bilder ausgesprochen gut gefallen, war ich überrascht, dass die Kamera auch im Automatikmodus eine große Blende (2 bzw. 2,2) wählte. Wahrscheinlich ist das aber den Lichtberhältnissen geschultet.

Nach dem die Sonne schon etwas tiefer stand, gab es im Wald auch herrliche Lichtspiele (so typisch goldener Oktober) zu bewundern. Mit meinem ersten Versuch (unteres Bild - mit Blendenpriorität und Blende 5,6 fotografiert - Belichtungszeit 1/25 - ISO 200) war ich überhaupt nicht zufrieden.






















Also machte ich einen Test und wählt das Sonnenuntergangsprogramm an meiner Kamera. Und siehe da: Das Bild entspricht viel eher meinen Erwartungen. Die Werte der Exif-Datei (Blende 2 - 1/80 - ISO 125) zeigen mir, dass die Automatik ganz andere Parameter gewählt hat und ich hinsichtlich der richtigen Einstellungen noch viel lernen muss. Hier winke ich auch mal ganz kräftig mit dem Zaunspfahl Richtung Jana.
Auch bei einem weiteren Versuch (einmal manuelle Einstellungen, einmal Sonnenuntergangsprogramm) sieht man die Unterschiede.





















Zum Abschluss zeige ich Euch die wohl letzten Blüten im Garten. Ich bin gespannt, wie viele der Knospen sich noch öffnen.
















Über Anregungen und Tipps zu den Bildern, aber auch Kritik würde ich mich sehr freuen.

29. Juni 2011

Wochenende - die zweite

Schon die letzten Tage und Wochen kontrollierte ich immer wieder unsere Kirschbäume. Dieses Jahr sah es so aus, also ob genug für die Amseln und uns geben würde.
Am letzten Wochenende wollten wir nun endlich ernten. Und was soll ich sagen: Bei den Süßkirschen hatte uns die Amseln gerade die Kirschen weiter unten (in Reichweite der Katze?) übrig gelassen. Es^war gerade mal ein kleine Schüssel voll. Wieder nichts mit einem leckeren Kirschkuchen.
Wenigsten ein paar mehr Sauerkirschen wurden es.













Aus dieser Schüssel voll zauberte der Förster 5 Gläser Marmelade. Da aber mit 2:1 Gelierzucker gekocht, ist sie für mich etwas zu süß.


Für einen Kuchen hat es leider auch hier nicht mehr gereicht. Aber die Bäume wachsen ja noch. Ich hoffe also auf die nächsten Jahre.


Bei der Gelegenheit zeige ich Euch mal noch ein paar mehr Bilder aus unserem Garten:













Ein Teil meiner Hühnergötterkette an unserer Pergola. Mal sehen wie lange diesmal die Angelsehne hält. Abgeguckt habe ich mir das bei den Fischern in Vitt (siehe hier)








Die schwarzen Johannisbeeren brauchen noch ein wenig, aber das angebot zum Pflücken liebe K. steht. Ich sage Bescheid.














Und hier noch eine der letztes Jahr gepflanzten Rosen. Fragt mich jetzt bitte nicht nach dem Namen. Ich bin einfach nur froh, dass wir diesesmal Glück mit den Sorten gehabt haben, und die Rosen ordentlich wachsen und blühen.

12. April 2011

Frühling

Nach der Beerdigung am Sonnabend hatte ich ja durch das Bloggertreffen eine gute Ablenkung. Am Sonntagnachmittag suchte ich mit der Kamera Ablenkung. Ich ging auf die Suche nach dem Frühling in unserem Garten.













Die ersten Blätter der Pfingstrosen schauen zwischen den alten Stängeln hervor.














Auch die im letzten Jahr neu gepflanzten Bauernrosen treiben kräftig.














Besonders freue ich mich über die Triebe an meinen "alten" Rosen. Ich habe jetzt zwar mal das Reisig weggeräumt, aber die angehäufelte Erde habe ich noch liegen lassen.














Die Narzissen stehen in voller Blüte.














Bärlauch und Schnittlauch in der Kräuterschnecke sind "erntereif". Die Pfefferminze rechts daneben habe ich erst einmal kräftig gerodet.



















Die Eidechsenschwänze (so heißt die Pflanze zumindets bei uns) sind ebenfalls schon eingepflanzt. Hoffentlich kommt nicht doch noch ein kräftiger Frost.

Die Dahlien im Keller haben auch schon kräftig ausgetrieben. Allerdings traue ich mich noch nicht sie rauszupflanzen.