30. Dezember 2016

Jahresrrückblick 2016

Viel geschrieben habe ich nicht in diesem Jahr, deshalb soll es jetzt wenigstens einen Jahresrückblick geben.

Zugenommen oder abgenommen?
Abgesehen von den Kalorien, die Weihnachten wieder einmal die Kleider etwas enger genäht haben, blieb das Gewicht zum Glück gleich.

Haare länger oder kürzer?
Ich habe meine passende Frisur gefunden: Kinnlanger Bob ohne Pony

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Brillenstärke zum Glück gleich geblieben


Mehr ausgegeben oder weniger?
Nachdem es neben dem Winterurlaub im Februar und dem Sommerurlaub in diesem Jahr einen Urlaub auf Mallorca in den Herbstferien gab, wohl mehr.

Der hirnrissigste Plan?
Zu glauben, dass ich einen Tisch für sieben Personen per FB buchen kann. Hätte ich doch mal lieber zum Telefon gegriffen. Wir haben dann zum Glück adäquaten Ersatz gefunden.

Die gefährlichste Unternehmung?
Mit den Kindern im dichten Nebel Ski fahren

Das leckerste Essen?
Der Kuchen im Backhäusl in Reit im Winkl

Das beeindruckenste Buch?
Irgendwie bin ich nicht groß zum Buch lesen gekommen. Den "Zauberberg" von Thomas Mann habe ich erst einmal aufgegeben. Nach Aussage meiner SchwieMu braucht man dazu Muse - also in ein paar Jahren der nächste Versuch

Der ergreifendste Film?
Kino war auch 2016 Mangelware. Faszinierend war "Tomorow" im Rahmen der Nachhaltigkeitskonferenz der Carlowitz-Gesellschaft Chemnitz

Die beste CD?
Leonard Cohen "Live in London" - leider wieder einen Musiker erst bewusst nach dessen Tod entdeckt

Das schönste Konzert?
Udo Lindenberg in Dresden oder doch
Status Quo in Leipzig?

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mit meiner Familie bzw. mit Grübelein über die Zukunft des Geburtshauses in Chemnitz


Die schönste Zeit verbracht mit…?
mit mir selbst in der familienfreien Zeit im Februar (ich konnte erst später in den Winterurlaub nachkommen)

Vorherrschendes Gefühl 2016?
sehr gemischt; zwischen "wie kann es weiter gehen", "wir müssen zum Jahresende schließen" und "das wird schon alles irgendwie"

2016 zum ersten Mal getan?
auf einem Udo-Lindenberg-Konzert gewesen - sehr genial

2016 nach langer Zeit wieder getan?

auf einem Scooter-Konzert gewesen

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
der Rückzug einer Hebamme aus dem Team des Geburtshauses und die damit verbundenen Probleme,
die Schreckensminuten im Nebel beim Skifahren, als ich mich verfahren hatte
Arbeitsdinge

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das müssen, die anderen entscheiden


Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
dass es der Förster trotz meiner seelisch nicht immer einfachen Verfassung noch immer mit mir aushält

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Lass Dich einfach fallen!

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe Dich!

2016 war mit einem Wort…?
immer noch leicht stürmisches Fahrwasser

Zum Vergleich: 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015  

5. Dezember 2016

WMDEDGT - 12/2016

Ohweh, ohweh der Blog ist wieder einmal ziemlich verwaist. Liest hier überhaupt noch jemand ohne über den Link bei Frau Brüllen gekommen zu sein?

Grundsätzlich ist der Montag ein normaler Arbeitstag. Nachdem ich aber schon am Wochenende gelesen habe, dass es im Zugverkehr auf meinem Weg zur Arbeit Probleme geben kann (teilweise fallen Züge komplett aus), fahre ich morgens gleich mit dem Bus des großen Waldkindes mit in die Stadt.
Im Büro herrscht derzeit Stress. Das Rektorat muss nächste Woche über die NC's für diverse Studiengänge entscheiden. dazu sind allerding ein paar Rechnungen mit Stellenplan (enthält meist ein paar Fehler) und Lehraufwand (muss jetzt für ein paar Studiengänge neu berechnet werden) notwendig. Und dann muss es für die hohen Herren in eine nachvollziehbare Form gebracht werden.
Meine Chefin und ich sind ganz schön am rödeln. Da erzeugt es etwas Frust, wenn sich eine Kollegin für weitere drei Tage krank meldet.
Nachdem die Mensa bzw. die Cafeteria nichts berauschendes zum Mittagessen boten, flizte ich mittags schnell zum Asiaten ein paar Häuser werden. Zu unserem Glück gab es heute Thai Curry im Angebot.
Am Nachmittag ging es weiter mit dem Stellplan. Zwischendurch schaute ich im Netzt nach, ob mein avisierter Zug am Abend fahren sollte. Ich fand nur Meldung für andere Züge. Also weiter im Geschäft.
Am Abend werde ich dann schon vor dem Bahnhof ausgebremst. Dort steht einer meiner regelmäßigen Mitfahrer an der Bushaltestelle. Unser Zug wurde doch durch SEV ersetz, was aber erst zu diesem Zeitpunkt auch auf der Webseite angezeigt wird.
Es kommt ein großer Reisbus. Der Fahrer hat null Ahnung wo er lang muss. Keiner scheint so richtig etwas zu wissen.
Wir lotsen den Busfahrer und lassen aus Eigennutz glatt eine Haltestelle aus. Ob die anderen Fahrgäste an ihren jeweiligen Zielpunkten angekommen sind? Ich habe mich direkt nach einer versteckten Kamera umgesehen und beschlossen, den Rest der Woche erst einmal mit dem Auto ins Büro zu fahren.
Zum Kopf-frei-Pusten ging es zu Hause erst einmal zum Reiten. Durch den Frost der letzten Tag war der Platz zwar fast vollständig gefroren, aber zum Traben reichte es.
Der Förster "ärgerte" sich in der Zeit zu Hause mit den Waldkindern und deren Hausaufgaben herum. Das große Waldkind ist derzeit in der "Null-Bock- bzw. Null-Plan-Phase" - sehr anstrengend.
Wieder zu Hause gibt es zur "Tageschau" noch etwas zu essen und ich setze mich für ein paar Dinge, die erledigt werden müssen, an den Rechner.

Mal sehen, ob ich es im neuen Jahr schaffe wieder regelmäßiger zu schreiben. Derzeit wird der Kopf von Dingen im Büro um im Verein belegt.

30. September 2016

zwölf2016 - September

Am letzten tag des Monats schaffe ich es endlich die Bilder für den September hier einzustellen.

Fensterblick


















Golfbad

















Baustelle

















Der Kreisverkehr ist schon gut zu erkennen. Ansonsten ist es immer noch grün.

25. August 2016

zwölf2016 - August

In den letzten Tagen hatten wir noch einmal schönstes Augustwetter, so dass es Zeit wurde meine Monatsfotos zu schießen.

Golfbad

















Fensterblick





Baustelle













Der geplante Kreisverkehr ist schon erkennbar.

5. August 2016

WMDEDGT - 8/2016

Auch heute fragt Frau Brüllen wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Nachdem ich es im Juni verpasst habe und im Juli im Urlaub war, bin ich diesmal wieder dabei.

In Sachsen war heute der eigentliche letzte Ferientag, so dass ich die Einzige der Familie war, die die Beine um 05:15 Uhr aus dem Bett schwang.
Der Morgen nahm seinen üblichen Lauf. Bevor ich das Haus verließ legte ich dem großen Tochterkind noch Geld für den Bus hin (letzter Logopädietermin) und weckte die Kinder schon mal vor. Das kleine Waldkind stand sogar recht zügig auf.
Seit die Züge zwischen Zwickau und Chemnitz morgens wieder öfter fahren, schaffe ich es schon 7:00 Uhr im Büro zu sein.
Es folgt ein recht ruhiger und eintöniger Bürotag. Ich befürchte ab Montag, wenn meine Chefin wieder da ist, wird das wieder anders.
Auf dem Heimweg noch schnell einkaufen. Als ich zu Hause einschwebe, will sich meine Mama gerade auf den Weg machen. Sie hat mit dem kleine Waldkind noch einmal geübt. Wir wechseln schnell noch ein paar Worte. Das große Tochterkind hat entgegen der Absprache fast nichts an Schulsachen erledigt. Zumindest sitzt sie vor dem Laptop und lernt Vokabeln (allerdings immer wieder unterbrochen durch Videos auf Youtube ;-) ).

Bei mir ist mit einem Mal irgendwie die Luft raus und mir geht nichts mehr von der Hand. Ich räume die Einkäufe weg und gönne mir erst einmal eine Tasse Tee und die Zeitung. Der Förster baut mit dem kleinen Waldkind weiter am Modellauto, dass es zum Geburtstag gab, und ich trete von Zeit und Zeit dem großem Tochterkind in den Allerwertesten. Sie muss trotz dem nach dem Abendessen noch ein paar Restarbeiten erledigen. Ich vertraue ihr jetzt mal, dass alle erledigt ist. Pubertier!!!

Irgendwann musste bei den beiden Männern die Farbe trocknen und sie kümmerten sich ums Abendbrot.

Vor der Tagesschau verschwanden die Kinder im Bett - so langsam müssen sie sich wieder an normale Zu-Bett-Geh-Zeiten gewöhne.
Ich rührte aus den Brombeeren aus dem elterlichen Garten, einer Nektarine und ein paar Pflaumen noch eine Joghurt und telefonierte ausgiebig mit meiner besten Freundin. Jetzt gibt es noch Riverboat auf MDR und dann das Bett. Der Förster ist schon zum Lesen verschwunden.

25. Juli 2016

zwölf2016 - Juni + Juli

Ich hatte zwar auch im letzten Monat an meinen drei Standorten die Monatsfotos geschossen, es aber vor unserem Urlaub nicht mehr geschafft, sie hier einzustellen. Deshalb gibt es heute Fotos im Doppelpack.

Golfbad













Juni

















Juli



Eine große Veränderung gibt es im Sommer leider nicht.


Baustelle











Juni















Juli




Hier hat sich einige getan. Leider habe ich es an dem Tag, als der Bagger die Brücke abgerissen hat, nicht zum Fotografieren geschafft.

Fensterblick












Juni















Juli




Hier hat sich auch nur das Wetter geändert.

Alle Bilder gibt  noch einmal auf der entsprechenden Seite oben.

29. Mai 2016

Kwerfeldein + zwölf2016

Heute gibt es gleich zwei Fotografie-Posts in einem.

Als ich vor ca. sechs Jahren begann, mich näher mit der Fotografie zu beschäftigen, stieß ich auch auf das Magazin "kwerfeldein". Damals wurde es noch von Martin Gommel verantwortet. Er hat sich aber mittlerweile zurückgezogen.
Ende März offerierte die neue Redaktion eine Überraschungsbox. Im zweiten Anlauf konnte ich mir eine sichern. Anfang Mai war es dann endlich so weit. Ausgepackt war sie schnell - aber bis ich zum Fotografieren und zum Schreiben  kam.

















Das war drin:
Sunprint Kit - sehr schön; gleich mehr dazu
Artbox Miniprint - lala
Fotomagazin "dienacht" - überhaupt nicht mein Fall
Fotoforum - noch nicht hineingeschaut
Reclam Notizbuch - witzige Idee
Calumet Reinigungset - sehr brauchbar
Kreativheft der Redaktion - gute Anregungen

Alles in allem bin ich mit dem Inhalt zum Preis von 30,- € zufrieden.
Letztes Wochenende habe ich die Sonne genutzt und mit den Waldkindern das Sunprint Kit ausprobiert. Das sind unsere Ergebnisse:

















Auf die zu Beginn hellblauen Seiten platziert man Blätter, Blüten o.ä., beschwert das Ganze mit einer Acrylplatte und legt es für ca. 5 min in die Sonne. Wenn man dann die Objekte entfernt, erscheinen sie blau auf weißem Untergrund. Die "Fixierung" erfolgt durch spülen mit Wasser. Dadurch kehren sich die Farben noch einmal um. Eine wirklich nette Spielerei.

Die schönsten Versuche seht ihr hier:


























Der Monat Mai neigt sich dem Ende, damit wird es Zeit für die Bilder zu meinem Fotoprojekt "zwölf2016".

Der Blick über die Gärten














Der Pflaumenbaum verdeckt mittlerweile das halbe Bild.


Das Golfbad in Rabenstein












Auch hier wird es immer grüner.




Straßenbaustelle












Hier ist immer noch nichts passiert.




Alle Bilder findet ihr auf der entsprechenden Seite oben.

5. Mai 2016

WMDEDGT - 5/2016

Auch heute zum Feiertag fragt Frau Brüllen: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Da Feiertag war klingelte heute kein Wecker. Trotz dem war ich um 5:16 Uhr das erste Mal munter. Zum Glück funktionierte das Rumdrehen und Weiterduseln bis 7:00 Uhr recht gut.
Da heute auch Internationaler Tag der Hebammen war, hatten wir als Ausgleich bzw.Alternative zur den Männerwanderungen ein Familienfest im Geburtshaus Chemnitz geplant. Das hieß aber auch, dass ich spätestens 9:00 Uhr dort aufschlagen sollte. Also ging es pünktlich 8:00 Uhr aus dem Bett. Der Förster übernahm wie an jedem Wochenende die Frühstückzubereitung - diesmal sogar mit Unterstützung der Waldkinder. Die herzhaften Muffins (Olive-Feta und Tomate-Mozzarella) für das Buffet hatte ich schon gestern Abend gebacken.
Als ich um 9:00 in den Vereinsräumen ankam war lediglich die Organisatorin vor Ort. Zwei Helferinnen trudelten dann noch ein und wir schafften es gerade so einigermaßen alles vorzubereiten, ehe die ersten Gäste eintrudelten. Es kamen viel mehr als ich zu hoffen gewagt hatte.
Unsere Tombola war wahrscheinlich das richtige Zugpferd. Am Ende des Tages hatten wir dadurch und durch den Verkauf am Buffet eine hübsche Summe für den Verein eingenommen.
Zum Glück hatten sich zwei Helferinnen gefunden, die in der Küche fleißig Kaffe kochten und den Kuchen schnitten.
In einem Kursraum zeigten wir immer wieder diesen Film: https://www.youtube.com/watch?v=ZlhyF-e4Bag  (Was passiert, wenn wir in den Sex genauso eingreifen würden, wie in die Geburt)
Bis Mittag herrschte ein unglaubliches Gewusel in unseren Räumen. Schön, dass so viele trotz oder wegen des Wetters den weg zu uns gefunden hatten.
Am Nachmittag tröpfelten die Besucher nur noch. Leider kam auch jetzt erst der Pressefotograf. Aber ein paar Mamas und Kinder brachten wir doch noch zusammen. Vielleicht wird es ein guter Artikel. Leider werden wir dadurch aber trotz dem keine neue Hebammen bekommen, nach dem eine im Sommer aus der außerklinischen Geburtshilfe austeigen wird.
Gegen 16:00 Uhr begannen wir dann aufzuräumen. Plötzlich waren wir aber nur noch zu zweit. Aber irgendwie haben wir es einigermaßen auf die Reihe bekommen. Kurz vor 18:00 Uhr kamen tatsächlich noch zwei Besucher, die sich etwas in der Zeit geirrt hatten. Es gab aber keine Tombolalose mehr und dauch das Buffet hatten wir schon abgeräumt und aufgeteilt.
Zu Hause angekommen, merkte ich wie fertig ich doch war. Entsprechend sensibel reagierte ich auf bestimmte Äußerungen des Försters. Irgendwie beruhigte ich mich aber wieder und wir konnten zu Abend essen. Nach dem ganzen Tag in geschlossenen Räumen (wir haben leider auf die schnelle nicht genügend Tische und Bänke für ein Fest im Hof auftreiben können), musste ich dann erst einmal in den Wald. Zum Glück waren die meisten Männergruppen anscheined wieder zu Hause. Zumindest begegneten mir keine mehr und ich genoß das Vogelgezwitscher und die letzen Sonnenstrahlen.
Der Förster hatte inzwisch begonnen, mit den Kindern "Die Siedler von Nürnberg" zu spielen. Dafür hatte ich heute wirklich keine Nerven mehr. Deshalb suchte ich mir einen Rotwein aus, stellte einen Weißwein für morgen kalt und verkrümelte mich vor meinen Laptop.
Das Internet musste auch noch leer gelesen werden (Vielen Dank Frau Brüllen oder Frau Kaltmamsell für diesen Begriff).
Inzwischen läuft im Fernsehen "Ladies Night". Deshalb mache ich jetzt hier schluss und verziehe mich zum Förster auf's Sofa.

24. April 2016

zwölf2016 - April

April, April, der weiß nicht was er will.
Das Jahr 2016 bestätigt diesen Spruch wieder einmal auf das trefflichste.
Am Freitag herrschte noch wunderbarstes Frühlingswetter und der Blick aus dem Fenster sah so aus:


















Nach dem Temperatursturz gestern wechselten sich heute Sonnenschein und Schneeschauer ab und der Blick sah so aus:


















Zum Glück blieb der Schnee nicht liegen. Leider blüht unser Pflaumenbaum auch in diesem Jahr nur sehr spärlich.

Gestern war ich dann noch an meinen beiden anderen Standorten. Da war das Wetter sehr grau in grau und nieselig.












Golfbadsauna
Naja, etwas grüner ist es geworden.












Baustelle
Ich habe jetzt erfahren, dass die Tiefbauarbeiten erst im Sommer starten sollen. Bis dahin verfolgen wir einfach die Entwicklung der Vegetation.

5. April 2016

WMDEDGT - 4/2016

Es ist der 05.04. und damit wieder "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Da uns nach den Osterferien der normale Alltag wieder hat, springt mein Radiowecker normalerweise 5:15 Uhr an. Heute bin ich schon eine Minute vorher wach und schleiche mich aus dem Bett.
Es folgt die üblich Morgenroutine aus Duschen (meine Haare brauchen leider täglich eine Auffrischung), Anziehen, Katze füttern (die mir seit dem verlassen des Schlafzimmers nicht von der Seite weicht) und Frühstück vorbereiten.
Ehe ich nach unten gehe wecke ich schon mal die Kinder an. Bei denen dudelt aber auch schon das Radio bzw. der CD-Spieler und sie schaffen es tatsächlich kurz nach 6:00 Uhr in der Küche zu erscheinen. Brotbüchsen werden befüllt und Jogurt mit Müsli (Kinder) bzw. Apfelmus (angebrochenes Glas muss leer werden) mit Walnüssen gefrühstückt.
Punkt 7:30 Uhr verlassen die Tochter und ich das Haus. Das kleine Waldkind wird 15 Minuten später vom Taxi abgeholt.
Heute genieße ich es mal wieder mit Bus und Straßenbahn ins Büro zu fahren (20 Minuten Lesezeit für mich - und eine Zupfstreuselschnecke springt auch noch heraus).
Im Büro warten wie üblich diverse Excel-Tabellen auf mich. Eine Studienordnung muss hinsichtlich des Lehraufwandes geprüft werden (statistisch und tatsächlich). Dazwischen darf ich immer mal wieder kurz meine Kollegin vertreten, die zur Zeit in der Poststelle aushelfen muss. Das gibt es auch nur hier: qualifizierte Sachbearbeiter "tragen die Post aus".
Das schöne an der Fahrt mit dem ÖPNV ist auch, dass man "gezwungen" ist relativ pünktlich zu gehen, da der Zug zurück nur einmal pro Stunde fährt.
Bevor ich das kleine Waldkind vom Trampolin-Training abhole, erledige ich schnell noch den Wocheneinkauf im Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse und diverse andere Dinge besorge ich kurz vor dem Wochenende im Bioladen.
Zu Hause: Aus- und Wegräumen der Einkäufe, kurze HA-Kontrolle beim kleine Waldkind, diverse Noten des großen Waldkindes zur Kenntnisnehmen (ein paar Berichtigungen sind noch notwendig)
- dann Abendessen
Die Kinder verschwinden vor dem Fernseher, der Förster widmet sich der Küche und ich lese E-Mails und erledige ein paar Überweisungen.
Parallel zu Tagesschau und CSI + CSI-Cyber (die einzigen Reihen, die ich noch schaue) lese ich im FB und beginne diesen Artikel. Jetzt werde ich gleich dem Förster nach oben folgen.
Mal sehen, ob ich es diese Woche noch schaffe, von unserem Besuch bei der Kamelie in Pilnitz zu berichten.

28. März 2016

zwölf2016 - März

Gestern passte endlich alles - ich hatte Zeit zum Fotografieren und das Wetter spielte mit.

das Golfbad












Leider verschwand hier die Sonne hinter einer dünnen Wolkendecke.



der Blick über die Gärten













Es ist noch wenig Grün zu sehen.



Straßenbaustelle











Hier hat sich seit dem Februar leider nur wenig getan. Ich werde es einfach als Langzeitprojekt - zur Not über das Jahr hinaus - im auge behalten.



Alle Bilder findet Ihr auch auf der entsprechenden Seite oben.

5. März 2016

WMDEDGT - 03/2016

Es ist der 05.03. und damit wieder "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Für mich beginnt der Tag schon 0:00 Uhr, da ich zu diesem Zeitpunkt erst auf einem Parkplatz wieder in mein Auto stieg. Ich war mit meiner besten Freundin und ihrem Mann in Leipzig bei dieser Truppe. Der Förster ist leider überhaupt kein Konzertgänger. Bis auf die fliegenden Bierbecher und ein paar Besoffene, war es ein geniales Konzert - Erinnerungen an die besten Disco-Zeiten wurden wieder wach. Und wenn man bereit ist, ein paar Meter weiter zu gehen, steht man auch nicht ewig an der Garderobe und ist schnell drin und hinterher zügig wieder draußen. Die Arena war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Trotz dem schafften wir es recht nah vor die Bühne (Die Feuerwerfer waren gut zu spüren).
Das Konzert war der perfekte Ausgleich zu meinem Vormittag am Gericht. Ich war wieder einmal als Schöffin geladen.Diesmal ging es um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetzt. Ein junger Mann hatte mit Marihuana und Extasy gehandelt und war irgendwann mit 1,2 kg der Droge aufgegriffen wurden. Da er geständig war und durch seine Aussage zur Aufklärung weiterer Straftaten beitrug, kam er mit zwei Jahren auf Bewährung noch einmal glimpflich davon. Ich hoffe, er nutzt diese Chance.
Gegen 0:45 Uhr verschwand ich nach Auffüllung des Zuckerspiegels mit ein paar kleinen Kuchenstückchen im Bett. Irgendwann zur alltäglich Aufsteh-Zeit (ca. 5:00 Uhr) hörte ich das kleine Waldkind nach unten schleichen. Er habe Hunger. Ich schickte ihn erst noch einmal zurück. Sonnabends ist das einfach eine unchristliche Zeit. Irgendwann hat er doch den Weg nach unter gefunden, ohne dass wir es mitbekamen. Dass heute Abend der Fernseher leise gestellt war, verriet alles.
Gegen 7:30 Uhr war es trotz kurzer Nacht mit meinem Schlaf vorbei (Ich kann die Lerche einfach nicht unterdrücken). Da der Förster noch schlief, folgte ich Tana French noch ein paar Seiten nach Dublin (Danke noch einmal für den Tipp, Frau Brüllen).
Gegen 8:30 Uhr übernahm der Förster seine "Wochenendpflicht" - Frühstück
Die Waldkinder kommen auf die Idee, nachmittags in Kino gehen zu wollen - Bibi und Tina - Teil III.
Leider hatte das große Waldkind noch ein paar Hausaufgaben zu erledigen. Zu ihrem Pech fand ich beim Unterschreiben von ein paar Noten und Berichtigungen noch eine, die noch nicht so erledigt war, wie ich mir das vorstelle - Teanie-Frust delux.
Die notwendige Hausarbeit ging mir heute nicht so recht von der Hand, Küche, Bad, Wäsche - immer wieder unterbrochen durch Ermahnungen an das Tochterkind.
Mittags gab es eine leicht abgewandelte Version von Mac and Chees.
Irgendwie erledigte sich meine Hausarbeit und die Hausaufgaben des Tochterkindes doch und zwei glückliche Kinder wurden von Förster vorm Kino abgesetzt. In unser kleines Stadtteilkino kann ich sie beruhigt allein gehen lassen.
Zwei Stunden Ruhe - herrlich.
Das Abendessen wurde sehr gemüselastig - Aubergine für uns - Gemüsespaghetti aus Zucchini und Möhren für die Kinder. Die Kinderärztin hat aufgrund des geringen Körpergewichtes des großen Waldkindes dringend dazu geraten zur Verbesserung des Darmmilieus mehr Gemüse auf den Tisch zu bringen. Kinder und Gemüse - ich muss wahrscheinlich nicht viel mehr sagen.
Das heute recht wenig in den Kindermägen landete lag aber wohl auch an den Gummibärchen und der Schokolade im Kino.
Nach dem Abendessen schnell noch ein paar Rechnungen online bezahlen und jetzt mit Rotwein und Mann auf's Sofa - Kabarett-Zeit auf 3sat.

22. Februar 2016

Der Wurm

... war dieses Jahr in unserem Urlaub drin.

Es begann schon damit, dass ich durch die Überschneidung der Urlaubspläne in der Abteilung, erst am mittwoch meiner Familie nach Reit im Winkl hinterher fahren konnte. Wenigstens funktionierte die Bahnverbindung trotz dreimal Umsteigen.
Der Förster hatte nach vier Tagen Skifahren den Kindern zu liebe genug und ich übernahm ab Donnerstag. Leider war er der Meinung, den Kinder Skipässe für sechs Tage gekauft zu haben, letztlich waren es aber nur drei. Fesrgestellt haben wir das aber erst, nachdem ich schon in der Gondel saß und das große Waldkind verzweifelt versuchte durch die Sperre zu kommen. Zum Glück hatten sich sowieso mein Bruder und seine Freundin angeboten, die Kinder am Vormittag mitzunehmen, damit ich mich erst einmal in Ruhe wieder ans Skifahren gewöhnen konnte (Schließlich fahren wir nur in der Woche Winterurlaub).
mein Bruder besorgte also liebenswerterweise Skipässe für die Kinder und wir trafen uns auf der Winklmoosalm mitten im Nebel, aber in der Hoffnung, dass ein paar Meter höher im Skigebiet der Steinplatte die Sonne scheinen würde. Pustekuchen!
Ich durfte trotz dem ersteinmal allein losziehen und machte mich auf den Weg ganz nach oben zur Spitze der Steinplatte. Dort wurde ich mit diesem Blick belohnt:


















Dort oben war es wirklich traumhaft. Leider musste man zum Lift immer wieder in diese Wolken-Nebel-Suppe abfahren. Die Kinder vergnügten sich bis zum Mittagessen mit ihrem Onkel im Nebel im Fun-Park.
Nach dem Essen übernahm ich schließlich die Kinder. Wir fuhren wegen des Blickes noch einmal ganz nach oben. Beim Anstehen am Lift fiel der Blick auf meine Skispitzen - Ach Du scheiße! Dort prankte ein falsches Label des Skiverleihs. Ich hatte vor der Alm bei der Masse an Ski zu den falschen gegriffen - ähnliche Marke, Bindung passte auch.
Es blieb also nichts anderes übrig, als noch einmal zur Alm abzufahren und zu hoffen, dass die Verwechslung noch nicht aufgefallen war.
Glück gehabt - meine Ski standen noch da und es irrte niemand suchend umher. Also schnell die Ski wieder getauscht und weiter.
Noch einmal ganz nach oben - schließlich brauchte das Tochterkinde auch noch ein Nebelmeerfoto. Dann hatten die Kinder keine Lust mehr auf die Spitze - das hieß zurück in die Nebelsuppe zum Funpark. Spaß machte es keinen, wenn man sich nur an den Pistenmarkierungen orientieren kann. Aber was tut man nicht den Kindern zu liebe.
Bei einer diesr Abfahrten passierte es dann: Ich wollte einem Skilehrer mit Schülern ausweichen und geriet zu weit nach links unten und stand plötzlich auf einer völlig falschen Abfahrt. Leider hatte ich mich mit den Kindern nicht am Lift "verabredet" - dort wäre ich auch über diese Abfahrt hingekommen - sondern an unserem Treffpunkt auf halber Strecke.
Ski abschnallen - ca. 20-50 m aufsteigen; 10 min brauchen die Ski wieder an die Füße zu bekommen; losfahren; Kinder natürlich nicht mehr am Treffpunkt; Abfahrt zum Lift; zwischendurch kurzer Stop wegen Handyklingeln; allerdings konnte ich aus was für Gründen auch immer das Gespräch nicht annehmen.
Die Kinder warteten leicht aufgelöst in Begleitung von M. am Lift - zum Glück hatte mein Bruder sie zwischenzeitlich aufgegabelt; nun war er aber auf der Suche nach mir; diesmal funktionierte das Handy zum Glück - alle gesund und munter - alles gut.
Wir wagten noch eine Abfahrt, aber dann reichte es mir. Es machte einfach keinen Spaß.

Am Freitag war dann zwar die Sicht besser, dafür schneite es den ganzen Tag. Zumindest konnte ich jetzt den Fun-Park überblicken und die Kinder von außen im Auge behalten.

Entschädigt wurden wir am Samstagvormittag mit diesem Wetter:

















Am Morgen war der Himmel sogar strahlend blau gewesen. Die dünne Wolkendecke hielt bis ca. 14:00 Uhr, dann brachen die Schneewolken ein. Wir fuhren also schon zeitiger ab. Aber schließlich mussten wir noch die Skier abgeben und wollten noch ins Backhäusl. Ein versöhnlicher und leckerer Abschluss für den Uralub.

Die Rückfahrt hielt neben Regen und Sturm/Seitenwind dann noch einen unleidlichen Magen des großen Waldkindes (saß zudem noch in Omas Auto) und einen Platten an diesem Auto, aber auch die leckere Schokolade von Schocolat (und Kuchen bzw. Torte) für uns bereit.

Trotz allem ist die Fereinwohnung für's nächste Jahr schon wieder gebucht (und diesmal haben meine Chefin und ich uns vorher abgestimmt - ihr Mann muss im Februar zur BioFach nach Nürnberg).

16. Februar 2016

zwölf2016 - Februar

Nachdem ich nicht damit gerechnet habe, dass wir noch einmal Schnee bekommen (seit heute Nacht sind hier zumindest die Wiesen wieder überzuckert), habe ich den Frost und die Sonne am Samstag für die Fotos  für diese Fotoprojekt genutz.




















Beim Blick in die Nachbargärten konnte ich mich nicht zwischen den Morgenrotfotos und dem Sonnenaufgangfoto entscheiden. In die Reihe werde ich aber wohl doch das letzte Foto aufnehmen.

Am Golfbad hatte die Sonne den Frost dann schon weg geleckt. Nur der Teich hatte noch eine leichte Eisschicht.

















Leider etwas zu spät hat mich der Förster noch auf eine geniale Idee für das Projekt gebracht, aber ich werde es jetzt einfach noch zusätzlich verfolgen.

















An der Brücke im Hintergrund sind schon einige Laster hängen geblieben. Nach dem letzten Unfall befanden die Straßenbehörden sie nicht mehr als reparaturwürdig. Jetzt ist geplant sie abzureisen und an die Stelle einen Kreisverkehr zu bauen. Das "Grundstück" rechts und auch der Straßenrand links wurden in den letzten Wochen von Bäumen befreit. Da dem Förster die Idee zu spät und mir gar nicht kam, gibt es jetzt kein Foto vom Urzustand. Ich hoffe mal, dass ich meinen Standpunkt so gewählt habe, dass ich ihn auch während der Baurabeiten problemlos erreiche. Wir werden sehen.

Die Reihen für den Fensterblick und das Golfbad findet ihr auf der Seite oben.

15. Februar 2016

Strohwitwe

Nachdem ich meiner Familie in diesem Jahr aufgrund von Urlaubskollisionen mit meiner Chefin in den Winterurlaub hinterherfahren muss, genieße ich derzeit "Urlaub" von der Familie.
Der Freitagabend wurde gleich für einen Saunabesuch genutz. Der Förster und ich schaffen es leider nur selten gemeinsam, da wir die Kinder (noch) "verborgen" müssen (evtl. noch ein Jahr - dann ist auch das kleine Waldkind so weit).
Am Samstag zog mich das frühlingshafte Wetter am Vormittag mit der Kamera nach draußen. Eigentlich ist ja noch Februar, aber schaut mal was ich im Garten schon entdeckt habe!





















Daneben wollten auch die Bilder für mein Fotoprojekt "zwölf2016" noch geschossen werden. Diese gibt es dann morgen zu sehen. Dabei hat mich der Förster noch auf eine tolle Idee gebracht.
Das leere Haus wurde gleich auch noch für ein wenig Hausarbeit (Betten abziehen, staubsaugen etc.) genutzt. Die gesammelten Bedienungsanleitungen wurden ebefalls ausgemistet (Geräte nicht mehr vorhanden) und sortiert (endlich nur noch an einer Stelle).
Für den Sonntag hatte ich mir eine Wellnesspauschale in den Badegärten Eibenstock gebucht. So ein Tag ist wie ein kleiner Kurzurlaub - diverse Saunagänge; mit und ohne Aufguss - einmal Ritual mit Birkenzweigen - eine Massage. Dazwischen immer wieder Ruhepausen in den verschiedenen Ruheräumen. Und ich habe das Glück, dass es drei Aufgüsse in der neuen noch nicht ganz fertigen Event-Sauna gibt. Fassungsvermögen - 100 Mann/Frau. Eine interessante Erfahrung und mal etwas anderes; aber nichts für Leute, die in der Sauna entspannen und ihre Ruhe haben wollen.
Entspannend ist es auch, nach der Arbeit nicht auf die Uhr schauen zu müssen, da zu Hause niemand wartet, sondern z.B. noch entspannt bummeln zu gehen.
So eine Familienauszeit hat schon etwas für sich.

11. Februar 2016

Wie ein Schlag in die Magengrube

... fühlte sich heute ein schreiben unseres Ministeriums an.
Seit ich an der Uni angefangen habe und auch schon die Jahre davor , mussten wir unsere Auslastungszahlen und die Aufnahmekapazitäten für das kommende Studienjahr immer Ende März vorlegen. In diesem Jahr liegt ja Ostern und damit auch die Osterferien sehr zeitig. So haben wir schon spekuliert, ob Dresden die Zahlen vorher oder doch erst am 31.03. wird haben wollen.
Heute kam das übliche Schreiben. Termin: 11.03.!!!
Unsere ganzen Planungen und Termin sind aber auf Ende März ausgerichtet. Es wird also spannend. Aber auch die anderen Universitäten und Hochschulen haben wohl schon protestiert. Wahrscheinlich wird aber der Ober den Unter stechen und wir werden uns gewaltig strecken müssen. Dabei muss das Rektorat für zwei Studiengänge noch Entscheidungen treffen und für das Lehramt fehlt eigentlich noch die Vereinbarung mit dem Ministerium. Es bleibt also spannend.

10. Februar 2016

Glück im Unglück

Nachdem ich gestern von dem schweren Zugunglück bei Bad Aibling gehört habe, galt im ersten Moment mein Mitgefühl den Hinterbliebenen und den Verletzten. Im zweiten Moment begann es im Kopf zu kreiselen: "Meridian? Mit einem solchen Zug wolltest Du doch nächste Woche von München nach Prien fahren. Ist das etwa diese Strecke? Die ist doch bis dahin sicherlich immer noch gesperrt. Schöner Mist!"
Bei der Recherche heute auf bahn.de stellte ich zu meiner Erleichterung fest, dass mein Zug nicht über Holzhausen und Bad Aibling fahren würde, sondern weiter nördlich über Grafing und Großkarolinenfeld (ich liebe diesen Ortsnamen). Puuhh!
Glück im Unglück war es aber auch, dass zur Zeit in Bayern auch Ferien sind. Ansonsten wäre einer der Züge voll mit Schulkinder und die Katastrophe wohl noch größer gewesen. Sollte die Ursache tatsächlich menschliches Versagen gewesen sein, möchte ich nicht in der Haut desjenigen stecken.

6. Februar 2016

WMDEDGT - 2/2016

Da hatte ich mir nun fest vorgenommen im neuen Jahr wieder jeden Monat an Frau Brüllens Projekt "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" teilzunehmen.
Das das Tagebuchbloggen immer am 05. eines Monats stattfindet, hatte ich Januar schlechte Karten, da ich die Festplatte meines Laptops gecrasht hatte und er erst einmal beim Computerdealer meines Vertrauens weilte.
Im Februar sollte es aber jetzt endlich los gehen. Tja, heute als ich wieder daran dachte, war leider schon der 6.. Aber es hindert mich ja nieman daran, den Text heute zu schreiben.

Gestern war bei uns der letzte Tag vor den Winterferien und es gab "Giftzettel". Der Morgen begann erst einmal mit einer kleinen Aufregung. Ich war mit dem großen Waldkind schon auf dem weg ins Büro bzw. die Schule, als mein Handy klingelte. Seit das kleine Waldkind eine LRS-Klasse besucht, wird es mit dem Taxi in die Schule gebracht. Dieses war zur erwarteten Zeit noch nicht eingetroffen. Dem ganzen lag aber ein Missverständnis meinerseits zu Grunde, da ich davon ausgegangen war, dass die Schule statt zur 2. (wie freitags üblich) schon zur 1. Stunde beginnen sollte (Eintrag im HA-Heft war nicht eindeutig formuliert). Bis ich im Büro ankam, war aber alles geklärt und die Kinder (es gehen noch zwei weitere aus der Grundschule mit) waren pünktlich in der Schule.
Im Büro geht es zur Zeit Schlag auf Schlag. Es stehen diverse Entscheidungen an und die Vorbereitungen für unser großes "Zahlenwerk" im März laufen mittlerweile auch an. Das Ministerium dringt auf eine Reduzierung der Studentenzahlen, was uns wahrscheinlich schwierige Verhandlungen vor Gericht bezüglich der Psychologie im Sommer bescheren wird.
Nachdem die Kinder jetzt donnerstags immer Logopädie haben (Die Zungen müssen trainiert werden), erledige ich den Bioladeneinkauf währendessen, so dass ich freitags etwas mehr Zeit habe. Gestern nutzte ich diese für ein Kaffeetrinken und Frustablassen mit dem Förster.
Die Zeugnisse der Waldkinder sind entsprechend dem vorherigen Kenntnisstand ohne Überraschungen ausgefallen. Beim großen Waldkind ist noch Luft nach oben. Von den 4x3 akzeptiere ich nur die in Sport.
Die Oma übernahm wie jeden Freitag das Üben und Schulsachen-Durchsehen mit dem kleinen Waldkind (ihr eigener Wunsch - Danke!).
Nach dem die Kinder der Oma den Asterix-Film am Abend "aus dem Kreuz geleiert" haben, blieb der Fernseher zur üblichen Zeit erst einmal aus. Der Förster und ich verschwanden karnevalistisch gewandet in die Tanzschule. Foxtrott und SlowFox gingen mit dem großen Hut noch ganz gut, bei ChaCha und Samba musste ich ihn dann aber doch absetzen.
Wieder zu Hause zurück schauten wir mit meiner Mama noch den Rest des Tatortes (Wiederholung) und verschwanden dann im Bett. Da hatte ich "WMEDGT" dann total vergessen.

Heute stand erst einmal Ausschlafen auf dem Plan. Nach dem Frühstück flog endlich der Weihnachtsbaum im wahrsten Sinne des Wortes raus. Auf Wunsch des Försters darf er immer bis Anfang Februar stehen bleiben. Nach dem wegen der Nadeln sowieso gesaugt werden musste, kam auch gleich noch das gesamt Haus dran. Einen Teil übernahm sogar das große Waldkind. Das Wohnzimmer bekam sein altes Gesicht wieder (für den Baum müssen immer ein paar Dinge weichen).
Nach dem Mittagessen fuhr ich mit dem großen Waldkind nach Nossen zu Krämer. Sie brauchte einen neuen Reithelm und endlich mal eine ordentliche Jacke. Wir wurden auch fündig. Zu Hause wurden wir schon sehnlichst vom kleinen Waldkind erwartet. Er wollte unbedingt sein Teufelskostüm anprobieren. Also musste mein Espresso noch etwas warten. Nach dem die Kinder mit Kostümen versorgt waren - PAUSE!
Der Rest des Tages verlief ruhig. Nebenher läuft hier jetzt die "Golden Kamera" und eben hat für mich eine der größten deutschen Journalisten die Goldene Kamera erhalten - Dunja Hayali

24. Januar 2016

zwölf2016 - Januar

So, der Januar ist schon fast rum. Es wird also Zeit, dass es auch hier weitergeht.
Beim monatlichen WMDEDGT am 05. musste ich noch passen, da ich meine Festplatte geschafft hatte. Zum Glück konnte mein Laptop-Guru die Daten retten. Bei der Gelegenheit wurde der Laptop gleich noch einmal aufgerüstet und ist jetzt fit für die nächsten Jahre.

Auch in diesem Jahr widme ich mich dem Fotoprojekt zwölf...
Die Motive habe ich schon länger im Kopf. Mal sehen, wie sie sich im Laufe des Jahres entwickeln.













Beim ersten Motiv handelt es sich um einen Blick aus unserem Haus in die Nachbargärten.















Das zweite Motiv ist die Golfbadsauna in Rabenstein. Hier hoffe ich auf wunderbare Spiegelungen im Teich (ich liebe sie).


Alle Bilder findet ihr wie immer auf der entsprechenden Seite oben.

2. Januar 2016

Jahresrückblick 2015

Auch für 2015 soll es einen entsprechenden Jahresrückblick geben.

Zugenommen oder abgenommen?
Mit ein paar wenigen Auf und Ab's habe ich mein Gewicht dieses Jahr einigermaßen gehalten.

Haare länger oder kürzer?
deutlich läner; insbesondere der Ponny

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Brillenstärke zum Glück gleich geblieben


Mehr ausgegeben oder weniger?
2014 waren es die Kinderzimmer, im März 2015 das "neue" Auto; es wird sich also in etwa die Waage halten

Der hirnrissigste Plan?
??? fällt mir zum Glück wieder keiner ein

Die gefährlichste Unternehmung?
fällt mir derzeit keine ein

Das leckerste Essen?
Das Essen in der Casa de San Miranda in Valldemossa (Mallorca)

Das beeindruckenste Buch?
Zur Zeit faszinieren mich die Bücher von Lucinda Riley - vielleicht nicht unbedingt die große Literatur, aber die verschiedenen Zeitebenen sind immer wieder spannend.

Der ergreifendste Film?
Kino war auch 2015 wieder Mangelware. Ich kann mich nur an "Alles steht Kopf" mit den Waldkindern erinnern.

Die beste CD?
Bruce Springsteen "Live in Dublin"

Das schönste Konzert?
The Hooters in Leipzig

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mit meiner Familie


Die schönste Zeit verbracht mit…?
meinem Mann im kinderfreien Urlaub auf Mallorca; auch wenn dieser Urlaub immer einen kleinen Schatten durch den Sturz meines Schwiegervaters behalten wird.


Vorherrschendes Gefühl 2015?
sehr gemischt; zwischen "wo soll das noch hin führen" und "das wird schon alles irgendwie

2015 zum ersten Mal getan?
auf einem ACDC-Konzert gewesen - sehr genial

2015 nach langer Zeit wieder getan?

einen Urlaub mit dem Förster allein verbracht

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
den Sturz meines Schwiegervaters mit anschließendem Koma (und die Kinder waren gerade im Urlaub dort), das Rätselraten um das Gewicht des großen Waldkindes und die damit verbundene Ernährungsumstellung (glutenreduziert - -frei schaffen wir nicht), die unangenehme Situation in der Uni (zum Glück weitestgehend außerhalb meiner Abteilung - aber tangiert sind wir trotz dem)

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das müssen, die anderen entscheiden


Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
dass meiner Schwiegervater nach ca. 5 Wochen wieder aus dem Koma aufgewacht ist und nach einer langen Reha fast keine Auswirkungen des Sturzes mehr zu spüren sind (der Alte ist er nicht wieder - auch wenn er es glaubt)


Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
H. ist aufgewacht und hat Ch. erkannt

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe Dich!

2013 war mit 1 Wort…?
leicht stürmisches Fahrwasser

Zum Vergleich: 2010, 2011, 2012, 2013, 2014

zwölf2015 - Dezember

Das neue Jahr ist zwar schon fast zwei Tage alt, aber hier fehlten ja noch die Dezemberbilder meines Fotoprojektes. Aufgrund des Schneemangels habe ich bis zum fast letzten Tag gewartet, in der Hoffnung wenigsten noch etwas Raureif auf die Bilder zu bannen. Aufgrund Silvester und Geburtsgag meiner Mum, komme ich erst heute dazu die Bilder hier einzustellen. Richtiger Raureif kam leider dann erst heute. Schnee liegt hier am Fuße des Erzgebirges immer noch keiner.

Pergola

















Pelzmühlenteich










Im Teich ist mittlerweile wieder etwas mehr Wasser. Ich bin mal gespannt, wann er wieder richtig voll gelaufen ist. So richtig viel Niederschlag gab es ja auch im Dezember nicht.



Auch im neuen Jahr wird es mit diesem Projekt weiter gehen. Zwei, drei Motivideen habe ich schon im Hinterkopf. Jetzt warte ich erst einmal, ob wir vielleicht doch noch etwas Schnee bekommen.

Hier noch einmal alle zwölf Bilder auf einen Blick:

Pergola




























Pelzmühlenteich