31. August 2010

Geländeritt

Naja, es war nur Schritt, aber nachdem es ja gestern den ganzen Tag wie aus Kübeln gegossen hat, hatte meine Reitlehrerin am Abend keinen Lust sich mit uns auf den aufgeweichten Reitplatz in den Regen zu stellen. Also ging es kurzerhand ins Gelände. Da wir aber bis auf eine noch nicht wirklich die Pferde beherrschen, wurde nur im Schritt geritten. Aber es war schon toll.
Leider waren meine Kinder so sehr in die Dinos vertieft, das sie gar nicht bemerkten, dass Mama vorbeiritt. Trotz des Regens war es ein herrliches Gefühl, so durch den Wald zu reiten. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich dort traben und auch galoppieren kann. Aber bis dahin muss ich noch viel üben. Leider schaffe ich es nur einmal in der Woche zum Reitunterricht.
Außerdem brauche ich unbedingt eine neue Reithose. Ich hatte mir anfang des Jahres, so als Motivation damit ich mich nun wirklich endlich mal anmelde, eine Reithose bestellt. Leider ist die mir um die Hüften etwas zu eng, so dass ich Mühe habe, den Fuß zum Aufsteigen in den Steigbügel zu bekommen. Gestern musste R. nachhelfen. Es war richtig gehend peinlich. Aber der Katalog liegt schon hier.

Ich komme meinem Traum (am Ost- oder Nordsseestrand entlang galoppieren) jede Woche ein Stückchen näher.

29. August 2010

Schulanfang ...

... und andere Dinge
Seit drei Wochen geht das große Waldkin nun schon in die Schule. Bisher scheint es ganz gut zu laufen. Man erfährt ja noch weniger als im Kindergarten. Dort konnten wir wenigsten immer mal noch mit den Erzieherinnen plaudern. Jetzt bekommen wir halt nur das mit, was sie von  selbst erzählt.
Nachdem aber auch beim ersten Elternabend nur Lob von der Lehrerin kam, sehen wir das ganze vorerst gelassen.
Die Übungen in den Heften, die wir immer am Wochenende zu sehen bekommen (an den restlichen Tagen bleiben Bücher und Hefte weitestgehend in der Schule - außer Unterlagen für Hausaufgaben), sehen auch recht ordentlich aus.
Das einzige Dilemma zeigt sich beim Lesen. Das große Waldkind kann die paar Zeilen in der Fibel natürlich recht schnell auswendig und "liest" diese wundervoll vor. Aber wehe sie soll ein eigentlich bekanntes Wort oder eine Silbe aus bekannten Buchstaben (sind ja noch nicht so viele) vorlesen, dann wird geraten. Und wenn dann Mama darauf besteht, dass Buchstabe für Buchstabe gelesen wird, kommt der Trotz und die Ungeduld. Aber das wird hoffentlich noch besser, wenn sie mal erkannt hat, wieviel Spaß lesen eigentlich macht.

Ansonsten ist der Schulanfang bei uns zum Glück nicht "in Wasser gefallen". Wir mussten zwar ein paar Gäste aufgrung überfluteter Straßen umleiten, aber ansonsten war es ja dann ab Mittag trocken. Das ganze Ausmaß in Chemnitz, haben wir erst am Sonntag bzw. sogar erst am Montag aus der Zeitung erfahren. Auch das der Keller der Gartenkneipe in der wir gefeiert haben unter Wasser stand, hat und die Besitzerin erst am Sonntag beim Bezahlen erzählt.

Seit wir von Rügen wieder da sind, hatten wir unsere traditionelle Grillparty mit Freunden für gestern geplant. Da der Mann meiner besten Freundin Arzt im KH ist, muss das immer etwas längerfristig erfolgen. Beim letzten Augustwochenende waren wir uns ziemlich sicher, dass wir noch schönes Wetter erwischen würden.
Tja denkste: Morgens beim Aufsten - Schnürleregen; gegen Mittag wurde es zwar heller, aber es kamen immer wieder richtig kräftige Schauer.
Da wir 10 Erwachsene und 9 Kinder werden sollten, begann ich doch vorsichtshalber das Wohn- und das Kinderzimmer entsprechend zu präparieren. Im garten standen aber auch zwei Pavillions.
Als die ersten Gäste kamen, entschlossen wir uns die Kinder in Matschhosen und Gummistiefel zu stecken, und unser Glück im Garten zu wagen.
Und...
wir wurden belohnt. Erst als die letzten gegen 23:30 Uhr heimfuhren setzte wieder ein leichter Nieselregen ein. Ansonsten vertrieben sich die Kinder die Zeit mit diversen Spielen im Garten, Stockbrot und zum Abschluss mit einer Taschnlampenwanderung im Wald. Wir großen konnten einigermaßen gemütlich sitzen (war halt etwas frisch) und schwatzen.
Bei Sonnenschein grillen kan jeder!!!

15. August 2010

Rügen IV

Ein paar Dinge und Bilder von Rügen fehlen noch.
Da war unser Besuch im Dinoland zwischen Glowe und Bobbin:
Das Highlight für unsere Kinder schlechthin.














Immer wieder wunderschön - auch bei Regen - die Wege durch den Nationalpark Jasmund zum Königstuhl. Leider sind unsere Kinder noch keine richtigen Wanderkinder, so dass wir uns bisher den Weg von Saßnitz aus geschenkt haben und am großen Parkplatz in Hagen starten. Aber unterwegs sieht man dann solch verwunschene Wälder:
















Einen Nachmittag haben wir die Waldkinder in der Kinderbetreuung der Ferienanlage "abgegeben" und uns drei Stunden Ruhe an den Sandkliffen der Nordküste geschenkt.
Steine, Steine, Steine....

















Wasserspuren im Sand













Hier musste man dann schnell sein, wenn man trockene Füße behalten wollte.
Aber hier haben wir auch die schönsten Fossilien gefunden.















Auf der Halbinsel Ummanz entdeckten wir diesen wunderschönen Sitzplatz:















Eine traumhafte Ruhe und Abgeschiedenheit


Wenn man auf Rügen ist, muss man natürlich auch mit dem Rasenden Roland fahren:













Und man trifft manchmal noch richtige Landidylle













Ja, ich liebe diese Insel und es ist immer wieder schön dort Urlaub zu machen, vor allem jetzt mit den Kindern. Man weiß worauf man sich einlässt, man weiß wo alles ist und wie man Regentage verbringen kann. Es ist wie nach Hause kommen. Und es ist die perfekte Kombination für unsere Familie. Es gibt Steinstrände für den Förster, Sand und Wasser in rauhen Mengen für die Waldkinder und von jedem etwas und manchmal Ruhe für mich.
Aber ab und zu würde ich gern auch mal etwas anderes sehen. Doch wohin? Könnt Ihr mir Tipps für unsere zukünftigen Urlaube (für die nächsten Jahre immer in den Sommerferien) geben? Mich würde ja auch mal die Nordsee reizen. Oder irgendetwas in der Nähe von Hamburg - ich würde zu gerne mit den Kindern in "König der Löwen" gehen.
Also her mit den Tipps!

Nachtrag

Ich hatte mir ja die ersten beiden Schultage Urlaub genommen, um das Große Waldkind fürh in aller Ruhe in die Schule bekleiden zu können. Da der Förster am ersten Schultag auch dabei sein wollte, wurde es ein "Familienausflug". Schließlich konnte das kleinen Waldkind unmöglich vorher in den Kindergarten gebracht werden.

An diesen beiden Tagen habe ich aber im Haus eine Menge geschafft. Bei der Gelegenheit habe ich mir den "guten alten Hauhaltstag" aus DDR-Zeiten zurück gewünscht. Damals hatten die Frauen pro Monat das Recht auf einen bezahlten freien Tag "für die Hausarbeit". Eigentlich eine tollen Einrichtung. Im Moment erledige ich fast alles am Wochenende. Unter der Woche wird nicht viel, wenn ich zwischen 16:30 und 17:00 zu Hause bin.
Halbtag arbeiten geht auf meiner jetztigen Stelle nicht und ganz zu Hause zu bleiben, ist nicht mein Ding. Also müssen wir das Beste daraus machen.

Eine Woche Schule...

...liegt nun auch hinter dem großen Waldkind. Es war und ist schon ein komische Gefühl, nun ein Schulkind zu haben. Bis zum Donnerstag vor dem Schulanfang war ich auch ziemlich gelassen. Aber ab Freitag hatte ich dann doch einen ganz schönes Grummeln im Bauch. Und als das große Waldkind dann auf der Bühne stand und seine Zuckertüte in Empfang nahm, musste ich doch ein Tränchen verkneifen - meine große Kleine.

Nachdem der große Regen sich verzogen hatte, war es auch noch ein schöner Tag. Wir waren abgesehen von einer morgens überspülten Straße und er damit verbundenen Aufregung nicht weiter von der Überschwemmungen betroffen. Das ganze Ausmaß in und um Chemnitz haben wir so richtig erst am nächsten Tag realisiert.

Die Puppe war übrigens ein voller Erfolg; auch wenn aus dem großen Waldkind nie eine richtige Puppenmama werden wird. Aber sie muss immer mit in ihrem Bett schalfen und wird auch ab und zu mal herumgetragen. Viel interessanter ist der zum Puppenbaby gehörende Kuschelteddy. Der wird ausgibigst bekuschelt und musste zum mittäglichen Ausruhen im Hort mit.

Man meint natürlich schon lesen zu können, weil man die Zeilen im Lesebuch schon auswendig kann. Sobald man aber die eigentlich bekannten Buchstaben vertauscht, funktioniert es nicht mehr. Und hier kommt dann die Ungeduld des Waldkindes zum Vorschein. Dann verliert man plötzlich die Lust. Man müsste sich ja anstrengen und konzentrieren. Aber ich hoffe, dass wir das noch in die richtigen Bahnen lenken können.

Ansonsten fühlt sie sich wohl. Bei nur 18 Kindern in der Klasse wird es hoffentlich auch ein angenehmes Lernen. Dafür nehmen wir die Fahrerei morgens und nachmittags jetzt doch gern in kauf. Bei einem Schulweg von ca. 3 km ist es nichts mit selbst laufen. Den öffentlichen Nahverkehr habe ich noch nicht richtig ausgekundschaftet, da es grundsätzlich eine schlechte Verbindung ist. Außerdem müsste sie allein fahren. Hier in unserer hintersten Ecke wohnt niemand aus ihrer Schule. Wir werden sehen.

zwölf2010 - August

Heute ist schon der 15. August. Damit wird es Zeit, dass ich endlich mein Foto für Janas Projekt "zwölf2010" veröffentliche. Entstanden ist es schon letzten Dienstag, aber irgendwie habe ich es die ganze letzte Woche nicht geschafft zu bloggen.
Leider muss ich die restlichen Monate mit einer eingerüsteten Burg leben, da diese saniert wird.













Und dann habe ich diesmal wieder einmal eine andere Perspektive gewählt:
Irgendwie hat es aber nicht so funktioniert, wie es sollte. Der Himmel ist einfach zu hell.
















Alle meine Bilder zu Janas Projekt findet ihr auf der entsprechenden Seite oben.

6. August 2010

Spruch des Tages 13

05. August 2010

Erziehung ist "learning by doing"- bis wir unseren eigenen Weg gefunden haben.

Jesper Jul