26. April 2017

kwerbox#6

Im Dezember 2006 hatte ich mir bei kwerfeldein die kwerbox#2 gesichert. Damals war ich mit dem Inhalt überwiegend zufrieden.
Bei den nächsten Boxen überzeugte mich entweder der Blick durchs Schlüsselloch nicht oder ich war zu spät dran. Im April sicherte ich mir wieder einmal eine Box. Nachdem kwerfeldein ein paar Probleme mit der Abholung durch DHL hatte, kam die Box heute bei mir an - wie immer liebevoll verpackt.















Es war ein wenig wie verspätetes Ostereiersuchen. Nachdem ich das Papierpäckchen ausgepackt hatte fehlte die angekündigte Testkarte. Sie fand sich dann unter dem Karton der DIY-Kamera.






























Wie ich sie verwende muss ich erst noch herausfinden.

Etwas mehr Kopfzerbrechen bereitet mir noch die Kamera zum selber bauen. Ich bin doch im nicht-technischen Dienst. Mal sehen. Es gibt wohl ein Video zum Zusammenbau. Vielleicht vermache ich sie aber auch meinen ebenfalls fotografierenden Brüdern oder meinem Cousin.
















Auf jeden Fall haben sich die 35,- € auch diesmal gelohnt.
Neben den hier schon beschriebenen Dingen waren noch zwei Fotomagazine und ein schwarz-weiß Film für die Lochkamera enthalten.

20. April 2017

Wieder aufgetaucht ...

... sind wir gestern früh aus dem russischen Winter ;-)













Wir (der Förster und ich) hatten unser Weihnachtsgeschenk meiner Eltern eingelöst und für zwei Nächte "unser Forsthaus" gegen einen Schäferwagen in den Badegärten Eibenstock getauscht.

Wer die verschiedensten Saunen der Welt ausprobieren möchte, ist hier genau richtig: von der japanischen Erdsauna über die russische Banja und die finnische Rauchsauna bis zur großen Bojaren-Sauna ist alles vorhanden.
Bisher hat mich immer gestört, dass ich nach den ganzen Saunagängen halb schläfrig noch ca. eine Stunde heim fahren musste. Mit der Übernachtung im Schäferwagen auf dem Geländer der Badegärten war das völlig entspannt.
Am Montag reisten wir so an, dass wir direkt den Schlüssel zum Schäferwagen übernehmen konnten, und noch genügend Zeit für ein paar Aufgüsse war.
Den Dienstag genossen wir dann nach einem vorzüglichen Frühstück in vollen Zügen und konnten uns abends entspannt noch einmal ins Bett fallen lassen.
Die Schäferwagen haben zwar einen Ofen bzw. auch eine Heizung (wir haben also nicht gefroren - trotz des Schnees), aber kein Wasser und keine Toilette. Dafür muss man die Duschräume des Caravan-Stellplatzes nutzen. Es erinnert also doch etwas an Camping - allerdings etwas bequemer ;-).

Die große Bojaren-Sauna fasst 130 Personen und wurde als Event-Sauna gebaut. Dort finden Show-Aufgüsse statt. Man kann einen Aufguss also tatsächlich richtig zelebrieren. Ob man zur Musik mitklatschen muss, ist Geschmackssache. Faszinieren; auch hinsichtlich der Kondition der "Aufgießer" war es allemal.

Ein Tipp noch: An den Wochenenden im Winterhalbjahr ist es meist sehr voll. An Ostern hatte wir jetzt zweimal Glück, dass es recht entspannt war. Die Schäferwagen sind allerdings insbesondere an den Samstagen schon lange im Voraus ausgebucht. Also entweder muss man langfristig planen oder unter der Woche flexibel sein.

14. April 2017

Fastenfazit

Morgen ist Ostersamstag und meine reichlich drei Wochen des Intermittierenden Fastens  gehen zu Ende. Morgen früh werde ich das letzte Mal auf ein Frühstück verzichten. Am Ostersonntag gibt es dann das erste ausgiebige Familienfrühstück. Darauf freue ich mich schon jetzt. Der Verzicht auf das Familienfrühstück am Wochenende bzw. dabei nur Tee zu trinken, ist mir in diesen drei Wochen am schwersten gefallen. Unter der Woche hat es wie erwartet sehr gut funktioniert; auch wenn ich ab ca. 10:30/11:00 kräftigen Hunger hatte. In diesen Situationen half eine große Kanne Tee (Kräuter und schwarz im Wechsel) auf dem Schreibtisch. So viel wie in diesen Wochen habe ich bisher selten getrunken. Bewusst geworden ist mir allerdings, dass ich im Büro auch schon am Vormittag ganz gerne mal zwischendurch etwas in den Mund schiebe. Die Versuchung war oft groß. Zum Glück hatte ich meine Snackschublade leer geräumt. Für die Zukunft soll die Obstschale wieder gefüllt werden.

Der Verzicht auf Alkohol hat bis auf die Einladungsausnahmen ebenfalls sehr gut funktioniert. Es geht also auch ohne. Wobei ich mich auch auf das ein oder andere Glas Wein am Abend freue.
Auf Zucker konnte ich dagegen nicht komplett verzichten. Espresso ohne Zucker geht gar nicht und das ein oder andere Stück Schokolade nach dem Mittag- oder Abendessen musste dann doch sein. Und Pralinen für Ostern fabrizieren, ohne zu naschen, ist ebenfalls unmöglich - jedenfalls für mich.
Mein Fazit: Intermittierendes Fasten lässt sich gut in den Alltag integrieren und die 3 kg Gewichtsverlust waren ein angenehmer Nebeneffekt. Ich werde solche Wochen also immer mal wieder einbauen - inkl. Alkoholverzicht (und evtl. Schokolade).
Insgesamt hatte ich das Gefühl bewusster zu essen und habe mir auch am Nachmittag den ein oder  anderen Snack verkniffen.

11. April 2017

FDP für Liegefahrradfahrer

Christoph Siebert hat heute im ZDF symbolisch die Grünen begraben.
So unrecht hat er mit seinen Argumenten gar nicht.
"Mann Siebert" kommt zwar nicht an die "Anstalt" heran, ist aber ähnlich böse. Auch heute war wie letzte Woche in der "Anstalt" und auch in "Frontal" die Privatisierung der Autobahnen Thema.
Wir werden bezüglich der Maut (dieses unsinnige Projekt der CSU) wieder einmal völlig verschaukelt. Leider kommt politische Kabarett immer so spät.

5. April 2017

WMDEDGT - 04/2017

Heute ist der 05.04. und Frau Brüllen möchte wie an jedem 05. des Monats wissen, was ich eigentlich den ganzen Tag so mache.
Wie an jedem Arbeitstag klingelt der Wecker um 5:15 Uhr. Zur üblich Morgenroutine gehört heute Haarewaschen, da meine Haare zumindest an den Ansätzen sehr schnell nachfetten.
Das große Waldkind schafft es heute selbstständig aus dem Bett. Beim kleinen Waldkind muss ich etwas nachhelfen.
Frühstücksvorbereitungen; für mich gibt es nur eine Tasse Tee, da ich seit meinem Geburtstag praktiziere ich das sog. Intervallfasten, in dem ich von 20:00 Uhr am Abend bis 12:00 Uhr am nächsten Tag nichts esse und nur Tee oder Wasser trinke. Bis auf einen richtig kräftigen Hunger mittags funktioniert es sehr gut.
Die Kinder belegen ihre Schulschnitten und frühstücken Joghurt mit Müsli.
Gegen 6:25 Uhr brechen das große Waldkind und ich auf. Ich setze sie an der Bushaltestelle ab und fahre weiter ins Büro.
Den ganzen Tag bin ich heute mit Studiengangsberechnungen beschäftigt. Die vorlesungsfreie Zeit ist beendet und die Professoren erwachen wieder ;-). Gleichzeit benötigt der Stellvertreter des Kanzlers Zahlen für die Zielvereinbarungen mit den Fakultäten. Meine Chefin und ich sind also gut beschäftigt. Zeit für's Mittagessen bleibt trotzdem (Wrap - sehr lecker).
Um 14:15 Uhr ist für mich heute Schluss, da wir einen Termin mit der Klassenlehrerin des kleinen Waldkindes haben. Vorher noch schnell in der Reinigung die Winterhosen, -röcke und -kleider abholen.
Das Gespräch überrascht uns äußerst positiv. Das kleine Waldkind, das gerade zur Probebeschulung an seiner alten Grundschule ist, ist in der Klasse gut angekommen und zeigt gute Leistungen. Bei ihm wurde in der zweiten Klasse LRS festgestellt. Deshalb besucht er über zwei Jahre eine spezielle LRS-Klasse. Auch wir haben das Gefühl, dass ihm diese Zeit sehr viel gebracht hat. Um so schöner, wenn sich das auch im normalen Schulalltag zeigt. *innerliches auf die Schulterklopfen - alles richtig gemacht*
Wir lassen uns noch kurz über das weitere Vorgehen im nächsten Schuljahr beraten (Antrag auf Nachteilsausgleich erscheint sinnvoll) und gehen dann sehr beruhigt nach Hause.
Ich sammle das Kind im Hort ein und fahre mit ihm weiter zur HNO-Ärztin. Die Sensibilisierungsspritze gegen seine Hausstaubmilbenallergie ist nach sechs Wochen wieder fällig. Sehr zu seinem Ärger habe ich noch immer keine Spiele auf meinem Smartphone. Aber die 30 min erforderliche Wartezeit vergehen auch so recht schnell.
Zu Hause angekommen hat der Förster schon das Abendessen vorbereitet. Er verabschiedet sich allerdings zu Jagdgenossenschaftsversammlung mit leckerem Abendessen (Wildschwein mit Bohnen und Knödeln - wie er mir später berichtet).
Die Waldkinder werden noch durch die Dusche geschleust. Während dieser Zeit verräume ich noch die Kleidung aus der Reinigung und andere Wäsche. Meinen Korb mit Handschuhen und Schals befreie ich noch von den warmen Wintervarianten.
Nach dem Abendessen räume ich mit den Kindern die Küche auf, bevor sie für ihre Spielstunde an unsere Laptops verschwinden. Das kleine Waldkind verabredet sich noch mit einer Schulfreundin für die Hundeausstellung in der Chemnitzer Messe am Sonntagnachmittag.
Ich lege noch einen Korb Wäsche und beantworte parallel zur Tagesschau einige Mails. Das Taxiunternehmen erinnere ich ebenfalls daran, dass das kleine Waldkind ab Montag wieder in die Schule und in den Hort gefahren werden muss. Für unseren Urlaub im Sommer in Ahrenshoop frage ich bei einem Islandpferdehof nach der Möglichkeit eines Ausrittes (großer Wunsch des großen Waldkindes).
Relativ zeitig (gegen 21:00) schlägt auch der Förster wieder hier auf. In Ermangelung eines adäquaten Fernsehprogramms verschwindet er auch zum Spielen an den Laptop. Ich schreibe diesen Text und werde noch einen schnellen Blick in die Zeitungen der letzten Tage werfen.

Das nächste Mal dann wieder am 05.05.

31. März 2017

Erinnerungen

Eigentlich habe ich ja jeden Freitag ein Date mit dem Förster. Seit das kleine Waldkind ein Jahr ist, schwingen wir hier wieder das Tanzbein. Heute musste der Förster aber die Jagdscheine an seine Jäger ausgeben und trudelte eben erst ein.
Beim zappen durchs Fernsehprogramm blieb ich an einer diese "Hitparaden" hängen. Diesmal geht es um die 30 schönsten Liebeslieder aus den Achtzigern.
So viele Erinnerungen:
Die Ärzte - Zu spät
Ute Freudenberg - Jugendliebe
Dirk Michaelis - Als ich fortging
Klaus Lage - 1000mal berührt
Udo Lindenberg - Ich lieb' Dich überhaupt nicht mehr
Grönemeyer - Flugzeuge in meinem Bauch

Fast alle konnte ich noch mitsingen. Bei einem habe ich meinen ersten Schieber getanzt, mit einem anderen meinen ersten Liebeskummer durchlitten, wieder andere haben wir in der Disco aus vollem Hals mitgesungen.

Manchmal genieße ich solche Erinnerungssendungen.

23. März 2017

Drei Tage...

...des intermittierenden Fastens sind vorbei und es ließ sich wunderbar in  meinen Alltag integrieren.
Mittags und abends habe ich jetzt wirklich Hunger und bin aber nach einer normalen Portion nicht übervoll. Das mittägliche Tief ist bis jetzt ausgeblieben.
Meine sonstigen Essgewohnheiten habe ich bis auf das Weglassen der Süßigkeiten nicht gändert. Der Appetiet auf ein Glas Wein hat sich noch nicht wieder eingestellt.
Die große Bewährungsprobe kommt am Wochenende beim Familienfrühstück. Ich werde mir morgen im Bioladen noch meinen Fastentee besorgen, den ich schon während meines Basenfastens literweise getrunken habe. Auf die Waage geht es erst morgen, wenn sich auch meine Regel verabschiedet hat. Während dieser Zeit habe ich immer 0,5 bis 1 kg zusätzlich auf den Oberschenkeln und der Hüfte. Mal sehen, was sich getan hat.