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7. April 2015

Besser als befürchtet

... sah mein Schwiegervater bei unserem gestrigen besuch aus.
Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an diesen Post. Der Förster und ich waren gut erholt von unserem Urlaub auf Mallorca zurück, als uns beim Abholen der Kinder, der furchtbare Dämpfer traf. Mich eigentlich erst zu Hause, da der Förster mir den vollen Umfang erst da erzählte.
Mein Schwiegervater wollte mit den Kindern Eislaufen gehen und stürzte zu Beginn gleich so schwer, dass er vier Wochen mehr oder weniger im Koma (teilweise künstlich) lag.
Keiner konnte uns sagen, wie die Sache ausgehen wird.
Gott sei Dank ist er seit ca. zwei Wochen wieder ansprechbar und mittlerweile auch wieder geistig (voll?) da. Seit letzten Mittwoch ist er nun zur Reha. Er kan sitzen (zumindest zeitweise), er muss nicht mehr beatmet werden, er kann schon fast wieder alles schlucken und er spricht mit einem. Die Konzentration fällt ihm noch schwer und durch den "Filmriss" kann er manche Dinge nicht richtig einordnen.
Natürlich hat er durch den Muskelabbau abgenommen und ihm fehlt jegliche Kraft. Aber er ist ein Kämpfer, so dass ich hoffe, dass er zumindest wieder soweit fit wird, dass er nach Hause zu seiner Frau kann.
Mir ist gestern bei seinem Anblick ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich denke, es geht aufwärts.

17. Juli 2013

Piep

Ich habe hier noch nie täglich oder gar wöchentlich geschrieben, aber jetzt ist die Lücke schon arg groß geworden. Weder meine Fotoprojekte noch das Monatsstöckchen von Frau Landgeflüster oder den 5. des Monats von Frau Brüllen habe ich im Juli geschafft.
Es ist wie es immer ist: Wenn es im netzt ruhig ist, tobt das reale Leben. Meine Energie hat in den letzten Wochen die Arbeit im Büro gefressen. Seit Oktober letzten Jahres ist meine Cheffin in Mutterschutz und Elternzeit. Eine Vertretung haben wir nicht bekommen. So stehe ich mut meinem Arbeitsthema derzeit etwas allein auf weiter Flur. Die ganzen Routineangelegenheiten schaffe ich ganz gut weg, aber zur Zeit beschäftigt uns ein Sonderthema bei dem ich ziemlich ins Schwimmen gekommen bin. Nicht einmal unbedingt von der Menge der Arbeit her. Es hat mich eher vom Kopf her unheimlich belastet.
In vier Tagen geht es dann endlich in den Urlaub. Da kann ich hoffentlich abschalten und danach einigermaßen erholt wieder angreifen. Vielleicht habe ich dann auch wieder Energie für das Netz.

Lesen tue ich weiterhin bei Euch.

27. Februar 2013

Schnipsel

Eigentlich...
...wollte ich Euch schon längst ein paar Eindrücke aus dem Winterurlaub zeigen.

...wollte ich so gern wieder mal wieder fotografieren gehen.

... wollte ich letzten Sonntag eine Sonntagsfreude veröffentlichen.

Aber...
...da kam eine stressige Zeit im Büro (insbesondere psychisch) dazwischen,

...da mussten in Küche, Bad und Keller Wände saniert (Salpeter + teilweise doch Schimmel) und damit die halbe Wohnung umgräumt werden.

Daneben...
...hat der Krebs diesmal sehr nahe eingeschlagen.

Wenigstens haben sich die Nebel im Büro gelichtet und nach einer großen Einräumaktion am Wochenende könnte auch die Wohnung wieder gemütlich sein.

Alles andere kann ich hoffentlich nachholen.

21. November 2012

Schwere Entscheidungen

...die ich zum Glück nicht treffen muss.
Wie im letzten Post schon angedeutet, liegt der Stiefvater des Försters zur Zeit nach einer schweren Magen-OP (er musste nach einem Durchbruch nahezu komplett entfernt werden) auf der Intensivstation; ist nicht bei Bewusstsein (künstliches Koma) und wird auch beatmet.
Er hat mit seiner Frau eine Patientenverfügung aufgesetzt, dass er keine lebensverlängernden Maßnahmen möchte. Wir sind uns alle im Klaren, dass es genau die Situation ist, die er nicht gewollt hat. Aber was entscheidet man jetzt? Die Beatmung abstellen, wie einige aus der Familie vorschlagen? Das finde ich und sowohl meine Schwiegermama als auch der Förster grausam.
Meine Schwiegermama ist die letzten Jahre - seit ihr Mann durch eine chronische Darmentzündig ein Pflegefall wurde - durch viele Täler gegangen. In der letzten Zeit ging es G. für seine Verhältnisse gut. Er hatte sich mit dem Leben im Pflegeheim arrangiert und trainierte eifrig das Laufen mit einem Bänckchen. Und nun das!
Ich bin froh, dass ich die Entscheidung über das weitere Vorgehen nicht treffen muss. Aber es zeichnet sich eine Wundheilungsstörung und eine Schädigung der Nieren (Stichwort Dialyse) ab. Es bleibt nur das Abwarten, wie lange der Körper das mitmacht - ohne Dialyse. Er soll schmerzfrei und ruhig gehen dürfen.

19. November 2012

Freud und Leid

...liegt bei uns wieder einmal nah beieinander.
Am Samstagvormittag ein erfolgreicher Flohmarkt im Geburtshaus, am Nachmittag wurde bei wunderbarem Wetter der Garten endlich winterfest gemacht und am Abend stand für mich ein Klassentreffen mit meiner POS-Klasse auf dem Plan. Obwohl sehr kurzfristig geplant waren von 29 Mitschülern 18 gekommen. Ein wunderbarer und lustiger Abend. selbst nach 22 Jahren besteht noch ein wunderbarer Draht zu einander.
Als ich gegen 2.00 Uhr morgens endlich ins Bett kam, war mir leider nur eine halbe Stunde vergönnt, dann stand das kleine Waldkind vor der Schlafzimmertür und hatte sich das Abendbrot noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Also einmal Bett abziehen und Kind säubern. An richtigen Schlaf war ab diesem Zeitpunkt nicht nehr zu denken, da das kleine Waldkind immer wieder gewürgt wurde.
Bis zum Sonntagmittag wollte der Magen nichts behalten.
Dann blieb das erste Knäckbrot tatsächlich drin. Nachdem dann zwei Stunden Ruhe war, wagten wir doch den Besuch der "Geheimnisvollen Führung" in der Burg Kriebstein. Eine wunderbare Veranstaltung, die am 08./09.12. wiederholt wird. Die ganze Burg war in Kerzenlicht getaucht. Nur wenige elektrische Lichter brannten. Dazu Führungen in historischen Gewändern und Figuren der Burggeschichte. Den Abschluss bildete ein Schaukampf und Glühwein mit mittelalterlicher Musik.
Ein wirklich gelungener Ausflug. Den Waldkindern imponierte am meisten das Burggespenst.
Nachdem das kleine Waldkind seinen Magen-Darm-Infekt überstanden hatte, konnte es heute auch die Geburtstagsfeier seines besten Kindergartenkumpels besuchen.
Ein Anruf meiner Schwiegermama am Abend traf mich dann vorbereitet unvorbereitet. Der Stiefvater des Försters ist schon länger ein Pflegefall. Seit letzter Woche liegt er nach einer großen Magen-OP auf der Intensivstation. Und seit dem Wochenende ist eigentlich klar, dass nur ein Wunder noch helfen kann. Bescheidene Situation!
Wie "schön" hatten es doch meine Großväter. Sie mussten nicht leiden und es mussten keine Entscheidungen getroffen werden. Im Moment hoffe ich, dass er "endlich" gehen darf.

27. Oktober 2012

Oktober 2012

Sah es letztes Wochenende in Chemnitz bei 20° C noch so aus:
























erwartete mich beim morgendlichen Blick aus der Haustür heute dieser Anblick:

















Über Nacht waren ca. 5-10 cm nasser Schnee gefallen. Der Flieder (rechts) und der falsche Jasmin (hinter dem Vogelhäuschen) bogen/ biegen sich bis zur Erde. Heute nachmittag hat es dann auch ein Ast der Kiefer im Garten nicht mehr ausgehalten und sich verabschiedet.



















Meine Dahlien und die letzten Rosen verschwinden unter dem Schnee. Dabei ist mein Garten noch überhaupt nicht winterfest. Keine Rosen angehäufelt bzw. eingepackt. Der wilde Wein hat noch ganz viele Blätter; ebenso die Hortensie. Der Oleander steht auch noch draußen. Das hatte ich eigentlich alles für die nächste Woche mit eingeplant. Normalerweise sind das Arbeiten für den November.
So sieht es rund um das Haus aus:



















Nach dem die Waldkinder mit meinen Eltern im Urlaub sind, wollten der Förster und ich heute eigentlich ganz gemütlich "schnüffel"/ bummeln gehen. Da aber weder er noch ich schon Winterreifen am Auto haben (war für morgen geplant - Ende Oktober reicht normalerweise), haben wir das lieber sein gelassen und einen Faulenzertag eingelegt. Ist ja auch mal schön.
Nur die Karten für's Kabarett müssen wir heute abend einlösen. Mittlerweile krümelt es nur noch und die Straßen sind hoffentlich mittlerweile auch frei.

Die schönen Bilder von meiner kleinen Fotorunden letzten Sonnabend zeige ich Euch dann hoffentlich morgen.

26. Oktober 2012

Unfreiwillig fasten...

...muss ich seit Montagabend. Da musste ich mich zwar erwartet aber doch schweren Herzens von einem Viertel meiner Weisheit trennen. Der Zahn war leider nicht mehr zu retten. Er hatte schon eine große Plombe und fing nun wieder an zu bröseln.
Mit dicker Wange kann man leider fast nur flüssige Nahrung zu sich nehmen. Also gibt es zum Frühstück Apfelmuß und mittags und abend Suppe (Möhrensuppe - eigentlich zur ersten Hilfe bei Durchfall eingefroren, Brokolicremsuppe, Hühnerbrühe etc.). Schmale Apfelschitze gingen auch gerade so. Und heute mittag gab es Pommes. Da muss man auch nicht allzu viel kauen.
Am Montag werden die Fäden gezogen. Ich hoffe, dass es dann besser wird.
Einen Vorteil hat das Ganze: Seit Montag zeigt die Wage 1,5 kg weniger an. Leider werden die ganz schnell wieder drauf sein, wenn ich wieder richtig essen kann.

20. August 2012

Der Wurm...

... ist im Moment bei uns wirklich drin.
Nachdem es dem großen Waldkind mit Hilfe des Antibiothikums wirklich besser geht und sie nun die Ferien bei den Großeltern im Vogtland genießen kann, mussten wir das kleine Waldkind am Sonntagnachmittag kurzfristig zu Hause behalten.
Zum einen stürzte er beim Spaziergang mit Oma und Papa von einem Baumstamm. Ergebnis: Schmerzendes Handgelenk mit leichter Schwellung, das sich heute als sog. Grünholzbruch entpuppte - ca. zwei Wochen Gips.
Damit hätte ich ihn ja heute noch ins Vogtland fahren können, allerdings fühlte er sich gestern nachmittag etwas warm an und am Abend zeigte das Fieberthermometer 38° an. Er wurde heute bei der Kinderärztin abgehört, die aber allerdings aus einer leichten Belastung der Lunge nichts finden konnte. Er hat keinen Husten; nur eine durch seine Allergie zugeschwollene Nase.
Nun versuche ich ihn mit Inhalation bis zum Donnerstag (da muss ich das große Waldkind abholen) soweit fit zubekommen, dass er trotz dem noch ein paar Tage im Vogtland verbringen kann.
Drückt uns also mal die Daumen!

17. August 2012

Schöne Ferien

*Ironie off*
...hatte mein großes Waldkind. Die ersten zwei Wochen waren ja noch wirklich schön, aber dann kam in Hamburg die Läuseatacke und von da an ging es abwärts.
Am nächsten Tag klagte Sie  über Kopfschmerzen und Mattigkeit. Da dachten wir uns noch nicht viel dabei. Am Abend beim Abendessen an den Landungsbrücken wurde Ihr dann noch schlecht. Nachdem die Nacht aber ruhig blieb, gab es am nächsten Morgen gegen die immer noch vorhanden Kopfschmerzen eine halbe Paracetamol. Damit ging es ihr besser. Nun stand die Entscheidung an, ob sie mit meinen Eltern weiter nach Dänemark oder am nächsten Tag mit uns mit dem Zug zurück nach Hause fahren sollte. Die drei Stunden bis nach Dänemark erschienen uns als das kleiner Übel. Außerdem konnte sie sich dort in der Obhut meiner Mama bestimmt auch erholen.
Am Sonntag erreichte uns dann der Anruf, dass es ihr nicht besser ging und sie zu einem Arzt fahren würden. Schöne Sch...!
Am Abend dann die Nachricht, dass der Arzt nichts hat finden können und einen Virusinfekt vermutet. Es ging ihr dann auch ein wenig besser. Nur dass sich der Husten, der sich bei der Anfahrt in Hamburg schon andeutete, weiter verschlimmerte, dabei aber locker blieb. Am Telefon klang sie aber so gar nicht wie mein großes Waldkind.
Am letzten Sonntag kam sie dann hier völlig schlapp wieder an. Den Urlaub in Dänemark mit den Großeltern konnte sie also nur zur Hälfte genießen.
Nachdem sie am Abend über 39° Fieber hatte, war klar, dass aus den Reitferien auf unserem Reiterhof wohl nichts werden würde. Der Husten klang zwar locker, aber insgesamt schrecklich. Also am nächsten Tag zur Kinderärztin. Nach Abhören, Blutabnahme für Entündungswerte und ausfühlicher Befragung ging unsere Kinderärztin von einer schweren Bronchitis aus. Mit Medikamenten versorgt ging es wieder nach Hause. Zumindest das Fieber gin wieder zurück, aber das große Waldkind war noch immer schlapp. Und wenn mein großes Waldkind freiwillig Mittagsschlaf macht, will das etwas heißen.
Gestern sollten wir erneut vorstellig werden. Eigentlich kein Fieber mehr, Entzündungswerte und Blutbild in Ordnung, wenn nur nicht die weiterhin beunruhigenden Geräusche in der Lunge wären. da Ende vom Lied: heute röntgen - Diagnose: Lungenentzündung - Antibiotika
Der Lichtblick: Sie darf trotz dem nächste Woche zu meinem Schwiegervater ins Vogtland fahren. Zwar ist weiterhin Schonung angesagt, aber wenigstens gibt es einen Tapetenwechsel.
Nun hoffen wir, dass sie bis zum nächsten Wochenende wieder soweit fit wird, dass sie zur Geburtstagsfeier ihrer besten Freundin gehen kann.

Wie gesagt: Schöne Ferien

1. Juli 2012

Durchwachsenes Wochenende

Durchwachsen war dieses Wochenende wirklich. Schöne und weniger schöne Momente lagen nebeneinander und schönes und wengier schönes schlechtes Wetter wechselten sich ab.
Der Sonnabend startete mit dem Aussuchen des Geburtstagsgeschenkes für das kleine Waldkind. Das vom großen waldkind geerbte Fahrrad wurde nun doch zu klein. Leider muss er noch bis zum Geburtstag am Sonnabend warten. Am liebsten hätte er es ja gleich mitgenommen.
Das große Waldkind musste sein Fahrrad für eine Reparatur auch dort lassen. Da gab es ein paar Tränen. Aber wer nicht sorgsam mit seinem Fahrrad umgeht, muss mit den Konsequenzen leben.

Am Nachmittag stand eine weniger schöne Aufgabe auf dem Programm: Ein erster Rundgang mit meiner Mama und meinem jüngsten Bruder durch die Wohnung meines vor zwei Wochen verstorbenen Großvaters - Was ist da? Was kann vor allem mein jüngster Bruder für seinen Jungesellenhaushalt brauchen? Was kan in jedem Fall weg?
Es war schon ein komisches Gefühl. In jedem Fall warten ungefähr 10 Ordner Familiengeschichte auf meine Brüder und mich (für jeden - das große Hobby meines Großvaters seit er Rentner war).
Ich darf noch gar nicht daran denken, wenn wir das alles ausräumen müssen. Eigentlich haben weder meine Mama noch ich, noch meine Brüder viel Platz irgendetwas unterzubringen. Aber es sind viele Dinge dabei, die man einfach nicht weggeben kann.

Am Abend stand dann das Bloggertreffen/ Sommerfest bei paradalis an. Leider fanden nur Frau bauchundnase, Sunny, GunWomen und Theomix den Weg nach Chemnitz. Aber schön war es trotz dem. Es ist immer wieder interessant, die Gesichter hinter den Blogs kennenzulernen.
Die von mir ursprünglich angebotene Stadtführung hatte ich schon vor reichlich zwei Wochen aufgrund der unklaren Situation mit meinem Großvater (als hätte ich etwas geahnt) und dem Stiefvater des Försters absagen müssen. Zum Glück nahm mir das niemand übel.

Der Sonnabend bot schwüles Sommerwetter. Heute kam dann der angekündigte Regen. Es ist ja auch Pressefest im Küchwald (Es gab, glaube ich, noch kein Pressefest ohne Regenwetter).
Am Nachmittag hatte aber die Waldkinder dort ihren jährlichen Auftritt mit der Tanzschule. Wir haben bei teiweise strömendem Regen ausgeharrt und den Kindern hat der Regen nichts ausgemacht. Schade war es trotz dem. Wir sind mit den beiden das erste Mal Auto-Scooter gefahren und haben sie wohl infiziert. In Zukunft werden die Rummelbesuche wieder etwas teurer.

19. Dezember 2011

Unerwartet

... stand heute dieses Päckchen wieder vor unserer Haustür.
Vielken Dank liebe K. für diesen unerwarteten Wichtel. Die Waldkinder hätten natürlich am liebsen gleich nachgesehen, akzeptierten dann aber, dass erst am 24. geöffnet wird. Vorhin musste ich naürlich doch einmal schlunzen, aber viel war durch die zusätzliche Verpackung nicht zu sehen, so dass ich nur den Brief für den Förster entnommen und den Rest wieder verschnürt habe. Fotos gibt es dann nach dem Auspacken.

Und dann bitte ich Euch noch um ein paar gedrückte Daumen für Emil und seine Mama. Der Kleine hat eine ziemlich schwere Bronchitis und ist derzeit im Krankenhaus. Ich hoffe, dass die beiden zu Weihnachten wieder zu Hause sein dürfen. Alles gute liebe B.

8. November 2011

Schade

Da ich in den Augen von Tanja hier zu wenig über meine Kinder und unsere Familie berichte sind wir dieses Jahr leider hier








abgelehnt worden. Zum Glück hatte ich den waldkindern noch nichts erzählt. Aber Tanja organisier das Wichteln und darf damit die Regeln festlegen. Allen die angenommen wurden, wünsche ich viel Spaß!

23. August 2011

Abschied

Heute ist ein großer - ja was? - Humorist, Kabarettist, ganz sicher nicht Comedian - von uns gegangen.

Lieber Herr von Bülow! Vielen Dank für wunderschöne Sketsche mit Ihrer kongenialen Partnerin Evelyn Hahmann, für die Knoll-Nasen und für Wumm und Wendelin; für "Ödipussi", "Pappa ante Portas" und die Nudel.
Einen schönen Satz kam jetzt gerade im ZDF:" ...er lacht weiterhin mit uns und über uns - und sei es im Himmel".

Erinnert habe ich mich heute auch an seinen Nachruf auf Evelyn Hahmann. Sinngemäß hat er damals gesagt, dass ihr Timing immer perfekt gewesen wäre, nur diesmal hätte sie die Reihenfolge verwechselt. "Na warte!"
Nun sitzen sie vielleicht zusammen auf Wolke 7.

3. Juli 2011

abendliche Aufregung

Aus München bin ich wieder gut angekommen. Mädels (und auch Jungs) es war toll mit Euch!
Einen ausführlicheren Bericht wird es in den nächsten Tagen geben.

Dass das kleine Waldkind krank ist, hatte ich schon am Vormittag am Handy erfahren. Leichtes Fieber, Husten - es stand also ein Kinderarztbesuch am Monatg auf dem Plan. Allerdings gefiel mir seine kurze, schnelle Atmung gar nicht. Also habe ich ihn kurz entschlossen doch noch ins Auto gepackt und bin zum Notfalldienst gefahren:
"nur" spastische Bronchitis.
Der Kinderarztbesuch findet morgen trotzdem noch statt.
Mann, am Donnerstag steht der 5.Geburtstag an. Den wollte er doch im Kindergarten mit Kuchen feiern. Hoffentlich ist er bis dahin wieder fit.

28. Juni 2011

Piep

Ein kurzer "Piep" in der Mittagspause aus dem Büro
Ich hätte so viele Bilder vom Wochenende, die ich Euch zeigen wollte, leider will mein Laptop nicht mehr. Kaum habe ich ihn hochgefahren und bin im Internet, steigt er aus, in dem er sich einfach ausschaltet (trotz Netzbetrieb ohne Akku).
Wahrscheinlich ist nach 8 Jahren nun doch mal ein neuer fällig. Eigentlich war das aber erst mit dem Weihnachtsgeld geplant. Noch hoffe ich, dass es ihm einfach zu warm ist.
Also nicht wundern, wenn ich derzeit weder schreibe (tue ich eh viel zu selten) noch kommentiere. E-Mails versuche ich in der Mittagspause zu lesen.

16. April 2011

Der richtige Zeitpunkt

Den gibt es beim Tod eines geliebten Menschen wohl nie.
Angeregt durch diesen Post der Freidenkerin (ich lese in neu gefundenen Blogs von Zeit zu Zeit auch gerne rückwärts oder gleich den ganzen Blog), habe ich mich in den letzten Tagen noch einmal mit dem Tod meines Opas beschäftigt.
In seinen 84 Jahren war er nie wirklich ernsthaft krank. Das erste Mal im Krankenhaus war er zu Beginn diesen Jahres, damit endlich die Ursache für sein nächtliches "Umfallen" gefunden wird. Es war mehrmals passiert, dass er, nachdem er nachts raus musste, regelrecht umgekippt und für mehrere Minuten weggetreten ist. Er wollte nicht ins Krankenhaus. Er hat wohl mehrmals zu meiner Oma gesagt, dass es ihm am liebsten wäre, er würde in so einer Situation "gehen".
Im Krankenhaus hat man neben der Ursache für das Umkippen auch den Tumor an der Niere entdeckt. Es war also ein reiner Zufallsfund. Der Urologe, bei dem er sich vorstellen sollte, war für Beobachten und hielt eine OP für nicht erforderlich. Das Krankenhaus riet zur schnellen OP. Mein Papa und mein Onkel waren wie ich der gleichen Meinung. Wenn der Tumor bösartig ist (war er letztlich auch), dann konnte die OP ihm vielleicht noch ein paar Monate  oder Jahre schenken ehe er streut und es zu spät ist. Wäre er gutartig, dann war das Risiko der OP bei seinem Allgemeinzustand nicht unverhältnismäßig hoch.
Auch ein befreundeter Arzt, mit dem mein Papa den Befund noch besprach, riet eher zu OP.
Letztlich weiß niemand, was passiert wäre, wenn mein Opa sich gegen die OP entscheiden hätte. Wann hätte der Tumor gestreut und er vielleicht Schmerzen bekommen? Wäre er bei einer seiner nächtlichen "Aktionen" nicht mehr aufgewacht? Hätte sein Körper aus anderen Gründen den Dienst eingestellt? Es weiß niemand.
So schmerzlich für meine Oma, meinen Papa, meinen Onkel und den Rest der Familie dieser Verlust ist, glaube ich doch, dass er im "Sinne" meines Opas war. Es ist ihm auf jeden Fall eine lange Leidenszeit erspart geblieben. Aus dieser Sicht war es vielleicht sogar der richtig Zeitpunkt, um zu gehen.

Wir werden nächsten Samstag noch einmal zu meiner Oma und zum Grab fahren. Ich möchte noch einmal "in Ruhe" - ohne eine ganze Trauergemeinde - Abschied nehmen.
Außerdem haben die Waldkinder schon nach den jungen Hasen gefragt ;-)
Mein Opa bzw. mein Onkel, der im selben Haus wohnt, haben Hasen und da gab es Anfang März Junge, die jetzt groß genug sind, dass sie aus dem Nest gekrochen sind.
Bei aller Trauer geht das Leben weiter. Aber er wird fehlen.

PS: Liebe Freidenkerin, sollte Dir die Verlinkung nicht Recht sein, dann schicke mir eine kurze Mail (unter Profil). Ich habe leider keine E-Mail-Adresse bei Dir gefunden.

10. April 2011

Freud und Leid...

... lag in den letzten Wochen hire ziemlich nah beieinander. Deshalb war es nach dem Schokoladen-Post auch sehr ruig hier.
Mein Großvater musste an der Niere ein Tumor entfernt werden. In einem Alter von 84 Jahren ist das nicht unbedingt eine Routine-Operation. Er überstand die Operation auch gut und wir machten schon Pläne für die Zeit wenn er wieder zu Hause ist.
Letzten Sonnabend wollten wir ihn nach unserem Pralinenkurs, den ich und die Freundin meines Bruders zum Geburtstag geschenkt bekommen haben, im Krankenhaus besuchen. Leider spielte sein Körper nicht mehr mit und ließ ihn am Mittwoch vor einer Woche für immer einschlafen. Die ersten zwei Stunden am Donnertag im Büro, mein Papa hatte mich bewusst nicht morgens zu Hause angerufen, war ich zu nichts zu gebrauchen.
Ich hatte mich so auf den Pralinenkurs gefreut. C., eine um drei Ecken mit uns verwandte Konditormeisterin, hatte auch schon alles vorbereitet. Also gab es am Sonnabend ersteinmal ein Schwelgen in Kuvertüre, Mandeln und verschieden Gewürzen. Ich habe einiges über Kuvertüre gelernt und auch die Scheu vor dem Tablieren (Temperieren der Kuvertüre mit Hilfe einer Mamorplatte) verloren.
Es entstanden Eierlikörtrüffel, Cassis-Trüffel und Weichkrokant-Pralinen .(Liebe Heike nun weißt Du auch, was in Deiner Schachtel ist)
Zum Fotografieren bin ich gar nicht gekommen.
Am Nachmittag ging es dann nicht ins Krankenhaus sondern zu meiner Oma. Ein trauriger Besuch. Kein Opa mehr im Sessel in der guten Stube. Kein Wort rausbringen. Nur Umarmung und Tränen.
Ablenkung brachte am Abend die lange geplante Geburtstagsfeier bei meiner besten Freundin.
Dieses Wochenende stand nun das noch länger geplante Bloggertreffen hier in Chemnitz bei Paradalis an. Endlich würde ich mal ein paar Gesichter zu Blogs, die ich bis zu dieser Ankündigung sporadisch und seit dem regelmäßig lese (zum Teil habe ich auch rückwärts gelesen), kennenlernen.
Da aber meine Oma ihren wohl schwersten Gang schnell hinter sich bringen wollte, war vorher noch die Beerdigung. Lange habe ich überlegt, ob ih die Kinder mitnehme. Nach dem sie die Nachricht vom Tod ihres Uropas sehr gefasst aufgenommen hatten, habe ich mich dann entschlossen, es zu wagen. In der Rückschau betrachtet, bin ich überzeugt, dass dieses Entscheidung richtig war. Die Trauerfeier war zwar mit den ganzen traurigen Erwachsenen nicht leicht für sie zu verkraften, aber sie hatten Gelegenheit zu begreifen, was passiert ist. Und der Tod gehört zum Leben nun mal dazu.
Zum Glück hatte ich eine Stunde Fahrzeit Gelegenheit, das beklemmenden Gefühl in der Brust los zu werden. Den Kindern waren ihre Fahrräder dann auch erst einmal wichtiger.
Nicht ganz so spät wie ich befürchtet hatte, traf ich dann doch noch bei Paradalis ein. Es tat gut, mich auf völlig fremde und eigentlich auch wieder nicht fremde Menschen einstellen zu müssen.
Liebe Paradalis mit Valentiner, liebe Frau Tonari mit Mann, liebe Chinomso mit Wildhüter, liebe Gedankenkrümel, liebe Freidenkerin, liebe Rosenruthie und last but not least lieber Theomix vielen Dank für diesen wunderbaren Abend und die wunderbare Ablenkung. Ich habe mich in Eurer Runde pudelwohl gefühlt und die Zeit verging wie im Flug. Mein Aufbruch war richtig, denn heute morgen gegen 6:30 Uhr kamen gleich vier kalte Füße und wollten gewärmt und die ein oder andere Träne musste auch noch einmal getrocknet werden.
PS: Status Quo und The Hooters spielen am 25.10. in der Chemnitzer Stadthalle. Karten könnt Ihr hier buchen. Wäre doch eine nette Gelegenheit zur Wiederholung des gestrigen Abends. Wie Ihr nach Chemnitz kommt, wisst Ihr ja nun ;-)