3. September 2011

Fototour Chemnitz - zweite Etappe

Von den ehemaligen Diamant-Werken fahren wir weiter stadteinwärts und landen schon nach kurzer Zeit in der nächsten günen Oase.















Ein kleiner und mittlerweile wieder feiner Park im Verlauf des Kappelbaches. Keine 100m von hier gibt es das beste Eis der Stadt.

Die Weiterfahrt erfreut uns mit solch herrlichen Fahrradwegen; ca 50 m Luftlinie von einer Einfallstraße entfernt und immer parallel zu ihr. Schöner kann alltägliches Fahrrdfahren fast nicht sein.












Unterwegs gibt es schon mal einen Vorgeschmack der architektonischen Art.












Sieht doch schon mal sehr schön aus. Ich gebe aber zu, dass ich dieses Haus mit all seinen Details an diesem Tag auch das erste Mal richtig wahrgenommen habe.

Auf unserem weiteren Weg - nun entlang der Straßenbahn - kommen wir auch an einer der Chemnitzer Brauereien vorbei: Die sogenannte Feldschlösschenbrauerei - heute Braustolz GmbH.





























 Kupferglänzend leuchten die Braukessel durch die große Fensterfront.


Etwas oberhalb befindet sich hinter hohen Hecken versteck die Villa der ehemaligen Beitzer.
















Nach einer Fahrt durch eine Kleingartenanlage endet der Radweg leider am Fuße des Kaßberges. Hier entlang des Kappelbaches über das Gelände der ehemaligen Eisengießerei / Textilfabrik Goeritz (durch die Bäume verdeckt) soll er irgendwann mal weitergehen.












Wir wenden uns Richtung Zwickauer Straße und vorbei an diesem schönen Haus

















 geht es nun genau auf dieses Gebäude zu.













Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr auf der nächsten Etappe.

1. September 2011

Fototour Chemnitz

Hier hatte ich ja schon kurz von meiner Fototour durch Chemnitz berichtet. Die Kinder weilten schon mit den Großeltern auf Bornholm, so dass ich kein schlechtes Gewissen haben musste, als ich mich mit der großen Kamera bewaffnet aufs Rad schwang und für den Nachmittag verschwand. Die Idee einer solchen Tour geistert seit dem Bloggertreffen im April bei Paradalis in meinem Kopf herum. Einige Bloggerinnen hatten ausgerechnet die öden und schmuddeligen Ecken von Chemnitz kennengelernt und dieses Bild möchte ich gern wieder etwas gerade rücken.
Heute schaffe ich es endlich, Euch auf diese Tour mitzunehmen.
Kurz nach dem Start an der Försterei trifft man auf eine der vielen grünen Oasen der Stadt Chemnitz.














Die Pelzmühle (mit Pelzmühlenteich) und der angrenzende Tierpark sind schon seit ewigen Zeiten ein beliebtes Ausflugsziel für die Chemnitzer.


Direkt neben dem Tierpark befindet sich dieser wunderschöne Spielplatz. Die Waldkinder würden bei schönem Wetter am liebsten jeden Nachmittag dort verbringen. Der einzige Nachteil: Durch die Tierfiguren hat man die Kinder von den Bänken aus nicht immer im Blick. Hat schon zu manchem Anflug von Panik geführt.












Die gegenüber befindliche Pergola mit Blumenbeeten wurde vor ein paar Jahren endlich wieder saniert und erstrahlt nun wieder in alter Schönheit. Leider hat das Geld für den alten Springbrunnen wohl nicht gereicht.















Die Stadtteile Rabenstein und Reichenbrand waren aufgrund ihrer Stadtrandlage schon immer Wohnsitz der besser gestellten Bevölkerung. Entsprechende Häuser findet man heute dort.



















Zu Zeiten der Industriakisierung gab es noch keine strikte Trennung zwischen Wohnen und Arbeiten. Die Firmenbesitzer wohnten meistens in der Nähe. Deshalb findet man neben den tollen Häusern auch die Reste verschiedener Chemnitzer Firmen und Chemnitz war schon immer eine Industriestadt (nicht umsonst heißt es auch sächsisches Manchester oder Ruß-Chems).
An der Grenze von Reichenbrand und Siegmar hatte diese Firma ihren Sitz:












Von der langen Geschichte zeugen heute nur noch die Reste des Firmengeländes.












Das Gebäude an der Straße wude saniert und im Erdgeschoß werden sogar noch Fahrräder (auch der Marke Diamant) verkauft. Ein weiteres Gebäude nutzt die daneben liegende Tischlerei von Sebastian Schulz (hat unteranderem den Innenausbau der Dresdner Frauenkirche übernommen) genutzt. Der Rest des Geländes ist zum Teil abgerissen bzw. verfällt.












Das ist das Problem  von Chemnitz (aber wohl nicht nur von Chemnitz). An vielen Ecken war nach der Wende kein Geld da, bestimmte Dinge zu erhalten bzw. entsprechend nachzunutzen, so dass es eine Reihe von Ruinen, leerstehenden Häusern und Baulücken in der Stadt gibt. Hier gab es wohl mal Überlegungen den Tierpark in diese Richtung zu erweitern. Aber leider fehlt der Stadt dafür das Geld.

In der nächten Etappe fahren wir dann weiter Richtung Stadtzentrum.

30. August 2011

Urlaubsrückblick, die dritte

Es gab natürlich auch noch ein paar schöne Tage.








Der Regen hatte aber seine Spuren hinterlassen.
Dieser See kurz vor Putgarten ist normalerweise um einiges kleiner

 












Am Abend sollten die Waldkinder eigentlich die Sonne "festhalten", aber auch ihnen ist es nicht gelungen (weder auf dem Foto - noch in der Realität ;-) ).








Die Heide an der Küste der Halbinsel Wittow im Abendlicht.













Fotomotive gibt es viele auf der Insel Rügen.








Bei dem Regenwetter (6 von 14 Tagen) freuten sich die Museen und Ausstellungen, wie die Sandausstellung im Jasmar-Resort, über großen Zuspruch. Und wenn man den Geldbeutel in der Ferienwohnung vergisst, kann man auch schon einmal einen ganzen verregneten Vormittag auf der Straße zwischen Dranske und Prora herumbringen.

Zwar ist tagelanges Regenwetter mit zwei Wirbelwinden ganz schön anstrengend, aber Rügen hat trotz dem seinen Reiz. Schließlich gibt es kein schlechtes Wetter sondern nur schlechte Kleidung. Und das nächste Mal gibt es auch für die Großen wetterfestere Schuhe.

Rügen ist einfach wunderbar!!!
(Das Foto ist dem Förster gelungen. Mir fehlte dafür noch die Geduld bzw. das Können.)

29. August 2011

Urlaubsrückblick, die zweite

Am Sonntag kamen die Waldkinder nach ihrem großen Abenteuer "Fährfahrt" wohlbehalten in Sassnitz an.












Nachdem der Tag schon zur Hälfte rum war, blieben wir gleich in Sassnitz und gingen nocheinmal ( ;-) ) an den Steinstrand.








Das große Waldkind zeigt schon reges Interesse im Gegensatz zum kleinen Waldkind.














Für mich blieb viel Zeit zum Wellen-Fotografieren. Ich habe in den Regentagen auch Gelegenheit gehabt, mich endlich mit unserer Kamera zu beschäftigen. Ich weiß jetzt zwar, was ich alles einstellen kann, aber bis ich es entsprechend nutze, werde ich noch viel üben müssen.










Der Regen hat schon zu einigen Abbrüchen geführt. Aber es sollten noch größere folgen.

Unser Tag endete aber dann damit:













Wir hatten den Waldkindern versprochen, noch ein Eis zu essen, deshalb gab es die Ansage: Es geht so zurück, dass wir noch Eis essen gehen können. Das kleine Waldkind akzeptierte das weitgehen, jammerte aber immer wieder: Er wolle zurück und Eis essen. Außerdem wolle er die Jacke ausziehen. Bei dem Sturm der herrschte, war daran natürlich nicht zu denken. Als wir dann endlich zurück waren und im Cafe die Jacken auszogen, bemerkten wir die Bescherung: Das kleine Waldkind blutete am Unterarm so sehr, dass auf dem Shirt-Ärmel schon ein riesiger Fleck prangte. Wahrscheinlich bei einem Sturz hatte er sich am Unterarm eine riesige Schnitt-/ Platzwunde zugezogen (ohne einen Riss im Jacken- bzw. Shirtärmel!). Nach dem der Förster die Wunde gesäubert hatte, war klar, dass wir um einen Krankenhausbesuch nicht herumkommen werden. Ade, Du schönes Eis bzw. Du schöner Espresso!
Also auf nach Bergen! Zum Glück war in der Notaufnahme nicht so viel los, so dass die Wunde schnell verarztet (geklebt) war und wir wieder zurück in unsere Ferienwohnung konnten. Nun hieß es einen kleinen Wirbelwind davon zu überzeugen, dass er seinen Arm schonen muss und der Verband fünf Tage nicht nass werden darf. Das bedeutete, dass bei dem Regenwetter auch keine Schwimmbadbesuche möglich waren.

Inzwischen ist aber wieder alles gut verheilt.

(Fortsetzung  folgt)

28. August 2011

Urlaubsrückblick

Nachdem der Sommer nun wohl endgültig vorüber ist, wird es langsam Zeit, Euch noch ein paar Bilder vom diesjährigen Urlaub auf Rügen zu zeigen.
Nachdem wir den Schock über die Hochsaisonpreise überwunden hatte, haben wir uns nocheinmal zu einem Urlaub in "unserer" Ferienanlage durchgerungen. Neben der kostenlosen Halbpension für die Kinder hat sie den Vorteil der Anreisemöglichkeit am Mittwoch.
Dieses Jahr hatten wir noch einem weiteren Vorteil: Die Waldkinder waren mit meinen Eltern auf Bornholm und würden erst am Sonntag wieder in Sassnitz ankommen. Also drei Tage Rügen nur für uns.
Bei solchen Wetter kamen wir an:
























Leider konnten wir die Sonne nicht festhalten.


Wir wollten zu den Störtebecker-Festspielen und lange Strandspaziergänge an den Steinstränden unternehmen. Das haben wir auch getan, aber bei strömenden Regen, machte das alles nur halb so viel Spaß. Meinen geplanten Ausritt strich ich sogar ganz. Aber insgesamt waren diese Tage doch sehr erholsam. Und Störtebecker bei schönem Wetter beim Kämpfen zu schauen, kann ja jeder. Den Schauspielern zolle ich den größten Respekt. Sie haben auch im strömenden Regen alles gegeben; obwohl die Bühne einer Seenlandschaft glich.
Die Spziergänge an den Steinstränden haben sich aber gelohnt:












Das war nicht unser einziges Fundstück.

(Fortsetzung  folgt)

23. August 2011

Abschied

Heute ist ein großer - ja was? - Humorist, Kabarettist, ganz sicher nicht Comedian - von uns gegangen.

Lieber Herr von Bülow! Vielen Dank für wunderschöne Sketsche mit Ihrer kongenialen Partnerin Evelyn Hahmann, für die Knoll-Nasen und für Wumm und Wendelin; für "Ödipussi", "Pappa ante Portas" und die Nudel.
Einen schönen Satz kam jetzt gerade im ZDF:" ...er lacht weiterhin mit uns und über uns - und sei es im Himmel".

Erinnert habe ich mich heute auch an seinen Nachruf auf Evelyn Hahmann. Sinngemäß hat er damals gesagt, dass ihr Timing immer perfekt gewesen wäre, nur diesmal hätte sie die Reihenfolge verwechselt. "Na warte!"
Nun sitzen sie vielleicht zusammen auf Wolke 7.

17. August 2011

Fotoprojekte August

Da das reale Leben zur Zeit viel meiner Aufmerksamkeit fordert, bleibt wenig Zeit fürs Internet. Deshalb ist  nun auch schon wieder der halbe Monat rum, bevor meine Bilder für die diversen Fotoprojekte veröffentlicht sind.

Als erstes  meine Bilder für Janas Fotoprojekt "zwölf2011":
Burg Rabenstein im August

















Ich finde keinen großen Unterschied zum Juli-Foto.

Die Eiche vor unserem Haus hat sich auch nicht groß verändert.


















Mein Bild für die Drei Freunde von gzi-notiert:

















Im August findet immer unsere traditionelle Sommergrillparty mit Freunden statt, da wir beide im Winter Geburtstag haben und die Einladungen unser Wohnzimmer sprengen würden.
Dazu gehört natürlich unsere Feuerschale für das Stockbrot der Kinder bzw. das Feuerchen nach dem Essen. In diesem Jahr brauchten wir wegen des unbeständigen Wetters zur Vorsicht auch den Gartenpavillion. Deshalb sind meine drei Freunde im Monat August neben der Feuerschale und dem Campingstuhl auch unsere Gartenpavillion.
Die Bilder findet Ihr wie immer auch auf den entsprechenden Projektseiten.