26. Oktober 2009

24. Oktober 2009

Wie zu DDR-Zeiten...

...habe ich mich letzten Donnerstag gefühlt. Im Discounter mit dem großen A sollte es gefütterte Matschanzüge für Kinder geben. So etwas ist für den Kindergarten und für unsere Waldkinder im besonderen etwas ungemein praktisches. ich habe noch kurz überlegt, ob ich kurz vor der Arbeit vorbei schaue (Gleitzeit sein dank!) oder es am Nachmittag versuche.
Zum Glück habe ich mich für die erste Varriante entschieden. Ich war also kurz vor acht zu Stelle. Da standen da doch tatsächlich schon ca. 15 Mamas und Rentner. Der große Run begann, als die Ladentür geöffnet wurde. Und wie immer bei diesen Angeboten gab es nur eine gewisse Anzahl an Anzügen und nicht in allen Größen in allen Farben. Jeder nahm was er kriegen konnte. Ich habe wenigstens für jedes Kind einen ergattern können; auch wenn der für die Tochter dann grün mit Drachen statt wie gewünscht rosa war.
Am Nachmittag wagte ich den Versuch, ob vielleicht noch einmal aufgefüllt wurde.
Nix da! Alle, ALLE! Anzüge waren weg.
So im Nachhinein hat mich das an die Einkäufe mit meiner Mama zu DDR-Zeiten erinnert. Es ist uns mal passiert, dass mein Bruder einen neue Hose brauchte. Da gab es in seiner Größe genau eine einzige. Die hatte aber vor uns schon jemand anders entdeckt. Also warteten wir, ob sie vielleicht dem Jungen nicht passen würde. Leider war dem nicht so.

Blogbücherwichteln

Mitte Oktober hatte Trüffel die Idee eines Blogbücherwanderwichteln. Da ich eine große Leseratte bin und mich gerne überraschen lasse, machte ich also mit.
Heute kam das Paket bei mir an. Liebe Trüffel, Her*mes hat mich also doch gefunden.
So sieht das Paket aus, wenn man nicht aufpasst und das kleine neugierige Waldkind es in die Finger bekommt:














Zehn Bücher enthielt der Karton. Da wir vereinbart haben, dass wir uns überraschen lassen wollen, zeige ich jetzt hier nur die vier Bücher, die ich mir rausgenommen habe.

Bis auf Danielle Steel kannte ich keinen der Autoren, aber die Inhaltsangaben lasen sich gut.
Damit wird der Bücherstabel auf meinem Nachttisch noch ein Stück höher, aber auch bunter. Schaut selbst:


Tja mit zwei Kindern kommt man halt nicht mehr so oft zum Lesen. Aber jetzt kommt ja die dunkle Jahreszeit. Vielleicht wird es da besser. Allerding fordern uns die Waldkinder noch ganz schön. Solange wir mit irgendwelchen Hausarbeiten etc. beschäftigt sind, können sie sich ganz gut miteinander beschäftigen. Aber wehe wir wagen es uns aufs Sofa zu setzten und zu einem Buch oder nur der Zeitung zu greifen, dann wird gejammert und gedrängelt: "Liest du mir/uns was vor?", "Baust du mir was?" (Le*go)...

Das Paket geht so schnell wie möglich auf die Weiterreise. Muss mich aber mit diesem "Onlineticket" von Her*mes erst einmal vertraut machen. Bisher habe ich da nur Retouren abgegeben. Dazu kommt, dass ich die ganze nächste Woche erst nach 19.00 Uhr nch hause komme, so dass der kleine Uhrenladen, der das hier in der Gegend übernommen hat, wohl schon geschlossen hat. Aber innerhalb von 10 Tagen werde ich es schon irgendwie schaffen. Es gibt ja auch noch Samstage.

21. Oktober 2009

Zeichnungen und Bilder

Jana hat vor einigen Tagen auf ihrem Blog ihren Kalender von Nischwitz vorgestellt. Bei dieser Gelegenheit erinnerte ich mich an Kalender, die der Förster mit Zeichnungen von Rügen bzw. der Toskana gestaltet hat. Leider existiert keiner dieser Kalender mehr und auch keine Fotos. Die Originalbilder hängen z.T. zur Zeit hier. Dehalb gibt es an dieser Stelle ein Paar andere Bilder, die ich auf die Schnelle im Forsthaus fotografiert habe.
Zeichnungen zu Kalif Storch (ebenfalls für einen Kalender):




Zeichnung von Riomaggiore und einer Hütte in der Cinque Terre



Ölbilder aus seinem Ölmalkurs an der VHS, dem ich ihm zum Geburtstag geschenkt habe, nach dem die Farben schon mehrere Jahre in seinem Schrank lagen und er sich nicht getraut hat, sie zu benutzen.


Weihnachtswichteln 2009

Noch etwas was ich nachholen muss.
Ich mache auch mit beim Weihnachtswichteln von Tanja. Und ihr?

München

Die letzten beiden Tage war ich wieder einmal in meiner zweiten Heimat München. Ich liebe diese Stadt und nutze jede Gelegenheit dort ein paar Tage zu verbringen. Da Städtereisen mit zwei kleinen Waldkindern nicht gerade der Hit sind, finden sich diese Gelegenheiten nicht sehr oft. Diesmal folgte ich der Einladung meiner alten Kollegen. Es stand ein zehnjähriges Jubiläum an. Es war sehr schön nach nun fast sehs Jahren viele von ihnen wiederzutreffen. Einige hatte ich schon in den letzten Jahren während der mündl. Prüfungen gesehen, aber andere sah ich gestern zum ersten Mal wieder. Es wurde viel erzählt und gelacht. Ach, ich würde sofort wieder dort anfangen wollen, aber mit zwei Kindern in München zu leben, ist nicht so einfach.
Damals direkt nach dem Abitur '92 als ich zur Ausbildung bei der Stadverwaltung nach München gezogen bin, war das noch etwas anderes. Und eigentlich wollte ich ja auch nach der Ausbildung zurück nach Sachsen. Aber München hat mich gefangengenommen; bis ich '99  auf "Heimaturlaub" meinen Mann kennen lernte. Nachdem wir keine Wochenendehe führen wollten, stand ziemlich schnell fest, dass einer von uns umziehen muss. Als Beamter im forsttechn. Dienst eine Stelle in oder um München herum zu finden, war aussichtslos. Also stellte ich mich nun doch auf's Kofferpacken ein. Aber auch die Stellen in der sächs. öffentlichen Verwaltung sind nicht gerade sehr zahlreich. Das führte dann zu Plan B: Ich wurde "erst einmal" schwanger. Mit Beginn des Mutterschutzes zog ich also wieder nach Sachsen. Ein gewisses Risiko war dabei. Der Förster und ich hatten in den knapp fünf Jahren, die wir uns nun kannten, noch keinen Alltag miteinander erlebt. Aber es ging gut. Mitlerweile gibt es zwei Waldkinder und ich habe den Umzug bisher nie bereut. Obwohl ich München schon vermisse (s.o.).
Aber wozu habe ich meinen Bruder mit der Libe zu München angesteckt? Er hält jetzt die Stellung dort unten und so habe ich immer eine Anlaufstelle, wenn sich mal wieder die Gelegenheit für einen München-Tripp ergibt.

Nachholebedarf

Es ist so, wie ich es geahnt habe: Mehrmals in den letzten Tagen schoß es mir durch den Kopf: "Das könntest du in deinem Blog schreiben." Als ich aber am Abend dann zu Hause war und endlich Ruhe herrschte, standen noch so viele andere Dinge (Wäsche, Papierkrieg, Tanzschule mit meinem Mann etc.) an, dass ich nicht dazu kam, hier zu schreiben.
Dabei gab es auch bei uns hier in Chemnitz den ersten Schnee. Die Bilder reiche ich jetzt mal noch nach:








Geschossen hat sie mein Mann, da er sein Büro direkt am Haus hat. Im Übrigen ein unglaublicher Vorteil beim Management der Kinderbetreuung.

Dann wollte ich eigentlich noch Fotos von unseren Himbeeren zeigen. Ja wir hatten bis zum Kälteeinbruch Himbeeren.
Solche:














und solche:


Das hatten wir dem jüngsten Waldkind zu "verdanken", welches im Mai unsere Herbsthimbeeren, die normalerweise Ende August/ Anfang September tragen, "selbständig" noch einmal zurück schnitt. Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass wir überhaupt noch welche ernten. Aber für ein paar zum Frühstück hat es dann doch noch gereicht.

13. Oktober 2009

Mist

Ich hatte im Sommer von Jana einen Gutschein für Shirtcity bekommen. Damit konnte ich ein T-Shirt mit einem Foto bedrucken lassen. Da ich zwei Kinder habe, mussten es natürlich zwei T-Shirts werden. Nach unserem Sommerurlaub auf Rügen hatte ich auch zwei schöne Bilder. Also frisch ans Werk!
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten (vielen Dank noch einmal Jana) funktionierte das ganze reibungslos.



So sahen die T-Shirts aus. Ja, leider "sahen". Ich hätte die Waschanleitung (Handwäsche) doch genauer beachten sollen. Sie haben die Waschmaschine nur so überlebt:




Also werde ich noch einen Versuch bei Shirtcity starten.

Start

Hallo!
Nun gibt es wieder einen neuen Blog. Ich habe jetzt fast ein Jahr in anderen Blogs mitgelesen, habe bei der Rabenfrau ein wunderschönes Geschenk gewonnen, habe mich an den letzten beiden Krativtagen von Ellen beteiligt und lese täglich bei Ami und Frau...äh...Mutti. Sie und viele andere Blogs (u.a. Jana) haben mich infiziert.
Deshalb gibt es hier jetzt in unregelmäßigen Abständen "Neues aus dem Forsthau".
Warum Forsthaus?
Ich bin seit über sieben Jahren mit dem Förster verheiratet und wohne im Forsthaus. Zum Glück liegt dieses nicht mitten im Wald, aber wir haben ihn direkt vor der Haustür. Zum Haushalt gehören noch zwei Waldkinder aber kein Hund. Bisher waren die Kinder zu klein. Aber mit so einem Tier hängt man sich auch ganz schön an. Ich glaube also nicht, dass hier noch ein Jagdhund einzieht. Vielleicht gibt es irgendwann eine "Jagdkatze" - wäre mein Traum.
Jetzt hoffe ich auf Leser. Kritik kann in den Kommentaren oder per Mail hinterlassen werden.