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5. April 2018

WMDEDGT - 4/2018

Heute ist der 05. und Frau Brüllen möchte wieder einmal wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Um was es dabei genau geht, ist hier noch einmal beschrieben.
Momentan schaffe ich es gerade mal an diesen Tagen regelmäßig zu bloggen. Somit schläft mein Tagebuch hier wenigstens nicht ganz ein.
Die Kinder haben noch Ferien, so dass ich heute morgen allein aufstehen "musste". Da ich allerdings das große Waldkind nicht am Bus absetzen musste, konnte ich mir etwas mehr Zeit lassen und wenigstens noch 10 min gemeinsam mit den Förster frühstücken.
Mein erster Weg führte mich heute morgen ins Autohaus meines Vertrauens; meine abgefahrenen Sommerreifen vom letzten Jahr abgeben. Bis Ende April - solange bleiben aus Vorsichtsgründen die Winterreifen drauf - werden entsprechend neue bestellt. Anschließend ging es weiter ins Büro.

Nach dem doch recht stressigen Februar ist es jetzt im März doch langsam ruhiger geworden. Da ich die letzten beiden Tage Urlaub hatte, hatten sich aber doch ein paar Mails angesammelt - allerdings nichts weltbewegendes. Interessanter waren dann die Neuigkeiten, die mir meine Chefin wenig später eröffnete. In der Abteilung stehen einige Veränderungen an, bei denen wir uns noch nicht im Klaren sind, wir wir damit strategisch günstig umgehen. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Die zeit im Büro plätschert heute so vor sich hin. Es fühlt sich etwas wie die Ruhe vor dem großen Sturm, der uns sicherlich irgendwann wieder aus dem Rektorat ereilt, an. Wir harren der Dinge die da kommen.

Am Nachmittag wollte ich eigentlich endlich mal den gesamten Winterdreck und das Salz von meinem Auto entfernen. Auch das innere könnte mal wieder einen Staubsauger sehen. Allerdings beginnt es genau in dem Moment, als ich mich auf den Heimweg mache, wie aus Kübeln zu gießen. ich verschiebe das Ganze also.

Zu Hause ist es ruhig. das kleine Waldkind hat sich zu einem Kumpel verabschiedet, der Förster ist auf einer Vorstandsitzung der Carlowitz-Gesellschaft und das große Tochterkind vermute ich unter Kopfhörern in ihrem Zimmer. Sie ist allerdings doch noch mal auf dem Reiterhof gewesen und kommt kurze Zeit später klatschnass heim (Radfahren im Regen).

Nachdem wir uns beide umgezogen haben, machen wir uns ans ausmisten ihres Kleiderschrankes. Eigentlich hatten wir das während meiner zwei Urlaubstag vor, allerdings kamen uns da diverse Jugendweiheeinkäufe und das schöne Wetter in die Quere. Zum Glück kommen wir ziemlich zügig voran. Man merkt allerdings eine deutliche Änderung des Geschmacks. Viele vor einem Jahr noch heiß geliebte Klamotten dürfen den Kleiderschrank jetzt verlassen und finden hoffentlich im April auf dem Flohmarkt neue Besitzerinnen. Ganz dringend müssen wir Nichts besorgen. es ist allerdings wieder Platz für ein paar Wünsche.

Nachdem der Förster kurz vor 18:00 noch nicht im Anmarsch ist verarbeite ich den am Vorabend ausversehen aufgetauten Hefeteig noch zu einem Nusszopf in Gedenken an Frau Antomann (wer erinnert sich noch?). Allerdings ersetze ich die Hasel- durch Walnüsse und brauche auch noch einen Rest Marzipan auf. Das Ergebnis ist ziemlich lecker.

Mit des Tochterkindes Hilfe bereite ich das Abendessen vor. Da der Förster immer noch nicht in Sicht ist, essen wir allein. Ich kann leider nicht warten, da ich noch zum Frauen-Fitness in unseren Vereinsräumen will. Ich muss auch etwas zeitiger als sonst los, da ich nach der Abgabe meines Vorstandspostens (nach 14 Jahren) noch ein paar Dateien auf den Vereinsrechner überspielen will. Für unsere gute Seele des Vereins (Projektmanagerin/ Bürokraft - seit 11 Jahren für den Verein tätig) hinterlasse ich noch ein Dankeschön für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.

Die nächsten 90 min gehören meinem Körper und den dazugehörigen Muskeln - 30 min Ausdauer, 30 min Kraft, 30 min Entspannung/Stretching. Leider gefällt meiner schon angeschlagenen Schulter der Kraftteil nicht so ganz. Deshalb lasse ich sie mir nach dem Heimkommen vom Förster mit Mobilat behandeln. Im Moment fühlt sie sich erst einmal wieder gut an. Mal sehen, was sie morgen früh und insbesondere morgen Abend beim Tanzen sagt.

Nach einer Kostprobe vom Nusszopf (oh weh, denn muss ich ja auch noch verräumen) schreibe ich noch drei Mails bezüglich der überspielten Dateien und anschließend diesen Text. Der Förster ist schon ins Bett verschwunden und ich werde ihm jetzt folgen.

Das nächste Mal dann wieder am 05.05. (Tag der Hebammen).


5. März 2018

WMDEDGT - 03/2018

Sehr lange war es ruhig hier. Es tobte wieder einmal das reale Leben. Den heutigen 5. nutze ich, um mal wieder die Frage von Frau Brüllen ("Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?") zu beantworten.

Der Tag starte wie jeder Montag, an dem ich arbeiten muss, mit dem Weckerklingeln 5:15. So habe ich morgens das Bad und auch später noch ein paar Minuten für mich alleine. Es läuft das normale Morgenprogramm mit Morgentoilette, Frühstück und Schulbrote vorbereiten. Gegen 6:10 schaffen es auch die Kinder nach unten; schnelles Frühstück; 6:30 steigen das Tochterkind und ich ins Auto.
Ich setze sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro. Nach den stressigen letzten Wochen ist es jetzt angenehm ruhig. Wir können endlich unsere Aufgaben in Ruhe abarbeiten.
Am Vormittag kommt auch die Rückmeldung aus dem Rektorat, das eine für unsere Arbeit wichtige Entscheidung in unserem Sinne getroffen wurde. So arbeitet es sich doch gleich leichter. Der Rest des Vormittags verbringe ich damit einem Dekan verschiedene statistische Zahlen zu erläutern. Wenn man nicht tagtäglich damit zu tun hat sind sie nicht immer leicht verständlich.
Nachmittags versuche ich den Entwurf einer neuen Studienordnung so für mich aufzubereiten, dass ich den Lehraufwand berechnen kann. Bei den vielen Wahlmöglichkeiten nicht ganz einfach.

Ab 16:00 steht meine letzte Vorstandssitzung für den Verein "erlebnis geburt e.V." an. Nach 14 Jahren im Vorstand schon ein komisches Gefühl. In Dieser Zeit sind wir gewachsen, sind in größere Räume gezogen und kämpfen jetzt mit den schweren Bedingungen für Hebammen, die sich mehr und mehr aus der außerklinischen Geburtshilfe zurückziehen. Es stehen sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren große Veränderungen an. Da ist es an der Zeit, die Arbeit in neue Hände zu geben. Ich wäre vermutlich zu sehr in den alten Strukturen verhaftet. Außerdem habe ich gerade das "Theaterspiele" (Statistin an der Oper) wieder für mich entdeckt. Dafür hätte ich genauso gern mehr Zeit, wie für's Fotografieren. Wir schaffen es durch gute Vorarbeit und sehr strukturiertes Arbeiten in 2 Stunden mit allen Themen durchzusein. Zum Abschied gibt es von den verbleibenden Vortandsmitglied ein paar Tulpen und eine liebevoll geschrieben Dankeskarte.
Bis zur Mitgliederversammlung mit der Neuwahl des Vorstandes Ende März bleiben aber noch ein paar Dinge (u.a. die Übergabe der Finanzen) zu tun. Erst wenn ich meine Schlüssel für die Räume und den Büroschrank abgebe, kann ich endgültig abschließen. Wobei ganz endgültig wird es wohl nicht sein. Ich habe angeboten, dass ich für Rückfragen zu Verfügung stehen werde.

Erst als ich zu Hause in den Hof fahre, realisiere ich, dass ich eigentlich das kleine Waldkind gleich vom Bogenschießtrainig hätte mitnehmen können. Also stelle ich nur schnell den Laptop ins Warme und fahre gleich noch mal los und kann ihm noch bei zwei Passen Techniktraining zusehen. Es sieht schon richtig gut aus.
Zu Hause gibt es noch ein gemeinsames Abendbrot, ehe ich mich mit dem Sohnemann noch mal an den Laptop sitze. Er braucht noch ein paar Ersatzteile für seine Teile. Ich hoffe, wir haben die richtigen Varianten bestellt.

Ich schreibe diesen Text, während ich auf 3sat eine Doku über Kreuzfahrtschiffe sehe. Nach dem heute journal werde ich aber im Bett verschwinden.

Ich hoffe jetzt einfach mal, dass hier in Zukunft wieder mehr zu lesen ist.

5. November 2017

WMDEDGT - 11/2017

Heute ist der 05.11. und Frau Brüllen möchte wieder wissen, was wir eigentlich so den ganzen Tag machen. Nachdem ich im Oktober wegen Urlaub ausgesetzt habe, bin ich heute wieder dabei.

Sonntag heißt bei uns mittlerweile doch tatsächlich ausschlafen. Wobei 8:00 Uhr für die meisten wahrscheinlich nicht unter Ausschlafen zählt. Das kleine Waldkind ist zwar immer noch als erstes wach, aber es schreit nicht mehr gleich "Ich habe Hunger". Ich genieße das Lesen im Bett.
Der Förster kümmert sich ums Frühstück. Nachdem die Spiegeleier fertig sind bequemt sich auch das große Waldkind aus dem Bett.

gemütliches Frühstück mit anschließendem Zeitungsstudium.

Küche aufräumen

Um nicht in Zeitnot zu geraden, bereite ich anschließend schon das Mittagessen vor: Zitronenhähnchen mit Ofenkartoffeln.

Zwischendurch kommt wie jeden Sonntag meine Schwiegermutter vorbei. Seit die Waldkinder auf der Welt sind, ist das ein fester Termin. Zu Beginn hat sie die Kinder ausgefahren, später ist sie mit ihnen spazieren gegangen (Zeit für mich). Seit ihr Mann gestorben ist, bleibt sie zum Mittagessen und der Förster begleitet sie auf dem Spaziergang. Es tut ihr einfach gut.

Während das Hähnchen im Ofen schmurgelt, wirbele ich mit dem Staubsauger durch's Haus und versorge die Blumen mit Wasser.

Die Waldkinder kommen eines nach dem anderen vorzeitig zurück. Ab einem gewissen Alter sind Spaziergänge halt nicht mehr das Non-plus-ultra. Das kleine Waldkind schaut noch die "Die Maus".

Nach dem Mittagessen ist für den Ofen eine Grundreinigung erforderlich. Danach breche ich zum Werkkunstmarkt (<iframe src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fsigrid.gothel%2Fposts%2F1747384735272754&width=500" width="500" height="595" style="border:none;overflow:hidden" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true"></iframe>) im Wasserschloss Klaffenbach und die Oma mit der Enkelin zur Tanzschule auf.

Der Werkunstmarkt bietet wieder ganz verschiedene Eindrücke - sehr viele Textilien, interessanter Schmuck und eine ganze Etage mit Hutmode (leider war kein passender für mich dabei).

Gegen 16:00 fahre ich zurück und sammle das große Waldkind beim Tanztraining ein. Sie plapperte die ganze Rückfahrt. Sie dürfen im Januar den Neujahrsball der Tanzschule mit ihrer Formation (Videoclip-Dancing) eröffnen. Entsprechend groß ist schon jetzt die Aufregung.

Das kleine Waldkind hat noch einen Kumpel zum Spielen da. Eine Zeit lang beschäftigen sie sich tatsächlich mit der Modellbahn des kleinen Waldkindes; letztlich landen sie doch wieder vor ihren kleinen Bildschirmen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es doch nur eine Zweckgemeinschaft ist. Den richtig passenden Deckel hat das kleine Waldkind auch in der neuen Klasse noch nicht gefunden.

Zum Abendessen gibt es für Reste des Hähnchens und einen im Garten gefundenen Steinpilz. Ja, die haben wir tatsächlich jedes Jahr im Garten. Sie fühlen sich unter unserer Hemlocktanne sehr wohl.

Das große Waldkind spielt dann noch SIM's und das kleine  sucht nach Gleisbauplänen. Mit Beginn der Tagesschau verabschieden sie sich nach oben.

Für den Förster und mich gibt es anschließend noch Puffpaff's Happyour und Bauernfeind auf 3sat.
Nach dem Heute Journal ruft jetzt der Bettzipfel.

Weitere Tagesabläufe findet ihr bei Frau Brüllen.

Hier geht es vermutlich erst am 05.12. wieder weiter. Mal sehen, ob ich es im neuen Jahr schaffe, regelmäßiger zu schreiben.

5. September 2017

WMDEDGT - 9/2017

Derzeit ist das Projekt von Frau Brüllen der einzige Anlass, an dem ich mich zum Bloggen aufraffe.
Was mache ich also eigentlich den ganzen Tag?

Da bei uns die Schule schon seit drei Wochen wieder begonnen hat, ist heute ein normaler Arbeits- und Schultag. Das heißt, dass der Wecker um 5:15 Uhr anspringt. Allerdings genieße ich die morgendliche Ruhe in Bad und Küche. Wenn ich so wie heute nicht all zu viele Restaurationsarbeiten an mir vollbringen muss (aka bad-hair-day), bleibt sogar Zeit für drei Durchläufe des Sonnengrußes.
Zehn vor sechs wecke ich die Waldkinder an. Anschließend Frühstück und Brotbüchsen für die Waldkinder vorbereiten. Heute braucht vor allem das große Waldkind (Teenie) wieder ein paar Extraaufforderungen). Für mich gibt es Mango und Skyr für die Kinder Joghurt mit Müsli.
Kurz nach 6:30 Uhr verlassen das große Waldkind und ich das Haus. Ich kann sie noch pünktlich am Bus absetzen und fahre weiter ins Büro. Auf meiner Bahnstrecke wird gerade gebaut. Dies hat zur Folge, dass mein bevorzugter Zug am Morgen ausfällt. Also wird mit dem Auto gefahren.

Im Büro ist es derzeit sehr ruhig. Es sind noch Semesterferien und Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter sind noch im Urlaub oder machen Home office. Es herrscht die berühmte Ruhe vor dem Sturm. So bleibt aber Zeit für ein paar notwendige statistische Arbeiten bzw. Übersichten zum Lehrbedarf der einzelnen Lehreinheiten.

Gegen 16:00 Uhr ist für heute Schluss. Das kleine Waldkind braucht für das Bogenschieß-Training noch eine neues Theraband. Das letzte war zu schwach für seine Kraft ;-).
Nach dem ich einmal im großen Sportdiscounter (D*******n) war, nahm ich auch noch gleich neue Gas-Kartuschen für den Campingkocher mit.
Da das kleine Waldkind erst gegen 18:00 Uhr vom Trampolin abgeholt werden muss, nutze ich die Zeit, um endlich mal den Ostseesand aus unserem Familienauto zu entfernen. Wir sind ja erst seit ca. sechs Wochen zurück. Jetzt strahlt die Schneekugel wieder von außen und innen und ich kann endlich den Aufkleber der Urlaubsinsel anbringen.

Beim Training ist wieder einmal nur eine Vertretung anwesend und das kleine Waldkind langweilt sich etwas. Wir werden also die Vereinsmitgliedschaft zum Jahresende beenden. Eigentlich tut das Training ihm gut, aber wenn die Kinder überwiegend sich selbst überlassen bleiben, ist das nicht so sinnvoll.

Zur Freude der Kinder hat der Förster Bruchetta zum Abendbrot gezaubert. Dazu gibt es für uns Große noch Antipasti und einen leckeren Rotwein.

Nachdem so langsam die ersten Skiklamotten in der Werbung auftauchen und in 14 Tagen auch der große Flohmarkt im Nachbarstadtteil ansteht, lasse ich die Kinder schnell noch die Jacken vom letzten Jahr probieren. Beiden passt noch eine, aber ein Exemplar in der nächsten Größe wäre schön.
Aus den Winterschuhen sind sie auch herausgewachsen.

Das große Waldkind muss noch an einem Vortrag für Bio arbeiten (wurde von uns dazu verdonnert). Das kleine Waldkind hat Glück (Hausaufgaben erst bis nächste Woche) und darf an meinem alten Smartphone spielen. Ich suche schon mal die Klamotten für den Flohmarkt zusammen. Bis zum Sonntag müssen sie sortiert und ausgepreist werden.

Das Fernsehprogramm ist wieder einmal unterirdisch. Das Duell aller sieben Parteine, die Chancen auf Sitze im Bundestag haben, schenke ich mir nach den Erfahrungen vom Sonntag und gestern. Für Netflix reicht unsere Datenrate am Stadtrand leider nicht aus.

Heute geht aber die Amtzeit eines großen Politikers und Demokraten zu Ende: Vielen Dank Nobert Lammert! Er war ein würdiger Bundestagspräsident und die Fußstapfen, die er hinterlässt sind groß.

23. März 2017

Drei Tage...

...des intermittierenden Fastens sind vorbei und es ließ sich wunderbar in  meinen Alltag integrieren.
Mittags und abends habe ich jetzt wirklich Hunger und bin aber nach einer normalen Portion nicht übervoll. Das mittägliche Tief ist bis jetzt ausgeblieben.
Meine sonstigen Essgewohnheiten habe ich bis auf das Weglassen der Süßigkeiten nicht gändert. Der Appetiet auf ein Glas Wein hat sich noch nicht wieder eingestellt.
Die große Bewährungsprobe kommt am Wochenende beim Familienfrühstück. Ich werde mir morgen im Bioladen noch meinen Fastentee besorgen, den ich schon während meines Basenfastens literweise getrunken habe. Auf die Waage geht es erst morgen, wenn sich auch meine Regel verabschiedet hat. Während dieser Zeit habe ich immer 0,5 bis 1 kg zusätzlich auf den Oberschenkeln und der Hüfte. Mal sehen, was sich getan hat.

5. März 2017

WMDEDGT - 3/2017

Es ist der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Heute war für uns ein ganz normaler Sonntag. Das bedeutet seit ein paar Jahren, dass wir ausschlafen können. Wobei bei mir trotzdem meist 6:30 Uhr die Nacht zu Ende ist - meine innere Uhr. Das beschert mir aber am Wochenende ausreichend Lesezeit im Bett.
Gegen acht verschwindet der Förster nach unten - am Wochenende hat er "Frühstücksdienst". Ich weiß, dies ist für viele eigentlich kein Ausschlafen, aber ich möchte noch etwas vom Tag haben. Wenn ich erst um zehn aufstehen würde, hätte ich das Gefühl, dass der Tag nutzlos zur Hälfte vergangen ist.
Nach dem Frühstück ausgiebiges Zeitungsstudium. In der Wochenendbeilage ist einlanger Artikel über eine ehemalige Schulkameradin.
Wie fast jeden Sonntag kommt meine Schwiegermama zu uns. Bevor sie mit dem Förster und den Kindern zum Spaziergang aufbricht (Tradition seit die Waldkinder auf der Welt sind; der Förster geht erst in letzte Zeit mit, seit sich die Lust der Waldkinder etwas in grenzen hält), gibt es noch einen Disput über eine Hausaufgabe des großen Waldkindes (auch in der 7. Klasse müssen sie noch lernen, dass man nicht immer dünne Bretter bohren kann).
Ich widme mich in der Zeit dem Bad und anschließend dem Mittagessen (Rehbraten mit Schwarzwurzel und Böhmischen Knödel - alles aus der kühlen Vorratshaltung). Die Kinder schauen die Maus (immer noch) und den Anfang des Sonnatgsmärchens.
Das große Waldkind macht sich doch noch ein paar Gedanken zu ihrer Hausaufgabe. Nachdem sie mit Oma zum Tanztraining verschwunden ist, baue ich mit dem kleinen Waldkind das Gartentrampolin wieder auf. Morgen soll zwar das Frühlingswetter wieder vorbei sein, aber so konnte er wenigstens heute noch springen (verbotenerweise auch Salto ;-) ).
Mit dem Förster räumte er dann noch den gefällten Kirschbaum weg. Der trug leider fast keine Früchte und war am ganzen Stamm gerissen. Zwischendurch gab es für den Förster und mich noch einen Espresso.
Ich schaute noch die restlichen Zeitungen der letzten Tage durch und arbeitete meine Mails ab. Das kleine Waldkind spielte "Civilization V". Gegen 16:45 meldete das große Waldkind, dass es jetzt in der Straßenbahn sitze und abgeholt werden möchte (die Busverbindung bis zu uns klappt nicht immer).
Die Kinder werden vor dem Abendessen noch in die Dusche geschäucht.
Nach dem Abendessen gehört mein Laptop heute mir. Ich will endlich mal Kleiderkreisel ausprobieren. Ob meine drei Kleider in der Masse gefunden werden, ist zwar fraglich, aber vielleicht klappt es ja doch (fürs Rote Kreuz sind sie mir dann doch noch etwas zu schade).
Den Abend beschließen der Förster und ich mit lustigen Frauen auf 3sat (Martina Schwarzmann, Christine Prayon, Barbara Ruscher).

24. Januar 2017

Probe, die vierte und weitere Schnipsel

Heute standen wir zur ersten Orchesterprobe endlich mal wieder tatsächlich auf der Bühne des Opernhauses. Da sind die Dimensionen doch etwas anders als im Probenhaus. Wenn dann allerdings der Dirigent immer wieder zwischen drin abklopft, kommt man etwas aus dem Takt. Dazu hatten weder Inspizientin noch der Regieassistent eine Orchesterfassung mit Taktnummerierung wie der Dirigent.
Aber wir sind ja gut im Improvisieren. Schön wäre es noch, wenn der Regieassistent dem neuen Tannhäuser seine Rolle in ordentlichem Englisch erklären könnte.
Am Donnerstag gibt es noch eine Generalprobe, die gründlich schief laufen darf ;-), ehe am Samstag die erste Aufführung auf dem Spielplan steht. Ein Wochenende später geht es dann auf Gastspielreise nach Friedrichshafen - sehr spannende, da ganz andere Bühne.

Das große Waldkind ist mehr oder weniger gesund aus dem Skilager zurückgekommen (ohne Magen-Darm; dafür furchtbar müde und mit einer kräftigen Erkältung). Dafür ereilte uns heute der Anruf auf der Schule, dass sie abgeholt werden möchte - vermutlich ein fieberhafter Infekt - der Husten hält sich in Grenzen. Morgen bleibt sie erst einmal zu Hause.

Ansonsten haben wir in den letzten Tagen die Kälte und den Sonnenschein genossen. Der letzte richtige Winter liegt hier am Fuße des Erzgebirges schon lange zurück. Leider liegen meine Langläufer in der Garage meiner Eltern; aber wenigsten waren wir rodeln und das kleine Waldkind hat eine Schneehöhle im Hof.

Dunkle Wolken im Gemüt (woher kommt das nur?) hindern mich derzeit am Fotografieren. Ich habe einfach keine Lust und keinen Antrieb. Ich hoffe, dass die Aufgabe meines Vorstandsamtes im nächsten Jahr da auch etwas Entlastung bringt. Dafür freue ich mich schon jetzt auf unsere Wellnesstage im April in den Badegärten Eibenstock, unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop und die Woche mit Freunden an der Mosel in den Herbstferien.

9. Januar 2017

Winter - Aufregung - Neujahrsball - Müdigkeit

Am Freitag hatte der Winter Sachsen weiterhin im Griff.
Nach der Arbeit ein schneller Einkauf im Bioladen. Zu Hause musste die beginnende Aufregung des großen Waldkindes vor Auftritt und Fahrt ins Skilager mit ein paar Vorbereitungen bekämpft werden. Die wichtigsten Dinge, wie externer Akku fürs Handy, CD's, Taschengeld ;-) wurden schon einmal zusammengesucht.
Am Abend ging es mit dem Förster zur wöchentlichen Tanzstunde - unser gemeinsame Hobby. Nachdem wir zu unserer Kurszeit nur zwei Paare waren schlossen wir uns unserem "Parallel"Kurs an und entließen den Tanzlehrer etwas eher in den Feierabend. Allerdings hatte er noch ein Training mit der Formation (endete erst 1:30 Uhr morgens).

Am Samstag verschwand das kleine Waldkind auf den Rodelhang und ich packte mit dem großen Waldkind den Koffer fürs Skilager. Gegen 10:30 Uhr brachen wir zur Generalprobe für den großen Auftritt am Abend auf. Ein Mädchen, die wir noch mitnehmen sollten, sagte kurzfristig wegen Magen-Darm ab.
Probe das erste Mal im neuen Kostüm - Aufregung pur. Ich schaute nebenbei der Probe der weiteren Programmpunkte für den Abend zu - Einzug der "Debütanten" und Boogie-Show der Formation.
Die Probe der Mädchen läuft gut - es gibt Lob vom "Chef-Tanzlehrer".
Zu Hause schnelles Mittagessen - Nudeln, dann versuche ich dem Kind "Mind Craft" aufs Handy zu laden, leider mosert das alte Teil wegen fehlendem Speicherplatz. Das große Waldkind muss als wahrscheinlich doch bis zum neuen Handy warten.
Am Nachmittag bringe ich die Kindern zu meinen Eltern, da wir abends ebenfalls zum Neujahrsball unserer Tanzschule wollen.
Zurück zu Hause bleibt noch genug Zeit zum Aufrüchen. Nachdem wir noch einmal wegen des vergessenen Handys umkehrten, kamen wir bei leichtem Schneefall im Chemnitzer Hof an. Noch hielt sich das schlechte Gewissen gegenüber meiner Mama, die das große Waldkind zum Auftritt bringen sollte, in Grenzen.
Leider ist das Niveau des Hotels gesunken - eine Bestellung von Vor- und Hauptspeise ist nicht möglich, sie muss nacheinander erfolgen; bestellte Getränke lassen auf sich warten.
Immer wieder der Blick zum Eingang - wo bleibt meine Mama mit dem Kind
Dann endlich sind sie da - draußen herrscht mittlerweile Eisregen und die Parkplatzsuche war schwierig (das schlechte Gewissen steigt).
Durch den Auftritt der Formation (grandios) verpassen wir fast den auftritt des Kindes (im anderen Saal) - alles klappt wunderbar
Wir verabschieden die beiden mit dem Angebot, dass meine Mama zur Not bei uns schlafen soll, und genießen den restlichen Abend - Aufbruch diesmal schon 24:00 Uhr - schließlich

muss das große Waldkind am nächsten Morgen mit Sack und Pack Punkt 7:00 Uhr vor der Schule stehen - Weckerklingeln also 5:30 Uhr
sie schmiert sich zwar zwei Brötchen, ob sie in der Aufregung etwas ißt, können wir hinterher nicht mehr sagen
vor der Schule ein Bienenschwarm + Hühnerhaufen - aber schön zu sehen, dass sich die Mädchen der Klasse verstehen
Die Busse (78 Kinder + 4 Lehrer + zusätzliche Betreuer/Skilehrer) kommen doch erst 7:30 Uhr. Gepäck, Skier und Kinder verstauen - ein letzter Toilettengang und dann geht es los.
Zu Hause kann auch ich dann endlich etwas essen und döse anschließend noch etwas auf dem Sofa - die Nacht war doch sehr kurz.
Ich schleppe mich mehr schlecht als recht durch den Tag - kann mich zu nichts so richtig aufraffen.

In Garten sieht es so aus:
Ein von Sigrid (@dirgisg) gepostetes Foto am



Nach dem Mittagessen bringt meine Mama das kleine Waldkind, das bei ihnen übernachtet hat. Er verschwindet gleich wieder zum Rodeln - das Wetter muss einfach ausgenutzt werden.
Ich verschwinde am Abend zeitig in den Federn - Schlaf nachhholen.

Heute dann wieder Arbeitsalltag - dem großen Waldkind scheint es gut zu gehen - keine Nachrichten
am Abend eine Reitstunde zumindest zum Teil im Schnee.

4. Januar 2017

Alltagsschnipsel - Winter

Gestern ging es dann auch für mich wieder ins Büro. Noch lief es relativ ruhig. Es hatte aber etwas den Eindruck einer Ruhe vor dem Sturm, der dann in der Nacht als Schneesturm und heute in einer heftigen Diskussion mit den Vertretern einer Fakultät über uns hereinbrach.
Diskussionen zu ähnlichen Themen haben wir schon mehrere geführt, aber die Qualität heute war neu. Mal sehen, ob es da noch ein Nachspiel gibt.

Sehr zur Freude der Kinder ist es endlich richtig Winter geworden. Danke, lieber Förster, fürs morgendliche Schippen der Einfahrt. Bis zum Wochenende soll es erst einmal kalt bleiben.

Heute nachmittag hat sich das kleine Waldkind noch seine Allergiespritze (Hausstaubmilben) und ich meine reparierte Brille abgeholt. Bei der Gelegenheit wurden auch gleich noch Kontaktlinsen für den Winterurlaub bestellt.

Zum Abendessen gab es entsprechen des Wunsches des kleinen Waldkindes überbackene Schnitte.

2. Januar 2017

Jahresanfang und Ferienende

Das neue Jahr bietet ja immer wieder Gelegenheit für einen Neuanfang. Mal sehen, ob es mir gelingt diesem Blog wieder mehr Leben einzuhauchen.

Das neue Jahr begrüßten wir gemeinsam mit meiner besten und "ältesten" Freundin (wir kennen uns seit unserer Geburt) und ihrer Familie. Da ihr Mann als Arzt am Neujahrsmorgen wieder im Krankenhaus antreten musste, fuhren wir noch am Abend heim. Zum Glück kann der Förster gut auf Alkohol verzichten.
Ausschlafen - Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker (Pflichtprogramm am 01.01) - Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirschen (ebenfalls Pflichtprogramm)
Am frühen Abend Einladung zum Geburtstagsessen meiner Mama in meinem Heimatort - sie hat einen der undankbarsten Geburtstage, da abgesehen vom Reinfeieren eigentlich keiner so richtig Lust auf Essen etc. hat. Leider war das Restaurant diesmal nicht optimal gewählt.

Heute hatten die Waldkinder noch Ferien und verschwanden am Vormittag auf dem Reiterhof - das große Waldkind zum Reiten und das kleine um im Stall zu helfen. Pünktlich am letzten Ferientag begann es auch zu schneien. Wenigstens noch etwas weiß.
Am Nachmittag folgten wir einem Tipp der Familie Buddenbohm und sahen im Kino "Sing". Ein wunderbarer Film mit einer wunderbaren Musik - also vor allem etwas für Kinder und Erwachsene (auch für diese), die Musik lieben. Meinem Tanzmädchen juckten die Füße und sie vollführte "Sitztänze".

Am Abend ginge es dann auch für mich noch zum Reiten. Leider ist der Reitplatz aufgrund des Frostes derzeit nur auf dem ersten Hufschlag (Rand) nutzbar - aber für Galopp und Übergänge (Trabb - Halt, Trabb - Schritt) reicht es. Mittlerweile kann ich auch den Galopp ganz gut aussitzen.

Leider wird der Schnee wohl morgen oder übermorgen durch den Regen wieder weggespült werden.

5. Dezember 2016

WMDEDGT - 12/2016

Ohweh, ohweh der Blog ist wieder einmal ziemlich verwaist. Liest hier überhaupt noch jemand ohne über den Link bei Frau Brüllen gekommen zu sein?

Grundsätzlich ist der Montag ein normaler Arbeitstag. Nachdem ich aber schon am Wochenende gelesen habe, dass es im Zugverkehr auf meinem Weg zur Arbeit Probleme geben kann (teilweise fallen Züge komplett aus), fahre ich morgens gleich mit dem Bus des großen Waldkindes mit in die Stadt.
Im Büro herrscht derzeit Stress. Das Rektorat muss nächste Woche über die NC's für diverse Studiengänge entscheiden. dazu sind allerding ein paar Rechnungen mit Stellenplan (enthält meist ein paar Fehler) und Lehraufwand (muss jetzt für ein paar Studiengänge neu berechnet werden) notwendig. Und dann muss es für die hohen Herren in eine nachvollziehbare Form gebracht werden.
Meine Chefin und ich sind ganz schön am rödeln. Da erzeugt es etwas Frust, wenn sich eine Kollegin für weitere drei Tage krank meldet.
Nachdem die Mensa bzw. die Cafeteria nichts berauschendes zum Mittagessen boten, flizte ich mittags schnell zum Asiaten ein paar Häuser werden. Zu unserem Glück gab es heute Thai Curry im Angebot.
Am Nachmittag ging es weiter mit dem Stellplan. Zwischendurch schaute ich im Netzt nach, ob mein avisierter Zug am Abend fahren sollte. Ich fand nur Meldung für andere Züge. Also weiter im Geschäft.
Am Abend werde ich dann schon vor dem Bahnhof ausgebremst. Dort steht einer meiner regelmäßigen Mitfahrer an der Bushaltestelle. Unser Zug wurde doch durch SEV ersetz, was aber erst zu diesem Zeitpunkt auch auf der Webseite angezeigt wird.
Es kommt ein großer Reisbus. Der Fahrer hat null Ahnung wo er lang muss. Keiner scheint so richtig etwas zu wissen.
Wir lotsen den Busfahrer und lassen aus Eigennutz glatt eine Haltestelle aus. Ob die anderen Fahrgäste an ihren jeweiligen Zielpunkten angekommen sind? Ich habe mich direkt nach einer versteckten Kamera umgesehen und beschlossen, den Rest der Woche erst einmal mit dem Auto ins Büro zu fahren.
Zum Kopf-frei-Pusten ging es zu Hause erst einmal zum Reiten. Durch den Frost der letzten Tag war der Platz zwar fast vollständig gefroren, aber zum Traben reichte es.
Der Förster "ärgerte" sich in der Zeit zu Hause mit den Waldkindern und deren Hausaufgaben herum. Das große Waldkind ist derzeit in der "Null-Bock- bzw. Null-Plan-Phase" - sehr anstrengend.
Wieder zu Hause gibt es zur "Tageschau" noch etwas zu essen und ich setze mich für ein paar Dinge, die erledigt werden müssen, an den Rechner.

Mal sehen, ob ich es im neuen Jahr schaffe wieder regelmäßiger zu schreiben. Derzeit wird der Kopf von Dingen im Büro um im Verein belegt.

5. August 2016

WMDEDGT - 8/2016

Auch heute fragt Frau Brüllen wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"

Nachdem ich es im Juni verpasst habe und im Juli im Urlaub war, bin ich diesmal wieder dabei.

In Sachsen war heute der eigentliche letzte Ferientag, so dass ich die Einzige der Familie war, die die Beine um 05:15 Uhr aus dem Bett schwang.
Der Morgen nahm seinen üblichen Lauf. Bevor ich das Haus verließ legte ich dem großen Tochterkind noch Geld für den Bus hin (letzter Logopädietermin) und weckte die Kinder schon mal vor. Das kleine Waldkind stand sogar recht zügig auf.
Seit die Züge zwischen Zwickau und Chemnitz morgens wieder öfter fahren, schaffe ich es schon 7:00 Uhr im Büro zu sein.
Es folgt ein recht ruhiger und eintöniger Bürotag. Ich befürchte ab Montag, wenn meine Chefin wieder da ist, wird das wieder anders.
Auf dem Heimweg noch schnell einkaufen. Als ich zu Hause einschwebe, will sich meine Mama gerade auf den Weg machen. Sie hat mit dem kleine Waldkind noch einmal geübt. Wir wechseln schnell noch ein paar Worte. Das große Tochterkind hat entgegen der Absprache fast nichts an Schulsachen erledigt. Zumindest sitzt sie vor dem Laptop und lernt Vokabeln (allerdings immer wieder unterbrochen durch Videos auf Youtube ;-) ).

Bei mir ist mit einem Mal irgendwie die Luft raus und mir geht nichts mehr von der Hand. Ich räume die Einkäufe weg und gönne mir erst einmal eine Tasse Tee und die Zeitung. Der Förster baut mit dem kleinen Waldkind weiter am Modellauto, dass es zum Geburtstag gab, und ich trete von Zeit und Zeit dem großem Tochterkind in den Allerwertesten. Sie muss trotz dem nach dem Abendessen noch ein paar Restarbeiten erledigen. Ich vertraue ihr jetzt mal, dass alle erledigt ist. Pubertier!!!

Irgendwann musste bei den beiden Männern die Farbe trocknen und sie kümmerten sich ums Abendbrot.

Vor der Tagesschau verschwanden die Kinder im Bett - so langsam müssen sie sich wieder an normale Zu-Bett-Geh-Zeiten gewöhne.
Ich rührte aus den Brombeeren aus dem elterlichen Garten, einer Nektarine und ein paar Pflaumen noch eine Joghurt und telefonierte ausgiebig mit meiner besten Freundin. Jetzt gibt es noch Riverboat auf MDR und dann das Bett. Der Förster ist schon zum Lesen verschwunden.

5. April 2016

WMDEDGT - 4/2016

Es ist der 05.04. und damit wieder "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Da uns nach den Osterferien der normale Alltag wieder hat, springt mein Radiowecker normalerweise 5:15 Uhr an. Heute bin ich schon eine Minute vorher wach und schleiche mich aus dem Bett.
Es folgt die üblich Morgenroutine aus Duschen (meine Haare brauchen leider täglich eine Auffrischung), Anziehen, Katze füttern (die mir seit dem verlassen des Schlafzimmers nicht von der Seite weicht) und Frühstück vorbereiten.
Ehe ich nach unten gehe wecke ich schon mal die Kinder an. Bei denen dudelt aber auch schon das Radio bzw. der CD-Spieler und sie schaffen es tatsächlich kurz nach 6:00 Uhr in der Küche zu erscheinen. Brotbüchsen werden befüllt und Jogurt mit Müsli (Kinder) bzw. Apfelmus (angebrochenes Glas muss leer werden) mit Walnüssen gefrühstückt.
Punkt 7:30 Uhr verlassen die Tochter und ich das Haus. Das kleine Waldkind wird 15 Minuten später vom Taxi abgeholt.
Heute genieße ich es mal wieder mit Bus und Straßenbahn ins Büro zu fahren (20 Minuten Lesezeit für mich - und eine Zupfstreuselschnecke springt auch noch heraus).
Im Büro warten wie üblich diverse Excel-Tabellen auf mich. Eine Studienordnung muss hinsichtlich des Lehraufwandes geprüft werden (statistisch und tatsächlich). Dazwischen darf ich immer mal wieder kurz meine Kollegin vertreten, die zur Zeit in der Poststelle aushelfen muss. Das gibt es auch nur hier: qualifizierte Sachbearbeiter "tragen die Post aus".
Das schöne an der Fahrt mit dem ÖPNV ist auch, dass man "gezwungen" ist relativ pünktlich zu gehen, da der Zug zurück nur einmal pro Stunde fährt.
Bevor ich das kleine Waldkind vom Trampolin-Training abhole, erledige ich schnell noch den Wocheneinkauf im Supermarkt. Frisches Obst und Gemüse und diverse andere Dinge besorge ich kurz vor dem Wochenende im Bioladen.
Zu Hause: Aus- und Wegräumen der Einkäufe, kurze HA-Kontrolle beim kleine Waldkind, diverse Noten des großen Waldkindes zur Kenntnisnehmen (ein paar Berichtigungen sind noch notwendig)
- dann Abendessen
Die Kinder verschwinden vor dem Fernseher, der Förster widmet sich der Küche und ich lese E-Mails und erledige ein paar Überweisungen.
Parallel zu Tagesschau und CSI + CSI-Cyber (die einzigen Reihen, die ich noch schaue) lese ich im FB und beginne diesen Artikel. Jetzt werde ich gleich dem Förster nach oben folgen.
Mal sehen, ob ich es diese Woche noch schaffe, von unserem Besuch bei der Kamelie in Pilnitz zu berichten.

11. Februar 2016

Wie ein Schlag in die Magengrube

... fühlte sich heute ein schreiben unseres Ministeriums an.
Seit ich an der Uni angefangen habe und auch schon die Jahre davor , mussten wir unsere Auslastungszahlen und die Aufnahmekapazitäten für das kommende Studienjahr immer Ende März vorlegen. In diesem Jahr liegt ja Ostern und damit auch die Osterferien sehr zeitig. So haben wir schon spekuliert, ob Dresden die Zahlen vorher oder doch erst am 31.03. wird haben wollen.
Heute kam das übliche Schreiben. Termin: 11.03.!!!
Unsere ganzen Planungen und Termin sind aber auf Ende März ausgerichtet. Es wird also spannend. Aber auch die anderen Universitäten und Hochschulen haben wohl schon protestiert. Wahrscheinlich wird aber der Ober den Unter stechen und wir werden uns gewaltig strecken müssen. Dabei muss das Rektorat für zwei Studiengänge noch Entscheidungen treffen und für das Lehramt fehlt eigentlich noch die Vereinbarung mit dem Ministerium. Es bleibt also spannend.

7. April 2015

Besser als befürchtet

... sah mein Schwiegervater bei unserem gestrigen besuch aus.
Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an diesen Post. Der Förster und ich waren gut erholt von unserem Urlaub auf Mallorca zurück, als uns beim Abholen der Kinder, der furchtbare Dämpfer traf. Mich eigentlich erst zu Hause, da der Förster mir den vollen Umfang erst da erzählte.
Mein Schwiegervater wollte mit den Kindern Eislaufen gehen und stürzte zu Beginn gleich so schwer, dass er vier Wochen mehr oder weniger im Koma (teilweise künstlich) lag.
Keiner konnte uns sagen, wie die Sache ausgehen wird.
Gott sei Dank ist er seit ca. zwei Wochen wieder ansprechbar und mittlerweile auch wieder geistig (voll?) da. Seit letzten Mittwoch ist er nun zur Reha. Er kan sitzen (zumindest zeitweise), er muss nicht mehr beatmet werden, er kann schon fast wieder alles schlucken und er spricht mit einem. Die Konzentration fällt ihm noch schwer und durch den "Filmriss" kann er manche Dinge nicht richtig einordnen.
Natürlich hat er durch den Muskelabbau abgenommen und ihm fehlt jegliche Kraft. Aber er ist ein Kämpfer, so dass ich hoffe, dass er zumindest wieder soweit fit wird, dass er nach Hause zu seiner Frau kann.
Mir ist gestern bei seinem Anblick ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich denke, es geht aufwärts.

12. Oktober 2013

Update

Der Urlaub liegt nun inzwischen schon fast zwei Monate zurück. Er hat mir wirklich gut getan und mir ging es hinterher vor allem psychisch viel besser. Im Büro ist es zur Zeit auch etwas ruhiger und ein großer Brocken, der mir schwer im Magen lag, konnte auch geklärt werden. Jetzt zähle ich die Wochen, bis meine Cheffin zurück ist - sofern sie wieder in unsere Abteilung zurück kommt. Bei uns weiß man nie. Es lief und läuft nach außen ja auch recht gut. Warten wir einfach ab.

Die Lust am Fotografieren und auch zum regelmäßigen Schreiben ist noch nicht so richtig zurück. Deshalb wirde es hier wohl noch eine Weile ruhig bleiben. Vielleicht starte ich im neuen Jahr ganz neu. Bis dahin drehe ich aber weiterhin meine Runden in der Blogger-Welt.

Bis bald!

17. Juli 2013

Piep

Ich habe hier noch nie täglich oder gar wöchentlich geschrieben, aber jetzt ist die Lücke schon arg groß geworden. Weder meine Fotoprojekte noch das Monatsstöckchen von Frau Landgeflüster oder den 5. des Monats von Frau Brüllen habe ich im Juli geschafft.
Es ist wie es immer ist: Wenn es im netzt ruhig ist, tobt das reale Leben. Meine Energie hat in den letzten Wochen die Arbeit im Büro gefressen. Seit Oktober letzten Jahres ist meine Cheffin in Mutterschutz und Elternzeit. Eine Vertretung haben wir nicht bekommen. So stehe ich mut meinem Arbeitsthema derzeit etwas allein auf weiter Flur. Die ganzen Routineangelegenheiten schaffe ich ganz gut weg, aber zur Zeit beschäftigt uns ein Sonderthema bei dem ich ziemlich ins Schwimmen gekommen bin. Nicht einmal unbedingt von der Menge der Arbeit her. Es hat mich eher vom Kopf her unheimlich belastet.
In vier Tagen geht es dann endlich in den Urlaub. Da kann ich hoffentlich abschalten und danach einigermaßen erholt wieder angreifen. Vielleicht habe ich dann auch wieder Energie für das Netz.

Lesen tue ich weiterhin bei Euch.

20. April 2013

Ich bin zu alt...

...um noch auf einer Isomatte zu schafen.
Nach der letzten Nacht tat mir alles weh und richtig gut geschlafen hatte ich auch nicht.
Freitags gehen der Förster und ich ja immer in die Tanzschule. Allerdings sind dei Waldkinder noch zu klein, als das ich sie ruhigen Gewissens allein lassen kann. Deshalb kommt meine Mama vorbei und gibt den Kindersitter. Gestern abend sprang dann aber als sie fahren wollte ihr Auto nicht an. Da wir nachts um 23 Uhr keinen Lust mehr hatten, den Fehler zu suchen, schlief sie bei uns. Nun haben wir weder Gästezimmer noch Gästebett und über 60 sollte man auch nicht mehr auf dem Sofa schlafen. So blieb für den Förster und mich nur die Isomatte im Wohnzimmer während meine Mama in unserem Bett schlief. Aber was tut man nicht alles für seine Mama.

28. Oktober 2012

Updates

Auch heute lag hier noch Schnee, aber die Plusgrade habe ihn schon um einiges zusammensacken lassen. Die Autos sind nun auch winterfest und der Oleander im Haus.
Der Schnee war zwar vorhergesagt, dass es aber auch hier "unten" auf ca. 300 m Höhe soviel werden würde, hatten wir nicht erwartet.
Der Rest des Gartens muss warten bis der Schnee wieder vollständig geschmolzen ist. Für meine Dahlien und Rosen ist der Schnee vorerst ein guter Schutz vor den Nachtfrösten. Lediglich um unseren wilden Wein habe ich etwas Sorge. Aber nun kann ich es auch nicht mehr ändern. Der Förster hat schon den Auftrag, im Laufe der Woche Reisig zum Einpacken der Pflanzen zu besorgen.

Im Übrigen: Dem nicht mehr vorhandenen Zahn geht es gut. Lediglich die Fäden nerven noch. Aber die sollen ja morgen verschwinden und hinterher lasse ich mich von Frau Bauchundnase verwöhnen. Ich muss endlich meine Gutschein einlösen.

27. Oktober 2012

Oktober 2012

Sah es letztes Wochenende in Chemnitz bei 20° C noch so aus:
























erwartete mich beim morgendlichen Blick aus der Haustür heute dieser Anblick:

















Über Nacht waren ca. 5-10 cm nasser Schnee gefallen. Der Flieder (rechts) und der falsche Jasmin (hinter dem Vogelhäuschen) bogen/ biegen sich bis zur Erde. Heute nachmittag hat es dann auch ein Ast der Kiefer im Garten nicht mehr ausgehalten und sich verabschiedet.



















Meine Dahlien und die letzten Rosen verschwinden unter dem Schnee. Dabei ist mein Garten noch überhaupt nicht winterfest. Keine Rosen angehäufelt bzw. eingepackt. Der wilde Wein hat noch ganz viele Blätter; ebenso die Hortensie. Der Oleander steht auch noch draußen. Das hatte ich eigentlich alles für die nächste Woche mit eingeplant. Normalerweise sind das Arbeiten für den November.
So sieht es rund um das Haus aus:



















Nach dem die Waldkinder mit meinen Eltern im Urlaub sind, wollten der Förster und ich heute eigentlich ganz gemütlich "schnüffel"/ bummeln gehen. Da aber weder er noch ich schon Winterreifen am Auto haben (war für morgen geplant - Ende Oktober reicht normalerweise), haben wir das lieber sein gelassen und einen Faulenzertag eingelegt. Ist ja auch mal schön.
Nur die Karten für's Kabarett müssen wir heute abend einlösen. Mittlerweile krümelt es nur noch und die Straßen sind hoffentlich mittlerweile auch frei.

Die schönen Bilder von meiner kleinen Fotorunden letzten Sonnabend zeige ich Euch dann hoffentlich morgen.