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30. August 2011

Urlaubsrückblick, die dritte

Es gab natürlich auch noch ein paar schöne Tage.








Der Regen hatte aber seine Spuren hinterlassen.
Dieser See kurz vor Putgarten ist normalerweise um einiges kleiner

 












Am Abend sollten die Waldkinder eigentlich die Sonne "festhalten", aber auch ihnen ist es nicht gelungen (weder auf dem Foto - noch in der Realität ;-) ).








Die Heide an der Küste der Halbinsel Wittow im Abendlicht.













Fotomotive gibt es viele auf der Insel Rügen.








Bei dem Regenwetter (6 von 14 Tagen) freuten sich die Museen und Ausstellungen, wie die Sandausstellung im Jasmar-Resort, über großen Zuspruch. Und wenn man den Geldbeutel in der Ferienwohnung vergisst, kann man auch schon einmal einen ganzen verregneten Vormittag auf der Straße zwischen Dranske und Prora herumbringen.

Zwar ist tagelanges Regenwetter mit zwei Wirbelwinden ganz schön anstrengend, aber Rügen hat trotz dem seinen Reiz. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung. Und das nächste Mal gibt es auch für die Großen wetterfestere Schuhe.

Rügen ist einfach wunderbar!!!
(Das Foto ist dem Förster gelungen. Mir fehlte dafür noch die Geduld bzw. das Können.)

29. August 2011

Urlaubsrückblick, die zweite

Am Sonntag kamen die Waldkinder nach ihrem großen Abenteuer "Fährfahrt" wohlbehalten in Sassnitz an.












Nachdem der Tag schon zur Hälfte rum war, blieben wir gleich in Sassnitz und gingen nocheinmal ( ;-) ) an den Steinstrand.








Das große Waldkind zeigt schon reges Interesse im Gegensatz zum kleinen Waldkind.














Für mich blieb viel Zeit zum Wellen-Fotografieren. Ich habe in den Regentagen auch Gelegenheit gehabt, mich endlich mit unserer Kamera zu beschäftigen. Ich weiß jetzt zwar, was ich alles einstellen kann, aber bis ich es entsprechend nutze, werde ich noch viel üben müssen.










Der Regen hat schon zu einigen Abbrüchen geführt. Aber es sollten noch größere folgen.

Unser Tag endete aber dann damit:













Wir hatten den Waldkindern versprochen, noch ein Eis zu essen, deshalb gab es die Ansage: Es geht so zurück, dass wir noch Eis essen gehen können. Das kleine Waldkind akzeptierte das weitgehen, jammerte aber immer wieder: Er wolle zurück und Eis essen. Außerdem wolle er die Jacke ausziehen. Bei dem Sturm der herrschte, war daran natürlich nicht zu denken. Als wir dann endlich zurück waren und im Cafe die Jacken auszogen, bemerkten wir die Bescherung: Das kleine Waldkind blutete am Unterarm so sehr, dass auf dem Shirt-Ärmel schon ein riesiger Fleck prangte. Wahrscheinlich bei einem Sturz hatte er sich am Unterarm eine riesige Schnitt-/ Platzwunde zugezogen (ohne einen Riss im Jacken- bzw. Shirtärmel!). Nach dem der Förster die Wunde gesäubert hatte, war klar, dass wir um einen Krankenhausbesuch nicht herumkommen werden. Ade, Du schönes Eis bzw. Du schöner Espresso!
Also auf nach Bergen! Zum Glück war in der Notaufnahme nicht so viel los, so dass die Wunde schnell verarztet (geklebt) war und wir wieder zurück in unsere Ferienwohnung konnten. Nun hieß es einen kleinen Wirbelwind davon zu überzeugen, dass er seinen Arm schonen muss und der Verband fünf Tage nicht nass werden darf. Das bedeutete, dass bei dem Regenwetter auch keine Schwimmbadbesuche möglich waren.

Inzwischen ist aber wieder alles gut verheilt.

(Fortsetzung  folgt)

28. August 2011

Urlaubsrückblick

Nachdem der Sommer nun wohl endgültig vorüber ist, wird es langsam Zeit, Euch noch ein paar Bilder vom diesjährigen Urlaub auf Rügen zu zeigen.
Nachdem wir den Schock über die Hochsaisonpreise überwunden hatte, haben wir uns nocheinmal zu einem Urlaub in "unserer" Ferienanlage durchgerungen. Neben der kostenlosen Halbpension für die Kinder hat sie den Vorteil der Anreisemöglichkeit am Mittwoch.
Dieses Jahr hatten wir noch einem weiteren Vorteil: Die Waldkinder waren mit meinen Eltern auf Bornholm und würden erst am Sonntag wieder in Sassnitz ankommen. Also drei Tage Rügen nur für uns.
Bei solchen Wetter kamen wir an:
























Leider konnten wir die Sonne nicht festhalten.


Wir wollten zu den Störtebecker-Festspielen und lange Strandspaziergänge an den Steinstränden unternehmen. Das haben wir auch getan, aber bei strömenden Regen, machte das alles nur halb so viel Spaß. Meinen geplanten Ausritt strich ich sogar ganz. Aber insgesamt waren diese Tage doch sehr erholsam. Und Störtebecker bei schönem Wetter beim Kämpfen zu schauen, kann ja jeder. Den Schauspielern zolle ich den größten Respekt. Sie haben auch im strömenden Regen alles gegeben; obwohl die Bühne einer Seenlandschaft glich.
Die Spziergänge an den Steinstränden haben sich aber gelohnt:












Das war nicht unser einziges Fundstück.

(Fortsetzung  folgt)

8. August 2011

Wieder da ...

...von Rügen sind wir schon seit letztem Mittwoch. Doch Wäscheberge, zwei Waldkinder, die beschäftigt werden wollen und über 1000 Readerenträge haben mich bisher vom Bloggen abgehalten. Die Bilder sind zwar schon gesichtet aber noch nicht für den Blog bearbeitet. So viele wie im letzten Jahr sind es diesmal nicht, da er einfach zu nass war. Von 14 Tagen hatten wir gerade mal an 6 Tagen keinen Regen. So einen verregneten Ostseeurlaub habe ich lange nicht erlebt.
Ein paar Bilder wird es in den nächsten Tagen noch geben. Außerdem muss ich Euch noch die Bilder von meiner Fototour durch Chemnitz zeigen.

15. August 2010

Rügen IV

Ein paar Dinge und Bilder von Rügen fehlen noch.
Da war unser Besuch im Dinoland zwischen Glowe und Bobbin:
Das Highlight für unsere Kinder schlechthin.














Immer wieder wunderschön - auch bei Regen - die Wege durch den Nationalpark Jasmund zum Königstuhl. Leider sind unsere Kinder noch keine richtigen Wanderkinder, so dass wir uns bisher den Weg von Saßnitz aus geschenkt haben und am großen Parkplatz in Hagen starten. Aber unterwegs sieht man dann solch verwunschene Wälder:
















Einen Nachmittag haben wir die Waldkinder in der Kinderbetreuung der Ferienanlage "abgegeben" und uns drei Stunden Ruhe an den Sandkliffen der Nordküste geschenkt.
Steine, Steine, Steine....

















Wasserspuren im Sand













Hier musste man dann schnell sein, wenn man trockene Füße behalten wollte.
Aber hier haben wir auch die schönsten Fossilien gefunden.















Auf der Halbinsel Ummanz entdeckten wir diesen wunderschönen Sitzplatz:















Eine traumhafte Ruhe und Abgeschiedenheit


Wenn man auf Rügen ist, muss man natürlich auch mit dem Rasenden Roland fahren:













Und man trifft manchmal noch richtige Landidylle













Ja, ich liebe diese Insel und es ist immer wieder schön dort Urlaub zu machen, vor allem jetzt mit den Kindern. Man weiß worauf man sich einlässt, man weiß wo alles ist und wie man Regentage verbringen kann. Es ist wie nach Hause kommen. Und es ist die perfekte Kombination für unsere Familie. Es gibt Steinstrände für den Förster, Sand und Wasser in rauhen Mengen für die Waldkinder und von jedem etwas und manchmal Ruhe für mich.
Aber ab und zu würde ich gern auch mal etwas anderes sehen. Doch wohin? Könnt Ihr mir Tipps für unsere zukünftigen Urlaube (für die nächsten Jahre immer in den Sommerferien) geben? Mich würde ja auch mal die Nordsee reizen. Oder irgendetwas in der Nähe von Hamburg - ich würde zu gerne mit den Kindern in "König der Löwen" gehen.
Also her mit den Tipps!

5. August 2010

Rügen III

Ich habe Euch ja noch ein paar Impressionen von unserem diesjährigen Rügenurlaub versprochen.
Also weiter gehts:
Hier hatte ich Euch ja schon von unserer Lieblingsbeschäftigung, dem "Steine-Suchen" am Strand, berichtet. Wenn man dabei an der Kreideküste die zwei Waldkinder etwas aus den Augen verliert, kann es passieren, dass ein Paar Sandalen und ein Schuh der Mama hinterher so aussehen:












Nach dem Trocknen sahen meine Schuhe abends so aus:













Was war passiert: Das kleine Waldkind war beim Herumklettern auf weiche Kreide gelangt und mit beiden Beinen bis zum Knie darin versunken. Der Förster zog ihn heraus. Beim "Abtransportieren" des Kindes  versank dann auch mein Fuß.

Wir zwei hätten damit fast in diese Ausstellung gepasst:
















Tolle Sandskulpturen zum Leben des Störtebecker.
Außerhalb des Ausstellungzeltes hatten sich aber ein paar Gestalten wie dieser junge Mann verirrt:













Das größte Erlebnis für das große Waldkind war allerdings eine Begegnung der besonderen Art. Und zwar mit diesen Herrschaften:













in Begleitung dieser Dame:













Wir wussten, dass die drei Rügen besuchen wollten, haben es aber nicht auf eine Begegnung angelegt. Nach einem Strandausflug in Saßnitz kamen wir zum Parkplatz direkt am Hafen zurück und da standen die schwarzen Limousinen und sehr viel Polizei und viele "unauffällige" Herren und Damen.
Die Neugier, vorallem des großen Waldkindes, war geweckt. Zumal wir vom Strand aus schon mehrere Minuten lang den Polizeihubschrauber beobachtet hatten. Nachdem wir mitbekommen hatten, dass die drei noch auf einer Kreideküstenfahrt waren und in ein paar Minuten zurückerwartet wurden, war das große Waldkind nicht mehr zu halten. Sie wollte unbedingt die Bundeskanzlerin sehen. (Woher hat das Kind nur diese Begeisterung) Ich war eher auf das norwegische Kronprinzenpaar gespannt. Wann bekommt man schon mal echte königliche Hoheiten zu Gesicht?
Also nahmen wir, wie noch einige andere auch, an der Mole am Liegeplatz des Schiffes Aufstellung und warteten. Zwischendurch wurde es durch den aufkommenden Wind ganz schön frisch, aber das große Waldkind wollte unbedingt die Bundeskanzlerin und eine echte Prinzessin sehen.
Als sie dann endlich ausstiegen, war sie etwas enttäuscht das Mette-Marit kein wunderschönes Kleid sondern Hose und Bluse trug. Aber das Erlebnis hat sie doch nachhaltig beeindruckt.
Beim offiziellen Erinnerungsfoto mit der Schiffscrew sah man deutlich die Unterschiede im Gesicht von Frau Merkel und dem norwegischen Kronprinzenpaar. Ich kann mir nicht helfen, aber Frau Merkel sieht immer etwas missgelaunt aus. Im Gegensatz dazu wirkten Mette-Marit und Harkon von Norwegen freundlich und offen.

Danke, dass ihr bis hierhin durchgehalten habt. Es wird noch einen weiteren Teil geben müssen. Aber wohl erst nach dem Schulanfang des großen Waldkindes.


19. Juli 2010

Rügen II

Wenn wir nach Rügen fahren, muss immer auch ein Besuch auf dieser Insel sein:
Na, wer weiß welche Insel ich meine?

















Allein wegen diesem Blick muss ich immer wieder hier her:
Ich könnte stundenlang hier oben sitzen und über die Insel und die Ostsee schauen. Eine Woche Urlaub hier; nur mit ein paar guten Büchern und vielleicht dem Förster; dass ist noch so ein Traum von mir.









Spätestens bei diesem Bild weiß aber jeder von welcher Insel ich spreche:


















Natürlich ist es Hiddensee. Auf der Hinfahrt von Vitte nach Kloster erfüllten  wir unseren Kindern diesmal diesen Wunsch:
Als sie aber den Rückweg laufen sollte war es aus. Sie waren nur am Nörgeln und da ist mir die Hutschnur geplatz. In diesem Moment war mir alles zu viel und ich hätte meine Kinder auf den Mond schießen können.
Zum Glück hat mir der Förster in dem Moment eine halbe Stunde Auszeit gegönnt und bis zur Rückfahrt hatten sich meine Nerven wieder etwas beruhigt.





Am Abend noch einen der wunderschönen Sonnenuntergänge genossen
















und mein Gesicht sah wieder so aus.













Aber ich weiß jetzt, dass ich, um mich richtig zu erholen, ab und zu kinderfreie Tage brauche. Deshalb bin ich froh, dass unsere Eltern noch so rüstig sind, dass sie ab und zu unsere Kinder übernehmen können. Dazu wohnen meine Eltern und die Mama des Försters nur 20 min von uns entfernt, so dass zumindest die Rentnerin auch mal kurzfristig einspringen kann.
An dieser Stelle mal ein großes Dankeschön an Euch.

18. Juli 2010

Rügen 2010

Nach dem jetzt endlich wieder etwas Ordnung auf meinem Laptop ist und hier heute keine zwei Kinder rumspringen, die am liebsten selbst am Computer "spielen" würden, nutze ich mal die Gelegenheit, Euch ein paar Bilder von unserem diesjährigen Rügenurlaub zu zeigen.

Hier

auf der Autofähre von Stahlbrode nach Glewitz fängt unser Urlaub an. Wenn wir endlich den Strelasund überqueren haben wir es fast geschafft; nur noch einmal quer über die Insel bis an die Nordküste.








Ich liebe Rügen wegen der herrlichen Häuser in jedem Ort,
















wegen des Meeres und seiner Wellen
















und wegen der (Stein)Strände.
















Wenn das Wetter so kühl ist wie in diesem Jahr, dann ist das eine unserer liebsten Beschäftigungen:
Der Förster sucht Versteinerungen (Donnerkeile, Seeigel, Dickschalenmuschel etc.) und ich Hühnergötter.
Zwei große Kartons voller Steine traten dieses Jahr mit uns die Rückreise an.
Die Waldkinder sind ebenfalls schon infiziert. Haben aber noch nicht die Ausdauer und Geduld. Spätesten nach einer viertel Stunde wollen sie weiter. Für mich nicht das Problem, Hühnergötter findet man auch im Gehen, aber der Förster "gräbt" am liebsten den halben Strand um.









Leider habe ich noch nie solche großen Hühnergötter wie diese Fischer in Vitt gefunden.


















Sieht doch toll aus? Auch die kleinen Hühnergötter wurden auf eine Stahlstange gefädelt.
Vielleicht wage ich noch einmal einen Versuch mit starker Angelsehne und einer "Kette" bis auf den Boden. Beim letzten Mal wurde die Angelsehne durch das Schaukeln im Wind durchgescheuert.












An den Sandstränden Rügens, insbesondere der Schabe (zwischen Juliusruh und Glowe), kann man Bernstein finden.













Leider ist das hier nur so genanntes Strandglas, rundgeschliffen von der See.













Das muss fürs erste reichen. Mehr gibt es in den nächsten Tagen.