27. Februar 2014

Seelenwärmer Foto-Projekt 2014

Nachdem ich seit ein paar Jahren die Fotografie als Hobby für mich wiederentdeckt habe, bin ich froh um jede Möglichkeit, bei der ich dazu lernen kann bzw. auch mal gezwungen bin bestimmte Dinge zu fotografieren.
Deshalb habe ich mich gefreut, als ich das Projekt von Susan Brooks-Dammann und Karin Hertzer zur Foodfotografie entdeckt habe.
Meine Beiträge findet ihr auf dieser Seite.

26. Februar 2014

Zeig uns Deine Stadt - Februar

Heute komme ich endlich mal dazu meinen Post zum Februar-Thema von "Zeig uns Deine Stadt" zu veröffentlichen. Die Bilder habe ich zwar noch vor meinem Urlaub geschossen, aber es nicht mehr geschafft, den entsprechenden Text zu schreiben. Und im Urlaub hat die Kraft nach dem Skifahren und ausgiebigen Spielerunden mit den Waldkindern und meinem Bruder gerade noch zum E-Mail-Lesen gereicht.








Mein Rundgang beginnt direkt vor meiner "Bürotür". Dies ist der Haupteingang zum Eduard-Theodor-Böttcher-Bau der TU Chemnitz.
Am 16.Oktober 1877 eingeweiht, gehört er zu den wenigen Gebäuden im Stadtzentrum, die im Februar 1945 das anglo-amerikanische Bombardement einigermaßen glimpflich überstanden haben.
Mehr zu seiner Geschichte könnt ihr hier nachlesen.














Das ist die zugehörige Fassade. Hinter den großen Fenstern könnt ihr den Einbau für einen der großen Hörsäle sehen.
Die Vorgängereinrichtung der TU wurde bereits 1836 als "Königliche Gewerbschule Chemnitz"begründet.
Wen die ganze Geschichte interessiert findet auf den Seiten der TU eine ganze Reihe von Informationen .








Nicht weit vom Hauptgebäude der TU befindet sich der Theaterplatz

mit der Oper von Chemnitz (erbaut 1906 bis 1909) und























der Petrikirche.






















Als die Shootingqueens das Thema "Fenster und Türen" bekannt gegeben hatten, sah ich bei meinen Fahrten ins Büro und nach Hause plötzlich ganz viele lohnende Fotomotive. Leider konnte ich nicht alle fotografieren. Außerdem würde das jeden Rahmen sprengen. Aber ein paar möchte ich Euch noch zeigen.


Das Hotel Mercure mitten im Stadtzentrum ist genau so alt wie ich. Es wurde als Interhotel "Kongress" 1974 eingeweiht und ist mit seinen 26 Stockwerken das höchste Haus vom Chemnitz. Vom Restaurant ganz oben hat man schon immer einen wunderbaren Blick über die Stadt und bis in Erzgebirge.










































Nicht weit davon entfernt befindet sich das ehemalige Kaufhaus Schocken. Es wurde 1930 eröffnet und gehörte zu einer ganzen Kaufhauskette. Der Entwurf stammt von Erich Mendelsohn.

 Zu DDR-Zeiten war darin das HO-Warenhaus Centrum untergebracht. Es beherbergte die einzige Rolltreppe von Karl-Marx-Stadt (eine Attraktion für uns Kinder).
Nachdem die HO nach der Wende durch die Kaufhof AG übernommen wurde, wurde das Kaufhaus geschlossen und stand sehr lange leer.
Seit ca. 2009 wird es zum Haus der Archäologie umgebaut. Im Mai 2014 soll endlich Eröffnung sein.














Einer der restaurierten Eingänge. Ein Besuch nach der Eröffnung ist fest eingeplant. Vielleicht schaffe ich es, hier Fotos zu zeigen.











Eines der "Schaufenster"
















Direkt daneben entdeckte ich dieses Fenster/ diese Tür.
Bei Haus E handelt es sich um eine Werbeagentur. Ich finde diese Idee witzig.















Zum Abschluss des kleinen Stadtrundganges gibt es noch zwei Bilder vom Markt zu sehen.

Das Judith-Lucretia-Portal von 1559 am Alten Rathaus, welches vorher ein Patrizierhaus schmückte.




















Die Fassade des Siegertschen Hauses.
Es entstand in den Jahren von 1737 bis 1741 nach den Plänen von Johann Christoph von Naumann. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg blieb nur die mittlere Barockfassade erhalten und wurde 1953/1954 wiederaufgebaut.



















Auf meiner Festplatte habe ich noch eine Reihe von Collagen mit Fenstern und Türen  vom Kaßberg (einem der größten Gründerzeit- und Jugendstilviertel von Deutschland) gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Der Kaßberg ist für mich das schönste Viertel in Chemnitz. Wenn wir die Försterei mal verlassen müssen, würde ich gern dort wohnen.





























Hinter diesen Fenstern befindet sich der Bauchladen - eine Hebammenpraxis
Ist doch irgendwie passend. Da die Bilder von 2011 sind, bin ich mir aber nicht sicher, ob er noch existiert. Ich müsste glatt wieder einmal vorbeischauen.




25. Februar 2014

zwölf2014 - Februar

Nachdem auch nach unserem Urlaub in Sachsen noch kein Schnee liegt (und ich glaube auch nicht, dass noch welcher kommt), muss ich mich mit den Bildern begnügen, die ich noch vor unserem Urlaub geschossen habe.













Leider war nicht so schönes Wetter wie im Januar. Wenigstens reichten die Nachtfröste noch für eine Eishaut.














Auch hier sieht man wenig Veränderung.



Alle Bilder findet Ihr auf der entsprechenden Seite oben.

24. Februar 2014

Winter?

Meine Eltern fahren nun seit fast mehr als 15 Jahren nach Reit im Winkl in den Winterurlaub. Nachdem das große Waldkind vor sieben Jahren mit dem Skivirus infiziert wurde, waren wird dieses Jahr zum 6. Mal dort. So wenig Schnee wie in diesem Jahr haben wir alle noch nicht erlebt. Eigentlich gilt Reit im Winkl als schneesicher und wir haben es schon erlebt, dass die Wiesen rund um Rosenheim grün und hinter dem Pass alles weiß war.
In diesem Jahr sah es dann so aus:












Die etwas höher gelegenen Nordhänge zeigten sich noch weiß, die gegenüberliegenden Südhänge waren schon frei getaut. Für ein erstes Snowtubing am Samstagnachmittag reichte es.


Für den Sonntag hatte ich den Waldkindern am Vormittag Skifahren versprochen. Zumal ich nicht riskieren wollte, dass das kleine Waldkind im Skikurs mit Panik anfängt. Im letzten Jahr stand er nämlich am Anfang dieses Hügels und traute sich nicht. In diesem Jahr keine Spur davon.












Dafür fuhren wir aufgrund des Niesel-Piesel-Regens eher Wasserski. Aber was tut man nicht alles für die Kinder. Man konnte richtig zuschauen, wie sich der Schnee auflöste.


Also ging es am nächsten Tag dann hinauf zur Winklmosalm und zur Steinplatte.













Das sah trotz tief hängender Wolken schon viel besser aus. Da dort oben der Regen als Schnee gefallen war, konnten wir wunderbare Pisten genießen (zum Teil sogar noch verschneit).

Die Loipen im Tal dagegen lösten sich mehr und mehr auf. Mein Vater hatte es von Seegatterl nach Reit im Winkl getestet. dabei liegt diese Loipe im Schatten des Waldes.

Noch besser wurde es am Dienstag:
















 Ein traumhafter Skitag


Am Mittwoch fuhren wir dann im Nebel und bei Schneefall. Aber wenn man bisher noch keinen Schnee in diesem Winter hatte, ist man über jede Flocke froh. Im Tal kam dies leider alles als Regen an, so daß man dem Schnee regelrecht beim Schmelzen zusehen konnte und die wunderbaren Loipen sich in traurige weiße Bänder in der Landschaft verwandelten,.


Der Skikurs für das kleine Waldkind hat sich in jedem Fall bewährt - auch wenn es beim Skirennen doch noch etwas breitbeinig aussah. Aber er fährt sicherer und nicht mehr unbedingt Schuss ohne bremsen zu können.












Hier noch ein Traumblick vom Kammerkör in das Tal von Waidring:

















Während auf über 1000 m noch der Winter herrschte, begann im Tal Mitte Februar schon der Frühling.

















Die Schattenseiten davon bekamen wir letzten Sonnabend zu spüren. Trotz Dauerschneefall war auf den Pisten viel los (inbesondere Skischulen, Skiclubs und auch viele Familien) und unsere Stammhütte schon 11:30 Uhr bis auf den letzten Platz besetzt.
Bei der Rückfahrt am Sonntag hörten wir dann im Verkehrsfunk, dass ab 10:00 Uhr in Seegarterl (Talstation der Gondel auf die Winklmossalm) alle Parkplätze belegt waren. Da schien ja auch wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel.

Zum Abschluss habe ich noch einen Tipp für alle Benutzer der A9 zwischen Nürnberg und München. An der Anschlussstelle Hilpoltstein gibt es neben dem dortigen Autohof eine Anlaufstelle für alle Schokoholics:



































In dem Café - Confiserie - Patisserie "Schocolat" gibt es alles was das Herz von Naschkatzen höher schlagen lässt. Die Pralinen und die Schokolade sind ausgesprochen lecker. Und unter der Woche kann man durch eine Glasscheibe den Konditoren bei der Arbeit zusehen. Eine wunderbare Gelegenheit eine lange Autofahrt zu unterbrechen, sich die Füße zu vertreten und Nervennahrung für den nächsten Stau zu besorgen.

23. Februar 2014

Sonntagsfreude

Nach einer Idee von Maria vom Kreativberg

Die Sonntagsfreude besteht heute darin, dass wir alle gesund und munter und ohne Knochenbrüche  aus dem "Winter"urlaub zurück sind.
Auf über 1000 m reichte der Schnee wunderbar zum Skifahren. Jeder Pistentag beginnt bei mir aber mit einer gewissen Nervosität: Hoffentlich passiert keinem von uns etwas.
Man muss ja nicht einmal die schwarzen Pisten hinuntereiern. In diesem Jahr musste der Heli auch wegen eines Sturzes beim Aussteigen aus dem Lift kommen.

Wir sind aber alle davon verschont geblieben und haben Schnee und teilweise auch Sonne genossen. Einen ausführlicheren Bericht gibt es hoffentlich noch diese Woche.

13. Februar 2014

Little sixteen

... so habe ich mich gestern gefühlt.
Ich war wieder 16 und mit meiner besten Freundin zum ersten Mal allein im Urlaub in Graal-Müritz an der Ostsee.
Was hat mich über 20 Jahre zurück versetzt? Ich war zum ersten Mal in meinem Leben auf einem Depeche-Mode-Konzert und bei "Just can't get enough" und "Black Celebration" waren wir wieder in der Disco am Strand.
Es war wirklich wie eine kleine Zeitreise. Zwar spielten sie auch viele neuere Sachen, die ich bisher nicht so richtig regestriert hatte, aber so richtig die Post ging doch bei den alten Titeln ab.
Das Publikum war auch eher mittleren Semesters; Leute bei denen DeMo zur Jugend gehörte.
Einfach schön!

9. Februar 2014

Sonntagsfreude












Ist sie nicht wunderschön? Seit sie in jedem Jahr dem Weihnachtsbaum in das etwas kühlere Treppenhaus weichen muss, dankt sie es mir mit einer wunderbaren Blüte.
Ein wahre Sonntagsfreude!


Eine weitere Sonntags- oder besser Wochenendfreude war die "Kinderfreiheit". Die Waldkinder lösten ihr Weihnachtsgeschenk ein und waren mit meinen Eltern zu "Ice Age" in München. Der Förster und ich genossen ein Tapas-Essen beim Spanier, ruhige ausgiebig Frühstücke, viel zeit am Stück um ein paar Dinge zur erledigen (z.B. Feuerholz machen) und einen wunderbaren Saunaabend.
Ab und zu ist so ein Wochenende sehr erholsam. Aber es war auch schön, als die Waldkinder heute an frühen Abend gesund und munter wieder hier eintrudelten.

Nach einer Idee von Maria vom Kreativberg.

8. Februar 2014

Aus- und Einblicke

Die Shootingqueens hatte für den 06.02. aufgerufen Aus- und Einblicke des Tages zu posten.
Wenn man den ganzen Tag im Büro sitzt, gibt es nicht viele Aus- und Einblicke - außer den durchs Bürofenster.
Und deshalb zückte ich am Freitag dann doch das Handy und entstanden ist dieses Foto.


















Da ich auf einen Innenhof schaue, sehe ich auch nicht viel mehr vom Himmel als dieses kleine Stück. Dabei ist es aber schon besser als in meinem alten Büro. Da hatte ich nämlich links auch noch eine Wand und ich musste schon ans Fenster treten, um den Himmel zu sehen. Aber schließlich bin ich dort zum Arbeiten und nicht zum In-den-Himmel-gucken. ;-)

5. Februar 2014

WMDEDGT 2/14

Und schon ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?

Auch heute hatte ich wieder einen Schlafgast. Ich bemerkte ihn erst als er es sich schon zwischen uns gemütlich gemacht hatte und war zu faul noch einmal aufzustehen. Also durfte er bleiben.
5:15 schmiss mich der Radiowecker aus dem Bett. Nach der üblichen Morgenroutine und Frühstück wurden die Waldkinder noch einmal angetrieben, denn sie finden meist andere Dinge interessanter als sich anzuziehen.

Gegen 7:00 Uhr schlage ich im Büro auf. Der Termin von gestern Abend (bis 20:45 Uhr) muss noch nachbereitet werden. Der Chef vom "Nachbardezernat" und ich haben den Institutsdirektoren ein paar wichtige Parameter einer Berechnung nähergebracht, die ab diesem Jahr besonders interessant für das Ministerium ist und an der eine Menge Geld hängt.
Überraschenderweise blieb das Telefon vorerst still. Wahrscheinlich haben wir gut erklärt oder der Schock steckt noch tief. Ich bin auf die nächsten Tagen gespannt.
Meine Kollegin, die die Lehrevaluation betreut und nur von Mittwoch bis Freitag arbeitet musste auf den neusten Stand hinsichtlich der großen Evaluation in einer Fakultät gebracht werden. Über 100 Lehrveranstaltungen sind schon ein gewaltiger Brocken.
Neben der Auswertung des Lehrangebotes stand noch die Lehrbelastung einer Professur und diverse Schreiben und Telefonate auf dem Programm.

17:00 Uhr war Schicht im Schacht. Es stand noch die Vorstandsitzung im Verein an. Hauptthema war der Haushalt fürs neue Jahr. Fraglich ist allerdings, wie lange die Hebammen bei der Entwicklung der Versicherungsprämien noch durchhalten. Klar ist, wenn sie aufgeben, kann der Verein auch zumachen. Aber wir werden gemeinsam weiter kämpfen.

Zu Hause angekommen konnte ich die Waldkinder gerade noch ins Bett verabschieden. Großer Dank gilt dem Förster dafür, dass er so häufig die Kinderbetreuung übernimmt. Die vom Förster vorbereiteten Schnittchen werden während der Tagesschau genossen und während der "Querköpfe" im Deutschlandfunk tippe ich diesen Text.

Die anderen Teilnehmer findet Ihr bei Frau Brüllen
Das nächste Mal am 05.03.

2. Februar 2014

02.02. - Sonntagsfreude

Und schon ist wieder ein Monat um und es wird Zeit für Frau Landgeflüsters Nicht-Stöckchen.

Foto des Tages:
Heute habe ich kein Foto für Euch, da es bei uns so grau in grau war, dass ich keine Lust zum Fotografieren hatte. Und die Fotos vom Kindergeburtstag des großen Waldkindes von gestern sind noch auf dem Chip.


Zitat des Tages:
"Bis zum 25jährigen!"
Eine ehemalige Schulkameradin, mit der ich vor 22 Jahren Abitur gemacht habe, heute morgen auf der ersten Nuller-Party in diesem Jahr .

Wetter des Tages   
grau in grau; über 0° C; das Bisschen Schnee, das wir hatten, ist fast wieder verschwunden
heute morgen gab es kurzzeitig Schneeregen

Hauptaktivität des Tages 
ein normaler Sonntag: meine Schwiegermama war vormittags mit den Kindern und dem Förster spazieren, ansonsten ein wenig Haushalt und Surfen durchs Internet

Film des Tages
das Sonntagsmärchen im KiKa "Hans Röckle und der Teufel" - einer der wunderbaren DEFA-Märchenfilme mit Rolf Hoppe

Musik des Tages
heute nichts besonderes; in der Küche lief R.SA

Essen des Tages
Lachssteak mit Kartoffeln und Zuckererbsen-Champignon-Gemüse

Buch des Tages 
"Der Mann aus Sankt Petersburg" von Ken Follett

Das nächste mal am 03.03. 

Fehlt noch die Sonntagsfreude:
Zu sehen, dass der Schritt über die ominöse Linie zu 40, gar nicht so schlimm ist. Meine ehemalige Schulkameradin hat richtig groß mit einer Unmenge an Leute gefeiert. Unser Abitur liegt nun schon 22 Jahre zurück und vor 1,5 Jahren haben wir es zu einem Klassentreffen geschafft, fast alle wieder zusammenzubringen. Gestern waren wir dann wenigsten zu fünft.