23. März 2017

Drei Tage...

...des intermittierenden Fastens sind vorbei und es ließ sich wunderbar in  meinen Alltag integrieren.
Mittags und abends habe ich jetzt wirklich Hunger und bin aber nach einer normalen Portion nicht übervoll. Das mittägliche Tief ist bis jetzt ausgeblieben.
Meine sonstigen Essgewohnheiten habe ich bis auf das Weglassen der Süßigkeiten nicht gändert. Der Appetiet auf ein Glas Wein hat sich noch nicht wieder eingestellt.
Die große Bewährungsprobe kommt am Wochenende beim Familienfrühstück. Ich werde mir morgen im Bioladen noch meinen Fastentee besorgen, den ich schon während meines Basenfastens literweise getrunken habe. Auf die Waage geht es erst morgen, wenn sich auch meine Regel verabschiedet hat. Während dieser Zeit habe ich immer 0,5 bis 1 kg zusätzlich auf den Oberschenkeln und der Hüfte. Mal sehen, was sich getan hat.

20. März 2017

Das letzte Glas Wein ...

... gab es heute. Es war der letzt Rest in der Flasche von meiner Geburtstagsfeier gestern.
Die Fastenzeit beginnt ja eigentlich schon an Aschermittwoch, aber im März liegen in meiner Familie so viele Geburtstage einschließlich meines eigenen, dass ich mir da keinen Verzicht auferlegen möchte. Deshalb beginnt meine "Fastenzeit" immer erst nach meinem Geburtstag.
In diesem Jahr habe ich mich von Frau Landgeflüster inspirieren lassen und werde das Intermittierendes Fasten ausprobieren.
Ich werde mich ebenfalls an den 16:8-Rhythmus halten: also 16 Stunden fasten und während 8 Stunden essen. In den Alltagsablauf lässt sich eine Fastenpause von 20:00 Uhr bis 12:00 Uhr am besten integrieren. Unter der Woche komme ich morgens meist eh nicht zum Frühstücken und im Büro kann ich mich durch Arbeit ablenken. Gegen 12:00 Uhr gehen wir meist Mittagessen.
Abendbrot gibt es bei uns zwischen 18:00 und 19:00 Uhr. Damit bleibt mir zur Not noch Zeit für ein "Betthupferl". Natürlich möchte ich in der Zeit bis Ostern auch den Schokoladen- und Zuckerkonsum einschränken und auf Alkohol verzichten (deshalb das letzte Glas Wein). Drei Ausnahmen wird es geben: An den nächsten Wochenenden stehen noch weitere Geburtstagsfeiern bzw. Einladungen an. An diesen Tagen gibt dann gewisse Ausnahmen.
Ich bin gespannt, wie ich es durchhalte und ob, diese Variante evtl. sogar komplett alltagstauglich ist. Wobei mir wohl die Wochenenden mit dem Familienfrühstück mit Brötchen und Käse und Schokoladencreme am schwersten fallen werden.
Ich werde berichten

5. März 2017

WMDEDGT - 3/2017

Es ist der 05. eines Monats und Frau Brüllen fragt wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?"
Heute war für uns ein ganz normaler Sonntag. Das bedeutet seit ein paar Jahren, dass wir ausschlafen können. Wobei bei mir trotzdem meist 6:30 Uhr die Nacht zu Ende ist - meine innere Uhr. Das beschert mir aber am Wochenende ausreichend Lesezeit im Bett.
Gegen acht verschwindet der Förster nach unten - am Wochenende hat er "Frühstücksdienst". Ich weiß, dies ist für viele eigentlich kein Ausschlafen, aber ich möchte noch etwas vom Tag haben. Wenn ich erst um zehn aufstehen würde, hätte ich das Gefühl, dass der Tag nutzlos zur Hälfte vergangen ist.
Nach dem Frühstück ausgiebiges Zeitungsstudium. In der Wochenendbeilage ist einlanger Artikel über eine ehemalige Schulkameradin.
Wie fast jeden Sonntag kommt meine Schwiegermama zu uns. Bevor sie mit dem Förster und den Kindern zum Spaziergang aufbricht (Tradition seit die Waldkinder auf der Welt sind; der Förster geht erst in letzte Zeit mit, seit sich die Lust der Waldkinder etwas in grenzen hält), gibt es noch einen Disput über eine Hausaufgabe des großen Waldkindes (auch in der 7. Klasse müssen sie noch lernen, dass man nicht immer dünne Bretter bohren kann).
Ich widme mich in der Zeit dem Bad und anschließend dem Mittagessen (Rehbraten mit Schwarzwurzel und Böhmischen Knödel - alles aus der kühlen Vorratshaltung). Die Kinder schauen die Maus (immer noch) und den Anfang des Sonnatgsmärchens.
Das große Waldkind macht sich doch noch ein paar Gedanken zu ihrer Hausaufgabe. Nachdem sie mit Oma zum Tanztraining verschwunden ist, baue ich mit dem kleinen Waldkind das Gartentrampolin wieder auf. Morgen soll zwar das Frühlingswetter wieder vorbei sein, aber so konnte er wenigstens heute noch springen (verbotenerweise auch Salto ;-) ).
Mit dem Förster räumte er dann noch den gefällten Kirschbaum weg. Der trug leider fast keine Früchte und war am ganzen Stamm gerissen. Zwischendurch gab es für den Förster und mich noch einen Espresso.
Ich schaute noch die restlichen Zeitungen der letzten Tage durch und arbeitete meine Mails ab. Das kleine Waldkind spielte "Civilization V". Gegen 16:45 meldete das große Waldkind, dass es jetzt in der Straßenbahn sitze und abgeholt werden möchte (die Busverbindung bis zu uns klappt nicht immer).
Die Kinder werden vor dem Abendessen noch in die Dusche geschäucht.
Nach dem Abendessen gehört mein Laptop heute mir. Ich will endlich mal Kleiderkreisel ausprobieren. Ob meine drei Kleider in der Masse gefunden werden, ist zwar fraglich, aber vielleicht klappt es ja doch (fürs Rote Kreuz sind sie mir dann doch noch etwas zu schade).
Den Abend beschließen der Förster und ich mit lustigen Frauen auf 3sat (Martina Schwarzmann, Christine Prayon, Barbara Ruscher).

27. Februar 2017

Montag, 27.02.17 - die erste Amsel

...habe ich heute morgen gehört. Sie saß auf der Stromleitung vor dem Haus und probierte die ersten Flötentöne. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich sie schon mal so zeitig gehört habe.
Am Nachmittag war es hier am Fuße des Erzgebirges allerdings auch schon frühlingshaft warm. Der viele Schnee ist innerhalb einer Woche verschwunden. Selbst die große Schneehöhle des kleinen Waldkindes existiert nicht mehr. Jetzt braucht bitte auch kein neuer Schnee mehr kommen.

Die Reitstunde am Abend fand zwar noch unter Flutlicht statt, aber der Platz war 1a - nicht zu nass, nicht zu trocken. Und der erste Galopp im leichten Sitz wurde auch probiert - fürs Gelände, wenn es abends wieder hell genug ist. Ich freu' mich drauf.

26. Februar 2017

Start in die Geburtstagsaison und Tannhäuser, die 3.

Am Samstag startet bei uns die lange Reihe der Geburtstage im Februuar/ März. Ich glaube bis Ostern haben wir fast jedes Wochenende eine Geburtstagsfeier in der Familie bzw. Freundeskreis.
Der Förster geht jetzt wirklich stark auf die 50 zu. Fühlt sich schon etwas seltsam an. 50 !!! Irgedwann war das mal uralt.

Bis auf den Freund der Cousine des Mannes (Infekt) kamen alle. Nach dem Unfall vor zwei Jahren bin ich immer wiede dankbar über die Gesundheit meines Schwiegervaters und auch mein Papa hielt sich tapfer mit seinen zwei Krücken. Er ist lediglich "normal" gestürzt, wie es immer wieder mal passiert. Hier war die Kombination aus gefrorener Loipe und "alten" Knochen unglücklich.

Kuchen hatte ich zum Glück noch genügend aus dem Herbst eingefroren. So musste nur auf Wunsch des Geburtstagskindes ein Cranberry-Schoko-Kuchen gebacken werden. Zum Abendessen gab es Sahne-Steaks (Schweine-Kammsteaks ind saurer Sahne im Ofen geschmort), Salat, Brot und eine Käseblatte.

Heute stand dann die dritte Tannhäuser-Aufführung auf dem Programm. So langsam haben wir wieder Routine. Dafür war der Hauptdarsteller heute etwas zu zeitig dran; und erlässt sich im reigen immer noch nicht führen. Er hat halt seinen eigen Kopf.

Ab morgen sind die Ferien wieder vorbei. Das kleine Waldkind wird für sechs Wochen seine alte Schule besuchen, um zu sehen, ob er jetzt (nach 1,5 Jahren in deiner LRS-Klasse) mit dem normalen Schulkstoff zurecht kommt. Zum Glück kennt er über den Hort schon ein paar aus seiner zukünftigen Klasse. Hatten wir im Urlaub geglaubt, er habe endlich Spaß am Lesen gefunden, war es hier zu Hause wieder vorbei. Wahrscheinlich war es nur der Mangel an anderen Beschäftigungsmöglichkeiten. Es wird ihm wohl immer schwer fallen.

23. Februar 2017

Jetzt kann es Frühling werden

Wenn wir das Tal von Reit im Winkl verlassen und rund um den Chiemsee ist es schon grün, dann ist für mich der Winter vorbei und der Frühling kann kommen.
Vorher hatte wir aber noch einmal fünf wunderbare Skitage, einen völlig verkorksten mit Schneefall (leider etwas zu nass) und einem versöhnlichen Abschluss.

Die Anfahrt über Regensburg und die Landstraße verlief bis auf den Schneeregen in Sachsen völlig entspannt. In Reit erwartete uns dann schon strahlender Sonnenschein. Da wir unsere Ferienwohnung schon zeitig beziehen konnten, reichte die zeit sogar noch für einen Ausflug zum Snow-Tubing.
























Der Sonntag nutzen wir wie immer zum Einfahren auf dem Familienhang. Zwischendurch können die Oberschenkel in den großen reifen ausgeruht werden. Allerdings haben die Kinder beschlossen, dass sie das im nächsten Jahr nicht mehr brauchen. Mal sehen - schließlich müssen wir ja auch noch Ski ausleihen.
Während wir in der Sonne unser Mittagessen genießen, landet unten in Reit im Winkl der Rettungshubschrauber. Wollten die Eltern nicht Langlauf machen?
Und Familie N. hat wieder einmal zugegriffen. In dem Hubschrauber lag tatsächlich mein Papa, der auf der knochenharten Loipe gestürzt war und sich den Oberschenkel gebrochen hatte. OP noch am selben Tag in Trauenstein. Mittlerweile ist er aber schon wieder zu Hause und wartet auf seine Reha. In diesem Alter (67) sind halt die Knochen doch nicht mehr so elastisch.

Mit doch etwas Grummeln im Bauch ging für uns am nächsten Tag dann ganz nach oben. Dort wurden wir mit solchen Blicken belohnt:


















Zwar waren die Pisten durch den nächtlichen Frost hart, aber es ließ sich gut fahren. Leider war es ca. 5° C zu warm, so dass am Nachmittag doch einige Schneehaufen zusammen geschoben waren.

Die Kinder wollten dann unbedingt in den Fun-Park.









Beim großen Waldkind machte sich in diesem Jahr das Skilager bemerkbar. Die Ski sind endlich parallel.











Beim kleinen Waldkind macht sich das Trampolintraining bezahlt. Springen kann er.






Mittags ging es natürlich in die Stallen-Alm


























Trotz einer voll besetzten Terrasse steht das Essen flink auf dem Tisch und schmeckt nicht nach Großküche.



So ging es dann auch die nächsten Tage weiter. Allerdings griff Familie N. noch einmal zu. Mein Bruder musste das Board nach einem Sturz aufs Knie (blitzeblau) auch in den Skikeller stellen.

Einziger Wermutstropfen war der Freitag mit Regen im Tal und Nassschnee auf dem Berg. "Tiefschnee" ist ein gutes Training für die Oberschenkel. Nur meine Skihose bestand den Test nicht. Sie war schon vor dem Mittagessen durchgeweicht. Deshalb war ich nicht böse, als die Waldkinder lieber abfahren wollten. Aus der Gondel bestellten wir den Förster, der nach vier Tagen genug hatte,  nach Reit, da der Ortsbus erst sehr viel später fahren würde. An der Talstation nutzte ich die Wartezeit auf den Shuttle-Bus und kaufte ich mir kurzentschlossen im Outlet eine neue Skihose.

Der Samstag bot uns noch einmal gute Skibedingungen mit Neuschnee auf der Piste und nur wenigen Nebelbänken. Leider kam die Sonne erst am Nachmittag zum Vorschein. Aber so blieb sie dann auch noch für meine Chefin in den Alpen.

Fürs nächste Jahr ist die Wohnung schon reserviert. "Leider" müssen wir da in der Faschingswoche fahren (= Ferien in Bayern). Da wäre so ein Traumwetter kontraproduktiv ;-)

21. Februar 2017

4 Celli + Metall

... ist eine sehr gute Mischung.
Normalerweise bin ich ja nicht so der Metall-Fan. CD's habe ich gar keine und mein "härtestes" Konzert war vor Jahren Bon Jovi.
Da ich in der 6./7. Klasse selbst mal Cello gelernt habe, hat mich natürlich die Beschreibung der Apocalyptica-Konzerte fasziniert.
Heute war es dann endlich soweit: Apocalyptica spielte in der Stadthalle Chemnitz - leider mit Bestuhlung.
Das Konzert 2015 in Dresden war leider schon ausverkauft, als wir uns entschlossen hatten hinzufahren.
2016 (Konzert in Klaffenbach) waren wir im Urlaub.
Es ist wirklich beeindruckend, welche Töne die vier Musiker ihren Instrumenten entlocken. Man kann das Cello tatsächlich wie eine Gitarre traktieren.













Es gibt nur eine Empfehlung: Sofern ihr nur etwas mit harter Musik anfangen könnt, dann schaut und hört euch diese Kungs an.